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Bollwiller

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Bollwiller
Datei:Blason de la ville de Bollwiller (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Mulhouse
Kanton Wittenheim
Gemeindeverband Mulhouse Alsace Agglomération
Koordinaten 47° 51′ N, 7° 16′ OKoordinaten: 47° 51′ N, 7° 16′ O
 {{#coordinates:47,857222222222|7,2619444444444|primary
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Höhe 229–265 m
Fläche
Einwohner 4.184 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68540
INSEE-Code 68043
Website www.bollwiller.fr
Datei:Bollwiller, Mairie.jpg
Mairie Bollwiller

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Bollwiller ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde mit 4.184 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass).

Lage

Die Gemeinde liegt in der Oberrheinebene zwischen der 15 Kilometer entfernten Stadt Mülhausen im Süden und Colmar im Norden (Entfernung 30 km), in der Nähe von Guebwiller (7 km nordwestlich). Das Gemeindegebiet wird vom Lohbach (örtlicher Alternativname: Katerinenbach) und seinem späteren Zufluss Wuenheim (örtlicher Alternativname: Fridolinsbach) durchquert.

Geschichte

Bollwiller wurde im Jahr 737 als Baltovilare erstmals schriftlich erwähnt.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte der Ort als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Gebweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2017
Einwohner 1154<ref>Kreis Gebweiler. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juni 2024; abgerufen am 18. Februar 2026.</ref> 2536 2846 3007 2951 3194 3550 3555 4027

Wappen

Wappenbeschreibung: In Grün ein schrägrechter silberner Balken von je drei goldenen Merletten zu seinen Seiten begleitet.

Verkehr

Der Bahnhof Bollwiller liegt an der Bahnstrecke Strasbourg–Basel. Die Strecke wird von den TER Grand Est in der Relation Straßburg–Colmar–Mülhausen–Basel im Halbstundentakt bedient. Die Bahnstrecke trennt die Gemeinde vom benachbarten Feldkirch.

Die Buslinie 54 bindet die Gemeinde mehrmals täglich an Mülhausen und Guebwiller an.

Geschichte

Datei:Bollwiller, Eglise Saint-Charles.jpg
Karlskirche

Die 1740 von Jean Baumann in Bollweiler gegründete Baumschule Baumann wurde 1838 zu den bedeutendsten Baumschulen im deutschsprachigen Raum gezählt.<ref>Sylvia Butenschön (Hrsg.): Frühe Baumschulen in Deutschland: Zum Nutzen, zur Zierde und zum Besten des Landes (= Arbeitshefte des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, Heft 76). Universitätsverlag der TU Berlin, 2012, ISBN 978-3-7983-2414-5, S. 28.</ref> Ihr Name ist mit der Kultivierung zahlreicher Pflanzen verbunden, darunter die Bollweiler Birne und die Haselnuss-Sorte Wunder aus Bollweiler. Eine um 1800 von Jean-Baptiste van Mons in Belgien gezüchtete Apfelsorte wurde zu Ehren der Besitzer der berühmten Baumschule Baumanns Renette benannt.<ref>Eike Jablonski: X Sorbopyrus auricularis – die Hagebuttenbirne. In: Gaartanheem.lu. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. August 2019; abgerufen am 10. März 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gaartanheem.lu</ref>

Eine jüdische Gemeinde ist seit dem Spätmittelalter bezeugt. Während des Dreißigjährigen Krieges im 17. Jahrhundert sind keine Juden in Bollwiller nachgewiesen. 1672 wurde hier eine Synagoge errichtet, die 1868 vergrößert wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude durch die Nationalsozialisten beschädigt und profaniert. Nach einer Restaurierung im Jahre 1962 wird das Gebäude bis heute in unregelmäßigen Abständen benutzt.<ref>Notizen über die jüdische Gemeinde Bollwiller (französisch)</ref> Das Buch Alltagsleben der Juden im Elsass im 19. Jahrhundert von Daniel Stauben beschreibt das damalige Leben der Juden in Bollwiller.

Persönlichkeiten

  • Alphonse Baumann (1826–1909), Maler
  • Conrad von Rosen (1628–1715), Marschall von Frankreich, in Bollwiller gestorben
  • Amélie Zurcher (1858–1947), in Bollwiller geboren, gilt als Begründerin des Kali-Bergbaus im Bassin potassique nordwestlich von Mülhausen.

Siehe auch

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Band 2. Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1178–1184.

Weblinks

Commons: Bollwiller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Attenschwiller | Baldersheim | Bantzenheim | Bartenheim | Battenheim | Berrwiller | Blotzheim | Bollwiller | Brinckheim | Bruebach | Brunstatt-Didenheim | Buschwiller | Chalampé | Dietwiller | Eschentzwiller | Feldkirch | Flaxlanden | Folgensbourg | Galfingue | Geispitzen | Habsheim | Hagenthal-le-Bas | Hagenthal-le-Haut | Hégenheim | Heimsbrunn | Helfrantzkirch | Hésingue | Hombourg | Huningue | Illzach | Kappelen | Kembs | Kingersheim | Knœringue | Kœtzingue | Landser | Leymen | Liebenswiller | Lutterbach | Magstatt-le-Bas | Magstatt-le-Haut | Michelbach-le-Bas | Michelbach-le-Haut | Morschwiller-le-Bas | Mülhausen | Neuwiller | Niffer | Ottmarsheim | Petit-Landau | Pfastatt | Pulversheim | Ranspach-le-Bas | Ranspach-le-Haut | Rantzwiller | Reiningue | Richwiller | Riedisheim | Rixheim | Rosenau | Ruelisheim | Saint-Louis | Sausheim | Schlierbach | Sierentz | Staffelfelden | Steinbrunn-le-Bas | Steinbrunn-le-Haut | Stetten | Uffheim | Ungersheim | Village-Neuf | Wahlbach | Waltenheim | Wentzwiller | Wittelsheim | Wittenheim | Zaessingue | Zillisheim | Zimmersheim Vorlage:Klappleiste/Ende

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