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Zimmersheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zimmersheim
Datei:Blason de la ville de Zimmersheim (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Mulhouse
Kanton Brunstatt-Didenheim
Gemeindeverband Mulhouse Alsace Agglomération
Koordinaten 47° 43′ N, 7° 23′ OKoordinaten: 47° 43′ N, 7° 23′ O
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Höhe 255–360 m
Fläche
Einwohner 1.083 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68440
INSEE-Code 68386
Website www.zimmersheim.fr
Datei:Zimmersheim, Mairie-école.jpg
Bürgermeisteramt (Mairie) und Schulgebäude

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Zimmersheim <templatestyles src="IPA/styles.css" />[tsi.məʁs.(h)ajm] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Zimmersheim.wav"></phonos> (elsässisch Zimmersche) ist eine französische Gemeinde mit 1083 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Mitglied des Gemeindebundes Mulhouse Alsace Agglomération und liegt 6,5 Kilometer südöstlich von Mülhausen.

Geschichte

Um das Jahr 1000 gab es eine Ansiedlung namens «Ceumerse», die sich im 13. Jahrhundert zu Zumarsheim, Zumersheim und Zumirsheim formierte. Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort unter dem Namen Zumersheim im Jahr 1236. Die Ortsbezeichnung Zimersheim fand sich im 15. Jahrhundert und bis Mitte des 16. Jahrhunderts Zymmerssenn.<ref>Zimersheim: Historie auf zimmersheim.fr, abgerufen am 22. April 2016 (französisch)</ref>

Zimmersheim gehörte zum Amt Unter-Landser und war seit 1323 denen «von Husen» als Lehen unterstellt. Dieses Lehensrecht ging 1418 durch Heirat an das Haus von Andlau, die es bis zur Großen Revolution innehatten. Zimmersheim gehörte kirchlich zum Bistum Basel sowie zum Landkapitel «inter colles», somit zum Dekanat in Landser.<ref>Rund Um Den Baselstab Band 3: Markgraferland Und Sundgau, Band 2, Birkhäuser, 1978, S. 7</ref><ref>Joseph Schneller: Die Bischöfe von Basel: ein chronologischer Nekrolog, Beat Joseph Blunschi Sohn, 1830</ref> Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Zimmersheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Das Ortswappen zeigt nach dem elsässischen Armorial (Wappenbuch) ein silbernes Hufeisen auf rotem Feld.<ref>Zimersheim: Armoiries auf zimmersheim.fr, abgerufen am 22. April 2016 (französisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung nach Angabe INSEE – RGP:<ref>Zimersheim: Population auf zimmersheim.fr, abgerufen am 22. April 2016 (französisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1871 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2017
Einwohner 605 435<ref>Kreis Mülhausen. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2023; abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> 331 368 697 826 931 1024 1036 1016

Sehenswürdigkeiten

Datei:EGLISE DE ZIMMERSHEIM.JPG
Kirche Mariä Himmelfahrt
  • barocke Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Église Paroissiale de l’Assomption) von 1786 mit einer wertvollen Orgel des Orgelbaumeisters Joseph Rabiny von 1787

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 548–549.

Weblinks

Commons: Zimmersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Attenschwiller | Baldersheim | Bantzenheim | Bartenheim | Battenheim | Berrwiller | Blotzheim | Bollwiller | Brinckheim | Bruebach | Brunstatt-Didenheim | Buschwiller | Chalampé | Dietwiller | Eschentzwiller | Feldkirch | Flaxlanden | Folgensbourg | Galfingue | Geispitzen | Habsheim | Hagenthal-le-Bas | Hagenthal-le-Haut | Hégenheim | Heimsbrunn | Helfrantzkirch | Hésingue | Hombourg | Huningue | Illzach | Kappelen | Kembs | Kingersheim | Knœringue | Kœtzingue | Landser | Leymen | Liebenswiller | Lutterbach | Magstatt-le-Bas | Magstatt-le-Haut | Michelbach-le-Bas | Michelbach-le-Haut | Morschwiller-le-Bas | Mülhausen | Neuwiller | Niffer | Ottmarsheim | Petit-Landau | Pfastatt | Pulversheim | Ranspach-le-Bas | Ranspach-le-Haut | Rantzwiller | Reiningue | Richwiller | Riedisheim | Rixheim | Rosenau | Ruelisheim | Saint-Louis | Sausheim | Schlierbach | Sierentz | Staffelfelden | Steinbrunn-le-Bas | Steinbrunn-le-Haut | Stetten | Uffheim | Ungersheim | Village-Neuf | Wahlbach | Waltenheim | Wentzwiller | Wittelsheim | Wittenheim | Zaessingue | Zillisheim | Zimmersheim Vorlage:Klappleiste/Ende

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