Zum Inhalt springen

Helfrantzkirch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich Helfrantzkirch ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=de|SCRIPTING=Latn|SERVICE=deutsch}}) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Haut-Rhin der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Kanton Brunstatt-Didenheim und zum Gemeindeverband Saint-Louis Agglomération.

Geografie

Die Gemeinde Helfrantzkirch liegt im Sundgau, zwischen Altkirch und Basel. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Les Hameaux und Trois Maisons.

Nachbargemeinden von Helfrantzkirch sind Magstatt-le-Haut und Stetten im Norden, Kappelen im Osten, Ranspach-le-Bas im Südosten, Ranspach-le-Haut im Süden, Berentzwiller im Südwesten, Jettingen im Westen sowie Zaessingue im Nordwesten.

Geologie

Helfrantzkirch liegt im lössbedeckten Sundgauer Tertiärhügelland im Bereich der unter der Lössdecke lagernden Sundgauschotter. Diese sind die Hinterlassenschaft einer einst (im Pliozän und Altpleistozän) über Doubs, Saône und Rhône zum Mittelmeer entwässernden Ur-Aare.

Toponymie

Der ursprüngliche Name war Runtzkirch. In Anlehnung an die in der Nähe befindliche Maria-Hilf-Kapelle entstand der Name Hilf-runtzkirch, später abgewandelt zu Helfrantzkirch.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Geschichte

Frühe Erwähnungen 1101 als „Helfrachilcha“, 1103 als „Helfratheschilche“. Der Ort gehörte bis zum Übergang des elsässischen Besitzes der Habsburger im Westfälischen Frieden 1648 an die französische Krone zu Vorderösterreich (zur Landvogtei von Oberlandser). Von 1871 bis 1918 gehörte Helfrantzkirch zum Reichsland Elsass-Lothringen. Im Zweiten Weltkrieg erlebten die Einwohner die deutsche Besatzung, von der sie durch Truppen der französischen 1, Armee unter General de Lattre de Tassigny im Februar 1945 befreit wurden.

Helfrantzkirch spielte im Bauernkrieg 1525 eine besondere Rolle als Sammelpunkt der aufständischen Bauern. Johann Berner, der Pfarrer des Dorfes, war einer ihrer Anführer.

In der Nachbarschaft von Helfrantzkirch befinden sich mehrere Wüstungen: Ranzkirch an der Straße nach Jettingen (urkundlich nicht belegt, aber durch Grundmauerreste wahrscheinlich), Rüschweiler, urkundlich erstmals 757 und zum letzten Mal 1602 erwähnt, wohl im Dreißigjährigen Krieg abgegangen, Büren, von dem beim Pflügen Mauerreste entdeckt wurden, Froweiler, in einem Grundbuch von Helfrantzkirch 1602 letztmals erwähnt und im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört. Außerdem wird eine Lokalität Ad Caritatem genannt.

Bauwerke

Anfang des 12. Jahrhunderts befand sich anstelle der heutigen Kirche St. Bartholomäus ein Vorgängerbau, der nach Baufälligkeit komplett ersetzt werden musste. Dies geschah von 1827 bis 1830 nach Plänen des Baumeisters Wagner aus Altkirch. Der neue Kirchturm stürzte ein, sodass die Kirche erst 1843 ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. Es handelt sich um einen schlichten spätklassizistischen Bau der Louis-Philippe.Zeit mit Haupteingang durch den Westturm. Vom mittelalterlichen Vorgängerbau hat sich ein spätgotischer Sakramentsschrein erhalten. Die Orgel von 1858 stammt aus der Stiehrs-Mockers-Werkstatt. Altarbilder von Heinrich Kayser. Kreuzweg von Melchior von Deschwanden.

Außergewöhnlich aufwändig gestaltete, in der Reichslandzeit entstandene École-Mairie von 1896. Der dreiachsige Mittelrisalit durch Werk- und Backstein hervorgehoben unter einem von verzierten Konsolen gestützten vorkragenden Giebel mit reichem Laubsägedekor. Nachträglich eingefügte Inschrift Hôtel de Ville.

Gut erhaltene Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, alle in Stockwerkbauweise zum Teil mit auf den verlängerten Deckenbalken des Erdgeschosses liegenden Lauben. Das Fachwerk der Giebelseite meist auf Symmetrie bedacht. Gutes Beispiel: Haus Nr. 6 an der Rue de Jettingen, mit weiß gesäumtem Fachwerk, datiert 1802. - Wohnhaus der ehemaligen Poststation Dreihäusern (Trois Maisons) an der D 419 von 1786. - Alte Mühle von 1850.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017
Einwohner 529 541 538 588 685 760 821 692

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1117–1120.

Siehe auch

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:|{{{1}}}|Helfrantzkirch}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if:

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references />

{{safesubst:#ifeq:0|10| {{#switch: Helfrantzkirch |Navigationsleiste|NaviBlock|0=|#default= Vorlage:Templatetransclusioncheck Vorlage:Dokumentation/ruler }}}}Vorlage:Klappleiste/Anfang {{#if:

|

 |

Attenschwiller | Baldersheim | Bantzenheim | Bartenheim | Battenheim | Berrwiller | Blotzheim | Bollwiller | Brinckheim | Bruebach | Brunstatt-Didenheim | Buschwiller | Chalampé | Dietwiller | Eschentzwiller | Feldkirch | Flaxlanden | Folgensbourg | Galfingue | Geispitzen | Habsheim | Hagenthal-le-Bas | Hagenthal-le-Haut | Hégenheim | Heimsbrunn | Helfrantzkirch | Hésingue | Hombourg | Huningue | Illzach | Kappelen | Kembs | Kingersheim | Knœringue | Kœtzingue | Landser | Leymen | Liebenswiller | Lutterbach | Magstatt-le-Bas | Magstatt-le-Haut | Michelbach-le-Bas | Michelbach-le-Haut | Morschwiller-le-Bas | Mülhausen | Neuwiller | Niffer | Ottmarsheim | Petit-Landau | Pfastatt | Pulversheim | Ranspach-le-Bas | Ranspach-le-Haut | Rantzwiller | Reiningue | Richwiller | Riedisheim | Rixheim | Rosenau | Ruelisheim | Saint-Louis | Sausheim | Schlierbach | Sierentz | Staffelfelden | Steinbrunn-le-Bas | Steinbrunn-le-Haut | Stetten | Uffheim | Ungersheim | Village-Neuf | Wahlbach | Waltenheim | Wentzwiller | Wittelsheim | Wittenheim | Zaessingue | Zillisheim | Zimmersheim }} Vorlage:Klappleiste/Ende

{{#ifeq: g | p | | {{#if: 11930012697935156619132628780009 | |

}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 1193001269 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 1193001269 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 7935156619132628780009 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 7935156619132628780009 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung