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Soumagne

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Soumagne
Datei:Soumagne wapen.svg Flagge
Soumagne (Lüttich)
Soumagne (Lüttich)
Staat: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien
Region: Wallonien
Provinz: Lüttich
Bezirk: Lüttich
Koordinaten: 50° 37′ N, 5° 45′ OKoordinaten: 50° 37′ N, 5° 45′ O
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Fläche: 27,14 km²
Einwohner: 17.351 (1. Jan. 2024)
Bevölkerungsdichte: 639 Einwohner je km²
Postleitzahl: 4630-33
Vorwahl: 04
Bürgermeister: Chantal Daniel (derzeit parteilos)
Adresse der
Kommunal-
verwaltung:
Administration Communale
Avenue de la Coopération, 38
4630 Soumagne
Website: www.soumagne.be

Soumagne <templatestyles src="IPA/styles.css" />[su.maɲ] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Madehub-Soumagne.wav"></phonos> ist eine Gemeinde in der belgischen Provinz Lüttich. Sie besteht aus den Ortschaften Soumagne, Ayeneux, Cerexhe-Heuseux, Évegnée-Tignée, Mélen und Micheroux.

Beschreibung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurde der mit 6505 m längste Eisenbahntunnel Belgiens, der Tunnel von Soumagne, gebaut. Er ist Teil der Schnellfahrstrecke HSL 3, die Lüttich und Aachen verbindet.

1580 begann auf dem Gebiet der Gemeinden Soumagne und Aeyneux die Kohlengräberei. Von ungefähr 1850 bis 1970 wurde dort Steinkohle im industriellen Maßstab gefördert. Die Förderanlagen sind seit 1992 als Industrie-Kulturdenkmal gelistet.

Am 5. August 1914 marschierte das Infanterie-Regiment Nr. 27 des Deutschen Heeres in die Stadt ein; Im Zuge der Besetzung erschossen sie 118 Zivilisten und brannten 108 Häuser nieder. Diese Kriegsverbrechen waren eine Kollektivstrafe für den Widerstand der belgischen Armee gegen die Invasion aus dem nahe gelegenen Fort de Fléron.<ref></ref><ref></ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Von 1942 bis 1944 betrieben die deutschen Besatzer auf dem Gebiet der Gemeinde eine Zweigstelle des Lebensborn, „Maternité des Ardennes“ genannt.<ref>Bericht über Lebensbornstation im Archiv der Tageszeitung „Le Soir“</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Soumagne – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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