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Huy (Belgien)

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Vorlage:Infobox Ort in Belgien

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Geographie

Huy befindet sich ca. 30 km südwestlich von Lüttich und gehört der Euregio Maas-Rhein an. Die Einwohnerzahl beträgt 20.295 (davon 48,57 % männlich und 51,43 % weiblich; Stand: 2008), die Fläche 47,64 km².

Geschichte

Datei:Huy, zicht vanaf le Pont du Chemin de Fer met le Fort de Huy 61031-CLT-0025-01, la collégiale Notre-Dame et Saint-Domitien oeg61031-CLT-0011-01 en de kerncentrale van Tihange IMG 6258 2023-06-01 20.37.jpg
Huy: Altstadt, Kirche Notre-Dame und Zitadelle, links die Straßenbrücke Pont Roi Baudouin über die Maas und das Atomkraftwerk Tihange
Datei:0 Huy - Grand'Place (1).JPG
Blick von der Zitadelle auf die Altstadt mit der Grand-Place
Datei:Huy IMG 0088.jpg
Blick vom Pont de l’Europe über die Maas

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 636. Im Mittelalter war die Stadt als Teil des Hochstifts Lüttich ein Handelsplatz und ein Ort der Wollverarbeitung. Die Stadt wurde während des Pfälzischen Erbfolgekriegs vom 18. bis zum 26. September 1694 belagert und schließlich eingenommen. Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde die Festung vom 15. August bis zum 26. August 1703 belagert. Die Verteidiger konnten einen Sturm am 25. August abwehren, aber ihre Verluste waren so hoch, dass sie am 26. August kapitulierten.

Während der Besetzung Belgiens im Zweiten Weltkrieg diente die Zitadelle von Huy den deutschen Besatzern als Internierungslager. Von Juni 1941 bis September 1944 wurden rund 6.000 Belgier (zumeist Widerstandskämpfer, Oppositionelle, Politiker, Juden, Geiseln und Bauern, die sich gegen Beschlagnahme gewehrt hatten), 1.240 Franzosen und mehrere ausländische Zivilisten in der Zitadelle gefangen gehalten, verhört und von hier aus in nationalsozialistische Konzentrationslager deportiert.

Der seit 1976 unter Denkmalschutz stehende Zitadellenkomplex beherbergt das „Museum des Widerstands und der Konzentrationslager“, das 1992 auf Initiative der „Vereinigung junger Belgier zum Gedenken an die beiden Weltkriege“ eröffnet wurde.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Huy IMG 0113.jpg
Collégiale Notre-Dame
Datei:Belgique Huy Hôtel de Ville 01.jpg
Hôtel de ville (Rathaus)
Datei:Huy FneJPG.jpg
Brunnen Li Bassinia
  • Li Bassinia, Brunnen aus dem 15. Jahrhundert auf der Grand-Place
  • In der Zitadelle<ref>Illustration von Frans Hogenberg von 1595: Die Stat und das Schloss Hoy im Lüttger lande In: Geschichtsblätter. S. 306, ({{#invoke:Vorlage:URN|f|errHide=1|errNS=0|errClasses=error editoronly|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:URN}}{{#if: | Vorlage:URN – Parameter 3= wird nicht mehr unterstützt; bitte verwende resolver=}})</ref> ist seit 1992 das Museum des Widerstands und der Konzentrationslager untergebracht
  • Gotische Kirche Collégiale Notre-Dame aus dem 14. Jahrhundert
  • Hôtel de ville (Rathaus) aus dem Jahr 1766

Sportveranstaltungen

Verkehr

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Intercity im Bahnhof Huy, links das Empfangsgebäude
  • Bahn: Huy liegt an der Bahnstrecke Lüttich-Namur und ist eine Station der IR- und Intercity-Züge.
  • Bus: einige regionale Buslinien der Gesellschaft TEC verkehren zwischen Huy und umliegenden Orten und Städten, unter anderem zwischen Huy und Lüttich.

Ansässige Unternehmen

Der Ortsteil Tihange ist Standort des Kernkraftwerks Tihange. Zusammen mit dem Atomkraftwerk Doel in Flandern werden dort 58 Prozent der elektrischen Energie Belgiens generiert.

Städtepartnerschaften

Partnerstädte von Huy sind<ref>Offizielle Website von Huy</ref>
  • Frankreich{{#ifeq:#{{#ifeq:#|#|| [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:#|#|Frankreich}}|{{#if:|{{{2}}}|Frankreich}}}}]]}}{{#ifeq: 0 | 0 |
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}} Compiègne (Frankreich), seit 1959

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}} Arona (Italien), seit 1966

Freundschaftsverträge bestehen mit
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}} Bury St Edmunds (Vereinigtes Königreich), seit 1995

  • Italien{{#ifeq:#{{#ifeq:#|#|| [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:#|#|Italien}}|{{#if:|{{{2}}}|Italien}}}}]]}}{{#ifeq: 0 | 0 |
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 }}

}} Montagano (Italien), seit 1996

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Personen mit Bezug zur Stadt

  • Lambert Chaumont (1645–1712), belgischer Geistlicher, Komponist und Organist, in Huy verstorben

Literatur

  • Vorlage:MerianTopo
  • Vera Beck: Belgien. 3. Auflage. Baedeker, Stuttgart 1998, ISBN 3-87504-417-7, S. 258–261.
  • Andreas Pflock: Auf vergessenen Spuren. Ein Wegweiser zu Gedenkstätten in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2006, ISBN 3-89331-685-X.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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