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Lapoutroie

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Lapoutroie
Datei:Blason de la ville de Lapoutroie (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Sainte-Marie-aux-Mines
Gemeindeverband Vallée de Kaysersberg
Koordinaten 48° 9′ N, 7° 10′ OKoordinaten: 48° 9′ N, 7° 10′ O
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Höhe 329–1221 m
Fläche
Einwohner 1.881 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68650
INSEE-Code 68175
Datei:Lapoutroie, Sicht von Sueden 01 09.jpg
Blick auf Lapoutroie

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Lapoutroie ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), elsässisch Buderej, welsch Lè Peutraille) ist eine französische Gemeinde mit 1881 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé, zum 1997 gegründeten Kommunalverband Vallée de Kaysersberg und zum Kanton Sainte-Marie-aux-Mines.

Geografie

Datei:Lapoutroie 02.jpg
Lapoutroie

Lapoutroie liegt in einem Seitental der Weiss in den Vogesen. Die Straße von Colmar nach Saint-Dié führt über Lapoutroie. Das Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges.

Geschichte

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts hieß Lapoutroie Sconerloch. Die ersten Dorfbewohner waren wahrscheinlich Kohlenhändler, die sich entlang der Straße niederließen. 1348 hieß der Ort Poutroye und entwickelte sich fortan zu einem politischen Zentrum der Region. Dort wurden ein Gericht und ein Gefängnis etabliert und zum Tode verurteilte Verbrecher gehängt. Im frühen 16. Jahrhundert lebten dort ungefähr 70 Menschen, und 1632, in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges waren es 206. 1681 war die Einwohnerzahl auf 36 gesunken. 1681 fielen 18 Häuser in Ribeaugoutte einem Brand zum Opfer. Im Jahr 1732 wurde in Lapoutroie eine Anzahl von 876 Einwohnern verbucht. Am 2. September 1750 schlug am späten Nachmittag ein Blitz ein und zerstörte die Kirche, die auf 1502 datiert ist, und 22 weitere Häuser.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Schnierlach als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Rappoltsweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 2095<ref>Kreis Rappoltsweiler. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2022; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref> 1601 1712 1810 1911 2000 2104 2049 1908

Sprache

Der Ort und seine Umgebung zählen zu den wenigen Gebieten im Elsass mit originär frankophoner Regionalsprache, dem Welche (dt. Welsch) oder Vosgien. Es handelt sich um einen galloromanischen Dialekt aus der Gruppe der Langues d’oïl, der eng mit dem Wallonischen verwandt ist.

Städtepartnerschaften

Mit der bretonischen Gemeinde Lannilis besteht eine Städtepartnerschaft.

Sehenswürdigkeiten

Im nördlichen Teil des Ortes befindet sich das Musée des Eaux de Vie, ein Spirituosenmuseum, das in der ehemaligen Poststation aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist.<ref>Das Schnapsmuseum auf ribeauville-riquewihr.com, abgerufen am 6. November 2023</ref> Anhand der Exponate kann die Herstellung von Spirituosen und Likör von den Früchten bis zum fertigen Destillat nachvollzogen werden. Das Museum ist privat geführt. Freier Eintritt, Degustation möglich.

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Datei:Hachimette, Église Sainte-Richarde 2.jpg
Kirche St. Richardis im Ortsteil Hachimette
Datei:Lapoutroie 026.JPG
Mairie Lapoutroie
Datei:Musee des eaux de vie, Lapoutroie 01 09.jpg
Musée des Eaux de Vie

Persönlichkeiten

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 718–721.

Weblinks

Commons: Lapoutroie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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