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Husseren-les-Châteaux

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Husseren-les-Châteaux
Datei:Blason ville fr Husseren-les-Châteaux (Haut-Rhin).svg
Husseren-les-Châteaux (Frankreich)
Husseren-les-Châteaux (Frankreich)
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Wintzenheim
Gemeindeverband Pays de Rouffach, Vignobles et Châteaux
Koordinaten 48° 2′ N, 7° 17′ OKoordinaten: 48° 2′ N, 7° 17′ O
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Höhe 320–595 m
Fläche
Einwohner 502 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68420
INSEE-Code 68150
Datei:Husseren-les-Châteaux, Mairie.jpg
Mairie Husseren-les-Châteaux

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Husseren-les-Châteaux (deutsch Häusern) ist eine französische Gemeinde mit 502 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass).

Geografie

Husseren-les-Châteaux liegt am Fuß der Vogesen, etwa sieben Kilometer südwestlich von Colmar im Elsass. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges. Husseren ist der höchstgelegene Ort der Elsässer Weinstraße. Das Gemeindegebiet wird von dem der Gemeinde Eguisheim umschlossen.

Geologie

Das Dorf und sein Rebhang liegen auf Sedimenten der tertiären Rheingrabenfüllung, also Schichten, die erst beim Einsinken des Grabens in diesem abgelagert wurden. Unmittelbar westlich des Dorfes verläuft eine N-S-Verwerfung, hinter der sich die bewaldeten Buntsandsteinschollen des Schlossbergs und des Hohburg-Rückens erheben. Diese sind in den Graben als Randschollen versenkte Bruchstücke des Deckgebirges, das einst auch die Vogesen bedeckte, auf deren Höhen aber längst der Abtragung zum Opfer gefallen ist. Eine weitere NO-SW-streichende große Verwerfung trennt diese Vorbergzone von dem hier aus Granit bestehenden Grundgebirgsmassiv der Vogesen, an dem die Gemarkung nur mit ihrem nordwestlichsten Zipfel Anteil hat.

Geschichte

Auf der Gemarkung fanden sich Spuren vorgeschichtlicher Besiedlung. Urkundliche Ersterwähnung 1247als Hüseren. Von den drei Burgen über Husseren, den drei Exen, befinden sich die Weckmund und die Wahlenburg auf der Gemarkung Husserens. Das Dorf war als bischöflich straßburgisches Lehen im Besitz der Herren von Hattstatt, später der Schauenburger.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Husseren-les-Châteaux als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich (Kreis Colmar im Bezirk Oberelsaß),<ref name="Gemeindeverzeichnis">Kreis Colmar. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. April 2023; abgerufen am 15. Februar 2026.</ref> Husseren wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs erst am 4. Februar 1945 durch Truppen der 1. französischen Armee unter General de Lattre de Tassigny von der Naziherrschaft befreit. Dies geschah im Zuge der Endoffensive der Alliierten gegen den von den Deutschen noch immer hartnäckig verteidigten Brückenkopf Elsass (poche de Colmar).

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 436<ref name="Gemeindeverzeichnis" /> 309 333 367 362 377 397 501 488

Sehenswürdigkeiten

  • Hoh-Egisheim: Die Burgruinen der Burgengruppe Drei Exen. Von den drei Burgen Dagsburg, Weckmund und Wahlenstein befinden sich die beiden letzteren auf Husserens Gemarkung. Die Dagsburg ist die älteste Burg. Ursprünglich eine Wehranlage des 11. Jahrhunderts der Grafen von Egisheim. Nach 1226 im Besitz des Bistums Straßburg. Im Sechs-Plappertkrieg 1466 von den Bürgern von Mühlhausen, Kaysersberg und Türckheim zerstört. Buckelquader weisen auf eine stauferzeitliche Entstehung hin.
  • Kirche St. Pankratius (Église Saint-Pancrace), 1884/85 in schlichten neugotischen Formen errichtet. Gute neugotische Innenausstattung aus einer Münchner Werkstatt.

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Datei:Husseren-Les-Châteaux 053.JPG
Blick auf Husseren, im Hintergrund die Drei Exen
Datei:Husseren-les-Châteaux, Église Saint-Pancrace.jpg
Kirche St. Pankratius

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1323–1326.

Weblinks

Commons: Husseren-les-Châteaux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise

<references />

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