Zum Inhalt springen

Oberwil TG

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Oktober 2025 um 12:01 Uhr durch imported>Aka (Einzelnachweise: Tippfehler entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
TG ist das Kürzel für den Kanton Thurgau in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Oberwilf zu vermeiden.
Oberwil
Datei:Oberwil.TG.png
Wappen von Oberwil
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeld
Politische Gemeinde: Gachnangi2
Postleitzahl: 8525
frühere BFS-Nr.: 4576
Koordinaten: 707810 / 267248Koordinaten: 47° 32′ 50″ N, 8° 52′ 15″ O; CH1903: 707810 / 267248
 {{#coordinates:47,5471|8,8708|primary
dim=5000 globe= name= region=CH-TG type=city
  }}
Höhe: 476 m ü. M.
Fläche: 1,52 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 399 (1990)<ref name="Einwohner">Erich Trösch: Oberwil (TG). In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref>
Einwohnerdichte: 263 Einw. pro km²
Datei:Oberwil von West.jpg
Oberwil TG
Oberwil TG
Karte
w{w

Oberwil ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Siedlung der Gemeinde Gachnang im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Geographie

Oberwil liegt an einem sanften Abhang zwischen Frauenfeld und Gachnang.

Gemeindereform 1998

1816 bis 1997 bildeten Mesenriet, Oberwil und Rosenhuben die zur Munizipalgemeinde Gachnang gehörende Ortsgemeinde Oberwil. Am 1. Januar 1998 fusionierte die Ortsgemeinde Niederwil im Rahmen der Thurgauer Gemeindereform zur politischen Gemeinde Gachnang. Gleichzeitig wurden die Ortsteile Zelgli und Schönenhof von der Ortsgemeinde Oberwil abgetrennt und in die Einheitsgemeinde Frauenfeld eingemeindet.<ref name="Einwohner" />

Geschichte

Datei:Karte Gemeinde Oberwil 1997.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1998

Der Ort wurde 1297 als Obernwile erstmals erwähnt, als Herzog Albrecht I. von Österreich 1297 dem Vogt Jakob Hofmeister von Frauenfeld gestattete, einen Hof in Oberwil an das Kloster Töss zu verkaufen. 1345 verlieh der Abt von Reichenau zwei Höfe in Oberwil an Hans von Gachnang. Später gehörte Oberwil zum Reichenauer Amt Frauenfeld. Nach 1460 kam Oberwil zur Stadt Frauenfeld und war bis 1798 deren Vogt in Strass unterstellt. Kirchlich teilte Oberwil stets das Schicksal der Pfarrei Gachnang. Die Einwohner betrieben Acker-, Wiesen- und Obstbau. Nach 1920 entwickelte sich das Bauerndorf zu einer Agglomerationsgemeinde von Frauenfeld.<ref name="Einwohner" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Niederwil
Jahr 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2018
Ortsgemeinde 218 186 205 399
Siedlung 55 61 60
Quelle <ref name="Einwohner" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Siedlungen TG" />

Sehenswürdigkeiten

Zwei ehemalige Speicher sind in der Liste der Kulturgüter in Gachnang aufgeführt.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="Siedlungen TG">Vorlage:Siedlungen TG 2018</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende