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Mettendorf TG

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TG ist das Kürzel für den Kanton Thurgau in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Mettendorff zu vermeiden.
Mettendorf
Datei:Mettendo.jpg
Wappen von Mettendorf
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeld
Politische Gemeinde: Hüttlingeni2
Postleitzahl: 8553
frühere BFS-Nr.: 4584
Koordinaten: 715290 / 270914Koordinaten: 47° 34′ 44″ N, 8° 58′ 16″ O; CH1903: 715290 / 270914
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Höhe: 404 m ü. M.
Fläche: 4,28 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 345 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 81 Einw. pro km²
Datei:Bauernhaus Frohwies 1 in Mettendorf TG.jpg
Bauernhaus Frohwies 1 in Mettendorf TG
Bauernhaus Frohwies 1 in Mettendorf TG
Karte
w{w

Mettendorf ist eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> der Gemeinde Hüttlingen des Bezirks Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Mettendorf bildete von 1803 bis 1998 eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Hüttlingen. Am 1. Januar 1999 fusionierte Mettendorf mit den Ortsgemeinden Eschikofen, Harenwilen und Hüttlingen zur politischen Gemeinde Hüttlingen.

Geographie

Mettendorf liegt am Wellenberg nordöstlich von Frauenfeld. Zusammen mit Hüttlingen hat es eine Haltestelle an der Bahnstrecke Winterthur–Romanshorn.

Geschichte

Datei:ETH-BIB-Mettendorf, Hüttingen-LBS H1-017514.tif
Luftaufnahme von 1954
Datei:Karte Gemeinde Mettendorf 1998.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1999

Methindorf wurde 1261 erstmals urkundlich erwähnt. Die Grafen von Kyburg<ref name="HLS" /> und Rudolf von Habsburg-Neukyburg<ref name="Staatsarchiv">Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019</ref> waren Vögte des Dinghofs Mettendorf, der dem Stift Reichenau gehörte. Die niedere Gerichtsbarkeit von Mettendorf besassen bis 1798 der Reichenauer Amtmann und der Inhaber der Herrschaft Wellenberg gemeinsam. 1430 erhielt Mettendorf eine Vogtei- und 1456 eine Gerichtsoffnung. Im Alten Zürichkrieg (1436–1450) wurde es 1445 von einem eidgenössischen Streifzug gebrandschatzt, 1701 erlitt es einen Dorfbrand.<ref name="HLS" />

Mettendorf war nach Pfyn pfarrgenössig. Ab der Reformation gingen die Kirchgänger von Mettendorf nach Hüttlingen, obwohl sie weiterhin Pfyn unterstellt blieben. Seit 1712 gehört Mettendorf zur Pfarrei Hüttlingen.<ref name="HLS" />

Hüttlingen und Mettendorf besassen ab dem Spätmittelalter tausend Jucharten gemeinsamen Wald, der 1815 ausgeschieden wurde. Bis 1900 dominierten Ackerbau, Viehzucht, Milchwirtschaft, Obstanbau, Imkerei, Weinbau und Korbflechterei. Von 1885 bis 2002 bestand eine Käserei. Aufgrund der ruhigen Wohnlage in Mettendorf wächst die Bevölkerung seit 1970 an.<ref name="HLS" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Mettendorf
Jahr 1669 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2018 2023
Ortsgemeinde 305 280 190 234 255
Ortschaft 322 293<ref group="Anm.">ohne Aussenhöfe</ref> 345 347
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" /> <ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref>

Von den insgesamt 347 Einwohnern der Ortschaft Mettendorf am 31. Dezember 2023 waren 37 bzw. 10,7 % ausländische Staatsbürger. 144 (41,5 %) waren evangelisch-reformiert und 61 (17,6 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />

Wappen

Datei:Hüttlingen-blazon.svg

Blasonierung: Geteilt von Blau mit weissem, schreitendem Löwen und weiss-rotem Schach.<ref name="Staatsarchiv" />

Mettendorf war einst Lehen der Kyburger und der Habsburg-Neukyburger, später gehörte es zu Wellenberg und damit indirekt der Stadt Zürich. Das Wappen zeigt, wie der Habsburger Löwe über dem Schach der Herren von Glattbrugg schreitet. Der Löwe trägt die zürcherischen, das Schach die reichenauischen Farben.<ref name="Staatsarchiv" />

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="HLS">Erich Trösch: Mettendorf. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> </references>

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein