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Warth TG

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TG ist das Kürzel für den Kanton Thurgau in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Warth zu vermeiden.
Warth
Datei:GW-TG-Warth.png
Wappen von Warth
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeld
Politische Gemeinde: Warth-Weiningeni2
Postleitzahl: 8532
frühere BFS-Nr.: 4618
Koordinaten: 707973 / 271477Koordinaten: 47° 35′ 6″ N, 8° 52′ 26″ O; CH1903: 707973 / 271477
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Höhe: 438 m ü. M.
Fläche: 3,22 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 664 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 206 Einw. pro km²
Karte
w{ww
Datei:Karte Gemeinde Warth 1994.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1995

Warth ist eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> der Gemeinde Warth-Weiningen des Bezirks Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz. Warth liegt auf der rechten Thurtalseite nördlich von Frauenfeld.

Von 1803 bis 1994 war Warth eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Uesslingen. Am 1. Januar 1995 fusionierten die Ortsgemeinden Warth und Weiningen zur politischen Gemeinde Warth-Weiningen.

Geschichte

Datei:ETH-BIB-Ittingen, Kartause Ittingen, Warth-Weiningen-LBS H1-016225.tif
Kartause Ittingen, dahinter Warth und Weiningen, 1954

Der Ort wurde 1420 als Wart erstmals urkundlich erwähnt. Eine Offnung datiert von 1420. Das Kartäuserkloster Ittingen besass von 1461 bis 1798 die Herrschaft.<ref name="HLS" />

Warth gehörte zur Pfarrkirche Uesslingen, bis diese 1162 in die Propstei Ittingen inkorporiert wurde. Nachdem der Prior 1461 den Frauen von Warth den Zutritt zur Kartäuserkirche verwehrt hatte, erzwangen diese vom Kloster ein eigenes Gotteshaus. Mit dem Bau der Kapelle St. Wolfgang, der späteren St. Martinskirche, wurde 1471 begonnen. Nach der Reformation kehrte Warth 1581 zum katholischen Glauben zurück, 1833 bildete es eine eigene Pfarrei.<ref name="HLS" />

In Warth wurde Acker-, Wein- und Obstbau betrieben. Die Klostermühle blieb bis 1882 in Betrieb. 1979 vereinigten sich die Schulgemeinden Warth und Weiningen, 1989 erstellten sie eine Schule mit Mehrzweckhalle. Ab 1980 wandelte sich Warth infolge der Nähe zu Frauenfeld zu einer Wohngemeinde.<ref name="HLS" />

Wappen

Datei:GW-TG-Warth.png

Blasonierung: In Weiss mit schwarzem Rost.<ref name="Staatsarchiv">Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019</ref>

Der Rost ist das Symbol des Heiligen Laurentius, des Kirchenpatrons von Ittingen. Die Farben Schwarz und Weiss verweisen auf die Zugehörigkeit zur Gerichtsherrschaft der ehemaligen Kartause Ittingen.<ref name="Staatsarchiv" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Warth
Jahr 1831 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2018
Ortsgemeinde 225 238 183 219 506
Ortschaft 519 273<templatestyles src="FN/styles.css" /> Anm. 664
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" />

<templatestyles src="FN/styles.css" />

Anm. 
Ohne Aussenhöfe

Von den insgesamt 664 Einwohnern der Ortschaft Warth im Jahr 2018 waren 60 bzw. 9,0 % ausländische Staatsbürger. 267 (40,2 %) waren evangelisch-reformiert und 234 (35,2 %) römisch-katholisch.<ref name="Einwohner" />

Sehenswürdigkeiten

Die Kartause Ittingen ist ein ehemaliges Kartäuserkloster und dient heute als Kultur- und Seminarzentrum sowie als ein Behindertenwohnheim. Die Kirche St. Martin liegt über den Rebbergen an Aussichtslage nahe der Kartause Ittingen. Das Haus Lenzberg wurde 1825 für Oberrichter Dr. Lenz erbaut. Die Kartause Ittingen ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt.

Weblinks

Commons: Warth TG – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="HLS">Erich Trösch: Warth (TG). In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> </references>

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