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Nienberge

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Nienberge
Stadt Münster
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6979)&title=Nienberge 52° 0′ N, 7° 33′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6979) 51° 59′ 45″ N, 7° 33′ 15″ O
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Höhe: 80 m
Fläche: 27,76 km²
Einwohner: 6979 (31. Dez. 2023)<ref>Kleinräumige Gebietsgliederung 45 Stadtteile (Statistische Bezirke) mit Wohnberechtigter Bevölkerung Stand: 31.12.2023. (PDF; 0,52 MB) In: Stadt Münster. S. 2, abgerufen am 5. August 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 251 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 48161
Vorwahl: 02533
Datei:Nienberge in Münster.svg
Karte
Nienberge in Münster
Datei:MuensterNienbergeStSebastian.jpg
St. Sebastian in Nienberge
Datei:MuensterNienbergeZentrum.jpg
Zentrum von Nienberge, im Hintergrund St. Sebastian

Nienberge ist ein heute überwiegend von Wohngebieten geprägter Stadtteil im Norden des Stadtbezirks West von Münster.

Geographie

Nienberge liegt direkt an der Abfahrt Münster-Nord der Autobahn 1 sowie an der Bundesstraße 54. Im Nienberger Ortsteil Häger befindet sich der Bahnhaltepunkt Nienberge-Häger an der Bahnstrecke Münster–Gronau. Im Norden von Nienberge entspringt der Nienberger Bach, und im Südwesten befinden sich zwei kleine Flüsse, die Aa und die Hunnebecke, die Münsters Aasee speisen. Die Aa bildet gleichzeitig die südliche Grenze zum Stadtteil Roxel. Auf einer Fläche von fast 28 Quadratkilometern wohnen fast 7000 Menschen. Nienberge grenzt im Osten an die Stadtteile Sprakel und Kinderhaus sowie im Süden an Gievenbeck und Roxel (Nennung im Uhrzeigersinn).

Geschichte

Nienberge gehörte jahrhundertelang zum Kirchspiel Überwasser. Auf seinem Gebiet lagen Besitzungen des gleichnamigen Damenstifts, des Domkapitels und des Bischofs von Münster. Nienberge war jahrhundertelang ländlich geprägt; außer der Dorfbauerschaft gehörten dazu die Bauerschaften Uhlenbrock, Häger und Schonebeck. Es war (seit 1442) Sitz eines Zweiges des alten Adelsgeschlechts Schonebeck, die vermutlich schon im 11. Jahrhundert die Kirche St. Sebastian (Nienberge) stifteten und deren Patronatsherren blieben. Sie bewohnten bis ins 19. Jahrhundert Haus Nienberge. In den Bauerschaften Uhlenbrock und Schonebeck hatten auch die Kerckerinck und die Droste zu Hülshoff Besitzungen. In Nienberge liegt u. a. Haus Rüschhaus, das durch seinen Erbauer, Schlaun und durch die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff berühmt ist.<ref>Karl Moritz: "Chronik von Nienberge", Nienberge 1983.</ref>

Im Ersten Weltkrieg befand sich hier das größte Kriegsgefangenenlager im nordwestdeutschen Raum „Haus Spital“, von dem die Kriegsgräberstätte Haus Spital erhalten ist.

Im Rahmen der kommunalen Gebietsreform wurde die ehemals selbstständige Gemeinde am 1. Januar 1975 nach Münster eingemeindet<ref></ref> und gehört seitdem zum Stadtbezirk West.

Einwohnerentwicklung

Datei:Münster Haus Rüschhaus.jpg
Das Haus Rüschhaus ist die bekannteste Sehenswürdigkeit von Nienberge.
Jahr Einwohner
1498 500
1688 439
1835 998
1940 983
1950 2137
1960 2290
1961 2383
1970 3055
1974 3650
1980 6502
1997 7044
2006 6487
2012 6776
2014 6769
2015 6904
2022 7040

Statistik

Strukturdaten der Bevölkerung in Nienberge am 31. Dezember 2020:

Wappen

Blasonierung: „Ein silberner (weißer) Schild, gespalten, vorn ein linksschräger blauer Balken, belegt mit drei goldenen (gelben) Jagdhörnern; hinten drei waagerechte rote Balken, darüber aus einem grünen Dreiberg wachsend, ein silberner (weißer) Kirchturm mit drei Fenstern (2:1), Spitzdach und schwarzem Kreuz.“ Der vordere Teil des Wappens basiert vermutlich auf dem Wappen der Herren von Nienberge, der hintere ist zum Teil „redend“ (Dreiberg – (Nien-)Berge), darauf der Turm der im 12. Jahrhundert erbauten Kirche St. Sebastian, dahinter die roten Balken der Herren von Schonebeck. 1282 verkaufte Dietrich v. Schonebeck die Freigrafschaft über das Kirchspiel Nienberge an den Münsterschen Bischof Everhard.

Sehenswürdigkeiten

Der Münsteraner Stadtteil ist geprägt durch Wohngebiete und vorwiegend landwirtschaftlich genutztes Umland. Sehenswürdig sind unter anderem die katholische Pfarrkirche St. Sebastian mit spätromanischem Turm (um 1200) sowie spätgotischem Kirchenschiff (1499) und das von Johann Conrad Schlaun erbaute barocke Haus Rüschhaus, das später als Wohnsitz der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff diente.

Museen

Überregionale Firmen

Vereine

  • DJK Sportclub Nienberge
  • Pfadfinderstamm Friedensreiter e. V.
  • Reit- und Fahrverein Nienberge e. V.
  • St. Jacobi Schützenbruderschaft e. V.
  • Musikzug Nienberge e. V.
  • Reit- und Fahrverein Nienberge-Schonebeck

Verkehr

ÖPNV: Die Linien 5 und N85 sowie die Regionalbuslinien R72 und R73 binden Nienberge an die Innenstadt an.

Linie Verlauf Takt Betreiber

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Persönlichkeiten

Persönlichkeiten, die in Nienberge wohnten

Literatur

  • Karl Moritz (Hrsg.): Chronik von Nienberge. Verlag des Heimatvereins Nienberge 1983 (keine ISBN).

Weblinks

Commons: Nienberge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Mitte0

Altstadt: Aegedii | Überwasser | Dom | Kuhviertel (Buddenturm) | Martini
Innenstadtring: Pluggendorf | Josef | Bahnhof | Hansa | Ostviertel | Schlachthof | Kreuz | Neutor | Schloss
Mitte-Süd: Aaseestadt | Geist | Schützenhof | Düesberg
Mitte-Nordost: Hafen | Herz-Jesu | Mauritzviertel | Rumphorst | Uppenberg

West0

Gievenbeck | Sentrup | Mecklenbeck | Albachten | Roxel | Nienberge

Nord0

Coerde | Kinderhaus (West & Ost) | Sprakel

Ost0

St. Mauritz (Mauritz-Ost) | Gelmer-Dyckburg | Handorf

Süd-Ost0

Loddenheide (Gremmendorf-West) | Gremmendorf (Ost) | Angelmodde | Wolbeck

Hiltrup0

Berg Fidel | Hiltrup (West, Mitte & Ost) | Amelsbüren

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