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Aasee (Münster)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Aasee
Datei:2004-09-07-Aasee Münster.jpg
Der Aasee in Münster
Geographische Lage Nordrhein-Westfalen
Zuflüsse Münstersche Aa
Abfluss Münstersche Aa
Orte am Ufer Münster
Daten
Koordinaten 51° 56′ 58″ N, 7° 36′ 13″ OKoordinaten: 51° 56′ 58″ N, 7° 36′ 13″ O
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Aasee (Münster) (Nordrhein-Westfalen)
Aasee (Münster) (Nordrhein-Westfalen)
Höhe über Meeresspiegel 54 m
Fläche 40,2 ha
Maximale Tiefe 2 m

Besonderheiten

künstlicher See, Wasserbusbetrieb

Datei:Münster Aasee Aegidiitor.jpg
Blick zum Aegidiitor mit Bootsanleger für das Solar-Boot Solaaris
Datei:Münster, Torminbrücke -- 2015 -- 7447.jpg
Torminbrücke, Verkehrsverbindung über den Aasee

Der Aasee ist ein Stausee in Münster, Westfalen. Mit seinen anliegenden Wiesen und Wäldern gilt er als innerstädtisches Naherholungsgebiet.

Geografie

Der in südwestlicher Richtung stadtauswärts gelegene See hat eine Fläche von 40,2 Hektar und eine Länge von etwa 2,3 km. Er ist bis zu zwei Meter tief.<ref name="AfGuU" /> Der See wird von zahlreichen Grünflächen umgeben und ist damit der größte Naherholungsraum im Stadtgebiet von Münster.<ref name="AfGuU" />

Der See staut das Wasser der Münsterschen Aa, dient also dem Hochwasserschutz und sorgt für Frischluftzufuhr, weil die vorwiegend aus Südwesten einfließenden Luftmassen abgekühlt werden. Somit hat er eine bedeutende ökologische und städtebauliche Funktion für die Stadt. Dies gilt auch für die zunehmend naturnah gestaltete Umgebung des Sees, die zahlreichen Arten Brut- und Lebensraumgebiet bietet und ein beliebtes Naherholungsgebiet der Münsteraner ist. Der Wasserstand des Sees schwankt um bis zu einem Meter.

Geschichte

Bei der Belagerung von Münster durch Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen brachen am 18. Dezember 1660 zwei Erdwälle, mit denen die Stadt von der Wasserversorgung abgeschnitten worden war, woraufhin Großteile des Stadtgebietes überschwemmt wurden.<ref name="WN2010-10-29">Martin Kalitschke: „350 Jahre Aasee“: Nicht nur Schwäne – Ausstellung im Stadtmusem. In: Westfälische Nachrichten. 29. Oktober 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2012; abgerufen am 21. August 2019.</ref> Münster ergab sich daraufhin dem Belagerer. Die Wassermassen des Dammbruchs waren noch Jahre später an der Stelle des heutigen Aasees zu sehen.<ref name="WN2010-10-29" />

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts befanden sich dort Feuchtgebiete und sumpfige Wiesen, die von der Aa durchflossen wurden. Es kam zu regelmäßigen Überflutungen dieser Wiesenflächen, bisweilen erreichte der Wasserstand solche Ausmaße, dass die Altstadt Münsters überflutet wurde. Nicht nur, um den Pegelstand der Aa besser kontrollieren zu können, sprach sich der Münsteraner Zoologieprofessor Hermann Landois bereits 1888 für den Bau eines „Aa-Bassins“ aus.<ref name="AfGuU">Der Aasee – Freizeit, Erholung, Ökologie und Wasserqualität. In: stadt-muenster.de. Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, abgerufen am 20. August 2019.</ref> Zugleich wollte Landois mit dem Stausee die Trinkwasserversorgung der Stadt sicherstellen, Sportangebote wie Rudern, Segeln und Schwimmen ermöglichen, zur Verschönerung der Stadt beitragen, aber auch aus hygienischer Sicht durch die Spülung des Aabetts die Quelle von Krankheitserregern reduzieren, da die Aa zugleich als Abwasserkanal der Stadt genutzt wurde.<ref>Historie des Aasees. In: www.aaseepark.de. pars pro toto GmbH, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. August 2019; abgerufen am 20. August 2019.</ref> Erst ein Vierteljahrhundert nach den ersten Ausführungen Landois’ und neun Jahre nach dessen Tod, im Frühjahr 1914, begannen italienische Arbeiter mit der Umsetzung seiner Vision, um die Hochwassergefahr für die Stadt Münster zu reduzieren.

Der Aushub des künstlich angelegten Aasees wurde jedoch durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs noch im selben Jahr unterbrochen. Die Arbeiten wurden erst nach einem schweren Hochwasser 1925 während der Amtszeit von Oberbürgermeister Georg Sperlich weitergeführt. Schließlich wurde der See 1934 vollendet mit einer Wasserfläche von 20,7 Hektar. Zur Zeit des Nationalsozialismus gab es Planungen, wonach auf den Aasee-Wiesen ein Tempel entstehen sollte.<ref name="WN2010-10-29" /> Nach Kriegsende wurden diese Pläne verworfen und stattdessen von 1972 bis 1976 im Zuge der Baumaßnahmen für den Allwetterzoo Münster der Aasee südlich der Torminbrücke um 19,5 Hektar auf fast die doppelte Fläche erweitert.<ref name="AfGuU" /> Ebenfalls 1976 wurden die Parkflächen um 50 Hektar auf insgesamt 90 Hektar vergrößert, die von rund zehn Kilometern Spazierwegen durchzogen werden und etwa 18 Hektar Liegewiesen umfassen.

Später wurden am Ufer des neuen Aasees Flachwasserzonen angelegt, durch welche die Nährstofffracht des zufließenden Wassers vermindert werden sollte. 1996 wurde die Flusslandschaft der Umgebung bis zum Haus Kump naturnah umgestaltet. 2008 wurden am stadtnahen, nördlichsten Punkt des Gewässers die „Aaseeterrassen“ eröffnet. Das Aasee-Areal beherbergt drei Restaurants, Bootsverleih und -schule sowie drei Segelvereine, den Segel-Club Münster, den Segelclub Hansa Münster und den Segelclub Westfälisch-Holsteinische Seglervereinigung mit Hochschulsegelclub Münster (WHS/HSC).<ref>Segeln in der Stadt. In: whs-muenster.de. WHS/HSC Münster, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. September 2019.</ref>

Im Jahr 2009 wurde der Aasee-Park als „Schönster Park Europas“<ref>Parchi più belli. Briggs & Stratton, abgerufen am 24. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ausgezeichnet, nachdem er bereits 2008 zu „Deutschlands schönstem Park“<ref>Der Aaseepark in Münster ist Deutschlands schönster Park 2008. Pressemitteilung. Stadt Münster, Presse- und Informationsamt, 25. August 2008, abgerufen am 24. September 2019.</ref> gewählt worden war.

In der ersten Jahreshälfte 2012 wurde die „Fischaufstiegsanlage Badestraße“ gebaut, die die Durchgängigkeit des Aaseewehres für Wasserlebewesen gemäß den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie ermöglichen soll. Aufgrund der beengten innerstädtischen Platzverhältnisse wurde für diese Fischtreppe die sogenannte „Schlitzpassbauweise“ gewählt.<ref>Fischaufstiegsanlage am Wehr Badestraße. In: Gewässer in Münster. Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster, abgerufen am 24. September 2021.</ref>

Leben am Aasee

Datei:Aaseeterrassen – Südansicht, 20. Juli 2013, Münster.jpg
Aaseeterrassen

Heute ist der See Kernstück eines beliebten Naherholungsziels nahe dem Stadtzentrum. Am Aasee angesiedelt sind eine Jugendherberge,<ref>jugendherberge.de</ref> mehrere Studentenwohnheime<ref>Markt vom 13.09.2023. ARD Mediathek (WDR), abgerufen am 29. März 2024 (Ab Minute 6).</ref><ref>Studentenwohnheim Münster am Aasee Wohnheim für Studentinnen & Azubis. Abgerufen am 4. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, die Mensa am Aasee,<ref>Mensa am Aasee. Abgerufen am 29. März 2024.</ref> der Sportpark Sentruper Höhe, der Allwetterzoo Münster mit dem Westfälischen Pferdemuseum Münster, das LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium und das Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster. Es gibt zwei kleine Segelboothäfen mit Gastronomie. Ein Wanderweg von etwa 5,7 km Länge, der auch zum Joggen benutzt wird, führt um den See.

Datei:Ruder-Regatte am Aasee (Münster).jpg
Ruder-Regatta im April 2010

Jedes Jahr im Frühling findet eine Ruder-Regatta statt. Bei der 42. Frühjahrsregatta am 20. und 21. April 2013 nahmen rund 900 Ruderer in 470 Booten teil.<ref name="WN_2013-04-17">900 Ruderer vor der Bewährungsprobe: Frühjahrsregatta auf dem Aasee. In: Westfälische Nachrichten. 17. April 2013, abgerufen am 21. August 2019.</ref> Junioren ab 17 Jahren gingen ebenso an den Start wie die erwachsenen Teilnehmer über die olympische Distanz von 2000 Metern, die sich über die gesamte Länge des Aasees erstreckt.<ref name="WN_2013-04-17" /> Jüngere Sportler konnten sich auf einer Distanz von 1500 Metern messen, wohingegen die Älteren über 1000 Meter an den Start gingen.<ref name="WN_2013-04-17" />

Seit 2009 ist der Aasee einer der Austragungsorte der Ruder-Bundesliga.<ref name="WN_2013-02-28">Westfälische Nachrichten: Der Aasee als Jubiläumsgeschenk: Rudern: Münster trägt im Oktober die 100. Deutschen Meisterschaften im Achter aus, Lokaler Sport, Ansgar Griebel, 28. Februar 2013</ref> Im September 2012 wurden die deutschen Sprint-Meisterschaften in Münster ausgetragen.<ref name="WN_2013-02-28" /> Vom 11. bis 18. Oktober 2013 fand die 100. deutsche Meisterschaft der Achter-Ruderer auf der langen Distanz statt.<ref name="WN_2013-02-28" />

Am 12. und 13. April 2013 wurde auf dem Aasee zum dritten Mal eine Ranglistenregatta der paralympischen Einmannkielbootklasse 2.4mR ausgetragen.<ref>Westfälische Nachrichten: Ranglistenregatta auf dem Aasee, Lokaler Sport, Segeln, 12. April 2013</ref>

Seit 2012 findet jährlich im Spätsommer ein Tretbootrennen zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster statt.<ref>Westfälische Nachrichten: Erstes Tretbootrennen, Peter Sauer, 2. September 2012</ref><ref>Westfälische Nachrichten: Auf dem Aasee für den guten Zweck: Mehrere Rekorde beim Tretbootrennen, Münster, Münster, Helmut P. Etzkorn, 1. September 2025</ref>

Auf den Aasee-Wiesen findet seit 1969 mit der Montgolfiade die älteste Heißluftballon-Veranstaltung Deutschlands statt. Sie wird jeweils im August vom Freiballonsport-Verein Münster und Münsterland e. V. in Kooperation mit dem Sportamt der Stadt Münster ausgerichtet.

Datei:Segeln aasee.jpg
Das Naherholungsgebiet dient zwei Segel-Clubs als Segelrevier

Im Herbst findet auf dem stadtnäheren Teil des Sees der vom Segel-Club Münster veranstaltete Aaseepokal der Piraten statt. Auf dem oberen Aasee, dem Stadtzentrum ferneren Teil des Sees, werden alljährlich die Piraten-Regatta „Bockwurst-Challenge“, der „Laser-Cup“ für alle Laserrigg-Klassen sowie die Optimist „Kiepenkerlregatta“ als Ranglistenregatten vom Segelclub „Hansa Münster“ veranstaltet.

Viele Gäste kommen zum Grillen in das Naherholungsgebiet Aasee.

Die Freitreppe der Aasee-Terrassen bietet bei Veranstaltungen Platz für 2.000 Zuschauer.<ref>GIG-online.de: Münster erleben von Aasee bis Zoo, in: UNI-GIG, SS 2013, Nr. 43, S. 6 ff.</ref> Dort werden regelmäßig die Folgen der in Münster spielenden Kriminalserie Wilsberg gezeigt. Die als „AaSeerenaden“ bezeichneten klassischen Konzerte mit internationaler Besetzung finden seit 2010 ebenfalls an den Aasee-Terrassen statt und finden alljährlich ihren Abschluss in einem Feuerwerk.<ref>„Aaseerenaden haben sich etabliert“: Peter von Wienhardt zur dritten Auflage des Crossover-Festivals / Planungen für 2013 laufen schon. In: Westfälische Nachrichten. 22. Juni 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Intoniert wird regelmäßig ein musikalisches Programm von „Jazz bis Klassik, Orchester bis Chor, Pop bis Barock“.<ref name="WN_2013-07-02" /> Intendant und künstlerischer Leiter ist Peter von Wienhardt.<ref name="WN_2013-07-02">Westfälische Nachrichten: Bühne frei für die vierte Auflage – „AaSerenaden“: Rückblick und Ausblick. In: Extra: AaSeerenaden. 2. Juli 2012, S. 3.</ref> Mehr als 20.000 Besucher nehmen nach Angaben der Veranstalter jeweils an der dreitägigen Veranstaltung und ihrem Rahmenprogramm teil.<ref>Besucher spendeten 38.000 Euro. In: Westfälische Nachrichten. 17. Juli 2017, abgerufen am 24. September 2019.</ref>

Datei:Aasee im Winter.JPG
Wintervergnügen auf dem zugefrorenen Aasee

Wasserbus

Datei:Muenster Aasee Wasserbus 6306.jpg
„Wasserbus Professor Landois“ auf dem Aasee

Der „Wasserbus Professor Landois“, der nach Hermann Landois, dem Gründer des Zoos in Münster benannt wurde, wurde 1974 in einer Werft am Dümmersee aus Mahagoni auf Eiche nach Vorbild eines niederländischen Grachtenbootes mit einer Länge von 17 Meter und einer Breite von 4,50 Meter gebaut.<ref name="2008-04-06" /> Er lag bei einem Gewicht von 17 Tonnen etwa 1,20 Meter tief im Wasser.<ref name="2008-04-06" /> Das Schiff konnte 75 Passagiere aufnehmen, für ein Bremsmanöver wurden 15 Meter benötigt.<ref name="2008-04-06" /> Mit dem Wasserbus konnten zwischen 1975 und 2011 der Allwetterzoo mit dem Westfälischen Pferdemuseum und das LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium sowie das Mühlenhof-Freilichtmuseum auf dem Wasserweg erreicht werden. Von der „Goldenen Brücke“ fuhr der Wasserbus von März bis Oktober mehrmals täglich mit 6 km/h die rund zwei Kilometer lange Strecke in 25 Minuten über das Freilichtmuseum Mühlenhof zum Allwetterzoo, auf dem Rückweg gab es einen Zwischenstopp an der Torminbrücke.<ref name="2008-04-06">Gabriele Hillmoth: Nachrichten Münster: Der Skipper vom „Landois“. In: Westfälische Nachrichten. 6. April 2008, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Im Jahr 1984 wurde mit rund 40.000 Passagieren, mehrheitlich Touristen und auswärtige Gäste, das größte Passagieraufkommen registriert. In der 36-jährigen Dienstzeit wurden rund 400.000 Passagiere befördert.<ref name="WN_2011-11-15">Jürgen Grimmelt: Letzte Fahrt auf dem Aasee: Ende einer Ära – Abschied von der „Prof. Landois“. In: Westfälische Nachrichten. 15. November 2011, abgerufen am 24. September 2019.</ref> 2008 wurde das Schiff saniert. 2009 wurde es mit sieben Quadratmeter Solarzellen versehen, die einen Teil des Energiebedarfs des Schiffs decken konnten.<ref>Nachrichten Münster: „Professor Landois“ zapft die Sonne an. In: Westfälische Nachrichten. 8. April 2009, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Nach 36-jähriger Dienstzeit wurde der Wasserbus am 6. November 2011 nach seiner letzten Fahrt zu einer Werft nach Stralsund überführt. Dort wurde auch der Nachfolger gebaut.<ref name="WN_2011-10-12">Lukas Speckmann: Ein Wahrzeichen mustert ab: Die „Professor Landois“ geht nach 36 Jahren in den Ruhestand. In: Westfälische Nachrichten. 24. September 2019, abgerufen am 12. Oktober 2011.</ref> Nach der Renovierung wird der Wasserbus im Stettiner Haff eingesetzt werden.<ref>Gabriele Hillmoth: Lösung für Parkplatz-Probleme: Mit dem Wassertaxi zum Speicher? In: Westfälische Nachrichten. 31. Januar 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref>

Datei:Solaaris.JPG
„Solaaris“ auf dem Aasee

Beim Nachfolger „Solaaris“ handelt es sich um ein vollständig aus Aluminium gefertigtes Solarboot, das von zwei Elektromotoren angetrieben wird.<ref name="WN_2011-11-15" /><ref name="WN_2011-12-15" /> Die Elektromotoren haben bei Volllast eine Lautstärke-Emission von 55 Dezibel und beschleunigen das Schiff auf 9,8 km/h.<ref>Jürgen Grimmelt: Neues Aaseeschiff: Surfer auf der „Solaaris“ – Schülerinvasion auf der Solaaris. In: Westfälische Nachrichten. 29. März 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Die übliche Dienstgeschwindigkeit beträgt 7 km/h.<ref name="WN_2012-04-09">Jennifer Glahn: Mit dem Wasserbus über Wogen und Wellen: Aasee-Schiff Solaaris nimmt den regulären Dienst auf. In: Westfälische Nachrichten. 9. April 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Die Solaaris verfügt über keinen alternativen Antrieb zu ihrem Elektromotor.<ref>Uwe Wahlbrink: Defektes Ladegerät: „Solaaris“ ging der Saft aus. In: Westfälische Nachrichten. 9. Mai 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Der Katamaran hat eine Länge von knapp 16 Metern, ist barrierefrei gestaltet und kann 68 Fahrgäste aufnehmen.<ref name="MZ_2011-12-14">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Münstersche Zeitung: Werft baut Nachfolger der "Professor Landois".] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. April 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Kosten für das Solarboot sowie seine Lithium-Ionen-Batterien betragen rund 500.000 Euro.<ref>Dirk Anger: Solarschiff schickt Landois in Rente. In: Westfälische Nachrichten. 8. Mai 2009, abgerufen am 24. September 2019.</ref><ref name="MZ_2011-12-14" /><ref name="WN_2011-12-15" /> Dabei belaufen sich die Kosten allein für das Batteriesystem auf etwa 200.000 Euro.<ref name="mz_2012-11-05">Münstersche Zeitung: Solaaris auf Erfolgskurs: Peter Overschmidt ist trotz Anlaufschwierigkeiten mit ersten Jahr auf See zufrieden, Nachrichten, Münster, Helmut Etzkorn, 5. November 2012</ref> Im Jahr 2012 wurde die Solaaris mit 55.000 Euro durch die Stadtwerke Münster bezuschusst.<ref>Dirk Anger: Diskussion in Münster über Sponsoring: 747.547 Euro aus dem Stadtwerke-Topf. In: Westfälische Nachrichten. 3. Mai 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. September 2018; abgerufen am 24. September 2019.
Westfälische Nachrichten: Stadtwerke legen Sponsoring offen: Unternehmen geht Schritt in die Öffentlichkeit: Knapp 750.000 Euro wurden 2012 in Münster ausgegeben, Münsterischer Anzeiger, Münster, Dirk Anger, 3. Mai 2013</ref> Die Solaaris wurde in der Ostseestaal-Werft in Stralsund binnen 70 Tagen gebaut.<ref name="2012-03-23" /><ref>Münstersche Zeitung: @1@2Vorlage:Toter Link/www.muensterschezeitung.deSchiffstaufe: OB Lewe übernimmt das Steuer der Solaaris (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2024. Suche im Internet Archive ), Münster, Helmut Etzkorn, 2. April 2012</ref> Ihre Jungfernfahrt hatte sie am 23. März 2012 auf der Ostsee.<ref name="2012-03-23">Jürgen Grimmelt: Der neue Aasee-Wasserbus: Die „Solaaris“ nimmt Kurs auf Münster. In: Westfälische Nachrichten. 23. März 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Einen Tag später traf sie auf einem Tieflader in Münster am Aasee ein.<ref>Münstersche Zeitung: @1@2Vorlage:Toter Link/www.muensterschezeitung.deSolaaris angekommen: Das neue Boot schwimmt auf dem Aasee (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2024. Suche im Internet Archive ), Münster, Helmut P. Etzkorn, 27. März 2012</ref> Die Taufe des Schiffs wurde am 2. April 2012 am Aasee durch Oberbürgermeister Markus Lewe durchgeführt.<ref name="MZ_2011-12-14" /><ref name="WN_2011-12-15">Jürgen Grimmelt: Prof. Landois-Nachfolger: Solar-Traum aus Aluminium. In: Westfälische Nachrichten. 15. Dezember 2011, abgerufen am 24. September 2019.</ref><ref>Jürgen Grimmelt: Münsters neuer Aasee-Wasserbus: Schon fast ein richtiges Boot. In: Westfälische Nachrichten. 29. Februar 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Dieser legte zur Jungfernfahrt auf dem Aasee ab und touchierte dabei eine Segeljolle.<ref>Ralf Repöhler: Solaaris sticht in See – neuer Wasserbus auf dem Aasee: Nixen stoppen Lewe nicht. In: Westfälische Nachrichten. 2. April 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Die Solaaris nahm am Karfreitag, 6. April 2012, ihren regulären Betrieb auf dem Aasee auf.<ref name="2012-03-16">Taucher machen im Zoo-Kanal den Weg frei: Neuer Wasserbus „Solaaris“ ist zu breit. In: Westfälische Nachrichten. 16. März 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref><ref name="WN_2011-11-15" /> In den 27 Einsatzwochen des Jahres 2012 legte die Solaaris 1.045 Fahrten unter Nutzung von Solarenergie zurück, bei denen sie 20.000 bis 20.500 Passagiere beförderte.<ref name="mz_2012-11-05" /><ref>Jürgen Grimmelt: Schrubben für den Saison-Auftakt: Wasserbus „Solaaris“ startet am Samstag in seine zweite Saison. In: Westfälische Nachrichten. 19. März 2013, abgerufen am 24. September 2019.
Westfälische Nachrichten: Schrubben für den Saison-Auftakt: Wasserbus „Solaaris“ startet am Samstag in seine zweite Saison, Münster, Münster, Jürgen Grimmelt, 19. März 2013</ref> Da die Solaaris mit fast fünf Metern breiter als ihr Vorgänger Professor Landois ist, mussten im Allwetterzoo Münster etwa 40 Meter Spundwand entfernt werden, damit das Boot den Hafen des Zoos erreichen kann.<ref name="2012-03-16" /><ref name="WN_2012-04-09" /> Hierzu wurden Taucher von einem Duisburger Unternehmen eingesetzt, die Schweißarbeiten unter Wasser vornahmen.<ref name="2012-03-16" />

Am 12. Juni 2013 sowie den beiden folgenden Tagen wurden Theaterstücke, darunter Shakespeares Werk „Der Sturm“, an Bord der Solaaris aufgeführt.<ref>Jennifer von Glahn: Solarschiff startete Fahrbetrieb auf dem Aasee: Leinen los für die Solaaris. In: Westfälische Nachrichten. 24. März 2013, abgerufen am 24. September 2019.
Westfälische Nachrichten: Leinen los für die Solaaris: Solarschiff ist wieder auf dem Aasee unterwegs / Saison bis November</ref><ref>Münstersche Zeitung: Kultur-Sause auf der „Solaaris“: Philipp Schmidt schippert sein Publikum in der Reihe „Little Teaser“ unterhaltsam über den Aasee, Münster/Feuilleton, Münster, Edda Klepp, 15. Juli 2013</ref>

Kunstobjekte am See

Das Ufer beleben zahlreiche Skulpturen. Als bekannteste davon gilt die im Rahmen der Skulptur.Projekte 1977 entstandenen Giant Pool Balls von Claes Oldenburg.<ref>Giant Pool Balls – MünsterWiki. Abgerufen am 29. März 2024.</ref> Sie stieß zunächst auf massive Ablehnung der Münsteraner Bevölkerung. Unbekannte versuchten vergeblich, sie in den Aasee zu rollen.<ref name="aaseeparkKurioses">Kurioses: „Münsteraner wehren sich!“ In: aaseepark.de. Abgerufen am 24. September 2019.</ref> Rosemarie Trockel schuf das Projekt Less Sauvage than Others, eine 3,5 Meter hohe Eibenhecke auf einer rechteckigen Fläche von 4,5 mal 7 Metern.<ref>Rosemarie Trockel. Auf: skulptur-projekte-archiv.de, abgerufen am 20. September 2018.</ref>

Datei:AFarm II 2014 - Wilm Weppelmann.jpg
aFarm II – eine Installation von Wilm Weppelmann (2014) auf dem Aasee (Münster)

Im Sommer 2013 verwirklichte der Münsteraner Künstler Wilm Weppelmann einen 24 m² großen, schwimmenden Gemüsegarten als temporäre künstlerische Installation auf dem Aasee.<ref>Archiv 2013: aFARM – ein Installation von Wilm Weppelmann – Kapitel 1. In: weppelmann.de. 17. September 2013, abgerufen am 21. August 2019.</ref><ref>Heike Eickhof: Wilm Weppelmanns Beete-Boot verlässt den Aasee. In: Westfälische Nachrichten. 28. Oktober 2013, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Er nannte sein Selbstversorgungsprojekt aFarm, um einen Bezug zur globalen Landwirtschaft herzustellen. 2014 erweiterte er das Experiment durch ein Mikrohaus. Vom 1. September bis 30. September 2014 verbrachte er Tag und Nacht in einer Dauerperformance auf der Garteninsel und ernährte sich von den dort gewachsenen Gartenbaufrüchten. Zu seinem streng reglementierten Tagesablauf gehörte nicht nur die gärtnerische Arbeit, sondern auch die Aufgabe eines Stadtausrufers, der das Thema der Installation „was ich brauche“ und damit die menschlichen Grundbedürfnisse lautstark ansprach.<ref>Gerhard H. Kock: Das muss für 30 Tage reichen – Wilm Weppelmann bezieht seine Einsiedelei auf dem Aasee. In: Westfälische Nachrichten. 1. September 2014, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Das Projekt fand eine große überregionale Resonanz.<ref>Ute Scheub: Was braucht der Mensch wirklich? In: Zeitpunkt Schweiz. 7. Januar 2015, abgerufen am 24. September 2019.</ref>

Mediale Ereignisse

Mordfall Rohrbach

Im Jahr 1957 wurde ein Männertorso im Aasee gefunden. Der Leichnam wurde als Hermann Rohrbach identifiziert, dessen Frau Maria Rohrbach im darauffolgenden Indizienprozess des Mordes für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Nachdem im Sommer 1959 der Schädel des Ermordeten gefunden worden war, wurde der Prozess wegen erheblicher Verfahrensfehler der Sachverständigen wiederaufgenommen; Frau Rohrbach wurde wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. Der erste Prozess gilt als Justizskandal.<ref name="aaseeparkKurioses" />

Filmische Rezeption fand dieser Mordfall in den in Münster spielenden Folgen „Mörderspiele“ und „Sag nichts“ der Kriminalfernsehserie Tatort sowie der Folge „Wilsberg: Wilsberg und die Tote im See“ der in Münster ansässigen Krimiserie Wilsberg.<ref name="aaseeparkKurioses" />

Die „Schwarze Petra“

Datei:2006-07-19 Schwanenliebe Muenster.jpg
Petra und ihr Tretboot im Sommer 2006

Im Frühjahr 2006 tauchte ein Schwarzschwan auf dem Aasee auf, der sich offenbar in eines der weißen Tretboote in Form eines Schwanes „verliebte“. In Münster wurde der Schwan aufgrund der Gefiederfarbe „Schwarzer Peter“ getauft. Später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Schwan um ein Weibchen handelte, das fortan „Petra“ genannt wurde.

Da die Tretboote im Winter aus dem Wasser geholt werden, fand das „Schwanenpärchen“ aus Schwanendame „Petra“ und Tretboot im Allwetterzoo eine Bleibe und überwinterte dort, bevor es im März 2007 wieder auf den Aasee entlassen wurde. 2009 kehrte der Schwan nicht auf den See zurück.

Am 5. April 2013 konnte Petra von Jörg Adler, dem Direktor des Allwetterzoo Münster, in einer Storchen-Betreuungsstation in Osnabrück identifiziert werden.<ref name="WN_201-04-06(2)">Westfälische Nachrichten: Neues Glück für die Schwarzschwänin: Tier tauchte in Osnabrücker Storchen-Pflegestation auf / Zoo-Direktor: Viele Übereinstimmungen mit Petra, Westfalen, Münster, Julia Gottschick, 6. April 2013
Julia Gottschick: Happy End für berühmte Schwänin. Tier in Osnabrücker Vogel-Pflegestation aufgetaucht. In: Westfälische Nachrichten. 6. April 2013, abgerufen am 26. August 2022.</ref> Adler unternahm Versuche, Petra als Botschafter für Vogelschutz nach Münster überführen zu dürfen.<ref name="WN_201-04-06(2)" /> Dies wurde von Wolfgang Herkt, dem Leiter der Station, abgelehnt.<ref>Westfälische Nachrichten: Münsters Schwarzschwänin kommt nicht zurück – Wahrzeichen der Herzen bleibt in Osnabrück: Wolfgang Herkt will Petra und ihren Partner behalten, Westfalen, Münster/Osnabrück, jg, 8. April 2013</ref> Entgegen anders lautenden Berichten habe es indes kein Kaufangebot Adlers gegeben.<ref>Münstersche Zeitung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" /> Keine Rückkehr geplant: Trauerschwan Petra soll in Osnabrück bleiben (Memento vom 10. April 2013 im Internet Archive), Münster, Helmut Etzkorn, 8. April 2013</ref>

Fischsterben

Im August 2018 kam es im Aasee zu einem massiven Fischsterben. Die Wetterlage (Dürre und Hitze in Europa 2018) und das plötzliche Absterben der Grünalgen innerhalb kürzester Zeit führten zu einem Sauerstoffmangel im Gewässer, woran mehrere Tonnen Fisch verendeten.<ref>Mehr als 20 Tonnen Fische verendet In: muenster.de, 10. August 2018, abgerufen am 11. August 2018.</ref> Mitte September 2018 waren große Teile des Sees mit Cyanobakterien bedeckt. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung vermutet, dass die starke Algenbildung eine Spätfolge der bislang durchgeführten Phosphatfällung mit Eisen(III)-chlorid ist, mit der die Algenbildung in der Vergangenheit verringert werden konnte; es habe sich das bislang gefällte Phosphat möglicherweise in das Seewasser zurückgelöst.<ref>Heizt Phosphat-Fällung Algenblüte im Aasee an? In: muenster.de, 18. September 2018, abgerufen am 20. September 2018.</ref>

Wasserqualität

Das Baden und Surfen im Aasee ist gegenwärtig verboten und wegen der schlechten Wasserqualität, insbesondere in den heißen Sommermonaten, auch nicht zu empfehlen.<ref name="AfGuU" /> Allerdings gibt es Bestrebungen, die Wasserqualität zu verbessern. Hauptprobleme sind die sich durch Überdüngung massenhaft vermehrenden Blaualgen, aber auch Colibakterien. Hautkontakt mit dem Aaseewasser kann im Sommer zu Reizungen führen, beim Verschlucken kann es zu lebensgefährlichen Erkrankungen kommen.

Durch das Hygiene-Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wurden – mit Hilfe chemischer Mittel, unter anderem durch Eisen(III)-chlorid, dessen dreiwertige Eisenionen Phosphat binden und dem See dadurch Nährstoffe entziehen – mittlerweile vor allem die Blaualgen bereits wesentlich reduziert.<ref name="AfGuU" /> Nach zweijährigem Einsatz wurden bereits gute Ergebnisse erzielt.

Allerdings wurden die Hauptquellen für die Überdüngung des Sees nicht beseitigt. Die Münstersche Aa ist vielerorts weiterhin von intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen gesäumt, deren Drainagen in den Fluss entwässern. Nicht zu vernachlässigen ist ebenfalls der Schad- und Nährstoffeintrag von den Verkehrsflächen und Kläranlagen.

Außerdem ist zu bemerken, dass die Trophiestufe eines Stillgewässers wie dem Aasee nicht dauerhaft niedrig gehalten werden kann. Ohne extreme bauliche Eingriffe wie das Tiefenwasser-Ableitungs-Verfahren oder eine starke Ausbaggerung wird es nicht möglich sein, das durch den langen Zeitraum anaerober Bedingungen entstandene Sapropel dauerhaft als Negativfaktor zu beseitigen.

2012 wurde ein Organismenaufstieg für 350.000 Euro fertig gestellt.<ref>Münstersche Zeitung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hunderttausende investiert: Fische an der Aa lernen das Treppen-Steigen (Memento vom 21. Juni 2012 im Internet Archive), Münster, Helmut P. Etzkorn, 19. Juni 2012</ref> Die Wasserqualität des Aasees soll durch den Mikrobenaustausch, der aufgrund des Wehrs an der Badestraße seit 90 Jahren nicht mehr möglich sei, verbessert werden, indem ein Organismenaufstieg erneut die Wanderung von Fischen und Mikroben ermögliche.<ref name="WN_2011-05-02">Martin Kalitschke: Fischtreppe soll Wasserqualität steigern: Bauarbeiten starten im Juli. In: Westfälische Nachrichten. 2. Mai 2011, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Ebenso sollen sich auf diese Weise die im Aasee befindlichen Bestände an Friedfischen, beispielsweise Brassen, mit den Raubfischen, darunter Hechte und Zander, aus der Münsterschen Aa vermischen, um das Ökosystem zu stabilisieren.<ref name="WN_2011-05-02" /> Bereits 2010 war der Bau des Organismenaufstiegs geplant, wurde jedoch aufgrund fehlender Haushaltsmittel verschoben.<ref>Klaus Baumeister: CDU will Fischtreppe verschieben. In: Westfälische Nachrichten. 25. Januar 2010, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Die Bauarbeiten begannen im Juli 2011 und erstreckten sich bis in den Herbst 2011.<ref name="WN_2011-05-02" /><ref>Jürgen Grimmelt: Wanderhilfe: Hecht und Zander können über Fischtreppe wieder in den Aasee schwimmen. In: Westfälische Nachrichten. 23. Mai 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Juni 2012; abgerufen am 24. September 2019.</ref>

Weiterhin soll die Wasserqualität des Aasees verbessert werden, indem der Verlauf der Münsterschen Aa südlich des Aasees über Haus Kump hinaus bis hin zur Sentruper Straße renaturiert wurde.<ref name="MZ_2012-07-10">Münstersche Zeitung: @1@2Vorlage:Toter Link/www.muensterschezeitung.deTeilstück wird renaturiert: Aa bekommt ihr natürliches Flussbett zurück (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2023. Suche im Internet Archive ), Münster, 10. Juli 2012</ref> Hierbei entstand auf Höhe von Haus Kump ein Sandfang, der ein weiteres Verschlammen des Aasees verhindern soll.<ref name="MZ_2012-07-10" /><ref>Thomas Schubert: Zurück ins alte Flussbett: Die Aa wird bis zum Herbst im Bereich zwischen Sentruper Straße und Haus Kump renaturiert. In: Westfälische Nachrichten. 16. Februar 2013, abgerufen am 24. September 2019.</ref> Zudem soll durch die Anlage eines Stillgewässers die Temperatur des Zuflusses des Aasees um einige Grad gesenkt werden, um das Wachstum von Blaualgen zu reduzieren.<ref>Lukas Speckmann: Renaturierung: Die Aa wird schief gewickelt. In: Westfälische Nachrichten. 11. Juli 2012, abgerufen am 24. September 2019.</ref>

Film

Weblinks

Commons: Aasee in Münster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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