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Implenia

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. April 2026 um 13:46 Uhr durch imported>Margarita$Implenia (Unternehmensstruktur: https://www.cash.ch/news/implenia-personalchefin-und-leiterin-division-service-solutions-gehen-914601).
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Implenia AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Implenia Logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH0023868554
Gründung 2. März 2006<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eintrag der Aktiengesellschaft im Handelsregister (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)</ref>
Sitz Opfikon, SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Leitung Jens Vollmar
(CEO)
Hans-Ulrich Meister
(VR-Präsident)<ref name="Geschäftsbericht 2025"></ref>
Mitarbeiterzahl 8346<ref name="Geschäftsbericht 2025"></ref>
Umsatz 3,475 Mrd. CHF<ref name="Geschäftsbericht 2025">Geschäftsbericht 2025. In: Implenia. Abgerufen am 9. März 2026.</ref>
Branche Bauunternehmen
Website implenia.com
Stand: 31. Dezember 2025

Implenia AG mit Sitz in Glattpark (Opfikon) im Kanton Zürich ist ein Schweizer Immobilien- und Baudienstleistungsunternehmen mit Aktivitäten in der Entwicklung sowie im Hoch- und Tiefbau in der Schweiz und in Deutschland. In Österreich, Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien ist Implenia zudem im Tunnelbau und damit verbundenen Infrastrukturbauten tätig. Die Gruppe entstand Anfang 2006 aus der Fusion der Batigroup Holding AG mit Sitz in Basel mit der Zschokke Holding SA mit Sitz in Genf. Implenia gehört zu den 500 grössten Unternehmen in der Schweiz.

Geschichte

Entstehung

Implenia entstand aus einer Reihe von Fusionen regionaler Bauunternehmen, letztlich jedoch aus der Fusion der Batigroup und der Zschokke Holding 2006.<ref name=":1" />

Mitte 1997 fusionierten die Preiswerk Holding AG, die Schweizerische Strassenbau- und Tiefbau-Unternehmung AG (Stuag) / Stuag Holding AG und die Schmalz AG Bauunternehmung / Schmalz Holding AG zur Batigroup Holding mit Sitz in Basel. Kernkompetenzen der Batigroup umfassten insbesondere die klassischen Bautätigkeiten, darunter Strassenbau, Gussasphalt, Tiefbau, Tunnelbau und Hochbau.<ref>H. Reichenberger: Fusion von Preiswerk, Schmalz und Stuag Bildung der grössten Baugruppe der Schweiz. In: Neue Zürcher Zeitung, S. 23. 27. Mai 1997.</ref>

Grundlage der Zschokke Holding bildete die 1872 in Aarau durch Conrad Zschokke (1842–1918) gegründete Bauunternehmung Castor, Hersent et Zschokke, die 1909 zur Aktiengesellschaft Conrad Zschokke überführt wurde.<ref name=":3">Karl Schlieker: Deutschland stärkt Implenia. In: Bürstädter Zeitung, S. 21. 8. Februar 2017.</ref><ref name=":4">Zschokke und Batigroup - Chronologie der Ereignisse. In: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 268, S. 23. 15. November 2005.</ref> Durch Zukäufe und Fusionen wurden 1982 unter anderem die Aktiengesellschaft Heinr. Hatt-Haller und 1997 die Locher & Cie AG Teile der Zschokke Holding, deren Hauptsitz zuletzt in Genf war.<ref name=":5">Benjamin Triebe: Wer den Gotthard bezwingt, dem steht Europa offen. In: Neue Zürcher Zeitung, S. 25. 17. Oktober 2022.</ref> Zschokke eignete sich dabei neben dem Hochbau insbesondere die Generalplanung, Generalunternehmung und Immobilienbewirtschaftung an.<ref name=":4" />

Aufgrund der weitgehend komplementären Geschäftsfelder fusionierten Zschokke und Batigroup 2005 bis 2006 zu Implenia.<ref name=":1">Spatenstich für die Implenia. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. März 2006, abgerufen am 24. November 2022.</ref><ref>Markus Köchli: Zschokke/Batigroup: In vier Wochen gebaut. In: Handelszeitung. 16. November 2005, abgerufen am 24. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die als Platzhaltergesellschaft für das künftige Unternehmen gegründete ZB Didumos AG wurde im Zuge dessen 2005 in Implenia AG umbenannt. Sitz des neuen Unternehmens wurde Zürich.<ref name=":0" />

Implenia AG

Die Aktien von Zschokke und Batigroup wurden am 3. März 2006 nach Handelsschluss an der SIX Swiss Exchange dekotiert. Vollzogen wurde die Fusion durch Aktientausch gegen die neuen Implenia-Aktien, wobei das Wertverhältnis mit 65 (Zschokke) zu 35 (Batigroup) festgesetzt wurde. Erster Handelstag der Implenia-Aktien an der Schweizer Börse war der 6. März 2006.<ref name=":1" /><ref name=":0">Aus Zschokke und Batigroup wird Implenia. In: Neue Zürcher Zeitung. 30. Januar 2006, abgerufen am 24. November 2022.</ref>

2010 hatte Implenia die norwegische Betonmast Anlegg übernommen, einen Infrastrukturspezialisten in Norwegen.<ref>Implenia 2011: Mehr Umsatz, deutlich mehr Gewinn - höhere Dividende. In: AWP Finanznachrichten, Nr. 377. 6. März 2012.</ref> Seit März 2015 ist auch die deutsche Bilfinger Construction (inzwischen umbenannt in Implenia Construction) mit Aktivitäten in Deutschland, Österreich und Schweden Teil der Gruppe. 2016 erfolgte die Akquisition von Bilfinger Hochbau.<ref name=":3" />

Am 27. Oktober 2020 kündigte Implenia eine beschleunigte Umstrukturierung ab 2021 an, was einen Bruch mit der jahrelang forcierten Internationalisierung des Baukonzerns darstellt, die man für beendet erklärt.<ref name=":2">Giorgio V. Müller.: Implenia hat noch Pendenzen. In: Neue Zürcher Zeitung, S. 25. 2. November 2021.</ref> Der Börsenwert halbierte sich in den letzten zwei Jahren, im Wesentlichen aufgrund von früheren Projektakquisitionen und Zukäufen (wie z. B. in Schweden zwischen 2015 und 2017). Das Unternehmen zog sich aus unrentablen Geschäftsfeldern in einigen Märkten (Schweden, Norwegen und Rumänien) zurück und konzentriert sich seither grösstenteils auf die Schweiz und Deutschland. Hier ist Implenia als Immobilienentwickler und -manager tätig sowie im Hochbau, im Tiefbau und mit Spezialgeschäften wie Holzbau und Fassadentechnik.<ref name=":5" /> Im restlichen europäischen Ausland konzentriert man sich weitgehend auf den Tunnelbau, wie in Österreich, Schweden, Norwegen, Frankreich und Italien.<ref>Giorgio V. Müller. In: Implenia auf halbem Weg. In: Neue Zürcher Zeitung, S. 25. 18. August 2021.</ref> Im Zuge dieser beschleunigten Umstrukturierung kündigte Implenia an, dass bis 2023 rund 750 Personen entlassen und 2000 Vollzeitstellen abgebaut werden sollen. Diese Transformation wurde vorzeitig abgeschlossen.<ref name=":2" /><ref>Baukonzern - Implenia streicht 250 Stellen in der Schweiz. In: SRF. 27. Oktober 2020, abgerufen am 28. November 2022.</ref>

Im Mai 2021 vollzog Implenia die Übernahme der BAM Swiss AG, einem Baudienstleister im Gesundheitswesen in der Schweiz mit Hauptsitz in Basel.<ref name="Geschäftsbericht 2021"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschäftsbericht 2021 (Memento vom 13. April 2023 im Internet Archive)</ref> Mit dieser Akquisition übernahm Implenia die aktuellen Projekte der BAM Swiss AG wie die Planung und Realisierung des Kantonsspitals Aarau, das BSSE in Basel – ein modernes Labor- und Forschungsgebäude für Biosystemwissenschaften und Engineering, sowie das Projekt Felix-Platter-Spital in Basel und ein Studentenwohnheim der ETH in Zürich.<ref>Fabian Hägler: Viel Papier für das grösste Bauprojekt. In: Aargauer Zeitung, S. 19. 3. August 2020.</ref><ref>Bau: Implenia übernimmt Basler Generalunternehmer. In: Handelszeitung. 30. März 2021, abgerufen am 28. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Mai 2023 hat Implenia den führenden Schweizer Immobilien-Dienstleister Wincasa übernommen.<ref>Benjamin Triebe: Überraschende Handänderung: Wincasa, der grösste Schweizer Immobilienverwalter, bekommt einen neuen Eigentümer. In: Neue Zürcher Zeitung. 30. März 2023, abgerufen am 27. Juni 2023.</ref>

Unternehmensstruktur

Chief Executive Officer (CEO) von Implenia ist Jens Vollmar.<ref>Christoph von Schwanenflug: Implenia-CEO André Wyss tritt 2025 zurück. In: Immobilien Zeitung. 21. August 2024, abgerufen am 6. März 2025.</ref> Ausserdem in der Geschäftsführung sind Stefan Baumgärtner (CFO), Adrian Wyss (Head Division Buildings), Erwin Scherer (Head Division Civil Engineering),<ref name="Geschäftsbericht 2025" /> und German Grüniger (General Counsel).<ref>Organisation. In: Implenia. Abgerufen am 28. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Hans-Ulrich Meister ist Präsident des Verwaltungsrates.<ref name="Geschäftsbericht 2021" /> Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von 3,475 Mrd. CHF und beschäftigte durchschnittlich 8346 Mitarbeiter. Hauptsitz des Unternehmens ist Opfikon (Schweiz).<ref name="Geschäftsbericht 2025"></ref>

Geschäftsbereiche

Die Geschäftsbereiche der Implenia AG gliedern sich in die drei Divisionen: Buildings, Civil Engineering<ref name=":5" /> und Service Solutions.<ref name="Geschäftsbericht 2025"></ref>

Buildings

In der Division Buildings fasst Implenia ihre Leistungen in Beratung, Planung, Konzeption, Ausführung und Projektmanagement von Neubauten sowie der Modernisierung bestehender Liegenschaften in der Schweiz und Deutschland zusammen. Unter anderem baut diese Implenia Division seit 2020 den Neubau des Kantonsspitals Aarau, den Forschungs- und Entwicklungs-Campus Empa/Eawag, den EUREF Campus in Düsseldorf und verschiedene Data Center.<ref name=":12" /><ref name=":13" /><ref name=":14" />

Weiterhin bündelt Implenia hier ihre Kompetenzen in der integrierten Immobilienprojektentwicklung. Ergänzend entwickelt der Geschäftsbereich ein eigenes Immobilienportfolio, bietet Immobilienprodukte und Investitionsvehikel an. Hierzu wurden 2020 etliche Projekte aus dem Entwicklungsportfolio als Spin-off in die Ina Invest ausgelagert, um fertig entwickelte Immobilien am Mietmarkt dauerhaft zu verwerten und somit die Wertschöpfungskette zu verlängern.<ref>Silvan Merki: Beabsichtigter Ina Invest Spin-off stösst auf breiten Zuspruch. In: Medienmitteilung. Implenia, 3. März 2020, abgerufen am 20. Juli 2025.</ref> Dieses Tochterunternehmen ist seit Juni 2020 an der Schweizer Börse kotiert.<ref>Ina Invest Aktie - CH0524026959. In: Unternehmensprofil. boerse.de, abgerufen am 20. Juli 2025: „Die vormalige Ina Invest Holding AG war 2020 als Spin-off aus der Implenia AG hervorgegangen und hatte sich seit dem Börsengang im Juni 2020 als unabhängiges Immobilienunternehmen positioniert.“</ref> Das Immobiliengeschäft der Implenia AG begrenzt sich auf die Schweiz und Deutschland.<ref name="Geschäftsbericht 2021" /> In Arealentwicklungen wie der Lokstadt in Winterthur oder dem Green Village in Genf werden Gebäude für private und öffentliche Nutzungen errichtet.<ref name=":10">Till Hirsekorn: "Hohe Immo-Preise lassen es in der Stadtkasse klingeln", in: Der Landbote, 28. November 2022, abgerufen am 12. Dezember 2022.</ref><ref name=":11">Anlagestiftung Swiss Life investiert im Genfer Green Village. In: IMMOBILIEN Business. 6. September 2022, abgerufen am 12. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zu diesem Geschäftsbereich gehören die Unternehmen Implenia Holzbau und Implenia Fassadentechnik GmbH.<ref name="Halbjahresbericht 2024" />

Das Geschäft in Österreich wurde mit Anfang September 2021 an die Zech Bau verkauft.

Civil Engineering

Die Division Civil Engineering umfasst das Flächengeschäft bzw. den Ingenieurtiefbau, den Spezialtiefbau sowie den Tunnelbau in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen, Österreich und Italien. Implenia ist das einzige Unternehmen in Europa, das an allen vier Alpentransversalen beteiligt ist, die gegenwärtig errichtet werden (der Gotthard-Strassentunnel, der Brennerbasistunnel, der Mont-Cenis-Basistunnel zwischen Lyon und Turin sowie der zu einem gemeinsamen Projekt zählenden Tunnel am Semmering und an der Koralm in Österreich).<ref name=":5" /> In Norwegen setzt Implenia die längste Eisenbahnbrücke, die doppelspurige Tangenvika-Eisenbahnbrücke, um<ref>Implenia zieht Grossauftrag in Norwegen an Land. In: Handelszeitung online. 25. April 2022.</ref> und gewann 2019 mit der Arbeitsgemeinschaft Avenir zwei Lose für das Projekt Grand Paris Express, das grösste Infrastrukturprojekt Europas, bei dem Implenia die neuen Metro-Tunnel bauen soll.<ref name=":8">Peter Hummel: Implenia untergräbt Bauhierarchie. In: St. Galler Tagblatt, S. 9. 30. Januar 2019.</ref>

In diesem Bereich ist die Implenia-Tochtergesellschaft BBV Systems GmbH tätig.<ref name="Halbjahresbericht 2024" />

Service Solutions

In der Division Service Solutions fasst Implenia seine Nischenangebote für die Baubranche unter einer gemeinsamen Leitung zusammen. Dazu zählen z. B. der Holzbau und die Fassadentechnik.<ref name=":5" /> Seit 2021 ist Implenia beispielsweise als Generalunternehmer am „Projekt Pi“, einem 80 Meter hohen Holzhaus in Zug, beteiligt. Das Tragwerk des Hauses wird von WaltGalmarini geplant wissenschaftlich begleitet von Andrea Frangi, Professor für Holzbau am Institut für Baustatik und Konstruktion des ETH Zürich. Das Projekt soll 2024 fertiggestellt werden.<ref name=":6">Samuel Schlaefli: In der Werkstatt des Riesen. In: ETH Zürich. 1. April 2021, abgerufen am 28. November 2022.</ref><ref>Hoch, höher, Projekt Pi: Das höchste Holzhochhaus der Schweiz kommt. In: spaene.ch. Abgerufen am 28. November 2022.</ref> Ebenfalls setzt Implenia den Bau des Holzhauses „Hochhaus Rocket“ der Firma Ina Invest in Winterthur um. Das Haus soll 100 Meter hoch mit 32 Stockwerken werden und 255 Wohnungen haben. Im Jahr 2026 soll es fertiggestellt und bezugsbereit sein.<ref name=":7">Das höchste Holzwohnhaus der Welt. In: Tagesanzeiger, S. 20. 22. April 2022.</ref>

Namentlich bilden die Building Construction Logistics GmbH, Planovita sowie Encira die Einheiten der Division.<ref name="Halbjahresbericht 2024">Halbjahresbericht 2024. In: Implenia. Abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref> Mit dem Immobilien-Dienstleister Wincasa ist Implenia auch in der Bewirtschaftung von Liegenschaften in der Schweiz tätig.<ref>Implenia ist nun auch ein Immobilienverwalter. In: Baublatt. 30. März 2023, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 27. Juni 2023.@1@2Vorlage:Toter Link/www.baublatt.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Projekte (Auswahl)

Datei:Gotthard Tunnel.jpg
Gotthardtunnel

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2012: Real Estate Award in der Kategorie „Projektentwicklung“ für die Wohnsiedlung „Schorenstadt“<ref name=":9" />
  • 2013: Bronze-Auszeichnung beim Econ Award sowie Auszeichnung mit dem Special-Preis für den besten Geschäftsbericht<ref>Helge Weinberg: Nachhhaltigkeitsberichte mit Econ Awards ausgezeichnet. In: PR Journal. 1. November 2013, abgerufen am 28. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2014: „Tunnelling Contractor of the Year“ für Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance, das von der International Tunnelling & Underground Space Association (ITA-AITES) zum „Major Project of the Year“ auserkoren wurde<ref>Implenia an International Tunnelling Awards in London. In: AWP Finanznachrichten, Nr. 639. 8. Dezember 2014.</ref>
  • 2019: „Preis für die Entwicklung eines Schweizer Unternehmens in Frankreich“ der Industrie- und Handelskammer Frankreich-Schweiz (CCIFS)<ref>Implenia AG: Implenia erhält Preis der Industrie- und Handelskammer Frankreich-Schweiz - Auszeichnung für den Beitrag zum bilateralen Ausbau der Handelsbeziehungen. In: Finanznachrichten.de. 18. Februar 2019, abgerufen am 28. November 2022.</ref>
  • 2021: Auszeichnung „Höchste Reputation“ bei Deutschlandtest<ref>Thorsten Jacobs: Studie „Höchste Reputation“ - Der gute Ruf. In: Focus. 6. Mai 2021, abgerufen am 28. November 2022.</ref>
  • 2022: 2. Platz beim Deutschen Baupreis<ref>Implenia gewinnt Auszeichnung beim Deutschen Baupreis. In: FirmenWiki. 2. Juni 2022, abgerufen am 28. November 2022.</ref><ref>Gewinner 2022 – Deutscher Baupreis. Abgerufen am 28. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2022: Auszeichnung bei „Deutschlands Digitale Vorreiter“ in der Kategorie „Technologiereputation“ vom F.A.Z.-Institut<ref>Deutschlands Digitale Vorreiter 2022. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Abgerufen am 28. November 2022.</ref>
  • 2022: Auszeichnung „Digital Champion“ bei Deutschlandtest<ref>Johannes Heinritzi: Digitalisierung in Unternehmen. In: Deutschlandtest. 16. Mai 2022, abgerufen am 28. November 2022.</ref>
  • 2022: Auszeichnung „Innovativste Unternehmen“ bei Deutschlandtest<ref>Thorsten Jacobs: Firmen mit höchster Innovationskraft. In: Deutschlandtest. 9. Mai 2022, abgerufen am 28. November 2022.</ref>
  • 2024: Auszeichnung „BIM Champions 2024“ bei buildingSMART<ref>Gekürt: BIM Champions 2024. In: buildingSMART Deutschland. Abgerufen am 1. Juli 2024.</ref>

Kontroversen

Wegen Baumängeln an dem von Implenia errichteten Letzigrund-Stadion in Zürich, das das Unternehmen unter grossem Zeitdruck für die Fussball-Europameisterschaft 2008 noch fertigstellte, wurden zehn Jahre andauernde Gerichtsverfahren gegen das Unternehmen geführt. Ausgangspunkt hierfür waren Risse und mangelhafte Schweissnähte an den Stahlträgern, was Implenia als „Panikmache“ bestritt. Die Stadt Zürich befürchtete allerdings eine Gefahr für die Zuschauer durch das Dach und sicherte das Dach auf eigene Kosten mit zusätzlichen Stützen auf den Tribünen ab. Die Verfahren konnten 2021 mit einem gerichtlichen Vergleich beigelegt werden, in dem beide Parteien sich darauf einigten, wechselseitig auf sämtliche noch offenen Forderungen zu verzichten.<ref>Stefan Hotz: Der Letzigrund-Streit mit Implenia ist beigelegt. In: Neue Zürcher Zeitung, S. 12. 15. April 2021.</ref><ref>Matthias Scharrer: Ein langer Stadionstreit ist beendet. In: Aargauer Zeitung, S. 25. 14. April 2021.</ref>

Weblinks

Commons: Implenia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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