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Troms (nordsamischRomsa;<ref>Troms fylke. In: Kartverket. Abgerufen am 24. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> kvenischTromssa<ref>Kvenske stedsnavn. Abgerufen am 23. Juni 2019.</ref>) ist eine norwegische Provinz (Fylke).
Troms grenzt im Süden an Nordland und im Nordosten an die Finnmark und bildete somit den mittleren Teil von Nordnorwegen. Des Weiteren grenzt das Fylke im Osten an Finnland und Schweden. Im Westen von Troms befindet sich die Atlantikküste mit vielen Fjorden und Inseln.<ref>Geografi i Troms. Troms fylke, abgerufen am 26. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Während des Winters dauert die Polarnacht – also die Zeit, in der die Sonne nicht aufgeht – etwa zwei Monate. Die Zeit des Polartages dauert von Ende Mai bis Ende Juli, in dieser Zeit geht nachts die Sonne nicht unter.<ref>Om Troms. Troms fylke, abgerufen am 26. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Klima
Das Klima wird vom Norwegischen Atlantikstrom, der nördlichsten Fortsetzung des Golfstroms, beeinflusst. Im Innenland der Provinz fallen die Temperaturen im Winter auf bis zu −30 °C, an der Küste hingegen nur bis zu −10 °C. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass der Großteil der Bevölkerung an der Küste lebt.<ref>Natur i Troms. Troms fylke, abgerufen am 26. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Verwaltungsgliederung
Troms ist seit 2024 in 21 Kommunen unterteilt. Bis Ende 2019 gehörten zu Troms 24 Kommunen. Die Zahl der Kommunen sank, da im Rahmen der landesweiten Kommunalreform in Norwegen zum 1. Januar 2020 einige Kommunen fusioniert wurden.
Nr.<ref>Nye fylkes- og kommunenummer fra 2024. In: regjeringen.no. 23. August 2022, abgerufen am 16. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Name
Einwohner (2026)<ref name="ssb">07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Verwaltungseinheit Troms ist in der norwegischen Geschichte relativ jung und lässt sich bis ins Jahr 1787 zurückverfolgen. Während der Wikingerzeit und des Mittelalters wurden die von Norwegern bewohnten Teile von Troms als Teil von Hålogaland betrachtet, während die samischen Siedlungsgebiete als Teil von Finnmark angesehen wurden. Da der Übergang fließend war, waren auch die geografischen Bezeichnungen nur ungefähr.
Nach der ersten regionalen Einteilung Norwegens im Jahr 1671 war die Provinz Teil des damaligen Gebietes von Nordland. 1787 ging Troms in die neu gegründete Finnmark über. 1866 wurde diese Provinz wieder aufgeteilt in Tromsø und die Finnmark. 1919 wurde der Name der Provinz von Tromsø auf Troms geändert.<ref>Troms. In: Store norske leksikon. 26. Februar 2019 (snl.no [abgerufen am 23. Juni 2019]).</ref>
Am 8. Juni 2017 beschloss das Storting, das norwegische Nationalparlament, mit einer Mehrheit von 96 gegen 73 Stimmen, dass die Fylker Finnmark und Troms fusioniert werden sollten. Das neue Fylke erhielt schließlich den Namen Troms og Finnmark (deutsch Troms und Finnmark).<ref>Nils Mehren: Troms og Finnmark slås sammen. 8. Juni 2017, abgerufen am 26. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Bewohner der beiden Provinzen waren mehrheitlich gegen die Zusammenlegung: Eine Untersuchung, die für den norwegischen Rundfunk NRK durchgeführt wurde, zeigte, dass sie von 73 % der Einwohner von Troms abgelehnt wurde.<ref>Jan Harald Tomassen: Stort flertall i Troms og Finnmark mot sammenslåing. 14. März 2018, abgerufen am 26. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Juni 2022 beschloss das Storting, dass Troms og Finnmark zum 1. Januar 2024 wieder in die bis 2019 bestehenden Fylker Finnmark und Troms aufgeteilt werden solle.<ref name=":02">Stortinget vedtok fylkesoppdeling. In: abcnyheter.no. 14. Juni 2022, abgerufen am 16. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der Großteil der Bevölkerung ist Mitglied in der Norwegischen Kirche, im Jahr 2018 hatte sie 130.074 Mitglieder in Troms.<ref>12026: Kirkelige brukere (K) 2015 - 2018. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 24. Juni 2019.</ref> 6125 Personen waren zu diesem Zeitpunkt Mitglied anderer christlicher Gemeinschaften, 2022 waren Muslime und weitere 281 Buddhisten. 123 Menschen waren Anhänger einer anderen Religion, also etwa Juden oder Sikhs.<ref>Trus- og livssynssamfunn utanfor Den norske kyrkja. In: Statistisk sentralbyrå. 7. Dezember 2018, abgerufen am 24. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Städte und Ballungsräume
Im Jahr 2024 lebten 73,3 % der Einwohner des Fylkes in einem Tettsted, also einer Siedlung, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet wird.<ref>Tettsteders befolkning og areal. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 21. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die drei größten Tettsteder sind Tromsø mit 43.368, Harstad mit 21.602 und Tromsdalen mit 18.371 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2025).<ref name="ssb2">Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>
Die genaue Herkunft des Namens Troms ist unklar. Es wird vermutet, dass ein Zusammenhang mit dem Wort „Strömung“ (strøm) besteht.<ref>Norske bynavn. Abgerufen am 23. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zum 1. Juli 2006 bekam die Provinz erstmals einen offiziellen samischen Namen, Romsa. Er ist seitdem der norwegischen Bezeichnung gleichgestellt.<ref>Lars Magne Sunnanå: Troms blir Romsa. Abgerufen am 23. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>