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Kvæfjord (Kommune)

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Kvæfjord
Kvæfjord (Norwegen)
Kvæfjord (Norwegen)
Basisdaten
Staat: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Kommunennummer: 5510
Provinz (fylke): Troms
Verwaltungssitz: Borkenes
Koordinaten: 68° 42′ N, 16° 8′ OKoordinaten: 68° 42′ N, 16° 8′ O
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Fläche: 512,62 km²
Einwohner: 2.901 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
Bevölkerungsdichte: 6 Einwohner je km²
Sprachform: neutral
Webpräsenz:
Lage in der Provinz Troms
Lage der Kommune in der Provinz Troms

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Kvæfjord ist eine Kommune im norwegischen Fylke Troms. Die Kommune hat 2901 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist die Ortschaft Borkenes.

Geografie

Kvæfjord liegt auf der Insel Hinnøya, der größten Insel des norwegischen Hauptlandes, und umfasst Gebiete im Westen und Osten des gleichnamigen Fjords Kvæfjord, der sich von Norden in die Insel einschneidet. Der südliche Bereich des Fjords trägt auch den Namen Gullesfjord, im nördlichen Bereich liegt die Insel Kveøya in einer Bucht. Die Gemeinde Kvæfjord grenzt an die Kommunen Sortland im Westen, Lødingen im Süden, Tjeldsund im Südosten sowie Harstad im Osten und Nordosten. Im Norden befindet sich der Andfjord. Sowohl Sortland als auch Lødingen liegen in der Nachbarprovinz Nordland und Kvæfjord gilt als die südwestlichste Kommune der Provinz Troms.<ref name="kart">Kvæfjord kommune. In: norgeskart.no. Kartverket, abgerufen am 12. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Gemeindeareal ist von Bergen geprägt und im Süden und Westen befinden sich die höchsten Erhebungen. Entlang der Küste ist die Strandebene meist schmal. Die höchste Erhebung ist der Reinspælen mit einer Höhe von 1118 moh.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, 1. September 2015, abgerufen am 12. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einwohner

Die Einwohner konzentrieren sich vor allem auf den nördlichen Bereich der Gemeinde. In den 1980er-Jahren begann die Einwohnerzahl zu sinken, zwischen 2008 und 2018 sank die Zahl im Schnitt um 0,4 % jährlich.<ref name="snl"/> In der Gemeinde liegen zwei sogenannte Tettsteder, also zwei Ansiedlungen, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet werden. Diese sind Borkenes mit 1505 und Vikvågen mit 284 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2025).<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>

Die Einwohner der Gemeinde werden Kvæfjerding genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 12. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Kvæfjord hat weder Nynorsk noch Bokmål als offizielle Sprachform, sondern ist in dieser Frage neutral.<ref>Forskrift om målvedtak i kommunar og fylkeskommunar (målvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 12. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl
Jahr Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 8. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Veränderung
Anzahl Prozent
1960 3298
1970 3300 +2 +0,1 %
1980 3688 +388 +11,8 %
1990 3527 −161 −4,4 %
2000 3287 −240 −6,8 %
2010 3049 −238 −7,2 %
2020 2839 −210 −6,9 %

Geschichte

Die Gemeinde Kvæfjord entstand, nachdem im Jahr 1837 die kommunale Selbstverwaltung eingeführt wurde. Im Oktober 1956 wurde ein mit nur 32 Personen besiedeltes Gebiet an die damalige Kommune Trondenes überführt.<ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: ssb.no. 1999, abgerufen am 12. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2000 ging ein Teil an Sortland über. Mit der Kvæfjord kirke liegt eine 1867 erbaute Holzkirche in der Gemeinde.<ref>Kvæfjord kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Kvæfjord befinden sich des Weiteren mehrere Grabhügel.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Die Europastraße 10 (E10) führt durch den Süden der Gemeinde; insgesamt führt sie in West-Ost-Richtung bis an die schwedische Grenze. Der Riksvei 85, der entlang des Westufers des Gullesfjords verläuft und an dessen Südufer in die E10 mündet, stellt unter anderem eine Verbindung nach Sortland her. Im Nordosten stellt der Fylkesvei 83 die Hauptstraßenanbindung dar. Dieser führt nach Harstad und von dort weiter in den Süden zur E10.<ref name="kart" /> Im Jahr 2010 wurde die Brücke von der Kveøya auf die Insel Hinnøya errichtet.<ref name="snl" />

Wirtschaft

Das lokale Klima schafft gute Voraussetzungen für die Landwirtschaft, welche lange die dominierende Wirtschaftsbranche war. Vor allem sind die Rinder-, Schaf- und Hühnerhaltung verbreitet. Auch werden Futterpflanzen, Gemüse, Kartoffeln und Erdbeeren angebaut. Die Bedeutung der Fischerei im Kvæfjord ging mit der Zeit zurück. Mittlerweile sind Lachszuchtstationen im Betrieb. Die industrielle Produktion ist von eher geringer Bedeutung. Im Jahr 2015 arbeiteten etwa 46 Prozent der Arbeitstätigen in anderen Gemeinden, vor allem in den umliegenden Kommunen Harstad, Sortland und Hadsel.<ref name="snl">Kvæfjord. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 12. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Name und Wappen

Das seit 1986 offizielle Wappen der Kommune zeigt eine goldene Erdbeerpflanze auf goldenem Hintergrund. Bereits um etwa 1430 wurde das Gebiet als Qwidhiofiordh bezeichnet. Der Name stammt möglicherweise vom Inselnamen Kviðja (heute Kveøya) ab, welcher wiederum sich vom altnordischen Begriff „kviðr“, also „Bauch“, ableitet.<ref name="snl" /><ref>Kvæfjord. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 12. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Kvæfjord – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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