Während Martinsried bereits im 12. Jahrhundert und Steinkirchen im 13. Jahrhundert in den Urkunden der Klöster Dietramszell bzw. Benediktbeuern erwähnt werden, ist Planegg wohl der jüngste Ortsname des gesamten Würmtals. Er wurde erstmals 1409 in einer Verkaufsurkunde an den bayerischen HerzogWilhelm III. erwähnt.
Die Gemeinde Martinsried unterstand jedoch nicht nur dem Ort Planegg: Auch der Grundherr – das Kloster Dietramszell – forderte Geld für den Erhalt des Klosters und ein Zehntel aller Erträge musste an die Kirche abgegeben werden.
1733 errichtete der Gutsherr Baron von Ruffin aus Dank für die Wiedergenesung einer Tagelöhnerin des Hofbauern die Kapelle Maria Eich.
19. Jahrhundert
Das 19. Jahrhundert brachte einen großen Aufschwung für Planegg. 1851 konnte der damalige Gemeindeausschuss feststellen:
„Planegg, ein äußerst frequenter Wallfahrtsort, erfreut sich von Jahr zu Jahr eines immer größer werdenden Zuzugs von Fremden, die sich mit Beginn der günstigen Jahreszeit teils der Erholung und des Vergnügens wegen, vorzüglich jedoch zur Stärkung ihrer Gesundheit hierher begeben und ihren momentanen Wohnsitz hier aufschlagen. Das milde und gesunde Klima Planeggs, das als höchst wohltätig sich herausstellende Würmwasser, kunstgerecht angewandt, machen den Aufenthalt zu einem der angenehmsten, wozu noch eine unmittelbare Verbindung mit der Hauptstadt durch eine täglich zweimal gebotene Stellwagen-Fahrgelegenheit sich gesellt.“
Planegg war zu einem Erholungs- und Belustigungsort für München geworden, der Bau der Eisenbahnlinie Pasing–Starnberg im Jahr 1854 vergrößerte diese Bedeutung noch.
Mit dem Gesetz vom 4. Juni 1848 über die Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit durfte sich die Gemeinde erstmals selbst verwalten. Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Einwohnerzahl so schnell (innerhalb von fünf Jahren hatte sie sich mehr als verdoppelt), dass 1900 für die nun 1339 Bürger ein neues Rathaus gebaut werden musste, das bis ins Jahr 1995 auch noch als solches benutzt wurde.
Nachdem die Planegger bis Anfang des 20. Jahrhunderts seelsorgerisch von der PfarrkircheSt. Martin in Martinsried aus betreut wurden, erhielt Planegg 1920 mit St. Elisabeth eine eigene Pfarrkirche.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Planegg wiederholt Ziel von alliierten Bombenabwürfen. So wurde die Gemeinde während der Luftangriffe auf München bis 1942 dreimal bombardiert. Der schwerste Angriff ereignete sich am 11. April 1945 auf den Planegger Bahnhof, als infolge des Abwurfs von 700 Sprengbomben über Planegg und Krailling 131 Menschen (davon 104 in Planegg) getötet und 26 Gebäude schwer beschädigt wurden. Am 1. Mai 1945 wurde Planegg nach kleineren Gefechten (elf tote SS-Soldaten) von US-Truppen besetzt.<ref name="hdbg.eu">Planegg – Wiederaufbauatlas. In: hdbg.eu.Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 27. November 2023.</ref>
Die Planungen für einen Umbau des Bahnhofsgeländes begannen bereits 1999, doch erst 2003 konnte die Gemeinde nach langen Verhandlungen das Bahnhofsgebäude von der Bahn AG kaufen. Zunächst zog der Kiosk von der linken auf die rechte Seite der Unterführung und die Toiletten wurden saniert. Danach wurde bis 2004 der Bahnhofsvorplatz renoviert, um Überschwemmungen zu verhindern.<ref>Bahnhofsgebäude jetzt Eigentum der Gemeinde Planegg. In: merkur.de.Münchner Merkur, 18. Januar 2003, abgerufen am 4. März 2023.</ref>
Im März 2016 beschloss die Gemeinde den Entwurf der Architekten Molenaar/Weber, der einen größeren Bahnhofsvorplatz, umgeben von Geschäften und einem Supermarkt, vorsah. Auf Höhe der Gleise sollte ein Fahrradschnellweg und ein zweistöckiges Bike-and-Ride-Haus entstehen. In der Folge wurde das Grundstück mit dem Gasthof „Eiche“ erworben und der gesamte Komplex abgerissen, an dessen Stelle ein temporärer ebenerdiger Busbahnhof gebaut wurde.<ref>Neugestaltung des Bahnhofsareals in Planegg. In: planegg.de. Gemeinde Planegg, 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2023; abgerufen am 7. Januar 2025.</ref> Zudem wurden Grundstücke süd- und nordwestlich des Bahnhofs erworben.<ref>Rainer Rutz: Lange geplant, nun folgen die ersten Taten. In: sueddeutsche.de.Süddeutsche Zeitung, 28. April 2020, abgerufen am 4. März 2023.</ref> Das Grundstück mit dem Gasthof „Heide-Volm“ sollte nach dem ursprünglichen Plan umgebaut werden, stattdessen musste die Besitzerfamilie 2021 den Betrieb der Gaststätte aufgeben und ließ das Gebäude abreißen.<ref>Rainer Rutz: Planegg beharrt auf Vorkaufsrecht für Heide-Grundstück. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 26. September 2022, abgerufen am 4. März 2023.</ref> Im Februar 2023 gelang der Gemeinde nach langen Verhandlungen der Erwerb des Grundstückes. Zusätzlich kaufte sie noch Grundstücke nordöstlich der Bahnstrecke, um dort mit dem Wohnungsbau zu beginnen.<ref>Nicole Kalenda: Planegg kauft Heide-Volm. In: merkur.de. Münchner Merkur, 28. Februar 2023, abgerufen am 4. März 2023.</ref>
U-Bahn-Verlängerung
Am 16. Dezember 2014 entschied die Bayerische Staatsregierung, die Linie 6-West des Münchner U-Bahn-Systems von der bisherigen Endstation Klinikum Großhadern bis Martinsried fortzuführen. Die Strecke sollte ab 2016 für 73,5 Millionen Euro gebaut werden und 2020 in Betrieb gehen.<ref>Verlängerung U-Bahnlinie U6. In: innenministerium.bayern.de.Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, 16. Dezember 2014, abgerufen am 4. Dezember 2023.</ref> Die Verlängerung der U6 im Süden nach Martinsried war bereits am 20. Juli 2009 vom Kreistag München beschlossen worden, die ursprünglich angestrebte Eröffnung 2014/2015 konnte allerdings nicht realisiert werden. Auch der zweite Termin konnte aufgrund von Verzögerungen bei den Verhandlungen zwischen den beteiligten Parteien nicht eingehalten werden.<ref>Stefan Reich: Streit um Verzögerungen beim U-Bahn-Bau. In: merkur.de. Münchner Merkur, 13. Juli 2017, abgerufen am 24. Februar 2024.</ref> Nach eigentlichem Baubeginn im November 2022 fand im Februar 2023 der symbolische Spatenstich für die rund 950 Meter lange Strecke statt. Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für das Jahr 2027 geplant, die Gesamtkosten belaufen sich auf 212 Millionen Euro.<ref>Rainer Rutz: U-Bahn-Bau: „Dass ich das noch erleben darf“. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 6. Februar 2023, abgerufen am 24. Februar 2024.</ref> Nach dem Bau der U9-Spange würde die U6 am Klinikum Großhadern enden, die U9 würde nach Martinsried weiterführen. In späterer Zeit könnte die Trasse auch zum S-Bahnhof Planegg weitergeführt werden.
Gräfelfing, Krailling, Neuried und Planegg sind heute unabhängige Gemeinden.
Großhadern, Forstenried und Fürstenried gehören inzwischen zu München.
Fronloh und Pentenried gehören inzwischen zu Krailling (Landkreis Starnberg).
Lochham gehört inzwischen zu Gräfelfing.
Martinsried, Steinkirchen und das Kloster Maria Eich wurden nach Planegg umgegliedert.
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Erster Bürgermeister ist seit 2020 Hermann Nafziger (CSU).<ref>Nicole Kalenda: CSU-Kandidat setzt sich in Planegg durch – Nafziger nach Stichwahl-Sieg: „Ich bin überglücklich“. In: merkur.de. Münchner Merkur, 29. März 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.</ref> Zur Zweiten Bürgermeisterin wählte der Gemeinderat Judith Grimme (Grüne), zur Dritten Bürgermeisterin Christine Hallinger (SPD).<ref name="wahl2020">Gemeinderat. In: planegg.de. Gemeinde Planegg, abgerufen am 2. Dezember 2023.</ref>
Gemeinderat
Der Gemeinderat von Planegg hat 25 Mitglieder (mit dem Ersten Bürgermeister) und setzt sich seit den Kommunalwahlen 2020 wie folgt zusammen:
Wappenbegründung: Die Eule verweist auf die Familie Hörwarth, die von 1616 bis 1732 über den Ort herrschte und eine Eule im Wappen enthielt. Die blaue Schlangenlinie symbolisiert die Würm, die durch Planegg fließt.
Das abgebildete Wappen wurde 1951 als Gemeindewappen für Planegg anerkannt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Miteinander e. V.: Der Verein setzt sich für die Finanzierung einer halben Diakonenstelle für die evangelische Kirchengemeinde ein. Zudem werden eine Jugendwerkstatt, Flüchtlinge und Nachhilfe unterstützt. Auch organisiert der Verein das jährlich veranstaltete Entenrennen auf der Würm<ref>Friederike Tschochner: 600 Enten schwimmen um die Wette. In: merkur.de. Münchner Merkur, 12. September 2022, abgerufen am 12. September 2022.</ref> sowie das Martinsrieder Dorffest.<ref>Startseite. In: miteinander-verein.de. Miteinander e. V., August 2022, abgerufen am 12. September 2022 (Informationen unter „Veranstaltungen“ und „Projekte“).</ref>
Musica Sacra Planegg-Krailling e. V.
Musikschule an der Würm e. V.
Volkshochschule im Würmtal e. V
Wellenbad Planegg
Das Wellenbad Planegg, oder auch Würmbad, wie es im Volksmund genannt wird, ist eine der letzten 30 historischen Badeanstalten entlang der Würm und ihren Kanälen. Zudem ist es öffentlich und unentgeltlich zugänglich und spielt eine große Rolle im Naturschutz der Gemeinde Planegg.
Das Bad wurde zum ersten Mal 1864 mit neun Badehütten und einem Schwimmbad eröffnet. Im Jahr 1912 waren nach einem Umbau ein Herren- und ein Damenbecken, getrennt durch einen Steg mit Kabinen, sowie ein Sprungbecken vorhanden. Seit 1939 befindet sich das Bad im Eigentum der Gemeinde Planegg, die das Bad 1962 renovieren ließ. Jedoch wurde noch im folgenden Jahr ein Badeverbot in der Würm für Planegg und Gräfelfing vom Landratsamt ausgesprochen. Seit 1973 ist das baden wieder erlaubt. Nachdem 2007 das Würmbad für einige hunderttausend Euro renoviert wurde, gibt es heutzutage ein Becken mit zwei Einstiegen und es sind zwei Seile gespannt, an denen man sich festhalten kann. Außerdem gibt es Liegewiesen mit Sitzbänken und Holzterrassen auf beiden Seiten des Beckens. Ferner gibt es eine Tischtennisplatte, Dusche und WC. Etwas abgeschieden ist zusätzlich ein kleines Laufbecken mit Geländer vorhanden.<ref>Carl-Peter Forster: Opel. Frisches Denken für bessere Autos. In: Markenmanagement in der Automobilindustrie. Gabler Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 978-3-322-90756-1, S.305–332, doi:10.1007/978-3-322-90755-4_14.</ref>
Wirtschaft
Verkehr
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Das Zentrum Planeggs ist über Straßen mit dem Ortsteil Martinsried und den Städten München und Starnberg verbunden. Letztere sind auch mit der S-Bahn erreichbar. Zudem wird der Ortsteil Martinsried ab Ende 2022 mit einer Haltestelle der Linie U6 an das U-Bahn-Netz von München angeschlossen (erwartete Fertigstellung 2027). Die Kategorie Kategorie:Wikipedia:Veraltet nach Jahr 2027 existiert noch nicht. Lege sie mit folgendem Text {{Zukunftskategorie|2027}} an. Zukünftig könnte diese Linie auch bis zum Planegger Bahnhof weitergeführt werden. Der nächste internationale Großflughafen ist der Flughafen München im Nordosten der Stadt.
Vor allem im Gemeindeteil Martinsried sind zahlreiche Unternehmen aus der Computer- und Biotechnologiebranche, aber auch Unternehmen anderer Branchen mit Hauptsitz/Verwaltungssitz oder mit einer Niederlassung ansässig:
Die Gemeinde Planegg ist außerdem „Korporativ Förderndes Mitglied“ der Max-Planck-Gesellschaft.<ref>Korporativ Fördernde Mitglieder. (PDF; 435 KB) In: mpg.de. Max-Planck-Gesellschaft, 6. Juni 2014, S. 9, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Dezember 2014; abgerufen am 7. Januar 2025.</ref> Die Institute sind Teil des Campus Martinsried.
Die Freiwillige Feuerwehr Planegg wurde am 6. April 1873 gegründet und ist damit die älteste Wehr im Würmtal. Förderer stiften die erste Druckpumpe, allerdings mussten die ersten Mitglieder anfangs ihre Ausrüstung selber bezahlen.<ref name=":1">Feuerwehr im Wandel der Zeit. In: merkur.de. Münchner Merkur, 17. Juni 2023, abgerufen am 23. Juni 2023.</ref> Sie hilft seitdem bei Bränden, technischen Hilfeleistungen und sonstigen Unglücksfällen. Es gibt zwei Feuerwehrhäuser (Planegg, Pasinger Straße 24a und Martinsried, Planegger Straße 14). Im Jahr 2022 rückten die Mitglieder zu 216 Einsätzen aus und Stand April 2023 gab es 126 aktive Mitglieder.<ref>150 Jahre im Dienst der Gemeinschaft. In: merkur.de. Münchner Merkur, 12. März 2023, abgerufen am 15. März 2023.</ref><ref>Nicole Kalenda: Chronik für nachkommende Generationen. In: merkur.de. 15. April 2023, abgerufen am 19. April 2023.</ref> Zur Feier des 150-jährigen Jubiläums wurde 2023 eine Chronik geschrieben und eine kleine Ausstellung eröffnet.<ref name=":1" /> Zusätzlich fand am 17. Juni ein Aktionstag mit praktischen Übungen und verschiedene Fahrzeugen, der von 3000 Personen besucht wurde.<ref>Christine Cless-Wesle: 3000 Besucher bei großem Aktionstag. In: merkur.de. Münchner Merkur, 18. Juni 2023, abgerufen am 23. Juni 2023.</ref>
Bayerisches Rotes Kreuz
Die Bereitschaft Planegg/Krailling des Bayerischen Roten Kreuzes wurde am 8. Januar 1911 gegründet. Bereits 1916 gab es 35 aktive und 137 zahlende Mitglieder, die von Beginn an aus Planegg und Krailling kamen. Das Rotkreuzhaus wurde durch Spenden finanziert und 1924 eingeweiht. Im Jahr 1928 wurde ein erstes Sanitätsfahrzeug von Adler angeschafft. Während des Zweiten Weltkriegs halfen die Sanitäter in München aus. Von 1975 bis 2004 bestand ein Sozialdienst, der von einer Ordensschwester geführt wurde. Im Rotkreuzhaus in der Germeringer Straße 8a sind ein Mannschaftstransport- und ein Rettungswagen stationiert. Im Jahr 1996 wurde der Hintergrundrettungsdienst durch einen First-Responder-Dienst ersetzt, bei dem ein weiteres Einsatzfahrzeug zur Verfügung steht.<ref>Unsere Geschichte. In: brk-muenchen.de. BRK Kreisverband München Bereitschaft Planegg/Krailling, abgerufen am 19. April 2023.</ref>
Polizeiinspektion
Des Weiteren verfügt Planegg über eine eigene Polizeiinspektion. Es handelt sich um die PI 46, welche dem Polizeipräsidium München zugeordnet ist und für die Gemeinden Gräfelfing, Planegg und Neuried zuständig ist. Bis zum Ende des Jahres 2024 zählten auch die zum Landkreis Starnberg gehörenden Orte Krailling und Stockdorf zum Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion. Diese ungewöhnliche Zuständigkeit über Landkreisgrenzen hinaus ging auf einen Beschluss der in Stockdorf wohnhaften früheren Landesjustizministerin Mathilde Berghofer-Weichner (CSU) zurück und wurde zum Jahreswechsel 2024/25 rückgängig gemacht, als die Gebietsabtretung an die Polizeiinspektion Gauting des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord vollzogen wurde.<ref>Nicole Kalenda: Polizei teilt Würmtal neu auf. In: merkur.de. Münchner Merkur, 31. Dezember 2024, abgerufen am 7. Januar 2025.</ref>
Im Jahr 2020 wurde festgestellt, dass die bisherige Wache von 1960 in der Josef-von-Hirsch-Straße 1 zu klein und sanierungsbedürftig ist. Seitdem ist die Immobilien Freistaat Bayern auf der Suche nach einem Grundstück für den Neubau.<ref>Nicole Kalenda: Polizeiinspektion Planegg: Sanierung als Zwischenlösung. In: merkur.de. Münchner Merkur, September 2022, abgerufen am 8. September 2022.</ref>
Georg Heide (1890–1971), Gastronom und Betreiber des Heide-Volm<ref>Über Uns. In: heidevolm.de. Heide-Volm KG, 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Juli 2022; abgerufen am 7. Januar 2025.</ref>
Karl Bach (1901–1975), Chorregent und Benefiziat<ref>Anton Grau: Martinsried. In: Gemeinde Planegg (Hrsg.): Planegg. Geschichte und Geschichten. Band, Nr.3. EOS Druck, St. Ottilien 2009, S.188.</ref>
Albert Heizer (1912–2009), Altbürgermeister
Willy Heide (1919–2011), Gastronom und Betreiber des Heide-Volm
Günther Schuppler (1932–2022), Bürgermeister<ref>Nicole Kalenda: Trauer um Günther Schuppler (89). In: merkur.de. Münchner Merkur, 12. April 2022, abgerufen am 13. April 2022.</ref>
Peter Heizer (* 1933), Gemeinderat<ref>Nicole Kalenda: Peter Heizer wird Planegger Ehrenbürger. In: merkur.de. Münchner Merkur, 10. Januar 2023, abgerufen am 17. Januar 2023.</ref>
Hermann Nehlsen (1936–2021), Rechtswissenschaftler und Professor für Zivilrecht und Deutsche Rechtsgeschichte, wohnhaft in Planegg seit 1991
Roger Gerhardy (1944–2014), Ordenspriester und Journalist, von 2011 bis 2014 Prior von Maria Eich
Elmar Wepper (1944–2023), Schauspieler, wohnhaft in Planegg seit 1994
Herman Rarebell (* 1949), Musiker, wohnhaft in Planegg seit 2004
Umweltpreis
1996 führte der Gemeinderat einen Umweltpreis ein, der jedoch mangels Bewerbern bis 2008 nur viermal vergeben und 2009 von Bürgermeisterin Annemarie Detsch aufgrund des fehlenden Interesses wieder abgeschafft wurde. 2021 wurde der Planegger Umweltpreis auf Bestreben des Gemeinderats Peter von Schall-Riaucour wiedereingeführt, der den grundsätzlich mit 5.000 € dotierten Preis für fünf Jahre stiftete.<ref>Nicole Kalenda: Planegg bekommt einen Umweltpreis. In: merkur.de. Münchner Merkur, 1. Februar 2021, abgerufen am 26. Februar 2022.</ref> 2021 wurden angesichts der breiten Beteiligung zusätzlich 1.000 € für die Plätze zwei bis vier ausgeschüttet. 2022 betrug das Preisgeld nur 2.500 €, im Folgejahr wurde das Preisgeld einmalig auf 7.500 € erhöht, um mehrere Initiativen mit einer Auszeichnung zu bedenken.<ref>Nicole Kalenda: Planegg: Mehr Power für den Umweltpreis. In: merkur.de. Münchner Merkur, 27. März 2023, abgerufen am 29. März 2023.</ref> Folgende Gewinner wurden ausgezeichnet:
2021: Schulgarten-AG des Feodor-Lynen-Gymnasiums für die Reaktivierung des Schulgartens (Zusätzliche Gelder im Wert von 1.000 € wurden an weitere Bewerber ausgeschüttet)<ref>Andreas Deny: Vier Umweltpreise verliehen. In: merkur.de. Münchner Merkur, 23. Februar 2022, abgerufen am 24. Februar 2022.</ref>
2022: Drei Gruppen des Kindergartens Josefstift für Nachhaltigkeit im Alltag und eine Klasse der Grundschule Planegg für ihre Projektwoche „Upcycling“<ref>Rainer Rutz: Planegg - Umweltpreis 2022 geht an Grundschüler und Kindergartenkinder. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 16. Januar 2023, abgerufen am 21. Februar 2023.</ref>
2023: TV Planegg-Krailling e. V. für eine Reihe von Umweltprojekten und drei Fünftklässler des Feodor-Lynen-Gymnasium für die Aufzucht von Fliegenlarven als umweltfreundliche Tierfutteralternative sowie sieben weitere Preisträger<ref>Andreas Deny: Blühende Kreativität für die Natur. In: merkur.de. Münchner Merkur, 25. Februar 2024, abgerufen am 26. Februar 2022.</ref>
Literatur
Gemeinde Planegg: Planegg. Geschichte und Geschichten. Drei Bände.
Heike Werner: Architektur-Ausflüge ab München: Würmtal & Umgebung, München, 2011, ISBN 978-3-9809471-4-5.