Jens Stoltenberg
Jens Stoltenberg (* 16. März 1959 in Oslo) ist ein norwegischer Politiker der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet (Ap) und war von 2014 bis 2024 NATO-Generalsekretär. Er war von März 2000 bis Oktober 2001 (Regierung Stoltenberg I) und von Oktober 2005 bis Oktober 2013 (Regierung Stoltenberg II) der Ministerpräsident Norwegens (Statsminister). Zwischen 1991 und 2014 saß er als Abgeordneter im Storting, von 2002 bis 2014 stand er der Arbeiderpartiet vor. Seit Februar 2025 ist er der Finanzminister seines Landes.
Leben
Jens Stoltenberg ist Sohn des früheren norwegischen Verteidigungs- und Außenministers Thorvald Stoltenberg und Karin Stoltenberg (geb. Heiberg). Er hat zwei Schwestern, Nini (1963–2014) und Camilla (* 1958).<ref name=":4">Hanne Brønmo: Nini Stoltenberg er død. In: Aftenposten. 30. Juli 2014, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine Tante mütterlicherseits war die Nahost-Expertin Marianne Heiberg, die mit dem ehemaligen Verteidigungs- bzw. Außenminister Norwegens Johan Jørgen Holst verheiratet war.<ref>Jens Stoltenbergs mor er død. In: Aftenposten. 17. Oktober 2012, abgerufen am 27. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von 1961 bis 1964 lebte er in Belgrad, da sein Vater in der norwegischen Botschaft in Jugoslawien als Diplomat tätig war.<ref>Alf Bjarne Johnsen: Jens Stoltenberg om barneskoletiden: – Jeg kunne ikke lese eller skrive. In: Verdens Gang. 9. Oktober 2018, abgerufen am 23. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dort hatten seine Eltern einen schweren Autounfall und Jens Stoltenberg wurde von seiner Mutter nach ihrer Rückkehr aus dem Krankenhaus mit Staphylokokken angesteckt und dadurch selbst schwer krank.<ref>Guri Norstrøm: Jens Stoltenberg om faren Thorvald: – Det siste jeg sa var god natt. In: NRK. 20. Juli 2018, abgerufen am 27. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Er besuchte die Rudolf-Steiner-Schule und die angesehene Oslo katedralskole.<ref name=":0">Neuer NATO-Generalsekretär mit Waldorfhintergrund. In: Erziehungskunst. April 2014, abgerufen am 22. August 2018.</ref> Im Jahr 1978 schloss er die Schule mit Hochschulreife ab. Bis 1987 studierte Stoltenberg Wirtschaftswissenschaften an der Universität Oslo. Seinen Wehrdienst leistete er von 1979 bis 1980 ab.<ref name=":1">Jens Stoltenberg, NATO Secretary General 2014. NATO, abgerufen am 20. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":8">Jens Stoltenberg. In: regjeringen.no. 25. Juni 2014, abgerufen am 25. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwischen 1979 und 1981 arbeitete er in Teilzeit als Journalist bei der norwegischen Zeitung Arbeiderbladet. Von 1989 bis 1990 war Stoltenberg bei der Statistikbehörde Statistisk sentralbyrå (SSB) und als Dozent für Volkswirtschaftslehre an der Universität Oslo tätig.<ref name=":5">Biografi: Stoltenberg, Jens. In: Stortinget. Abgerufen am 5. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Stoltenberg ist seit 1987 mit der Diplomatin Ingrid Schulerud verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Tochter Catharina Stoltenberg ist Teil des Musikduos Smerz.<ref>Jørgen Berge: Jens Stoltenberg om homoryktene: – Ble koblet til flere navngitte menn. In: Nettavisen. 30. September 2016, abgerufen am 27. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er gehört weder der norwegischen Kirche noch einer anderen Glaubensgemeinschaft an, bezeichnet sich jedoch auch nicht als Atheisten.<ref>Håvard Bjelland, Erik Fossen: Man må tro at det nytter. In: Bergens Tidende. 31. Dezember 2011, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Politische Laufbahn
Während seines Studiums war Stoltenberg in der Arbeiderpartiet-Parteijugend Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF) aktiv. In den Jahren von 1979 bis 1989 war Stoltenberg dort Vorstandsmitglied.<ref name=":5" /> Während seiner Zeit in der AUF engagierte er sich unter anderem gegen die NATO.<ref>Tim Krohn: NATO-Generalsekretär Stoltenberg – Der Anti-Rasmussen. In: Deutschlandfunk. 1. Oktober 2014, abgerufen am 25. Dezember 2019.</ref> Zwischen 1985 und 1989 fungierte er als AUF-Vorsitzender sowie als Vizepräsident der Sozialistischen Jugendinternationale (IUSY). Ab 1985 gehörte er zudem dem Arbeiderpartiet-Vorstand an, wo er erst im Jahr 2014 wieder ausschied. Stoltenberg war von 1990 bis 1992 Vorsitzender der Arbeiderpartiet in Oslo.<ref name=":5" />
Im Jahr 2000 wurde bekannt, dass Stoltenberg ab Ende der 1970er-Jahre in Kontakt mit Mitarbeitern der sowjetischen Botschaft in Oslo stand. Darunter war unter anderem der KGB-Agent Boris Kirillov, mit dem er sich in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre häufiger traf. Kirillovs Auftrag war es, Norweger als Agenten zu rekrutieren. Stoltenberg bekam einen Eintrag in den KGB-Akten mit dem Codenamen Steklov. Stoltenberg selbst sagte, er wusste, dass es sich bei Kirillov vermutlich um einen Agenten handelte und er zu dieser Zeit auch keine Staatsgeheimnisse kannte, die er hätte erzählen können.<ref>Camilla Wernersen: Stoltenberg fikk kodenavn av russerne. In: NRK. 30. September 2016, abgerufen am 27. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nach eigenen Angaben ist er in den 1970er-Jahren an Protesten gegen den Vietnamkrieg beteiligt gewesen. Er habe Steine auf eine US-Botschaft geworfen.<ref>Antoine Blua: Profile: Who Is New NATO Chief Jens Stoltenberg? In: rferl.org. 28. März 2014, abgerufen am 11. Februar 2023.</ref>
Staatssekretär und Abgeordneter (1990–1993)
Bei der Parlamentswahl 1989 verpasste Stoltenberg im Wahlkreis Oslo den direkten Einzug in das norwegische Nationalparlament Storting. Er wurde stattdessen Vararepresentant, also Ersatzabgeordneter.<ref name=":5" /> Am 12. November 1990 wurde er zum Staatssekretär im Ministerium für Umweltschutz ernannt. Als solcher war er in der Regierung Brundtland III bis zum 22. November 1991 unter Minister Thorbjørn Berntsen tätig.<ref name=":6">Jens Stoltenberg. In: regjeringen.no. Abgerufen am 1. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ab dem 22. November 1991 rückte Stoltenberg vertretungsweise für den Rest der bis Herbst 1993 andauernden Legislaturperiode als Abgeordneter ins Storting nach. Dort vertrat er seinen Parteikollegen Bjørn Tore Godal, der als Minister sein Mandat ruhen lassen musste. Stoltenberg wurde Mitglied im Sozialausschuss des Parlaments.<ref name=":5" /> Von 1990 bis 1992 arbeitete er auch in einer Verteidigungskommission mit, deren Aufgabe es war, sich mit der Rolle des norwegischen Militärs nach Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion auseinanderzusetzen.<ref>Forsvarskommisjonen av 1990. In: NSD. Abgerufen am 23. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>SV vil foreslå ny forsvarskommisjon. In: Framtid. 12. August 2018, abgerufen am 23. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Als sich im Jahr 1992 Gro Harlem Brundtland vom Posten der Parteivorsitzenden der Arbeiderpartiet zurückzog, erklärte sie Stoltenberg zu ihrem Wunschnachfolger. Stoltenberg entschied sich allerdings gegen eine Kandidatur.<ref name=":2">Robert Gjerde, Karen Tjernshaugen: Kona ville ikke at Stoltenberg skulle bli NATO-sjef. In: Aftenposten. 30. September 2016, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Stattdessen wurde Thorbjørn Jagland neuer Vorsitzender.
Minister (1993–1997)
Bei der Wahl 1993 gelang Stoltenberg erstmals der direkte Einzug ins Storting.<ref name=":5" /> Am 7. Oktober 1993 wurde er zum Wirtschafts- und Energieminister in der Regierung Brundtland III ernannt. Nach dem Rücktritt Brundtlands und der Bildung der Regierung Jagland übernahm Stoltenberg am 25. Oktober 1996 das Amt des Finanzministers. Als solcher blieb er bis zum Rücktritt der Regierung am 17. Oktober 1997 im Amt.<ref name=":6" /> Im Storting wurde er aufgrund seiner Regierungsmitgliedschaft von Parteikollegen, unter anderem von Anders Hornslien, vertreten.<ref name=":5" />
Nach dem Regierungswechsel, die der Stortingswahl 1997 folgte, kehrte er zu seiner Tätigkeit als Abgeordneter ins Parlament zurück. Dort stand er von Oktober 1997 bis Februar 2000 dem Energie- und Umweltausschuss vor. Von Februar bis März 2000 fungierte er als Fraktionsvorsitzender der Arbeiderpartiet-Gruppierung im Parlament.<ref name=":5" />
Ministerpräsident
Erste Amtszeit (2000–2001) und Wahl zum Parteivorsitzenden
Am 17. März 2000 wurde Stoltenberg während der laufenden Legislaturperiode neuer Ministerpräsident (Statsminister) und damit im Alter von 41 Jahren der bis dahin jüngste Inhaber dieses Amtes in der norwegischen Geschichte.<ref name=":6" /><ref name=":7">Lars Hellberg: Jens Stoltenberg. In: Norsk biografisk leksikon. Abgerufen am 14. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zuvor hatte Ministerpräsident Kjell Magne Bondevik von der Kristelig Folkeparti (KrF) bei einer Vertrauensfrage keine Mehrheit erhalten. In seiner Amtszeit versuchte Stoltenberg vor allem, eine Verwaltungsreform durchzusetzen. Dies führte zu einer Reform von Krankenhäusern, Polizei und Verteidigung sowie einer Neuregelung der Mehrwertsteuer. Außerdem wurde in seiner Zeit eine Regelung eingeführt, dass die staatlichen Einnahmen aus dem norwegischen Ölgeschäft in den staatlichen Pensionsfonds fließen müssen.<ref>Ida Bing: Dette er handlingsregelen. In: e24. 16. Februar 2017, abgerufen am 27. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die meisten dieser angegangenen Reformen kamen bei der Bevölkerung nicht gut an.<ref name=":3">Aslak Bonde: Jens Stoltenberg. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 20. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während seiner Amtszeit wurde Norwegen zu einem der größten Geberländer für die Global Alliance for Vaccines and Immunisation (GAVI). Im Jahr 2001 wurde er Mitglied im Board of Directors der Organisation.<ref></ref><ref>Veslemøy Lode: - 500 000 barn reddet. In: Verdens Gang. 30. Juni 2004, abgerufen am 14. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":8" />
Bei der Parlamentswahl 2001 kam es zu einer Wahlniederlage der Arbeiderpartiet. Die Partei erhielt bei der Wahl das bis dahin schlechteste Ergebnis seit Ende des Zweiten Weltkriegs.<ref name=":3" /> Stoltenberg und seine Regierung traten daraufhin zurück und der KrF-Politiker Kjell Magne Bondevik wurde am 19. Oktober 2001 erneut Ministerpräsident.<ref name=":6" /> Stoltenberg kehrte nach seiner Zeit als Regierungschef ins Storting zurück. Dort gehörte er die gesamte Legislaturperiode lang bis Herbst 2005 dem Außenausschuss an; er fungierte als Fraktionsvorsitzender.<ref name=":5" />
Durch die Wahlniederlage im Jahr 2001 wurde der zwischen Thorbjørn Jagland und Stoltenberg bereits in seinen Anfängen vorhandene Führungsstreit in der Arbeiderpartiet weiter verstärkt.<ref name=":3" /> In einer Autobiografie aus dem Jahr 2016 schrieb Stoltenberg, dass er in der Folge an Treffen teilnahm, in denen besprochen wurde, wie man Jagland aus dem Amt des Parteivorsitzenden entfernen könnte.<ref>Stoltenberg skriver om strid med Jagland. In: Bergens Tidende. 30. September 2016, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Stoltenberg-bok: Sentrale tillitsvalgte holdt møter bak Jaglands rygg. In: Dagsavisen. 30. September 2016, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Vergleich zu Jagland wurde Stoltenberg als der bessere Rhetoriker angesehen und im November 2002 wurde er zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. In den Monaten nach Stoltenbergs Wahl konnte sich die Arbeiderpartiet in den Wahlumfragen kaum verbessern.<ref name=":7" /><ref name=":3" />
Zweite Amtszeit (2005–2013)
Bei der Parlamentswahl 2005 war Stoltenberg der Spitzenkandidat seiner Partei. Im Jahr 2003 ging er eine Zusammenarbeit mit den Parteien Sosialistisk Venstreparti (SV) und Senterpartiet (Sp) ein. Dieses Parteienbündnis trat im Wahlkampf mit dem Ziel an, eine Mehrheitsregierung mit einer gemeinsamen Plattform zu bilden. Bei der Wahl gelang es den drei Parteien, eine Mehrheit im Parlament zu erhalten. Gestützt auf eine Koalition der drei Parteien wurde Stoltenberg am 17. Oktober 2005 erneut Ministerpräsident in der Regierung Stoltenberg II.<ref name=":7" /> Stoltenberg wurde dabei der erste Ministerpräsident seiner Partei seit 1945, der eine Regierungskoalition einging. Bei der Wahl 2009 gelang es den Regierungsparteien, die Mehrheit im Parlament zu behalten, und Stoltenberg setzte seine Amtszeit als Ministerpräsident fort.<ref name=":3" />
Im Jahr 2010 verhandelte er mit dem damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew über eine seit 40 Jahren umstrittene Grenze in der Barentssee. Sie konnten sich dabei auf einen Grenzverlauf einigen, bei dem beide Parteien einen ungefähr gleich großen Anteil am Gebiet, in dem sich Öl- und Gasvorkommen befinden, erhielten.<ref>Norwegen und Russland beenden Streit über Barentssee. In: NZZ. 27. April 2010, abgerufen am 20. November 2021.</ref>
In Stoltenbergs zweite Regierungszeit fielen die Anschläge in Norwegen 2011. Während diesen Anschlägen wurden auf der Insel Utøya, die die Arbeiderpartiet für Ausflüge ihrer Parteijugend AUF nutzt, auch persönliche Bekannte Stoltenbergs ermordet.<ref>Caroline Tolfsen: Stoltenberg om 22. juli: – Det var som en demning som brast. In: NRK. 22. Juli 2017, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In seiner Rede nach dem Anschlag sagte er, dass die Antwort auf die Gewalt noch mehr Demokratie und noch mehr Offenheit sein solle, aber nie Naivität.<ref>91 Menschen sterben bei Anschlägen. In: Zeit. 23. Juli 2011, abgerufen am 20. November 2021.</ref><ref>Statsministeren: – Svaret er enda mer demokrati, mer åpenhet. In: abcnyheter.no. 23. Juli 2011, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für seine Reaktion und Reden nach den Anschlägen erhielt er viel Rückhalt in der Bevölkerung. Eine Untersuchungskommission des Parlaments kritisierte jedoch im Anschluss, dass es den Behörden nicht gelang, die Bevölkerung vor einem Terroranschlag zu beschützen. Stoltenberg übernahm die Verantwortung für die Fehler dieser Zeit, er schloss jedoch einen Rücktritt aus. Er gab an, die Situation aus dem Amt heraus verbessern zu wollen.<ref name=":3" /><ref>Ingvil Teige Stiegler, Anne Weider Aasen, Kjersti Johannessen: Stoltenberg: – Jeg har ansvar for alt som ikke fungerte 22. juli. In: TV 2. 13. August 2012, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Während seiner Amtszeit stiegen die Verteidigungsausgaben Norwegens an.<ref>NATO Appoints Jens Stoltenberg as NATO SG as of October 1st 2014. In: The Nordic Page. 28. März 2014, abgerufen am 27. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Gegensatz zu seinem Koalitionspartner Senterpartiet war er Befürworter der norwegischen Mitgliedschaft im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und er lehnte eine von seinem Koalitionspartner geforderte Neuverhandlung des Vertrags ab.<ref>Lars Inge Stavel, Karen Tjernshaugen: Stoltenberg refser regjeringspartnere om EØS. In: Aftenposten. 19. Dezember 2012, abgerufen am 27. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bis 2012 wurde Stoltenberg in Umfragen häufig zum beliebtesten Politiker des Landes gewählt. Zur Stortingswahl 2013 hin sanken die Zustimmungswerte der Regierung jedoch. Bei der Wahl erhielt die Partei schließlich ihr bis dahin zweitschlechtestes Ergebnis seit 1924.<ref name=":3" /> Die Regierung Stoltenberg II trat im Anschluss an die Wahl zurück und wurde von der bürgerlichen Regierung Solberg abgelöst.<ref>Jens Stoltenberg’s Second Government. In: regjeringen.no. Abgerufen am 14. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Stoltenberg, der sein Mandat im Storting ab 2005 hatte ruhen lassen müssen, kehrte daraufhin als Abgeordneter in das Parlament zurück. Dort wurde er Fraktionsvorsitzender der Arbeiderpartiet-Fraktion.<ref name=":5" />
NATO-Generalsekretär (2014–2024)
Am 28. März 2014 bestimmte der Nordatlantikrat Stoltenberg zum neuen NATO-Generalsekretär.<ref name="nato">Appointment of Secretary General designate. NATO, 28. März 2014, abgerufen am 4. Oktober 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pressemitteilung).</ref><ref>Norweger Jens Stoltenberg zum Nato-Chef ernannt. In: Spiegel Online. 28. März 2014, abgerufen am 4. Oktober 2014.</ref> Er wurde bei seiner Bewerbung unter anderem von Barack Obama und Angela Merkel unterstützt.<ref>– Stoltenberg new chief of Nato. In: NRK. 23. März 2014, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Michael Stabenow: Stoltenberg wird neuer Nato-Generalsekretär. In: FAZ. 28. März 2014, abgerufen am 20. November 2021.</ref> Er selbst gab an, zunächst keine direkte Absicht auf eine Kandidatur gehabt zu haben, aber von verschiedenen Regierungschefs überzeugt worden zu sein.<ref name=":2" /><ref>Da vi styrte landet – 5. En politisk popstjerne. NRK TV, 26. November 2017, abgerufen am 25. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Juni 2014 schied Stoltenberg aus dem Storting aus und Jonas Gahr Støre wurde zu seinem Nachfolger als Parteivorsitzender der Arbeiderpartiet gewählt. Am 1. Oktober 2014 übernahm Stoltenberg das Amt des Dänen Anders Fogh Rasmussen.<ref name="nato" />
Vom 11. bis 14. Juni 2015 nahm er an der 63. Bilderberg-Konferenz in Telfs-Buchen in Österreich teil. Er merkte zu dieser Zeit ein zunehmend aggressives Verhalten Russlands an, wies jedoch eine direkte Bedrohung des Militärbündnisses durch das Land zurück.<ref>AFP: Norwegen: Stoltenberg bezeichnet Russland als zunehmend "aggressiv". In: Die Zeit. 4. Juni 2015, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 27. Dezember 2019]).</ref> Stoltenberg forderte von den NATO-Mitgliedsstaaten eine Erhöhung ihrer Verteidigungsausgaben. So sagte er 2018, nachdem Deutschland höhere Ausgaben ankündigte, dass er weitere Erhöhungen erwarte. Ziel solle es sein, die von NATO-Mitgliedsländern geforderten zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Militärausgaben zu erreichen.<ref>Widerspruch zu Merkel: Nato-Generalsekretär fordert deutlich höhere deutsche Militärausgaben. In: Spiegel Online. 8. Juli 2018 (spiegel.de [abgerufen am 27. Dezember 2019]).</ref>
Nach dem Putschversuch in der Türkei 2016 verurteilte Stoltenberg den Putschversuch und äußerte Unterstützung für die gewählte Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdoğan.<ref>NATO Spokesperson’s statement on Turkey. NATO, 10. August 2016, abgerufen am 27. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Oktober 2019 forderte er, dass die türkische Offensive in Nordsyrien beschränkt gehalten werden soll, um die Region nicht weiter zu destabilisieren.<ref>Turkey’s actions in Syria must be measured: NATO chief. In: Reuters. 9. Oktober 2019 (reuters.com [abgerufen am 27. Dezember 2019]).</ref>
Im Jahr 2018 wurde seine Amtszeit bis Herbst 2020 verlängert. Im März 2019 folgte eine erneute Verlängerung um weitere zwei Jahre bis Herbst 2022.<ref>WELT: Personalien: Amtszeit von Nato-Generalsekretär Stoltenberg bis 2022 verlängert. 28. März 2019 (welt.de [abgerufen am 25. Dezember 2019]).</ref> Im Dezember 2021 wurde bekannt, dass Stoltenberg sich für den Posten als Chef der norwegischen Zentralbank Norges Bank beworben hatte.<ref>Jens Stoltenberg: – Dette er en jobb jeg er veldig motivert for. In: Dagsavisn. 14. Dezember 2021, abgerufen am 14. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine Bewerbung galt wegen enger Verbindungen zur Regierung Støre als umstritten, da das norwegische Finanzministerium für die Entscheidung zuständig war. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre erklärte, dass er in dem Vorgang als befangen gelte. Am 4. Februar 2022 wurde Stoltenberg mit Wirkung ab Dezember 2022 zum neuen Zentralbankchef ernannt. Zuvor hatte Stoltenberg mitgeteilt, dass er frühestens zum 1. Oktober 2022, also nach seiner Zeit bei der NATO, antreten könne. Die Norges-Bank-Vizechefin Ida Wolden Bache, die eine Gegenkandidatin Stoltenbergs im Bewerbungsprozess gewesen war, übernahm deshalb im März 2022 den Posten kommissarisch.<ref>Jens Stoltenberg blir ny sentralbanksjef. In: Dagsavisen. 4. Februar 2022, abgerufen am 4. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Sophie Lorch-Falch: I dag blir Norges nye sentralbanksjef utnevnt. In: NRK. 4. Februar 2022, abgerufen am 4. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im März 2022 (kurz nach dem Beginn des Angriffskriegs Russland auf die Ukraine) informierte Stoltenberg das Finanzministerium darüber, dass es zu einer Verlängerung seiner Amtszeit bei der NATO kommen könnte.<ref>Mats Rønning: Stoltenberg informerte Vedum om mulig Nato-forlengelse. In: NRK. 23. März 2022, abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 24. März 2022 wurde seine eigentlich zum 30. September 2022 auslaufende Amtszeit wegen dieses Angriffskriegs um ein Jahr verlängert.<ref>Stoltenberg bleibt Generalsekretär der Nato. In: br.de. 24. März 2022, abgerufen am 24. März 2022.</ref> Stoltenberg erklärte zugleich seinen Verzicht auf den Posten als Chef der norwegischen Zentralbank.<ref>Tiril Mettesdatter Solvang: Jens Stoltenberg trekker seg fra stillingen som sentralbanksjef. 24. März 2022, abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 4. Juli 2023 wurde seine auslaufende Amtszeit erneut um ein Jahr bis zum 1. Oktober 2024 verlängert. An diesem Tag wurde er schließlich von Mark Rutte im Amt des Generalsekretärs abgelöst.<ref>Nato: Nato-Staaten verlängern Vertrag von Generalsekretär Stoltenberg. In: zeit.de. 4. Juli 2023, abgerufen am 4. Juli 2023.</ref><ref>Nato kürt Mark Rutte zum nächsten Generalsekretär. In: Spiegel Online. 26. Juni 2024, abgerufen am 26. Juni 2024.</ref> Am 22. Oktober 2024 wurde er vom deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius mit einem Großen Zapfenstreich der Bundeswehr geehrt.<ref>Großer Zapfenstreich für Stoltenberg: „Auf Jens zählen“. In: bmvg.de. 23. Oktober 2024, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> Im Oktober 2024 wurde bekannt, dass Stoltenberg Chairman der Münchner Sicherheitskonferenz werden soll. Er soll dieses Amt nach Beendigung seiner Amtszeit als norwegischer Finanzminister antreten.<ref>Nachfolger für Christoph Heusgen: Stoltenberg bestätigt Wechsel zur Münchner Sicherheitskonferenz. In: spiegel.de vom 8. Oktober 2024.</ref>
Erneut Minister (seit 2025)
Am 4. Februar 2025 wurde er zum Finanzminister in der Regierung Støre ernannt. Stoltenberg wurde Nachfolger des Senterpartiet-Politikers Trygve Slagsvold Vedum, der aufgrund des Regierungsaustritts der Senterpartiet aus dem Amt ausschied.<ref>Endringar i regjeringa. In: regjeringen.no. 4. Februar 2025, abgerufen am 4. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im gleichen Jahr legte er mit Auf meinem Posten. In Kriegszeiten an der Spitze der NATO seine Erinnerungen vor. Eine erste autobiografische Darstellung hatte er bereits 2017 veröffentlicht.
Auszeichnungen
- 2005 erhielt Jens Stoltenberg aufgrund seines Engagements für Impfungen den Preis für Kindergesundheit des norwegischen Verbandes von Kinderärzten.<ref>Jens Stoltenberg får Barnehelseprisen 2005. Abgerufen am 25. Dezember 2019.</ref>
- 2013 wurde ihm der internationale Willy-Brandt-Preis verliehen.
- 2019 wurde ihm die Manfred-Wörner-Medaille verliehen.
- 2022 erhielt Jens Stoltenberg den Ewald-von-Kleist-Preis auf der Münchner Sicherheitskonferenz.<ref>Ewald-von-Kleist-Preis – Munich Security Conference. Abgerufen am 19. Februar 2022.</ref>
- 2023 erhielt er den Henry-Kissinger-Preis der American Academy in Berlin.<ref>NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erhält den Henry-A.-Kissinger-Preis 2023 der American Academy in Berlin. In: presseportal.de. 12. November 2023, abgerufen am 12. November 2023.</ref>
- 2024 erhielt Stoltenberg den Eric-M.-Warburg-Preis der Atlantik-Brücke. Die Laudatio hielt Irina Scherbakowa. Boris Pistorius überreichte den Preis.<ref>Eric M. Warburg-Preisverleihung für Jens Stoltenberg. Abgerufen am 26. April 2024.</ref>
- 2024 wurde Stoltenberg von US-Präsident Joe Biden im Rahmen des NATO-Gipfels in Washington die Presidential Medal of Freedom verliehen.
- 2024 wurde Stoltenberg von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.<ref>Verleihung des Verdienstordens an Jens Stoltenberg. In: bundespraesident.de. Abgerufen am 22. Oktober 2024.</ref>
- 2024 wurde Stoltenberg als Kommandeur mit Großkreuz des Nordstern-Ordens ausgezeichnet.<ref>Ten foreign citizens to receive Order of the Polar Star. In: government.se. 22. Oktober 2024, abgerufen am 23. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Trivia
Stoltenberg ist am Ende des Fantasyfilms Trollhunter (2010) zu sehen.
Dokumentationen
- Facing War (2025), Regie: Tommy Gulliksen. Der Dokumentarfilm begleitet Stoltenberg in seinem letzten Jahr als NATO-Generalsekretär.<ref>Annika Pham: NATO Behind-the-Scenes Doc ‘Facing War’ Boarded by Cat&Docs: ‘It’s Like a Big Family and Most Families Are Dysfunctional,’ Director Says (EXCLUSIVE). In: Variety. 7. März 2025, abgerufen am 14. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Literatur
- Jens Stoltenberg im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Werke
- Auf meinem Posten. In Kriegszeiten an der Spitze der NATO. Erinnerungen. Siedler, 2025, ISBN 978-3-8275-0190-5.
Weblinks
- Jens Stoltenberg beim Storting (norwegisch, englisch)
- Jens Stoltenberg im Store norske leksikon (norwegisch)
Einzelnachweise
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| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
Kjell Magne Bondevik Kjell Magne Bondevik | Ministerpräsident von Norwegen 2000–2001 2005–2013 | Kjell Magne Bondevik Erna Solberg |
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Jens Stoltenberg (Ap) | Tora Aasland (SV) 2007–12 | Rigmor Aasrud (Ap) 2009–13 | Dag Terje Andersen (Ap) 2006–09 | Marit Arnstad (Sp) 2012–13 | Karita Bekkemellem (Ap) 2005–07 | Lisbeth Berg-Hansen (Ap) 2009–13 | Helen Bjørnøy (SV) 2005–07 | Hanne Bjurstrøm (Ap) 2009–12 | Lars Peder Brekk (Sp) 2008–12 | Sylvia Brustad (Ap) 2005–09 | Øystein Djupedal (SV) 2005–07 | Espen Barth Eide (Ap) 2011–13 | Odd Roger Enoksen (Sp) 2005–07 | Odd Eriksen (Ap) 2005–06 | Grete Faremo (Ap) 2009–13 | Trond Giske (Ap) | Åslaug Haga (Sp) 2005–08 | Kristin Halvorsen (SV) | Bjarne Håkon Hanssen (Ap) 2005–09 | Heikki Holmås (SV) 2012–13 | Anniken Huitfeldt (Ap) 2008–13 | Sigbjørn Johnsen (Ap) 2009–13 | Magnhild Meltveit Kleppa (Sp) 2007–12 | Audun Lysbakken (SV) 2009–12 | Ola Borten Moe (Sp) 2011–13 | Liv Signe Navarsete (Sp) | Helga Pedersen (Ap) 2005–09 | Manuela Ramin-Osmundsen (Ap) 2007–08 | Terje Riis-Johansen (Sp) 2005–11 | Heidi Grande Røys (SV) 2005–09 | Karl Eirik Schjøtt-Pedersen (Ap) 2009–13 | Erik Solheim (SV) 2005–12 | Bård Vegar Solhjell (SV) 2007–09, 2012–13 | Knut Storberget (Ap) 2005–11 | Jonas Gahr Støre (Ap) | Anne-Grete Strøm-Erichsen (Ap) | Hadia Tajik (Ap) 2012–13 | Inga Marte Thorkildsen (SV) 2012–13 | Trygve Slagsvold Vedum (Sp) 2012–13
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Hastings Ismay, 1. Baron Ismay | Paul-Henri Spaak | Dirk Stikker | Manlio Giovanni Brosio | Joseph Luns | Peter Carington, 6. Baron Carrington | Manfred Wörner | Willy Claes | Javier Solana | George Robertson | Jaap de Hoop Scheffer | Anders Fogh Rasmussen | Jens Stoltenberg | Mark Rutte
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Ewald-Heinrich von Kleist | Horst Teltschik | Wolfgang Ischinger | Christoph Heusgen | Jens Stoltenberg
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Richard Holbrooke | Ewald-Heinrich von Kleist | Gerd Wagner | Janusz Onyszkiewicz | Elizabeth Pond | Karsten Voigt | Javier Solana | Catherine McArdle Kelleher | Hans Koschnick | Christian Schwarz-Schilling | Martti Ahtisaari | Jörg Schönbohm | Horst Teltschik | Hans-Friedrich von Ploetz | Klaus Naumann | Lothar Rühl | Wolfgang Ischinger | Helga Schmid | Jens Stoltenberg Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stoltenberg, Jens |
| KURZBESCHREIBUNG | norwegischer Politiker, Mitglied des Storting, NATO-Generalsekretär |
| GEBURTSDATUM | 16. März 1959 |
| GEBURTSORT | Oslo, Norwegen |
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