Bjarte Engen Vik
| Bjarte Engen Vik Vorlage:SportPicto | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Datei:Flag of Norway.svg Norwegen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 3. März 1971 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Tromsø | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 173 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 61 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Verein | Bardufoss IF | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | April 2001 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im Weltcup | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Debüt im Weltcup | 12. Januar 1991 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Weltcupsiege (Einzel) | 26 (Details) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bjarte Engen Vik (* 3. März 1971 in Tromsø) ist ein ehemaliger norwegischer Nordischer Kombinierer. Ende der 1990er Jahre war er einer der besten Athleten seiner Sportart, wobei er vor allem im Skispringen überzeugen konnte. Außerdem wurde er von 1996 bis 2000 norwegischer Meister in der Nordischen Kombination und einmal Dritter im Skispringen.<ref name="ISA" />
Werdegang
Engen Vik gehörte schon in seiner Zeit als Junior zum Kreis der weltbesten Kombinierer. Bei den Juniorenskiweltmeisterschaften 1990 in Štrbské Pleso verblieben ihm die Einzelmedaillen verwehrt aber mit seinen Teamkollegen Halldor Skard, Trond Einar Elden gewann er die Goldmedaille.<ref name="ISA">Bjarte Engen Vik. In: Internationales Sportarchiv 35/2001 Munzinger-Archiv. 20. August 2001.</ref>
In der Olympiasaison 1991/92 kam er erstmals als große Nachwuchshoffnung der norwegischen Kombinierer im Weltcup, gab sein Debüt am 12. Januar 1991 in Bad Goisern und wurde Zwölfter. Im Gesamtweltcup landete Engen Vik auf Platz 17. Eine Saison später landete er in Vuokatti erstmals auf das Podestplatz drei und wurde im Gesamtweltcup Elfter. Bei seinen ersten Nordischen Skiweltmeisterschaften 1993 in Falun verpasste er ganz knapp den dritten Platz und wurde Vierter hinter seinem Landsmann Trond Einar Elden. In der Weltcupsaison 1993/94 schaffte er sechs Mal den vierten Platz und verpasste jedes Mal den dritten Platz ganz knapp. Bei der Weltcupstation in Trondheim gewann er den dritten Platz. Am Ende kam er im Gesamtweltcup ebenfalls auf den vierten Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 1994 konnte er im eigenen Land starten und gewann zwei Medaillen: einmal die Silbermedaille im Einzel und die Bronzemedaille im Team.<ref name="ISA" />
Die Weltcupsaison 1994/95 verlief sehr gut, denn er kam in fünf Rennen als Dritter, einmal als Zweiter ins Ziel und die restlichen Ergebnisse waren zwei vierte und ein elfter Platz. In der Gesamtwertung musste sich Engen Vik mit Platz zwei hinter dem Japaner Kenji Ogiwara zufriedengeben. Die Nordischen Skiweltmeisterschaften 1995 in Thunder Bay verliefen alles andere als gut, denn er gewann im Team die Silbermedaille und im Einzel sprang nur der siebente Platz heraus. Die Weltcupsaison 1995/96 begann eher mäßig als gut, aber zum Saisonende wurde er immer stärker und ihm gelang in Lahti der erste Weltcuperfolg. In der Gesamtwertung lang ihm wieder der vierte Platz. Die Saison 1996/97 begann mit drei zweiten Plätzen. Danach hatte er für ein Rennen in Lahti eine kleine schwäche Phase die aber im nächsten in Oslo und Štrbské Pleso mit drei weiteren Siegen wieder gut machen konnte. In der Gesamtwertung wurde er Dritter. Bei seinen dritten Nordischen Skiweltmeisterschaften 1997 in Trondheim gewann Engen Vik im Einzel die Silbermedaille und wurde im Team zum ersten Mal Weltmeister.<ref name="ISA" />
In der Olympischensaison 1997/98 beendete er jedes Rennen unter den ersten zehn. Außerdem gewann er fünf Weltcupstationen, wurde zum ersten Mal Weltcupgesamtsieger und dazu wurde bei seinen letzten Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano Olympiasieger im Einzel und im Team. Eine Saison später konnte er das Ergebnis im Weltcup nochmals topen und gewann dazu neunmal ein Weltcuprennen und verteidigte dazu seinen Gesamtsieg aus dem Vorjahr souverän. In der Sprintwertung belegte er den zweiten Platz. Bei seinen vorletzten Nordischen Skiweltmeisterschaften 1999 in Ramsau waren auch sehr Erfolg, denn er wurde im Einzel und im Sprint Weltmeister und im Team sprang die Silbermedaille heraus. Auch bei seiner vorletzten Weltcupsaison 1999/2000 gelang ihm immer wieder Ergebnisse unter den ersten zehn und darunter waren vier Weltcupsiege, fünf zweite und vier dritte Plätze. Am Ende der Saison stand in der Gesamtwertung der zweite Platz drin und wurde wieder Zweiter in der Sprintwertung. Die letzten Weltcupsaison 2000/01 begann mit einem 44. Platz in Kuopio, danach fand Engen Vik wieder zu alter Stärke zurück und stand zehnmal auf dem Podest. In der Gesamtwertung wurde er zum zweiten Mal nach 1997 Dritter. Die letzten Nordischen Skiweltmeisterschaften 2001 in Lahti krönte er sich wieder im Einzel und im Team zum Weltmeister und im Sprint wurde er Neunter. Im April 2001 beendete Vik überraschend seine Karriere und begründete dies mit Motivationsproblemen und musste während seiner aktiven Laufbahn immer wieder Rückschläge einstecken, denn er hatte sich gleich fünfmal die Schulter ausgekugelt, einmal das Bein gebrochen.<ref name="ISA" />
Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2025 in Trondheim fungierte Vik als Langlauf-Koordinator der Kombinations-Wettkämpfe.<ref>Einladung WM 2025. (PDF; 4,9 MB) In: fis-ski.com. Abgerufen am 24. Februar 2025 (englisch).</ref>
Privat
Inzwischen lebt er mit seiner Lebensgefährtin Eva und der im Sommer 2000 geborenen Tochter Elise meistens in Trondheim. Bei einem Osterausflug wurde er und Kristian Hammer von einer Lawine erfasst, beide blieben dabei unverletzt. Außerdem überstand er den Brand seines Appartements vor einigen Jahren unbeschadet.<ref name="ISA" />
Sportliche Erfolge
Teilnahmen an Olympischen Winterspielen Datei:Olympic rings without rims.svg
| Jahr und Ort | Wettbewerb | |
|---|---|---|
| Gundersen | Team | |
| Datei:Flag of Norway.svg 1994 Lillehammer | 3. | 2. |
| Japan 1998 Nagano | 1. | 1. |
Teilnahmen an Weltmeisterschaften
| Jahr und Ort | Wettbewerb | ||
|---|---|---|---|
| Gundersen | Sprint | Team | |
| Schweden 1993 Falun | 4. | – | – |
| Datei:Flag of Canada (Pantone).svg 1995 Thunder Bay | – | – | 2. |
| Datei:Flag of Norway.svg 1997 Trondheim | 2. | – | 1. |
| Österreich 1999 Ramsau | 1. | 1. | 2. |
| Datei:Flag of Finland icon.svg 2001 Lathi | 1. | 9. | 1. |
Weltcupsiege im Einzel
Auszeichnung
- Holmenkollen-Medaille: 1997<ref name="ISA" />
Weblinks
- Bjarte Engen Vik in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
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1924: Datei:Flag of Norway.svg Thorleif Haug | 1928: Datei:Flag of Norway.svg Johan Grøttumsbråten | 1932: Datei:Flag of Norway.svg Johan Grøttumsbråten | 1936: Datei:Flag of Norway.svg Oddbjørn Hagen | 1948: Datei:Flag of Finland icon.svg Heikki Hasu | 1952: Datei:Flag of Norway.svg Simon Slåttvik | 1956: Datei:Flag of Norway.svg Sverre Stenersen | 1960: Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Georg Thoma | 1964: Datei:Flag of Norway.svg Tormod Knutsen | 1968: Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Franz Keller | 1972: Datei:Flag of East Germany.svg Ulrich Wehling | 1976: Datei:Flag of East Germany.svg Ulrich Wehling | 1980: Datei:Flag of East Germany.svg Ulrich Wehling | 1984: Datei:Flag of Norway.svg Tom Sandberg | 1988: Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Hippolyt Kempf | 1992: Vorlage:FRA-1974 Fabrice Guy | 1994: Datei:Flag of Norway.svg Fred Børre Lundberg | 1998: Datei:Flag of Norway.svg Bjarte Engen Vik | 2002: Datei:Flag of Finland icon.svg Samppa Lajunen | 2006: Deutschland Georg Hettich | 2010: Vorlage:FRA-1974 Jason Lamy Chappuis | 2014: Deutschland Eric Frenzel | 2018: Deutschland Eric Frenzel | 2022: Deutschland Vinzenz Geiger | 2026: Datei:Flag of Norway.svg Jens Lurås Oftebro
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1988: Datei:Flag of Germany.svg (GER) Müller, Pohl, Schwarz | 1992: Japan (JPN) Mikata, Kōno, Ogiwara | 1994: Japan (JPN) Kōno, Abe, Ogiwara | 1998: Datei:Flag of Norway.svg (NOR) Skard, Braaten, Vik, Lundberg | 2002: Datei:Flag of Finland icon.svg (FIN) Lajunen, Mantila, Tallus, Manninen | 2006: Österreich (AUT) M. Gruber, Bieler, Gottwald, Stecher | 2010: Österreich (AUT) B. Gruber, Kreiner, Gottwald, Stecher | 2014: Datei:Flag of Norway.svg (NOR) Moan, Klemetsen, Krog, Graabak | 2018: Deutschland (GER) Geiger, Rießle, Frenzel, Rydzek | 2022: Datei:Flag of Norway.svg (NOR) Bjørnstad, Andersen, Oftebro, Graabak
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1925: Otakar Německý | 1926: Johan Grøttumsbråten | 1927: Rudolf Burkert | 1929: Hans Vinjarengen | 1930: Hans Vinjarengen | 1931: Johan Grøttumsbråten | 1933: Sven Selånger | 1934: Oddbjørn Hagen | 1935: Oddbjørn Hagen | 1937: Sigurd Røen | 1938: Olaf Hoffsbakken | 1939: Gustl Berauer | 1941: Gustl Berauer (inoffiziell) | 1950: Heikki Hasu | 1954: Sverre Stenersen | 1958: Paavo Korhonen | 1962: Arne Larsen | 1966: Georg Thoma | 1970: Ladislav Rygl | 1974: Ulrich Wehling | 1978: Konrad Winkler | 1982: Tom Sandberg | 1985: Hermann Weinbuch | 1987: Torbjørn Løkken | 1989: Trond Einar Elden | 1991: Fred Børre Lundberg | 1993: Kenji Ogiwara | 1995: Fred Børre Lundberg | 1997: Kenji Ogiwara | 1999: Bjarte Engen Vik | 2001: Bjarte Engen Vik | 2003: Ronny Ackermann | 2005: Ronny Ackermann | 2007: Ronny Ackermann | 2009: Todd Lodwick | 2011: Eric Frenzel | 2013: Jason Lamy Chappuis | 2015: Johannes Rydzek | 2017: Johannes Rydzek | 2019: Jarl Magnus Riiber | 2021: Jarl Magnus Riiber | 2023: Jarl Magnus Riiber | 2025: Jarl Magnus Riiber
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1999: Bjarte Engen Vik | 2001: Marko Baacke | 2003: Johnny Spillane | 2005: Ronny Ackermann | 2007: Hannu Manninen | 2009: Bill Demong | 2011: Jason Lamy Chappuis | 2013: Eric Frenzel | 2015: Bernhard Gruber | 2017: Johannes Rydzek | 2019: Eric Frenzel | 2021: Johannes Lamparter | 2023: Jarl Magnus Riiber | 2025: Jarl Magnus Riiber
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1982: Dotzauer, Schmieder, Winkler | 1984: Andersen, Bøgseth, Sandberg | 1985: Müller, Schwarz, Weinbuch | 1987: Weinbuch, Pohl, Müller | 1989: T. E. Elden, Bredesen, B. J. Elden | 1991: Csar, Ofner, Sulzenbacher | 1993: Kōno, Abe, K. Ogiwara | 1995: Abe, T. Ogiwara, K. Ogiwara, Kōno | 1997: Skard, Vik, Apeland, Lundberg | 1999: Manninen, Nurmela, Mantila, Lajunen | 2001: Braaten, Rotevatn, Vik, Hammer | 2003: M. Gruber, Denifl, Bieler, Gottwald | 2005: Tande, Klementsen, Moan, Hammer | 2007: Koivuranta, Ryynänen, Tallus, Manninen | 2009: Minato, Katō, Watabe, Kobayashi | 2011 Großschanze: Kreiner, B. Gruber, Gottwald, Stecher; Normalschanze: Kreiner, B. Gruber, Gottwald, Stecher | 2013: Braud, Laheurte, Lacroix, Lamy Chappuis | 2015: Edelmann, Frenzel, Rießle, Rydzek | 2017: Kircheisen, Frenzel, Rießle, Rydzek | 2019: Bjørnstad, Schmid, Graabak, Riiber | 2021: Bjørnstad, Graabak, Oftebro, Riiber | 2023: Andersen, Oftebro, Graabak, Riiber | 2025: Rydzek, Thannheimer, Schmid, Geiger Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1983/84: Tom Sandberg | 1984/85: Geir Andersen | 1985/86: Hermann Weinbuch | 1986/87: Torbjørn Løkken | 1987/88: Klaus Sulzenbacher | 1988/89: Trond Arne Bredesen | 1989/90: Klaus Sulzenbacher | 1990/91: Fred Børre Lundberg | 1991/92: Fabrice Guy | 1992/93: Kenji Ogiwara | 1993/94: Kenji Ogiwara | 1994/95: Kenji Ogiwara | 1995/96: Knut Tore Apeland | 1996/97: Samppa Lajunen | 1997/98: Bjarte Engen Vik | 1998/99: Bjarte Engen Vik | 1999/2000: Samppa Lajunen | 2000/01: Felix Gottwald | 2001/02: Ronny Ackermann | 2002/03: Ronny Ackermann | 2003/04: Hannu Manninen | 2004/05: Hannu Manninen | 2005/06: Hannu Manninen | 2006/07: Hannu Manninen | 2007/08: Ronny Ackermann | 2008/09: Anssi Koivuranta | 2009/10: Jason Lamy Chappuis | 2010/11: Jason Lamy Chappuis | 2011/12: Jason Lamy Chappuis | 2012/13: Eric Frenzel | 2013/14: Eric Frenzel | 2014/15: Eric Frenzel | 2015/16: Eric Frenzel | 2016/17: Eric Frenzel | 2017/18: Akito Watabe | 2018/19: Jarl Magnus Riiber | 2019/20: Jarl Magnus Riiber | 2020/21: Jarl Magnus Riiber | 2021/22: Jarl Magnus Riiber | 2022/23: Johannes Lamparter 2023/24: Jarl Magnus Riiber | 2024/25: Vinzenz Geiger
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vik, Bjarte Engen |
| KURZBESCHREIBUNG | norwegischer Nordischer Kombinierer |
| GEBURTSDATUM | 3. März 1971 |
| GEBURTSORT | Tromsø, Norwegen |
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