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Bardu

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Bardu
Bardu (Norwegen)
Bardu (Norwegen)
Basisdaten
Staat: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Kommunennummer: 5520
Provinz (fylke): Troms
Verwaltungssitz: Setermoen
Koordinaten: 68° 44′ N, 18° 31′ OKoordinaten: 68° 44′ N, 18° 31′ O
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Fläche: 2.703,89 km²
Einwohner: 4.004 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
Bevölkerungsdichte: 1 Einwohner je km²
Sprachform: neutral
Webpräsenz:
Lage in der Provinz Troms
Lage der Kommune in der Provinz Troms

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Bardu ist eine Kommune im norwegischen Fylke Troms. Die Kommune hat 4004 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist die Ortschaft Setermoen.

Geografie

Datei:Canyon in Rohkunborri National Park.jpg
Sørdalen im Rohkunborri-Nationalpark

Die Gemeinde grenzt im Südwesten an Narvik, im Westen an Lavangen und Salangen, im Nordwesten an Sørreisa und im Norden an Målselv. Die Süd- und Ostgrenze bildet zugleich die Grenze zwischen Norwegen und Schweden. Das Gebiet im Süden der Kommune gehört zum Rohkunborri-Nationalpark. Im Südosten von Bardu liegt der Stausee Altevatnet, von dessen westlichem Ufer fließt der Fluss Barduelva (nordsamisch: Álddesjohka) Richtung Nordwesten und mündet schließlich Nahe der Grenze zu Målselv in die Målselva. Weiter westlich liegt das Tal Salangsdalen, durch das die Salangselva fließt.<ref>Bardu kommune. In: Norgeskart. Kartverket, abgerufen am 27. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die höchste Erhebung ist der Rohkunborri (Bihppáš) mit einer Höhe von 1659 moh.<ref name="kartverket">Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, 11. November 2020, abgerufen am 27. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einwohner

Das besiedelte Gebiet verteilt sich vor allem auf die Täler, wobei die höchste Konzentration um das Verwaltungszentrum Setermoen im Westen besteht. Die Fläche im Südosten Bardus ist hingegen unbewohnt. Setermoen ist der einzige sogenannte Tettsted, also die einzige Ansiedlung, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet wird. Zum 1. Januar 2025 lebten dort 2513 Einwohner.<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref> Zwischen den 1950er- und 1970er-Jahren kam es zu einem größeren Bevölkerungsanstieg, nachdem sich in Setermoen das Militär niederließ.<ref name="snl" />

Die Einwohner der Gemeinde werden Bardudøl genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 13. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bardu hat weder Nynorsk noch Bokmål als offizielle Sprachform, sondern ist in dieser Frage neutral.<ref>Forskrift om målvedtak i kommunar og fylkeskommunar (målvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 27. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl
Jahr Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Veränderung
Anzahl Prozent
1960 3615
1970 3921 +306 +8,5 %
1980 4043 +122 +3,1 %
1990 3890 −153 −3,8 %
2000 3889 −1 −0,0 %
2010 3949 +60 +1,5 %
2020 4005 +56 +1,4 %

Geschichte

Datei:Bardu kirke.jpg
Holzkirche Bardu kirke

Die dauerhafte Besiedlung der Gemeinde begann erst am Ende des 18. Jahrhunderts. Auf Initiative von Vogt Jens Holmboe wurde das Gebiet vor allem mit Menschen aus den ostnorwegischen Gegenden Østerdalen und Gudbrandsdalen und später auch aus Trøndelag besiedelt. Dadurch wurde sowohl der Dialekt als auch die Ortsnamen und Gebäude stark von den in den Herkunftsgebieten gebräuchlichen Traditionen geprägt.<ref name="snl" /> Die achteckige Holzkirche Bardu kirke wurde im Jahr 1829 nach Vorbild der Kirche in Tynset gebaut.<ref>Bardu kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Kommune Bardu entstand im Jahr 1854, als sie von der damaligen Gemeinde Ibestad ausgegliedert wurde. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt 757 Einwohner.<ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: ssb.no. 1999, abgerufen am 27. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Im Westen der Gemeinde verläuft die Europastraße 6 (E6) in Nord-Süd-Richtung und führt unter anderem durch Setermoen. Die Straße stellt unter anderem die Verbindung nach Narvik her. Im Salangsdalen zweigt der Fylkesvei 851 ab und führt in die Nachbargemeinde Salangen. Etwas nördlich der Kommune befindet sich der Flughafen Bardufoss.<ref name="kartverket" />

Wirtschaft

Die öffentliche Verwaltung, dabei im Besonderen das norwegische Heer, ist der größte Arbeitgeber der Kommune. Die industrielle Produktion spielt hingegen eine weit geringere Rolle. In der Landwirtschaft dominiert die Milchviehwirtschaft sowie der Kartoffelanbau. Zudem ist die Forstwirtschaft von Bedeutung. Entlang der Barduelva befinden sich vier Flusskraftwerke, was Bardu zu einem wichtigen Stromproduzenten macht. Die Berge um das Altevatnet sind ein bei Touristen beliebtes Ferienziel.<ref name="snl">Bardu. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 27. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2019 arbeitete der Großteil der Arbeitstätigen in der Gemeinde Bardu selbst, ein eher geringer Anteil pendelte in umliegende Kommunen wie Målselv.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 27. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zoo

In der Kommune Bardu liegt mit dem Polar Park der nördlichste Tierpark der Welt. Es sind in dem Zoo nur nordische Wildtiere zu sehen, die in dieser Region auch heimisch sind.

Wappen

Das seit 1980 offizielle Wappen der Kommune zeigt einen schwarzen Vielfraß auf goldenem Hintergrund. Es soll auf die in der Gemeinde lebende Vielfraßpopulation hinweisen.<ref name="snl" />

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Bardu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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