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Flughafen Montpellier

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Aéroport Montpellier Méditerranée
Kenndaten
ICAO-Code LFMT
IATA-Code MPL
Koordinaten 43° 34′ 34″ N, 3° 57′ 47″ OKoordinaten: 43° 34′ 34″ N, 3° 57′ 47″ O
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Höhe über MSL 5 m  (16 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 10 km südöstlich von Montpellier
Strasse Autobahn A9
Basisdaten
Eröffnung 1938
Betreiber CCI de Montpellier
Terminals 1
Passagiere 1.799.312 (2024)<ref name="statistik">Bulletin Statistique du trafic aérien commercial - année 2024. In: ecologie.gouv.fr. Ministère chargé des Transports, abgerufen am 2. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Luftfracht 2 t (2024)<ref name="statistik" />
Flug-
bewegungen
30.412 (2024)<ref name="statistik" />
Start- und Landebahnen
13R/31L 1100 m × 30 m Asphalt
13L/31R 2600 m × 50 m Asphalt
Datei:Montpellier-Mediterranee de.svg
Plan Montpellier
Datei:Airbus A300B2-1C, Air Inter AN2230591.jpg
Airbus A300 der Air Inter am Abfertigungsgebäude (1982)

Der Flughafen Montpellier (frz. Aéroport International de Montpellier Méditerranée, Vorlage:Flughafen-Codes) ist der Flughafen der südfranzösischen Stadt Montpellier. Er ist der nach Passagierzahlen elftgrößte Flughafen Frankreichs mit 1,79 Millionen Passagieren im Jahr 2024 und liegt rund zwölf Kilometer südöstlich der Stadt.

Geschichte

Das erste Flugzeug landete 1938 auf dem Flugplatz Fréjorgues. Während des Krieges wurde der Flugplatz durch die deutsche Luftwaffe genutzt.

Nach der Besetzung Vichy-Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht wurde der Flugplatz im November 1942 Basis von Ju 88A-Bombern. Bis Ende März 1943 war Montpellier zunächst Stützpunkt der IV. Gruppe des Kampfgeschwaders 77 (IV./KG 77). In Folge lag hier bis Juli 1944 die III. Gruppe des Kampfgeschwaders 26 (III./KG 26) und zwischen Juni und August 1944 der Stab dieses Geschwaders (S./KG 26).

Das erste zivile Terminal des damaligen Aéroport de Fréjorgues wurde 1946 eröffnet und im Jahr 1990 wurden erstmals mehr als 1 Million Fluggäste gezählt. Vier Jahre später wurde der Flughafen Fréjorgues in Aéroport Montpellier-Méditerranée umbenannt und nach vier weiteren Jahren wurden 1,5 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt. Nach einer Phase eines Passagierrückgangs nach dem 11. September 2001 und finanzieller Probleme der damals Montpellier bedienenden Fluggesellschaften erlebte der Flughafen im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts erneut einen Aufschwung und stand 2012 auch erstmals im Flugplan der Deutschen Lufthansa.

Auf dem Flugplatz befindet sich ein Campus der École nationale de l’aviation civile (französische Universität für Zivilluftfahrt).<ref>Montpellier</ref>

Fluggesellschaften und Ziele

Vom Flughafen Montpellier werden mit Stand vom Juli 2025 Ziele in Frankreich, England, Deutschland, Italien, Griechenland, Niederlande, Dänemark, Schweiz, Luxemburg, Portugal, Spanien, Türkei, Algerien, Marokko und Tunesien bedient.<ref>Direct destinations | Aéroport Montpellier Méditerranée. Abgerufen am 25. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verkehrsanbindung

Der Flughafen Montpellier liegt an der Autobahn A 709 und ist über die Anschlussstelle 29 Montpellier-Est zu erreichen.

Ein Shuttlebus (Linie 120) pendelt zwischen dem Flughafen, dem Bahnhof Montpellier-Sud-de-France (nur TGV) und der Place de l’Europe (Europaplatz) am Rand der Innenstadt, wo Anschluss an die Linien 1 und 4 der Straßenbahn Montpellier vom/zum Stadtzentrum besteht. Die Station Ecopôle der Straßenbahnlinie 3 ist ca. 1 km vom Flughafen entfernt.

Zwischenfälle

  • Am 24. September 2022 schoss eine Boeing 737-400 der spanischen Swiftair (EC-NLS), betrieben für West Atlantic Sweden, während der Landung auf dem Flughafen Montpellier über das Landebahnende hinaus und rutschte mit dem Bugfahrwerk und dem Rumpfbug in einen angrenzenden See. Alle drei Insassen überlebten. Am 4. Oktober 2022 wurde mitgeteilt, dass die Maschine abgeschrieben werden solle.<ref>Unfallbericht B-737-400 EC-NLS, The Aviation Herald (englisch), abgerufen am 9. Januar 2024.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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Siehe auch: Französische Überseegebiete

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