Christian von Boetticher
Christian von Boetticher (* 24. Dezember 1970 in Hannover) ist ein deutscher Manager, Verbandsfunktionär, Politiker der CDU und Kunstsammler.
Von Boetticher war in den Jahren 1999 bis 2004 Abgeordneter des Europäischen Parlaments, von 2005 bis 2009 Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume in Schleswig-Holstein, ab Juli 2009 auch Minister für Soziales, Gesundheit, Familie und Senioren und stellvertretender Ministerpräsident, von 2009 bis 2011 Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und von 2010 bis 2011 auch Parteivorsitzender der CDU Schleswig-Holstein und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2012. 2011 trat er von diesen politischen Ämtern als Folge einer veröffentlichten früheren Beziehung zu einer 16-jährigen Schülerin zurück.
Von September 2015 bis Juli 2022 war er Geschäftsführer des Lebensmittelherstellers Peter Kölln (Köllnflocken), von 2020 bis 2026 Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und ist seit 2020 Vorsitzender des Förderkreises des Deutschen Feuerwehrverbandes. Von 2015 bis 2021 war er Bundesvorsitzender der Deutsch-Baltischen Gesellschaft.
Biografie
Familie
Von Boetticher stammt aus der kurländischen Linie der Familie Boetticher. Er wurde als Kleinkind innerhalb der Familie adoptiert.<ref>Christian von Boetticher im Munzinger-Archiv, abgerufen am 5. Februar 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Sein Vater Walter von Boetticher (* 1931) ist ein Enkel des Arztes und Privatgelehrten Walter von Boetticher (1853–1945), Urenkel des Kunsthistorikers Friedrich von Boetticher (1826–1902) und über seine Großmutter Ururenkel des Hamburger Politikers Johann Friedrich Anton Wüppermann (1790–1879). Seine Mutter Heinke von Boetticher, geb. Wenzel (1936–2019<ref>Traueranzeige in der FAZ vom 19. Januar 2019</ref>) ist die Tochter des Westerländer Amtsgerichtsdirektors Kurt Wenzel (1903–1967) und seiner Frau Inge Wenzel, geb. Mensinga (1907–1999)<ref>Stiftung Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.), Genealogisches Handbuch des Adels, Bd. 83 der Gesamtreihe. Adelige Häuser B Bd. XV, C.A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1984, S. 7–58 (20)</ref>, sowie Urenkelin des Flensburger Arztes und Wegbereiters der Geburtenkontrolle Wilhelm Mensinga (1836–1910).<ref>Hans Hellmuth Qualen: Die Geschichte der Familie Qualen und von Qualen, Kiel 1987, S. 185</ref> Christian von Boetticher heiratete 2020 standesamtlich und 2022 kirchlich die Deutsch-Griechin Sarah Bairaktaris und hat mit ihr Zwillingssöhne.<ref>Top-Manager und CDU-Politiker Christian von Boetticher heiratet seine Sarah: Müsli-Hochzeit im Michel. Abgerufen am 16. Januar 2024.</ref><ref>Bernd Amsberg: Christian von Boetticher: So ist das neue Leben als Vollzeit-Familienmensch. 10. Dezember 2023, abgerufen am 25. Januar 2024.</ref> Die kirchliche Trauung in der Hamburger Hauptkirche Sankt Michaelis vollzog der evangelisch-lutherische Pastor im Ruhestand Jens Motschmann.<ref>Top-Manager und CDU-Politiker Christian von Boetticher heiratet seine Sarah: Müsli-Hochzeit im Michel. 7. Juni 2022, abgerufen am 24. Juli 2024.</ref>
Ausbildung und Beruf
Von Boetticher wuchs in Unterglinde im Kreis Pinneberg auf und besuchte das Theodor Heuss-Gymnasium in Pinneberg. Nach dem Abitur im Jahr 1990 absolvierte er zwei Jahre lang bei der Luftwaffe eine Ausbildung zum Reserveoffizier beim Objektschutzregiment der Luftwaffe. Er ist Oberleutnant der Reserve. Ab 1992 studierte er Rechtswissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität Hamburg. Während seiner Studienzeit in Kiel trat er der Landsmannschaft Slesvico-Holsatia/Cheruscia zu Kiel im Coburger Convent bei.<ref>FUNKE Mediengruppe: Christian von Boetticher stammt aus Appen-Unterglinde im Kreis Pinneberg. 5. Juli 2011, abgerufen am 18. Dezember 2024.</ref> 1997 bestand er das Referendarexamen mit dem Schwerpunkt Europa- und Völkerrecht, sowie 2001 die Assessorprüfung. Im selben Jahr wurde er in Hamburg bei Ulrich Karpen mit der Arbeit Parlamentsverwaltung und parlamentarische Kontrolle zum Dr. iur. promoviert.<ref>Universität Hamburg, Fachbereich Rechtswissenschaft: Dissertationen Sommersemester 2002</ref> 2002 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen und arbeitete bis 2005 als Partner in einer Pinneberger Kanzlei. In den Jahren 2005 bis 2012 ruhte seine Zulassung. Von 2012 bis 2015 war er erneut anwaltlich tätig, diesmal in einer Hamburger Wirtschaftskanzlei.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Erklärung der Kanzlei vom 1. Juni 2012 – Bergrüßungsstatement der Kanzlei auf deren Website ( vom 23. März 2017 im Internet Archive)</ref>
Politische Karriere in der CDU 1992 bis 1999
Boetticher trat 1987 in die Junge Union ein und wurde 1988 Mitglied der CDU. Von 1992 bis 1996 war er Mitglied im CDU-Ortsvorstand in Appen, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. 1993 wurde er erstmals als Beisitzer in den CDU-Kreisvorstand Pinneberg gewählt und erhielt nach den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 1994 ein Mandat im Pinneberger Kreistag. Hier wirkte er im Jugend-, Sport- und Kulturausschuss und als Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH. 1995 wurde er zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden der CDU-Pinneberg gewählt und verblieb in diesem Amt bis 1999. Bei den Kommunalwahlen 1998 errang Boetticher erneut ein Kreistagsmandat und fungierte nunmehr als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. Zeitgleich wurde er auch Gemeindevertreter der Gemeinde Appen.
Abgeordneter im Europaparlament (1999 bis 2004)
Bei der Europawahl 1999 erreichte die CDU in Schleswig-Holstein überraschend 50,5 % der Stimmen, so dass neben dem Spitzenkandidaten Reimer Böge auch von Boetticher als Listenkandidat auf Platz 2 in das Europäische Parlament einzog.
In Brüssel und Straßburg war Boetticher Mitglied im Ausschuss für Freiheiten und Rechte der Bürger, Justiz und innere Angelegenheiten sowie im Petitionsausschuss. Er gehörte der Delegation zu Japan und dem gemischt-parlamentarischen Ausschuss EU/Lettland an, der den Beitritt des Landes 2004 in die EU vorbereitete. 2000/2001 fungierte er als Obmann der EVP/ED-Fraktion im Ad-hoc-Ausschuss Echelon, der amerikanische Geheimdiensttätigkeiten gegen europäische Unternehmen und Bürger untersuchte. Boetticher wirkte unter anderem als Berichterstatter des Parlaments zur Fortentwicklung des Schengener Informationssystems, zum Ausbau von Europol und zur Errichtung einer Agentur für die Operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen (Frontex).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dr. von Boetticher, Christian (Europäisches Parlament) ( vom 27. September 2007 im Internet Archive)</ref>
Von 2003 bis 2005 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Pinneberg. Die Wiederwahl ins Europäische Parlament hatte er bei der Europawahl 2004 knapp verpasst.
Minister in Schleswig-Holstein (2005 bis 2009)
Im August 2004 wurde von Boetticher vom CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2005 Peter Harry Carstensen ins Schattenkabinett berufen und dort zuständig für Landwirtschaft und Umwelt.<ref>Carstensen stellt vorzeitig Schattenkabinett vor. In: Die Welt vom 23. August 2004</ref> Nach dem gescheiterten Versuch von Heide Simonis (SPD), sich erneut zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen, kam es am 27. April 2005 zur Bildung einer Großen Koalition. Boetticher gehörte dem Kabinett von Ministerpräsident Carstensen als Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein an.
Unter seiner Leitung wurde die Landwirtschafts- und Umweltverwaltung neu gegliedert. Aus den 41 Förstereien entstanden 2008 die Schleswig-Holsteinische Landesforsten als Anstalt des öffentlichen Rechts.<ref>Landtagsdrucksache 16/1582 vom 3. September 2007</ref> Aus den dezentralen Ämtern für Ländliche Räumen, den Umweltämtern und dem Nationalparkamt wurden ebenfalls 2008 der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein<ref>Küste, Watt, Meer – nun alles in einer Behörde. In: Hamburger Abendblatt vom 12. Januar 2008</ref> und 2009 das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume geschaffen.<ref>Neu: Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. In: Blog Lübeck Tea-Time vom 23. Januar 2009 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2025. Suche im Internet Archive )</ref> 2009 gelang es von Boetticher, zusammen mit dem Umweltminister von Niedersachsen, Hans-Heinrich Sander, die Deklaration des Wattenmeer der Nordsee zum UNESCO-Welterbe zu erreichen.<ref>Pressemitteilung des Niedersächsischen Umweltministeriums vom 26. Juni 2009</ref> Umstritten waren u. a. die von ihm vorgenommenen Änderungen der Jagdzeitenverordnung<ref>Kiel erlaubt Abschuss von Elstern und Krähen. In: Hamburger Abendblatt vom 11. August 2005</ref>, die Änderung des Landesnaturschutzgesetzes<ref>Naturschutzgesetz beschlossen – Streit geht weiter. In: Die Welt vom 22. Februar 2007</ref> und die Ausweisung von Vogelschutzgebieten, u. a. auf Eiderstedt.<ref>Minister hatte schweren Stand. In: Husumer Nachrichten vom 27. Juni 2008.</ref>
Nachdem von Boetticher im Jahr 2005 den CDU-Kreisvorsitz an Ole Schröder abgegeben hatte, wurde er 2006 auf dem Bundesparteitag der CDU in den Vorstand der Europäischen Volkspartei (EVP) gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Protokoll von 20. CDU-Bundesparteitag 2006, S. 233 ( vom 6. März 2016 im Internet Archive)</ref> Von 2008 bis 2010 war er stellvertretender Vorsitzender des Bundesfachausschusses Ernährung und Landwirtschaft der CDU Deutschland unter Peter Bleser.<ref>Presseerklärung Peter Bläsers vom 18. April 2008. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2025. Suche im Internet Archive )</ref> und Beisitzer in den Landesvorstand der CDU Schleswig-Holstein.
Nach dem Bruch der Großen Koalition im Juli 2009 wurden alle SPD-Minister zum Ablauf des 21. Juli 2009 von Ministerpräsident Carstensen aus ihren Ämtern in der Landesregierung entlassen. Die Leitung der betroffenen Ministerien wurde unter den verbliebenen Kabinettsmitgliedern aufgeteilt; von Boetticher wurde dabei als Nachfolger von Gitta Trauernicht die Zuständigkeit für das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Senioren übertragen.<ref>Spiegel Online: Chaos in Kiel: Carstensen feuert SPD-Minister. Auf: Spiegel Online am 20. Juli 2009</ref> Am 23. Juli 2009 wurde er als Nachfolger von Ute Erdsiek-Rave zum stellvertretenden Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein berufen.
Fraktions- und Parteivorsitzender, Spitzenkandidat (2009 bis 2011)
Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2009 gewann er für die CDU erstmals nach 26 Jahren das Direktmandat im Wahlkreis 28 (Pinneberg, Halstenbek, Schenefeld).
Die CDU-Fraktion wählte ihn am 29. September 2009 mit 28 von 34 Stimmen zum Fraktionsvorsitzenden als Nachfolger von Johann Wadephul, der in den Deutschen Bundestag wechselte. Er fungierte auch als medienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und leitete als solcher ab 2010 die AG Medien der Fraktionsvorsitzenden-Konferenz von CDU/CSU in den Ländern.
Ebenfalls 2010 wurde von Boetticher zum ersten Mal in den Landesvorstand des Wirtschaftsrates der CDU berufen. Am 18. September 2010 wurde er auf dem 63. Landesparteitag der CDU Schleswig-Holstein als Nachfolger von Peter Harry Carstensen zum Landesvorsitzenden gewählt. Nachdem der amtierende Ministerpräsident Carstensen auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatte, wurde von Boetticher am 6. Mai 2011 auf dem Parteitag in Norderstedt mit 209 von 240 Stimmen zum Spitzenkandidaten der CDU für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2012 gewählt.<ref>Boetticher wird CDU-Spitzenkandidat. In: FocusOnline, abgerufen am 7. Mai 2011.</ref>
Von März 2011 bis zu seinem Rücktritt am 14. August 2011 war von Boetticher Vorsitzender des Medienpolitischen Expertenkreises der CDU Deutschlands.<ref>Medienpolitischer Expertenkreis der CDU braucht neuen Vorsitzenden. Auf: Medien-Blog des DIMBB vom 14. August 2010.</ref>
Rücktritt 2011 und Ausscheiden aus dem Parlament 2012
Anfang August 2011 wurde eine frühere, 2010 beendete Beziehung von Boettichers zu einer 16-jährigen Schülerin bekannt. Nach Kritik aus der eigenen Partei trat er am 14. August 2011 als Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl und als Landesvorsitzender zurück und gab am Folgetag auch den Fraktionsvorsitz auf.
Die persönlichen und parteipolitischen Hintergründe, die zum Rücktritt führten, wurden umfangreich in dem Dossier Christian von Boetticher: Feind, Todfeind, Parteifreund aufgearbeitet, das die Journalisten Ulf B. Christen, Volker ter Haseborg, Karsten Kammholz und Lars-Marten Nagel am 29. Dezember 2011 im Hamburger Abendblatt veröffentlichten.<ref>Christian von Boetticher: Feind, Totfeind, Parteifreund. In: Hamburger Abendblatt. 29. Dezember 2011.</ref> Die Autoren wurden dafür im Februar 2013 mit dem Medienpreis des Deutschen Bundestages 2012 ausgezeichnet.<ref>Medieninformation auf der Seite des Deutschen Bundestages</ref><ref>Hamburger Lehrstück. In: Das Parlament 2013, Nr. 10–11.</ref>
Der scheidende Ministerpräsident Carstensen erfuhr nach eigenen Angaben am 13. Juli 2011 von Gerüchten über eine frühere Beziehung seines nominierten Nachfolgers mit einer Minderjährigen, die von Boetticher ihm gegenüber am 28. Juli 2011 bestätigt habe.<ref>Ulrich Exner: Pass auf, Christian, die Geschichte geht schief. Auf: welt.de am 18. August 2011.</ref> Am 20. August 2011 wurde über Kontakte der jungen Frau zu weiteren Mitgliedern der schleswig-holsteinischen CDU berichtet. Diese habe sich am 8. Juli 2011 mit einem Mann aus dem Umfeld des Landesgeschäftsführers Daniel Günther getroffen, der als parteiinterner Gegner von Boettichers galt. Die Kontaktaufnahme soll über einen Alias-Namen ebenfalls auf Facebook stattgefunden haben.<ref>Welt Online: Pseudonyme, geheime Treffen und der Fall Boetticher. Auf: welt-online.de am 20. August 2011.</ref>
Am 15. August 2011, einen Tag nach seinem Rücktritt als Vorsitzender der CDU Schleswig-Holstein, trat er auch vom Fraktionsvorsitz zurück, beklagte jedoch ein „großes Maß an Illoyalität“, weil seine Partei seinen Rücktritt vom CDU-Fraktionsvorsitz öffentlich verkündet habe, bevor er sich dazu entschieden hätte.<ref>kuz: Teenager-Affäre: Boetticher will Schleswig-Holstein verlassen. In: Der Spiegel. 21. August 2011.</ref> Sein Mandat als Landtagsabgeordneter behielt er bis zum Ende der Wahlperiode am 5. Juni 2012 und sicherte so die Ein-Stimmen-Mehrheit der CDU/FDP-Regierung<ref>Von Boetticher zurück im Kieler Landtag. In: Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag vom 14. September 2011.</ref> und fungierte ab Oktober 2011 als stellvertretender Vorsitzender des Europaausschusses.<ref>Lebenslauf auf der Seite des Landtages</ref>
Auf dem Parteitag des CDU-Kreisverbandes Pinneberg gab er am 17. September 2011 bekannt, nicht wieder für den Landtag Schleswig-Holstein kandidieren und in der Wirtschaft arbeiten zu wollen. Die Mitglieder wählten ihn anschließend erneut zum stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden.<ref name="null07">Wolfgang Schmidt: Boetticher zum Ausstieg: „Sag' niemals nie“ In: shz.de vom 17. September 2011.</ref>
Industriemanager (ab 2015)
Von Boetticher wurde am 16. September 2015 zum Geschäftsführer des Elmshorner Lebensmittelherstellers Peter Kölln berufen und ersetzte damit in der Geschäftsleitung den schwer erkrankten Hans Heinrich Driftmann, um einen Generationenübergang in der Inhaberfamilie zu ermöglichen.<ref>Elmshorn Christian von Boetticher leitet künftig Kölln Flocken. In: Hamburger Abendblatt 19. September 2015.</ref> In dieser Funktion trat er bundesweit als Redner zu den Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Change Management in mittelständischen Familienunternehmen in Erscheinung.<ref>Veranstaltungsbericht des Verbandes der Familienunternehmer vom 15. November 2017.</ref><ref>Veranstaltungsbericht der Montagsgesellschaft in Frankfurt, August 2018.</ref><ref>Beatrix Palt: Informationsveranstaltung der Sektion Hamburg und Schleswig Holstein und der Führungsakademie der Bundeswehr, Digitalisierung. Organisation und Akteure. Design Thinking, Big Data, Workflows, neue Geschäftsfelder & Sicherheit. Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik, abgerufen am 14. Oktober 2024.</ref> Zum 1. August 2022 schied er als Geschäftsführer bei Peter Kölln aus, um Platz für einen Nachfolger zu machen, da er die ihm gesteckten hausinternen Ziele der Marktführerschaft und der Klimaneutralität am Standort nach Auskunft der Hauptaktionärin eher als erwartet erreicht hatte.<ref>Lars Haider: Christian von Boetticher und Kölln: „Mission completed“; In: Hamburger Abendblatt online vom 17. Juni 2022</ref><ref>meta-tags generator: Manfred Vondran übernimmt die Geschäftsführung bei Peter Kölln - FAMILIENUNTERNEHMEN im FOKUS. 17. Juni 2022, abgerufen am 29. November 2025.</ref>
Boetticher engagiert sich in verschiedenen Wirtschaftsverbänden. Bereits seit 2010 gehört Boetticher dem Landesvorstand Schleswig-Holstein des Wirtschaftsrates der CDU an; auf der Mitgliederversammlung im November 2016 wurde er zu dessen Vorsitzenden gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dr. Christian von Boetticher neuer Landesvorsitzender. ( vom 28. Dezember 2018 im Internet Archive) In: Pressemitteilung des Wirtschaftsrates Deutschland vom 2. November 2016. PDF-Datei; 58 kB </ref> Ab 30. März 2017 war von Boetticher Stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie.<ref>Lebensmittel Praxis: Bundesvereinigung der Ernährungsindustrie - Ingold weiter an der Spitze. 30. März 2017, abgerufen am 19. November 2025.</ref> Am 1. Juli 2020 wurde er als Nachfolger von Wolfgang Ingold (Wiltmann, Westfälische Fleischwarenwerke) einstimmig zum Vorsitzenden gewählt.<ref>Top Agrar Online (2. Juli 2020): Dr. Christian von Boetticher wird neuer Vorsitzender der BVE.</ref> In dieser Funktion ist er auch Mitglied im Kuratorium des Lebensmittelverbands Deutschland. Am 8. Juli 2020 berief ihn die Bundesregierung als Mitglied in die 32-köpfige Zukunftskommission Landwirtschaft, die innerhalb eines Jahres praxistaugliche Empfehlungen für eine produktive und ressourcenschonende Landwirtschaft in Deutschland erarbeitet hat<ref>Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 8. Juli 2020</ref>. Von 2019 bis zu seinem Ausscheiden bei Peter Kölln 2022 war er Mitglied der Vollversammlung der IHK Kiel.<ref>Liste der Mitglieder der Vollversammlung auf der Homepage der IHK Kiel (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2025. Suche im Internet Archive )</ref> Am 29. März 2023 wurde er von der Vollversammlung der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie im Amt des Vorstandsvorsitzenden für weitere 3 Jahre bestätigt.<ref>Oliver Numrich: Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie: Spitze im Amt bestätigt. 5. April 2023, abgerufen am 9. September 2024.</ref> Bei der BVE-Mitgliederversammlung im März 2026 verzichtete er auf eine erneute Kandidatur.<ref>https://www.ernaehrungsindustrie.de/pressemitteilung/dr-bernhard-j-simon-neuer-vorsitzender-der-bve/</ref>
Versuch des politischen Comebacks (ab 2023)
Auf dem Landesparteitag der schleswig-holsteinischen CDU am 5. Oktober 2023 trat von Boetticher in einer Kampfkandidatur um den Spitzenplatz zur Europawahl 2024 gegen den bisherigen EU-Abgeordneten Niclas Herbst an. Er unterlag – nach einer persönlichen Empfehlung Günthers für seinen Mitbewerber – mit 37,3 % (85 zu 145 Stimmen). Von Boetticher verzichtete anschließend auf den Listenplatz 3, für den ihn der Landesvorstand vorgeschlagen hatte, und begnügte sich mit Platz 7.<ref>Christian Hiersemenzel: Landesparteitag der CDU in Neumünster: Herbst siegt gegen von Boetticher. 5. Oktober 2023, abgerufen am 17. Januar 2024.</ref> Der Deutschen Presse-Agentur (DPA) hatte Günther zuvor gesagt, dass von Boetticher und ihn „seit Jahren eine gute Zusammenarbeit auszeichne“ und er ihm einen Wiedereinstieg in die Bundespolitik wünsche.<ref>dpa-infocom, dpa:231001-99-398895/3: Günther will mit Nord-CDU zur EU-Wahl Nummer eins werden. 1. Oktober 2023, abgerufen am 9. September 2024.</ref> Am 18. Juli 2024 erklärte von Boetticher gegenüber der DPA, sich um die CDU-Kandidatur im Bundestagswahlkreis Pinneberg für die Bundestagswahl 2025 bewerben zu wollen.<ref>dpa-infocom, dpa:240718-930-177979/1: Christian von Boetticher will in den Bundestag. 18. Juli 2024, abgerufen am 9. September 2024.</ref> Auf der Wahlkreismitgliederversammlung der CDU am 12. Oktober 2024 kandidierte von Boetticher dann als einer von fünf Kandidaten, musste sich jedoch bereits im ersten Wahlgang Daniel Kölbl geschlagen geben.<ref>Burkhard Fuchs: Bundestagswahl Pinneberg: CDU schickt von Boetticher in Ruhestand – Newcomer gewinnt. 12. Oktober 2024, abgerufen am 13. Oktober 2024.</ref>
Ehrenamtliches Engagement
Deutschbaltisches Engagement
Nach seinem Ausscheiden aus der Berufspolitik widmete er sich insbesondere der deutschbaltischen Arbeit und dem Austausch mit Estland und Lettland. Bereits als 22-Jähriger war von Boetticher dem Deutschbaltischen Jugend- und Studentenring beigetreten und begleitete zwischen 1999 und 2004 als Abgeordneter im Europäischen Parlament im zuständigen gemischt-parlamentarischen Ausschuss „EU/Lettland“ intensiv die Beitrittsverhandlungen des Landes zur Europäischen Union. Als Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein schloss er in den Jahren 2006 und 2007 mit Estland, Lettland und Litauen Kooperationsverträge zum Verwaltungs- und Jugendaustausch ab.
Von 2012 bis 2021 war er Mitglied im Vorstand der Carl-Schirren-Gesellschaft, seit 2013 stellvertretender Vorsitzender der Deutschbaltischen Kulturstiftung in Lüneburg, die zusammen als Deutschbaltisches Kulturwerk fungieren und seit 2016 auch stellvertretender Vorsitzender der Carl-Schirren-Gesellschaft.<ref>Generationswechsel im Brömsehaus. Carl-Schirren-Gesellschaft. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2025. Suche im Internet Archive )</ref> Am 31. Oktober 2015 wurde er als Nachfolger von Frank von Auer zum Bundesvorsitzenden der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Darmstadt gewählt, der Vereinigung der 1939 zunächst umgesiedelten und dann zum Kriegsende vertriebenen Deutschbalten aus Estland und Lettland, der als Dachverband von acht Landesverbänden und sechs Gesellschaften und Stiftungen fungiert.<ref>Deutschbalten | Deutsch-Baltische Gesellschaft | Darmstadt. Abgerufen am 19. November 2025.</ref> 2021 gab er den Vorsitz an Andreas Hansen ab.<ref>Nachricht auf der Homepage des Verbandes (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2025. Suche im Internet Archive )</ref>
Weiteres Ehrenamt
Im Dezember 2016 später wählte ihn der CDU-Kreisverband Pinneberg mit 95,2 % der Stimmen als Nachfolger von Ole Schröder erneut zum Kreisvorsitzenden, nachdem er dieses Amt bereits zuvor bis 2005 innegehabt hatte.<ref>Spitzenergebnis für neuen CDU-Vorsitzenden. In: Hamburger Abendblatt vom 12. Dezember 2016</ref> Auf dem Bundesparteitag der CDU in Essen wurde er im Dezember 2016 für weitere zwei Jahre als Vorstandsmitglied der Europäischen Volkspartei bestätigt,<ref>Protokoll vom 27. Parteitag, S. 282</ref> zuletzt erneut auf dem 36. Parteitag in Berlin im Mai 2024.<ref>Ergebnisprotokoll des 34. Parteitages der CDU Deutschlands zu den Wahlen für den Vorstand der Europäischen Volkspartei für den Zeitraum 1. Januar 2025 bis 31.12.2026</ref> Auf dem Kreisparteitag der CDU Pinneberg am 29. Juni 2024 trat er nach 30 Jahren Mitgliedschaft im Vorstand des Kreisverbandes und nach 8 Jahren als Kreisvorsitzender nicht erneut an. Sein Nachfolger wurden der Landtagsabgeordnete Martin Balasus.<ref>Wolfgang Duveneck: CDU entscheidet sich mit großer Mehrheit für Neuanfang mit Martin Balasus. 30. Juni 2024, abgerufen am 9. September 2024.</ref>
Bereits am 4. April 2019 wurde von Boetticher in Berlin zum Vorsitzenden des Förderkreises des Deutschen Feuerwehrverbandes gewählt und trat damit die Nachfolge von Albert Jugel an, der das Amt nach 15 Jahren zur Verfügung gestellt hatte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Von Boetticher ist neuer Förderkreisvorsitzender – Pressemitteilung des Deutschen Feuerwehrverbandes vom 4. April 2019 ( vom 2. Juni 2019 im Internet Archive)</ref> Am 4. März 2023 wurde er für diese Tätigkeit mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.<ref>Verdient geehrt: Auszeichnungen für 30 engagierte Menschen – Presseerklärung des DFV vom 4. März 2023, zuletzt abgerufen am 6. Juli 2023</ref>
Im Übrigen ist Boetticher aktuell tätig als
- Rechtsritter des Johanniterordens, Schleswig-Holsteinische Genossenschaft (seit 2019, Ehrenritter seit 2002)<ref>Christian von Boetticher jetzt Ehrenritter. In: Hamburger Abendblatt vom 5. Juni 2002</ref>; derzeit leitet er die Subkommende „Grafschaft Rantzau“ der Schleswig-Holsteinischen Genossenschaft<ref>Subkommenden. Abgerufen am 19. November 2025.</ref> und ist Mitglied im Konvent;
- Landesvorsitzender der Paneuropa-Union Schleswig-Holstein/Hamburg<ref>Website des Vereins. Abgerufen am 7. Juni 2020.</ref>
- stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung der Volksbank Pinneberg-Elmshorn (seit 2009)<ref>Webseite der Stiftung. Abgerufen am 14. Oktober 2024.</ref>
- Mitglied im Kuratorium der Northern Business School für Management und Sicherheit in Hamburg<ref>NBS Northern Business School | Kuratorium. Abgerufen am 19. November 2025.</ref>;
- Mitglied im Wirtschaftsbeirat der Focam AG<ref>Wirtschaftsbeirat der FOCAM. In: FOCAM AG - Asset Management. Abgerufen am 19. November 2025.</ref>;
- Mitglied im Wirtschaftsbeirat der Flughafen Hamburg GmbH<ref>Webseite des Unternehmens. Abgerufen am 14. Oktober 2024.</ref>
- Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung der Politischen Nachwuchsbildung in Schleswig-Holstein e. V.<ref>Unser Verein. In: politiknachwuchs.de. Abgerufen am 19. November 2025.</ref>
Er war Mitglied im Kuratorium des Instituts für Internationale Politik und Wirtschaft „Haus Rissen Hamburg“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite des Instituts ( vom 13. Februar 2020 im Internet Archive)</ref>
Kunstsammler
Der Beginn der Kunstsammlung von Christian und Sarah von Boetticher lag im Jahr 1825 mit der ersten Anschaffung durch Christian von Boettichers Vorfahren, den britischen Kaufmann in Hamburg, Thomas Boyes (1799–1883). Durch die Heirat seines Urgroßvaters Walter von Boetticher 1880 mit Isabella Wippermann (Wüppermann), einer Boyes-Enkelin, kamen Teile der Sammlung, die insbesondere norddeutsche Maler des 19. Jahrhunderts umfasste, in den Besitz der Familie. Heute gehören zur Sammlung Werke von den niederländisch-flämischen Malern des 16. Jahrhunderts über deutsche Kunst des 19. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischer Kunst. 2025 wurden zum 200. Sammlungsjubiläum erstmalig 80 Werke dieser Sammlung in der Drostei (Pinneberg) ausgestellt<ref>Anne Dewitz: Spektakulär: Banksy und alte Meister ziehen Publikum in Drostei. 3. Oktober 2025, abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref><ref>Cornelia Sprenger: Meisterwerke aus Jahrhunderten - Von Warhol bis Banksy: Private Kunstschätze der Von Boettichers erstmals zu sehen. 9. September 2025, abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref>. Die Ausstellung wurde von Sarah von Boetticher kuratiert, die Kunstgeschichte, Volkswirtschaftslehre und Sinologie in Göttingen und Hamburg studiert hat<ref>Die Drostei: Von Brueghel zu Banksy - 200 Jahre Sammlung Boetticher. 19. September 2025, abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref> und als Kunstmanagerin und -vermittlerin u. a. Mitglied der Londoner Jury des Kunstpreises der Patina Art Residency ist<ref>Andrea Thompson: Esteemed art patrons and collectors gather in London to inaugurate the Patina Art Residency. 17. Juni 2025, abgerufen am 3. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.
Literatur
- Bernhard Pörksen, Wolfgang Krischke (Hrsg.): Christian von Boetticher. Die Meute. In: Die gehetzte Politik. Die neue Macht der Medien und Märkte. Halem-Verlag, Köln 2013, S. 54–65.
Weblinks
- Christian von Boetticher im Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein (LIS-SH)
- Christian von Boetticher in der Abgeordnetendatenbank des Europäischen Parlaments
- Lebenslauf auf der Website der Peter Kölln GmbH & Co. KGaA Archivlink
Einzelnachweise
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Wilhelm Kuklinski | Hermann Lüdemann | Bruno Diekmann | Wilhelm Käber | Waldemar Kraft | Paul Pagel | Waldemar Kraft | Paul Pagel | Hans-Adolf Asbach | Carl-Anton Schaefer | Bernhard Leverenz | Helmut Lemke | Hartwig Schlegelberger | Ernst Engelbrecht-Greve | Henning Schwarz | Marianne Tidick | Eva Rühmkorf | Günther Jansen | Heide Simonis | Hans Peter Bull | Ekkehard Wienholtz | Rainder Steenblock | Annemarie Lütkes | Ute Erdsiek-Rave | Christian von Boetticher | Heiner Garg | Robert Habeck (Erster Stellvertreter) und Anke Spoorendonk (Zweite Stellvertreterin) | Robert Habeck (Erster Stellvertreter) und Heiner Garg (Zweiter Stellvertreter) | Monika Heinold (Erste Stellvertreterin) und Heiner Garg (Zweiter Stellvertreter) | Monika Heinold | Aminata Touré
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Willy Rickers | Hans Bundtzen | Erich Arp | Bruno Diekmann | Otto Wittenburg | Claus Sieh | Ernst Engelbrecht-Greve | Günter Flessner | Hans Wiesen | Klaus Buß | Ingrid Franzen | Klaus Müller | Christian von Boetticher | Juliane Rumpf | Robert Habeck | Jan Philipp Albrecht | Monika Heinold (kommissarisch) | Werner Schwarz | Cornelia Schmachtenberg
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Berndt Heydemann | Edda Müller | Rainder Steenblock | Klaus Müller | Christian von Boetticher | Juliane Rumpf | Robert Habeck | Jan Philipp Albrecht | Monika Heinold (kommissarisch) | Tobias Goldschmidt
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Gesundheit (1946–1947): Emil Matthews | Kurt Pohle; Wohlfahrt (1946–1947): Kurt Pohle | Franz Ryba | Paul Pagel; Wohlfahrt und Gesundheit (1947–1949): Kurt Pohle; seit 1949: Walter Damm | Hans-Adolf Asbach | Lena Ohnesorge | Otto Eisenmann | Karl Eduard Claussen | Walter Braun | Ursula Gräfin von Brockdorff | Günther Jansen | Claus Möller | Heide Moser | Gitta Trauernicht | Christian von Boetticher | Heiner Garg | Kristin Alheit | Heiner Garg | Aminata Touré
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Carl Schröter (1946–1951) | Friedrich Wilhelm Lübke (1951–1954) | Kai-Uwe von Hassel (1955–1964) | Helmut Lemke (1964–1971) | Gerhard Stoltenberg (1971–1989) | Ottfried Hennig (1989–1997) | Peter Kurt Würzbach (1997–2000) | Johann Wadephul (2000–2002) | Peter Harry Carstensen (2002–2010) | Christian von Boetticher (2010–2011) | Jost de Jager (2011–2013) | Reimer Böge (2013–2014) | Ingbert Liebing (2014–2016) | Daniel Günther (seit 2016) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste CDU-Fraktionsvorsitzende im Schleswig-Holsteinischen Landtag
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Boetticher, Christian von |
| ALTERNATIVNAMEN | Boetticher, Christian Ulrik von (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdL, Landesminister in Schleswig-Holstein, MdEP |
| GEBURTSDATUM | 24. Dezember 1970 |
| GEBURTSORT | Hannover |
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- Sozialminister (Schleswig-Holstein)
- Umweltminister (Schleswig-Holstein)
- Landwirtschaftsminister (Schleswig-Holstein)
- Fraktionsvorsitzender (CDU Schleswig-Holstein)
- Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland
- Vorsitzender der CDU Schleswig-Holstein
- Politiker (20. Jahrhundert)
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- Familienmitglied des Adelsgeschlechts Boetticher (Kurländische Linie)
- Deutscher
- Geboren 1970
- Mann
- Manager (Deutschland)
- Industrieverbandsfunktionär