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Tanja Damaske

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Tanja Damaske Vorlage:SportPicto
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Deutsche Demokratische Republik
Geburtstag 16. November 1971 (54 Jahre)
Geburtsort Ost-Berlin
Größe 177 cm
Karriere
Disziplin Speerwurf
Bestleistung 66,91 m (neuer Speer)
70,10 m (alter Speer)
Status zurückgetreten
Karriereende 2003
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Universiade 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Junioren-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Weltmeisterschaften
Bronze Athen 1997 67,12 m
 Europameisterschaften
Gold Budapest 1998 69,10 m
 Universiade
Silber Buffalo 1993 57,68 m
 U20-Weltmeisterschaften
Gold Plowdiw 1990 61,06 m

Tanja Damaske (* 16. November 1971 in Ost-Berlin) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin. Die Speerwerferin war 1998 Europameisterin.

Leben

Damaske gewann bei den Juniorenweltmeisterschaften 1990 in Plowdiw, noch für die DDR startend, die Goldmedaille. Bei der Universiade 1993 in Buffalo errang sie die Silbermedaille. 1994 nahm sie an den Europameisterschaften in Helsinki teil und wurde Sechste. Auf dem gleichen Platz landete sie ein Jahr später bei den Weltmeisterschaften in Göteborg.

1997 belegte Damaske bei den Weltmeisterschaften in Athen mit 67,12 Meter Platz drei, hinter der Norwegerin Trine Hattestad (Gold) und der Australierin Joanna Stone (Silber). 1998 steigerte sie bei den Deutschen Meisterschaften ihre persönliche Bestleistung auf 70,10 Meter. Bei den Europameisterschaften kurz danach in Budapest gewann sie mit 69,10 Meter die Goldmedaille vor der Russin Tatjana Schikolenko (Silber) und der Finnin Mikaela Ingberg (Bronze). Außerdem gewann sie in diesem Jahr beim Europacup in St. Petersburg.

1999 wurde ein neuer Speer eingeführt. Mit diesem warf Damaske bei den Deutschen Meisterschaften mit 66,91 Meter eine neue Weltbestweite. Bei den Weltmeisterschaften in Sevilla musste sie jedoch in der Qualifikation verletzungsbedingt aufgeben. Dafür gewann sie erneut beim Europacup in Paris. 2000 gehörte sie zum Aufgebot für die Olympischen Spiele in Sydney, konnte aber wegen eines Achillessehnenabrisses nicht starten. 2003 beendete sie ihre aktive sportliche Karriere, bedingt durch vermehrt auftretende gesundheitliche Probleme.<ref>Tanja Damaske beendet Karriere. In: leichtathletik.de. DLV, 27. Mai 2003, abgerufen am 15. August 2022.</ref>

Tanja Damaske war 1995 und 1997 bis 2000 Deutsche Meisterin. Sie startete für den SC Traktor Schwerin (1985 bis 1989), den Schweriner SC (1990 bis 1992) und den OSC Berlin (1993 bis 2003).

Sie arbeitet heute als Psychologin beim Deutschen Leichtathletik-Verband.<ref>Peter Schmitt: #TrueAthletes – TrueTalk: Tanja Damaske – DLV-Psychologin mit viel Herzblut. In: leichtathletik.de. DLV, 27. Mai 2021, abgerufen am 15. August 2022.</ref>

Literatur

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1938: Lisa Gelius | 1946: Klawdija Majutschaja | 1950: Natalja Smirnizkaja | 1954: Dana Zátopková | 1958: Dana Zátopková | 1962: Elvīra Ozoliņa | 1966: Marion Lüttge | 1969: Angéla Ránky | 1971: Daniela Jaworska | 1974: Ruth Fuchs | 1978: Ruth Fuchs | 1982: Anna Verouli | 1986: Fatima Whitbread | 1990: Päivi Alafrantti | 1994: Trine Hattestad | 1998: Tanja Damaske | 2002: Mirela Manjani | 2006: Steffi Nerius | 2010: Linda Stahl | 2012: Wira Rebryk | 2014: Barbora Špotáková | 2016: Tazzjana Chaladowitsch | 2018: Christin Hussong | 2022: Elina Tzengko | 2024: Victoria Hudson Vorlage:Klappleiste/Ende