Rackenthal
Rackenthal Stadt Schönsee
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(72)&title=Rackenthal 49° 29′ N, 12° 29′ O
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| Höhe: | 641 m | |||||
| Einwohner: | 72 (12. Dez. 2012)<ref>Einwohnermeldeamt Schönsee</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 92539 | |||||
| Vorwahl: | 09674 | |||||
Lage von Rackenthal in Bayern
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Rackenthal ist ein Ortsteil der Stadt Schönsee im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf in Bayern.
Geographische Lage
Die ca. 40 Gebäude des Dorfes Rackenthal liegen auf den Hängen des 736 Meter hohen Schwandner Berges.<ref>Teresa Guggenmoos: Die Natur, in: Heribert Batzl: Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart, S. 20.</ref> Südöstlich von Rackenthal senkt sich die Landschaft steil zum Gaisthalerhammer ins Tal der Ascha hinunter<ref>Alois Köppl: Altlandkreis Oberviechtach. Verlag Katzenstein-Gleiritsch, Gleiritsch 2018, Seite 274.</ref>. Im Ortsteil Gaisthalerhammer zweigt von der Staatsstraße 2159 nach Westen eine schmale Straße ab, die steil hinauf nach Rackenthal führt. Schönsee liegt rund 6,5 Straßen-Kilometer entfernt.
Geschichte
Rackenthal (als Raekental) wurde 1285 im Herzogsurbar als Besitz von Herzog Ludwig II. von Oberbayern erstmals schriftlich erwähnt. Außerdem wurde ein bei Rackenthal gelegenes und später untergegangenes Swarlzenhorbe (Schwarzenhorb) erwähnt, dessen Name sich in der Bezeichnung Schwarzes Horn für einen Hügel bei Rackenthal erhalten hat.<ref>Historischer Atlas von Bayern: Altbayern Reihe I Heft 61: Oberviechtach, S. 33</ref>
Rackenthal erschien auch 1582 in den Zinsbüchern des Amtes Murach.<ref>Teresa Guggenmoos: Aus der Geschichte des Schönseer Landes, in: Heribert Batzl: Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart, S. 100.</ref> Auch in den Musterungsprotokollen von 1587 taucht es auf.<ref>Erich Mathieu: Zur Geschichte der Stadt Oberviechtach, in: Heribert Batzl: Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart, S. 66.</ref> Auf einer Karte von 1589 ist es als Rackenthal Dorff eingezeichnet.<ref>Teresa Guggenmoos: Aus der Geschichte des Schönseer Landes, in: Heribert Batzl: Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart, S. 100.</ref> Rackenthal gehörte zunächst zur Gemeinde Pirkhof. Als diese am 1. Januar 1946 aufgelöst wurde<ref>Bruno Bauer: Zur Geschichte der Gemeinden Langau, Pullenried, Wildeppenried. In: Heribert Batzl: Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. S. 136.</ref>, kam Rackenthal zu Gaisthal und wurde dann mit Gaisthal am 1. Januar 1975 in die Stadt Schönsee eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 667.</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Mitte des Dorfes befand sich eine um 1900 erbaute Kapelle<ref>Teresa Guggenmoos, Stadt Schönsee. Schönsee 1981, S. 110</ref>. Diese wurde abgerissen und durch eine von den Dorfbewohnern selbst errichtete Kapelle ersetzt.
Literatur
- Vorlage:Mages Oberviechtach 1996
- Teresa Guggenmoos: Stadt Schönsee. Verlag der Stadt Schönsee, Schönsee 1981.
- Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970.
- Alois Köppl: Altlandkreis Oberviechtach. Verlag Katzenstein-Gleiritsch, Gleiritsch 2018, ISBN 978-3-9819712-0-0.
- Bruno Bauer: Zur Geschichte der Gemeinden Langau, Pullenried, Wildeppenried. In: Heribert Batzl: Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart.
- Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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