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Kurt Lotterschmid

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Datei:Rétromobile 2018 - TOJ SC 204 - 1976 - 002.jpg
Der von Kurt Lotterschmid gefahrene TOJ SC204

Kurt Lotterschmid (* 29. Juni 1941) ist ein Unternehmer und ehemaliger deutscher Automobilrennfahrer.

Karriere als Rennfahrer

Kurt Lotterschmid begann Ende der 1960er Jahre seine Rennfahrerlaufbahn in der Formel Vau.<ref name="Dunlop (1)">Dunlop – Internetseite: Kurt Lotterschmid – Der Dickschädel. Auf: www.dunlop.eu, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 27. Oktober 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.dunlop.eu (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

1971 wechselte er in die 1970 neu gegründete Interserie, in der er mit selbst entwickelten Rennsportwagen Lotec und LWB 747 in der 1. Division antrat. Von 1976 bis 1979 fuhr er dort einen Deutsch Spezial Porsche 908. Mit diesem Rennwagen konnte er 1978 seinen ersten Sieg in der Interserie beim Rennen in Wunstorf verzeichnen.<ref>Classicscars – Internetseite: Rennergebnisse der Interserie 1978. Auf: www.classicscars.com, abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref> Ab 1979 startete er mit verschiedenen Fahrzeugen wie den TOJ SC204, TOJ SC205, TOJ SC306 und Lotec 681 in der 2. Division der Interserie. In der Interserie feierte er 1979 und 1980 mit dem Saison-Sieg in der 2. Division seine größten Motorsport-Erfolge.<ref>Driver Database – Internetseite: Kurt Lotterschmid. Auf: www.driverdb.com, abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref> Nach der Saison 1981 beendete er sein Engagement in der Interserie.

1982 und 1983 fuhr er mit seinem Lotec M1C in der Gruppe C und C Junior der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM). In dieser Rennserie konnte er in beiden Jahren sich jeweils auf den 6. Gesamtrang platzieren.<ref>Teamdan – Internetseite: Rennergebnisse und Gesamtplatzierungen der DRM 1982. Auf: www.teamdan.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2011; abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref><ref>Teamdan – Internetseite: Rennergebnisse und Gesamtplatzierungen der DRM 1983. Auf: www.teamdan.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref>

Lotterschmid fuhr insgesamt drei Langstreckenrennen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Seinen ersten Start hatte er 1979 beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring mit einem Deutsch Spezial-Porsche 908, das er, Ralf Walter und Franz Kaiser vorzeitig durch Ausfall beendeten.<ref>Classicscars – Internetseite: Rennergebnisse der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1979. Auf: www.classicscars.com, abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref> Ein Jahr später traten er und Kurt Hild im TOJ SC306 wieder beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring an, dass sie ebenfalls nicht erfolgreich abschließen konnten.<ref>Classicscars – Internetseite: Rennergebnisse der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1980. Auf: www.classicscars.com, abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref> Seinen letzten Start in der Markenweltmeisterschaft hatte er 1983 beim 1000-km-Rennen von Fuji. Dort fielen er, Naoki Nagasaka und Keiichi Suzuki durch Motorschaden beim in der Gruppe C Junior gestarteten Lotec M1C aus.<ref>Classicscars – Internetseite: Rennergebnisse der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1983. Auf: www.classicscars.com, abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref>

Karriere als Unternehmer

Lotterschmid gründete 1962 das Automobilkonstruktions-Unternehmen Lotec. Die selbst entwickelten Lotec-Rennwagen setzte er erfolgreich in der Interserie und DRM ein.<ref name="Dunlop (1)" /> Neben der Entwicklung von Turbomotoren für Mercedes und Ferrari baute er 1990 den Sportwagen C1000 und 1991 die luxuriöse Limousine Ambassadeur. 1992 begann er mit der Entwicklung des Supersportwagens Lotec Sirius, der aber nie in Serienproduktion ging.<ref>Lotec Sirius – und er bewegt sich doch! www.autobild.de, 14. Mai 2004, abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref>

Statistik

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
1979 Deutsch Brothers Deutsch-Porsche 908 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg DAY Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg SEB ItalienDatei:Flag of Italy.svg MUG Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg TAL FrankreichDatei:Flag of France.svg DIJ Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg RIV Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR FrankreichDatei:Flag of France.svg LEM ItalienDatei:Flag of Italy.svg PER Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg DAY Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg WAT BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg BRH Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg ROA ItalienDatei:Flag of Italy.svg VAL El SalvadorDatei:Flag of El Salvador.svg ELS
DNF
1980 Kurt Hild TOJ 306S Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg DAY Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg BRH Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg SEB ItalienDatei:Flag of Italy.svg MUG ItalienDatei:Flag of Italy.svg MON Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg RIV Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR FrankreichDatei:Flag of France.svg LEM Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg DAY Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg WAT BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg MOS Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg ROA ItalienDatei:Flag of Italy.svg VAL FrankreichDatei:Flag of France.svg DIJ
DNF
1983 Auto Beaurex Motorsport Lotec M1C ItalienDatei:Flag of Italy.svg MON Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR FrankreichDatei:Flag of France.svg LEM BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA JapanDatei:Flag of Japan.svg FUJ SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg KYA
DNF

Weblinks

Commons: Kurt Lotterschmid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />