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Wolfram Siebeck

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Datei:Wolfram Siebeck auf dem Blauen Sofa (cropped).jpg
Wolfram Siebeck (2004)

Wolfram Siebeck (* 19. September 1928 in Duisburg; † 7. Juli 2016 in Lahr/Schwarzwald) war ein deutscher Gastronomiekritiker, Journalist und Buchautor.

Leben

Siebeck war der Sohn des Verwaltungsbeamten und späteren Wirtes Walter Siebeck<ref>Gourmet-Kritiker Wolfram Siebeck freute sich, wenig mit seinem Vater Walter Siebeck gemein zu haben. Abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref><ref>Siebeck: Vaters schweres Erbe. 24. Januar 2017, abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref> und seiner Frau Alma, geb. Gutzeit. Er wuchs in Essen und Bochum auf. Am Kriegsende geriet er in Kriegsgefangenschaft; die britische Armee internierte ihn einige Monate auf der Insel Fehmarn.

In den ersten Jahren der Nachkriegszeit verdiente sich Siebeck seinen Lebensunterhalt mit dem Malen von Reklameschildern. Als 1948 zeitgleich mit der Währungsreform die WAZ gegründet wurde, bekam Siebeck dort eine Anstellung als Pressezeichner.<ref>FUNKE Mediengruppe: Gastronomiekritiker und Autor Wolfram Siebeck gestorben. 7. Juli 2016, abgerufen am 20. März 2026.</ref>

Später arbeitete er zusammen mit seinem Freund Roland Topor.<ref>Wolfram Siebeck über seine letzte Begegnung mit dem vielseitigen Künstler Roland Topor. 17. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juni 2016; abgerufen am 26. Februar 2024.</ref> Aufgrund einer kleinen Erbschaft konnte Siebeck ab 1950 die Werkkunstschule in Wuppertal besuchen. In diese Zeit fiel auch seine erste Reise nach Frankreich. Als Willy Fleckhaus 1959 in Köln die Zeitschrift Twen gründete, bekam Siebeck darin eine kulinarische Kolumne. Joseph Wechsberg war ein Vorbild für ihn.<ref name="nr">Joschka Fischer, Vincent Klink und Wolfgang Lechner: "Wolfram lebt!" In: Die Zeit. 15. August 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. Februar 2021.</ref> Mit Günter Holland war er befreundet.<ref name="arrogant" />

Ab Anfang der 1970er Jahre schrieb er auch für die Wochenzeitung Die Zeit<ref name="nr" /> und die Zeitschriften Stern und Der Feinschmecker eine monatliche Kolumne.

1975 schloss sich die Interessengemeinschaft „Neue Köche“ aus Siebeck und vier Münchner Küchenchefs zusammen: Eckart Witzigmann aus dem Tantris, Dieter Biesler (Vier Jahreszeiten), Hans-Peter Wodarz (Die Ente) und Otto Koch (Le Gourmet); das Vereinsziel war „bedingungslose Qualität“.<ref>„Neue Köche“ für bessere Küche. In: Der Spiegel 53/1975. 1975, abgerufen am 21. November 2020.</ref>

Nachdem Siebeck 1979 Loriot porträtiert hatte,<ref>Loriot – der Herr auf dem Sofa... In: Die Zeit. 19. Januar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Januar 2017; abgerufen am 26. Februar 2024.</ref> sprach dieser nie wieder mit ihm.<ref>Barbara Siebeck: „Es hat ihn gereizt, es besser zu können als die Köche“. In: Zeitmagazin. 10. Oktober 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Oktober 2022; abgerufen am 26. Februar 2024.</ref>

Siebeck publizierte immer wieder als Restaurantkritiker. Bis 2011 verfasste er eine wöchentliche Kolumne in der Wochenzeitung Die Zeit (in der Beilage ZeitMagazin Leben).<ref>Fleischlos glücklich. In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 20. März 2026]).</ref>

Von 2011 an erschienen seine Zeit-Beiträge seltener. Siebeck schrieb danach bis 2015 den Blog Wo is(s)t Siebeck – Ein Reisetagebuch.<ref name="wo-isst-siebeck">Wo is(s)t Siebeck – Willkommen, abgerufen am 8. Juli 2016.</ref>

Privatleben

Siebeck war von 1959 bis 1969 mit seiner ersten Frau Erika verheiratet<ref name="arrogant">Christoph Amend, Adam Sobozynski: Siebeck wird 80: „Ich bin arrogant!“ In: Zeit Online. 24. September 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. Juli 2016 (Interview mit Wolfram Siebeck; zuerst in: Die Zeit Nr. 39 vom 18. September 2008).</ref> und seit 1969 in zweiter Ehe mit Barbara McBride (* 1940), geborene Wilke.<ref>Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Mahlberg: Eine äußerst bemerkenswerte Frau. Abgerufen am 27. Dezember 2022.</ref><ref name=":0">Barbara Siebeck: „Mach keinen Blödsinn, habe ich mir immer gesagt, und iss alles, was auf den Teller kommt“ | Zeitmagazin. 1. Mai 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Mai 2022; abgerufen am 26. Februar 2024.</ref> Sie brachte drei Söhne aus ihrer ersten Ehe mit dem Fotografen Will McBride mit.<ref>Ulrike Schumacher: Ein halbes Leben vor dem Teller. 25. Juli 2015, abgerufen am 26. Dezember 2022.</ref>

1969 ließ sich die Familie in Widdersberg am Ammersee im ehemaligen Haus von Fritz Helmuth Ehmcke nieder.<ref name=":0" /> Von hier aus starteten Barbara und Wolfram Siebeck ihre ersten „kulinarischen Reisen“, vor allem nach Frankreich. 1982<ref name=":1">Wolfram Siebeck: Ohne Reue und Rezept: Mein Leben für den guten Geschmack. Schöffling, 2024, S. 77.</ref> zog die Familie nach Schondorf.

1985<ref name=":1" /> zog Wolfram Siebeck mit seiner Frau Barbara in einen Trakt der Burg Schloss Mahlberg in der Nähe von Lahr.<ref>Ein Ort zum Träumen. Abgerufen am 16. Juli 2021.</ref><ref>Kochen auf Burg Mahlberg. In: alwisgenussreisen. 19. Dezember 2014, abgerufen am 16. Juli 2021.</ref> Den Sommer verbrachten Wolfram und Barbara Siebeck in ihrem Haus in Puy-Saint-Martin in der Provence.<ref name="arrogant" />

Werk

Wolfram Siebecks Kolumnen und auch seine Buchveröffentlichungen hatten – laut eigener Aussage – ein Ziel: Die Leser sollten erfahren und dafür sensibilisiert werden, dass Essen und Trinken von höchster Qualität sein müssen. Siebeck polemisierte in seinen Kolumnen und Büchern gegen Fast Food, Fertiggerichte, Lebensmittel aus den Discount-Läden, subventionierte Landwirtschaft und nicht artgerechte Tierhaltung, mangelhafte Tischkultur und die seiner Meinung nach schlechte deutsche Küche.<ref name="munzinger">Wolfram Siebeck im Munzinger-Archiv, abgerufen am 26. Dezember 2022 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Sein Stil war satirisch.<ref>Schickt Siebeck auf den Mars! In: Die Zeit. 21. September 2008, abgerufen am 26. Dezember 2022.</ref> Auch an Selbstironie und Selbstkritik ließ es Siebeck in den essayistisch angelegten Artikeln nicht mangeln.

Anfang der 1980er Jahre produzierte der Südwestfunk mit Siebeck eine zwölfteilige Kochsendung. Dazu hatte der Dokumentarfilmer Roman Brodmann angeregt, der auch Feinschmecker war. Für jede der Folgen wurden Spitzenköche zu Siebeck, der für sie ein Menü kochte, nach Hause eingeladen – so unter anderen die Sterne-Köche Marc Haeberlin, Émile Jung, Hans Stucki und Heinz Winkler. Das Menü wurde serviert, kommentiert und bewertet, und die Profiköche ließen sich zu mancher ironischen bis beißenden Kritik hinreißen. Die Serie wurde aufgrund des Todes von Roman Brodmann eingestellt.<ref name="munzinger" />

Aufgrund seiner zahlreichen Glossen in der Zeit und in der Süddeutschen Zeitung in den 1960er und 1970er Jahren und durch seine ersten Buchveröffentlichungen galt Siebeck damals „als einer der witzigsten Glossen- und Geschichtenschreiber deutscher Sprache“.<ref>Verlagsangaben in Klappe zu – Affe tot. dtv, München, 1978, S. 4.</ref> Beispielsweise parodierte er 1969 einmal die Musikrezensionen von Joachim Kaiser, indem er „Münchens neueste Baustelle“ auf „der oberen Leopoldstraße“ als kulturelle Veranstaltung betrachtete. Für die Leistungen der Mitwirkenden – wie Alois Stiebl mit seiner Explosionsramme – verwendete Siebeck dabei das Vokabular eines Musikkritikers („Das noble, beseelte, fast schmerzhafte Stakkato, das Stiebl aus dem Nichts beziehungsweise aus einem herrlichen Instrument holte, war Phon in höchster Reinheit“) und gab durch Einbeziehung von Straßenbahngeräuschen „(Linie 43, Bahnhof – Kaiser Joachim-Platz)“ einen deutlichen Hinweis auf den Parodierten.<ref>Musica viva. In: Die Zeit. März 1969, abgerufen am 26. Dezember 2022.</ref>

1975 veröffentlichte Günter Herburger das Gedicht „Zur Verbesserung des Feuilletons“, in dem er seine Ablehnung von Siebeck und anderen Autoren ausdrückte. Siebeck antwortete in der Glosse „Mit deutscher Zunge“.<ref>Wolfram Siebeck: Mit deutscher Zunge. In: Die Zeit. 23. Mai 1975, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. Februar 2021.</ref> Eckart Witzigmann entwickelte 1976 für Siebeck das Gericht Kalbsbries Rumohr.

Ehrungen

Rezeption

1981 widmete ihm die Neue-Deutsche-Welle-Band Foyer des Arts mit dem Sänger und späteren Schriftsteller und Publizisten Max Goldt das Lied Wolfram Siebeck hat recht!<ref>Foyer Des Arts - Wolfram Siebeck hat Recht. In: YouTube. Abgerufen am 16. Juli 2021.</ref>

Seit Oktober 2021 gibt die Online-Ausstellung „Wolfram Siebeck & das Deutsche Küchenwunder“ unter anderem einen Einblick in das Leben des Gastronomiekritikers Wolfram Siebeck. Die Ausstellung basiert auch auf Zeugnissen seines Nachlasses.<ref>Küchenwunder. Abgerufen am 20. Dezember 2021.</ref>

Fernsehporträts

  • 1997: Vorkoster der Nation. Fernseh-Reportage, Deutschland, 30 Min., Buch und Regie: Ralph Quinke, Produktion: Spiegel TV, gedreht in seinem Haus in der Provence. Der Fernseh-Ableger des Nachrichtenmagazins porträtiert den Feinschmecker und Gastronomiekritiker Wolfram Siebeck. Das Fernsehteam begleitet den Gourmet nach Frankreich und Baden und lässt ihn über die Esskultur philosophieren.
  • 2006: Gero von Boehm begegnet Wolfram Siebeck. Gespräch, Deutschland, 30 Min., Buch und Regie: Gero von Boehm, 3sat. Gero von Boehm besucht Wolfram Siebeck in seinem Heim auf Schloss Mahlberg und spricht mit ihm über Fleischskandale und wie man guten Geschmack lernen kann, über Esskultur in Deutschland und anderswo und über seine Rolle als Vermittler zwischen Gast und Gastronomie.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gero von Boehm begegnet … Wolfram Siebeck (Memento vom 7. Juli 2016 im Internet Archive) In: interscience film / 3sat, 16. Januar 2006.</ref>

Hörspiel

  • Ulrich Gerhardt: Die Wolfram-Siebeck-Tapes. Da gehen wir nicht mehr hin. Deutschlandradio Kultur. 2017.<ref>"Da gehen wir nicht mehr hin" | Feature. In: SWR2. 13. April 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2019; abgerufen am 13. Februar 2021.</ref>

Publikationen

  • Gewusst wie, und sechsundvierzig andere Satiren (= Bibliothek für Lebenskünstler). Diogenes, Zürich 1970, DNB 458943606.
  • Klappe zu – Affe tot. Nymphenburger, München 1973, ISBN 3-485-00076-0.
  • Wolfram Siebecks Kochschule für Anspruchsvolle. Nymphenburger, München 1976, ISBN 3-485-00264-X.
  • Wolfram Siebecks beste Geschichten. Nymphenburger Verlagshandlung, München 1977, ISBN 978-3-485-00325-4.
  • Kulinarische Notizen. Nymphenburger, München 1980, ISBN 3-485-00385-9.
  • Sonntag in deutschen Töpfen. Nymphenburger, München 1982, ISBN 3-485-00424-3.
  • Kochen bis aufs Messer. Nymphenburger, München 1982, ISBN 3-485-00442-1.
  • Aller Anfang ist leicht. Heyne, München 1983, ISBN 3-453-40430-0.
  • Eine Prise Süden. Heyne, München 1984, ISBN 3-453-36003-6.
  • Liebe auf den ersten Biss. Heyne, München 1985, ISBN 3-453-36008-7.
  • Nicht nur Kraut & Rüben. Heyne, München 1985, ISBN 3-453-36011-7.
  • Vorsicht, bissiger Hummer! Heyne, München 1986, ISBN 3-453-36016-8.
  • Wenn Madame den Deckel hebt. Heyne, München 1986, ISBN 3-453-05047-9.
  • Frisch gewürzt ist halb gewonnen. Heyne, München 1987, ISBN 3-453-05421-0.
  • Die schönsten und besten Bistros von Paris. Heyne, München 1988, ISBN 3-453-04361-8 (vol. 1–2)
  • Die Feinschmecker-Kochschule. Heyne, München 1989, ISBN 3-453-03228-4.
  • Das leckere Dutzend. Heyne, München 1989, ISBN 3-453-03602-6.
  • Die Weinstuben des Elsaß. Heyne, München 1991, ISBN 3-453-04775-3.
  • Das Haar in der Suppe hab' ich nicht bestellt. Eichborn, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-8218-1296-6.
  • Die Rosine im Kuchen. Eichborn, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-8218-1316-4.
  • Die Beisln von Wien. Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09107-8.
  • Die Kaffeehäuser von Wien. Heyne, München 1996, ISBN 3-453-11530-9.
  • Ich kochte das »Dinner for One«. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-596-13816-7.
  • mit Barbara Siebeck und Sigl Hengstenberg (Fotos): Barbaras Garten. Brandstätter, Wien 2003, ISBN 978-3-85498-240-1.
  • Siebecks deutsche Klassiker. 10 Spitzenköche zu Gast, Zeit-Edition, Hölker 2005, ISBN 3-88117-696-9.
  • Alle meine Rezepte. Eurocultour via Calle Arco, Pöcking 2006, ISBN 3-00-012133-1.
  • Die Deutschen und ihre Küche. Rowohlt, Berlin 2007, ISBN 978-3-87134-583-8.
  • mit Barbara Siebeck (Fotos): Das Kochbuch der verpönten Küche. Edition Braust, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-89904-281-8.
  • Siebecks Seitenhiebe. Gräfe und Unzer, München 2008, ISBN 978-3-8338-1423-5.
  • Wolfram Siebeck isst unterwegs: Kulinarische Abenteuer. Residenz, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7017-3233-3.
  • mit Josef Matzerath, Georg W. Schenk: Hofmenüs für heute. Rezepte vom Dresdner Hof. Zubereitet von sächsischen Köchen und Patissiers. Thorbecke Verlag, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-7995-0503-1.
  • Ohne Reue und Rezept. Mein Leben für den guten Geschmack. Erinnerungen. Schöffling & Co., Frankfurt am Main 2024, ISBN 978-3-89561-229-9.

Nachlass

Datei:Deutsches Archiv der Kulinarik 04.jpg
Deutsches Archiv der Kulinarik

Zwar hatte Wolfram Siebeck 2008 Ostdeutschland als kulinarische No-Go-Area bezeichnet,<ref>Ein Westpaket vom Poltergeist. In: Sächsische Zeitung. 12. Juli 2018, abgerufen am 25. April 2022.</ref> aber er revidierte seine Meinung in seinem 2013 veröffentlichten Buch Hofmenüs für heute – Rezepte vom Dresdner Hof. Im Jahr 2014 entschloss er sich, seinen Nachlass der Sächsischen Landesbibliothek zu übereignen, auch weil diese mit der Bibliotheca gastronomica des Sammlers Walter Putz schon einen umfangreichen Grundstock gastrosophischer Literatur besitzt. 2018 übernahm die Landesbibliothek den Nachlass Siebecks.<ref>Nachlass von Gastronomiekritiker Wolfram Siebeck in Dresden. In: Die Welt. 5. Juli 2018, abgerufen am 10. Juli 2018.</ref><ref>Cynthia Meißner: Nachlass von Gourmet-Ikone Wolfram Siebeck in der SLUB Dresden. Hrsg.: SLUB Dresden. (slub-dresden.de [abgerufen am 9. Juni 2023]).</ref>

Einige Tonaufnahmen, die Siebeck als Notizen verwendete, wurden 2020 auf Deutschlandfunk Kultur gesendet.<ref>Lange Nacht über Wolfram Siebecks Gourmetreisen - Am liebsten Französisch. In: Deutschlandfunk Kultur. Abgerufen am 24. Mai 2020.</ref>

Literatur

  • Gero von Boehm: Wolfram Siebeck. 4. Januar 2006. Interview in: Begegnungen. Menschenbilder aus drei Jahrzehnten. Collection Rolf Heyne, München 2012, ISBN 978-3-89910-443-1, S. 469–476.

Trivia

Die Band Foyer des Arts veröffentlichte 1982 auf dem Album Von Bullerbü nach Babylon den Titel Wolfram Siebeck hat Recht.<ref>Foyer Des Arts – Wolfram Siebeck hat Recht. Abgerufen am 20. August 2025.</ref>

Über viele Jahre veröffentlichte Siebeck ein Weihnachtsmenü in Die Zeit. 1997 passierte ein Rezept-Fehler: Die Zitronen-Mousse – von vielen Lesern nachgekocht – war mit den angegebenen Mengen ungenießbar sauer.<ref>Fee Zschocke über Siebeck. In: Die Zeit. 16. September 2008, abgerufen am 9. Juni 2023.</ref>

Weblinks

Commons: Wolfram Siebeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Interviews

Einzelnachweise

<references />

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