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Automotive Energy Supply

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Automotive Energy Supply Corporation
Rechtsform Kabushiki kaisha
(Aktiengesellschaft)
Gründung April 2007
Sitz JapanJapan Hironodai, Zama, Präfektur Kanagawa, Japan
Leitung Shōichi Matsumoto, CEO
Mitarbeiterzahl 13.000<ref>About Us. aesc-group.com. Abgerufen am 13. Oktober 2025.</ref>
Branche Automobilindustrie Chemietechnik
Website www.aesc-group.com
Datei:Nissan Li-ion Battery (used on Leaf) in Tokyo Motor Show 2009.jpg
Einzelne Zelle und geöffnetes Akkumodul eines Nissan Leaf
Datei:Nissan Leaf battery pack DC 03 2011 1629.jpg
Geöffnete Traktionsbatterieeinheit des Nissan Leaf

Die Automotive Energy Supply K.K. (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ōtomōtibu Enajī Sapurai kabushiki kaisha; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), AESC) ist ein 2007<ref name="ifo Dudenföffer">ifo 11/2012, 63. Jahrgang: Ferdinand Dudenhöffer: Batteriespitzentechnologie für automobile Anwendungen und ihr Wertschöpfungspotential für Europa, PDF-Download, aufgerufen 28. Juni 2013</ref> gegründeter Automobilzulieferer, der in der Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren aktiv ist. Das Unternehmen hat Produktionsstandorte in Japan, China, Europa und den USA. 2021 gehörte AESC zu den zehn größten Batterieherstellern der Welt.<ref>Henrik Bork: Die größten Batteriehersteller der Welt: China hängt alle ab. In: Automobil Industrie. 13. Januar 2022, abgerufen am 13. Januar 2022.</ref>

Geschichte

AESC wurde 2007 als Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) von Nissan Motor (51 %), NEC (42 %) und NEC Energy Devices (NEC Tokin: 7 %)<ref>wattgehtab.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nissan startet mit NEC Fertigung von Lithium-Ionen-Akkus (Memento vom 8. Februar 2011 im Internet Archive)</ref> mit einem Grundkapital von 2.345 Millionen Yen gegründet.<ref>AESC: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Company Overview (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Juni 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eco-aesc-lb.com, aufgerufen 28. Juni 2013</ref> Ziel war die Entwicklung und Produktion von großformatigen Einzelzellen, Zellmodulen und Batteriepacks. Die Firma fasste die Erfahrungen der Mutterkonzerne im Automobilbau (Nissan) der Fertigung von Akkumulatorelektroden (NEC Tokin) und bei der Produktion von Akkumulatoren für die Informations- und Unterhaltungselektronik (NEC) zusammen, um auf dem wachsenden Markt der Elektromobilität geeignete Energiespeicher anbieten zu können.

Als erster Produktionsstandort nahm im Juli 2009<ref>oekonews, 20. Juli 2009: Lithium-Ionen-Akku-Produktion für Nissan startet, aufgerufen 10. Mai 2012</ref> ein Werk im japanischen Zama für das nahe gelegene Nissan-Werk in Oppama,<ref>automobil-produktion.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nissan: Produktion des E-Autos Leaf gestartet (Memento vom 23. April 2012 im Internet Archive)</ref> Yokosuka die Produktion auf. 2012 fertigte die Firma vor allem die Traktionsbatterien für das Elektroauto Nissan Leaf sowie die Hybridfahrzeuge Nissan Fuga Hybrid und Infinity Q70 HYBRID.

Im Jahr 2018 kaufte das chinesische Unternehmen Envision Group die Mehrheit in AESC.<ref>Anne-Françoise Pelé: Northern France to Host €2b EV Battery Gigafactory. In: EE Times Europe. 29. Juni 2021, abgerufen am 29. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Folgend war das Unternehmen auch unter dem Namen Envision AESC aktiv. Die Pläne beinhalteten außer einer Produktionsstelle in Wuxi, China, auch eine Gigafactory in Douai (Hauts-de-France). Im Rahmen der Übernahme kaufte Nissan im Vorfeld die Anteile von NEC und NEC Tokin auf. Seitdem ist Envision mit 75 % und Nissan mit 25 % Eigentümer von AESC.

Produkte

Akkumulator-Zellen

Die Lithium-Mangan-Akkumulatoren (LMO, kobaltfrei) auf Basis der LiMn2O4-Zellchemie (mit LiNiO2) werden in zwei Ausführungen gefertigt:

Akkumodule

Mehrere Akkumulator-Zellen werden in einem gemeinsamen Gehäuse verschaltet und zu Modulen konfektioniert. Diese können dann, mit standardisierten Anschlüssen versehen, zu angepassten Traktionsbatterien verschaltet werden:

  • Hochenergiemodul für BEV aus 4 Zellen (2s2p) mit 66,2 Ah und 7,6 Volt – Nissan Leaf, Nissan e-NV200, Renault Fluence, Renault Kangoo II Z.E. (alle 48s 2s2p, 23,4 kWh)
  • Hochenergiemodul für BEV aus 8 Zellen (4s2p) mit 85 Ah und 15,2 Volt – Nissan Leaf 30 kWh (24s 4s2p, 30 kWh)
  • Hochstrommodul für HEV aus 8 Zellen (8s1p) mit 4,2 Ah bei 29,6 Volt – Nissan Fuga Y51 350 Hybrid, Infiniti M35h Hybrid, Infiniti Q70 Hybrid, Infiniti Q50 Hybrid (alle 12s 8s1p, 1,44 kWh)

Traktionsbatterien

Aus den Zellmodulen werden in einem gemeinsamen Gehäuse komplette Energiespeicher mit einer Anschlussbox für die Traktionsspannung, CAN-Bus-Anschluss zur Zellüberwachung und Laderegelung sowie Systemanschlüssen (Klimatisierung, Sicherheitsabschaltung, …) hergestellt. So hat der Energiespeicher für den Nissan Leaf aus 48Modulen (192 Zellen) eine Traktionsspannung von 360 V bei einer Nennkapazität von 24 kWh bzw. 30 kWh (in einer neuen Version).

Einzelnachweise

<references />

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