Igelshieb
Igelshieb Stadt Neuhaus am Rennweg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(965)&title=Igelshieb 50° 30′ N, 11° 9′ O
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| Fläche: | 6,23 km²<ref name="Gindex" /> | |||||
| Einwohner: | ca. 965<ref name="Gindex">Gemarkung Igelshieb, Stadt Neuhaus am Rennweg. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 155 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1923 | |||||
| Postleitzahl: | 98724 | |||||
| Vorwahl: | 03679 | |||||
Lage von Igelshieb in Thüringen
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Igelshieb ist eine Gemarkung von Neuhaus am Rennweg im Landkreis Sonneberg in Thüringen.
Lage
Igelshieb befindet sich an der Landesstraße 1145, südwestlich der Kernstadt, in Richtung Lauscha. Bergwiesen oder Wald an den Hängen begleiten die ständig ansteigende oder abfallende kurvenreiche Straße zum Stadtteil. Der Ort verfügt über einen Regionalbahn-Haltepunkt an der Strecke Bahnstrecke Probstzella–Neuhaus am Rennweg. Er wird im Stundentakt von der Linie STB 41 Sonneberg–Neuhaus bedient, liegt allerdings entfernt vom Ortskern und wird als Bedarfshalt betrieben.
Geschichte
1624 wurde Igelshieb erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 131.</ref> Die Stadt geht von 1732 aus. Der Ort ging aus einer verstreuten Köhlersiedlung hervor, die nach einem Waldbrand sich entwickelt haben soll. Die Siedlung gehörte anfangs zum Herzogtum Sachsen-Coburg und kam 1735 zu Sachsen-Meiningen. Am 1. April 1923 wurde der Ort nach Neuhaus eingemeindet. Siehe dazu weitere geschichtliche Daten und Darlegungen unter Neuhaus am Rennweg.
Besonderheit
In Igelshieb entspringt die Kleine Lichte, die neben Ascherbach, den beide Quellgewässer des spätzeren Lichte Flussses, die in Neuhaus am Rennweg in unmittelbarer Nähe zum Rennsteig an der Wasserscheide zwischen Thüringen und Franken endspringen.
Persönlichkeiten
- Heinrich Geißler (1814–1879), Physiker und Erfinder der Geißlerschen Röhre, einer gläsernen Niederdruck-Gasentladungsröhre. In seinem Geburtshaus befindet sich das ihm gewidmedete Museum Geißlerhaus.
- Albin Schaedel (1905–1999), innovativer Thüringer Glaskünstler mit internationalem Renommee
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Lichte (bestehend aus Bock und Teich, Geiersthal, Oberlichte mit Ascherbach, Waschdorf und Hügel sowie Wallendorf mit Lamprecht) | Limbach | Neuhaus am Rennweg mit Igelshieb und Schmalenbuche | Neumannsgrund | Piesau | Scheibe-Alsbach mit Alsbach und Scheibe | Siegmundsburg | Steinheid