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Limbach (Neuhaus am Rennweg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Limbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Limbach 50° 29′ N, 11° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 28′ 33″ N, 11° 4′ 8″ O
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Eingemeindung: 1850
Eingemeindet nach: Steinheid
Postleitzahl: 98724
Vorwahl: 036704
Lage von Limbach in Thüringen
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Datei:Steinheid-Limbach-Grabkapelle.jpg
Limbach:Grabkapelle Fam. Greiner
(NW vom Petersberge)

Limbach ist ein Ortsteil der Stadt Neuhaus am Rennweg im thüringischen Landkreis Sonneberg.<ref>Hauptsatzung der Stadt Neuhaus am Rennweg vom 14. März 2019</ref> Bis Dezember 2011 war es ein Ortsteil der aufgelösten Gemeinde Steinheid.

Lage

Die Gemarkung Limbach befindet sich unmittelbar am Rennsteig, in Kammlage des Thüringer Schiefergebirge, liegt zwischen Steinheid und Siegmundsburg und wird von der B 281 durchquert.

Ortsgliederung

Weit bis in das 19. Jahrhundert entwickelten sich landesweit in den Tälern und Höhen Thüringens sowie entlang von Flussläufen aus Einzelanwesen z. T. weitläufige Siedlungen, Weiler oder ganze Wohnplätze mit eigener Namensgebung. Dies traf auch für Steinheid und Limbach zu. So war es naheliegend, dass Ende des 19. Jahrhunderts mit Reichsgründung und Gebietsreform in Sachsen-Meiningen die Ansiedlungen Limbach nach Steinheid eingemeindet wurden.

Steinheid mit zugehörigem Ortsteil
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OrtBgm 
Berufung Ortsbürgermeister gemäß Wahl Stadtrat Neuhaus am Rennweg 2024.

Geschichte

Datei:Bettelweib Limbach ca 1785 rem.jpg
Porzellanskulptur Bettelweib und Kind aus Limbach, um 1785

Zwischen 1358 und 1362 (Regesten Schaumberg II 127) wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 248.</ref> Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte Limbach zur Gemeinde Steinheid. Als Teil von Steinheid wurde Limbach am 1. Dezember 2011 in die Stadt Neuhaus am Rennweg eingemeindet.

Glasmacherei

1731 erbauten die Brüder Johann Gottfried, Martin und Gottlieb aus der Lauschaer Glasmacherfamilie Greiner und deren Schwager Michael Gundelach, Gründer und Besitzer der Glas- und Fayencehütte Siegmundsburg, eine Glashütte. Der 1732 in Alsbach geborene Gotthelf Greiner erfand nach 1757 unabhängig von Johann Friedrich Böttger und in einer etwas abgewandelten chemischen Zusammensetzung in jahrelanger Forschungsarbeit das Porzellan. 1772 gründete er eine Porzellanfabrik in Limbach, die bis 1939 bestand. 1945 wurden große Teile der Fabrik zerstört.<ref>Thomas Schwämmlein: Landkreis Sonneberg (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Thüringen. Bd. 1). E. Reinhold, Altenburg 2005, ISBN 3-937940-09-X, S. 541.</ref>

Zu DDR-Zeiten wurde in Limbach insbesondere Christbaumschmuck produziert.

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Limbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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