Dattelhof
Dattelhof Markt Dürrwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=Dattelhof 49° 6′ N, 10° 25′ O
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| Höhe: | 442 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 5 (2017)<ref name="Dürrwangen"/> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 91602 | |||||
| Vorwahl: | 09856 | |||||
Dattelhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Dürrwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Dattelhof liegt in der Gemarkung Haslach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde bildet mit dem südlich gelegenen Haslach eine geschlossene Siedlung. Der Ort liegt am Hofwiesbach, der etwas weiter nordöstlich als rechter Zufluss in das Hühnerbächlein mündet, der seinerseits ein rechter Zufluss der Sulzach ist.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023.</ref>
Geschichte
Die Fraisch war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen und dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es eine Untertansfamilie, die auf dem Hofgütlein saß. Grundherr des Anwesens war das Obervogteiamt Dinkelsbühl des Deutschen Ordens.<ref name="N403">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 403.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Dattelhof. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 380 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 577.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 563.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Dattelhof 1809 dem Steuerdistrikt Dürrwangen und der Ruralgemeinde Halsbach zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde dieser in die neu gebildete Ruralgemeinde Haslach umgemeindet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. Mai 1978 wurde Dattelhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dürrwangen eingegliedert.<ref>Dürrwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 15. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Halsbach) gepfarrt.<ref name="N403"/> Die Protestanten sind nach Zur Lieben Frau (Dorfkemmathen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Dattelhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 577 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Dattelhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Dattelhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Dattelhof | Dürrwangen | Flinsberg | Halsbach | Haslach | Hirschbach | Hopfengarten | Labertswend | Lohmühle | Neuses | Rappenhof | Sulzach | Trendelmühle | Witzmannsmühle
Sonstige Wohnplätze: Goschenhof | Obermühle | Wiesenhof