Flinsberg (Dürrwangen)
Flinsberg Markt Dürrwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(23)&title=Flinsberg 49° 7′ N, 10° 21′ O
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dim=10000 | globe= | name=Flinsberg | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 484 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 23 (2017)<ref name="Dürrwangen"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91602 | |||||
| Vorwahl: | 09856 | |||||
Flinsberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Dürrwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Flinsberg liegt in der Gemarkung Neuses.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler befindet sich in einer Waldlichtung am Hühnerbächlein, einem rechten Zufluss der Sulzach. Im Nordwesten befindet sich der Frickinger Wald und das Rabenholz, im Osten das Waldgebiet Tannenbusch und im Süden das Waldgebiet Eichelgarten. Die Kreisstraße AN 42 führt nach Dürrwangen (2,1 km östlich) bzw. nach Lehenbuch (2,5 km westlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Sulzach (1,4 km nordöstlich) bzw. am Goschenhof vorbei nach Neuses (0,9 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Flinsberg war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. 1732 bestand der Ort aus 5 Anwesen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über die 5 Güter stand der Reichsstadt Dinkelsbühl zu.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Flinsberg (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es ebenfalls 5 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherr war nach wie vor Dinkelsbühl (hiervon evangelische Kirchenpflege: 1 Gut; katholische Kirchenpflege: 1 Hofgut; Spital: 1 Hofgut, 1 Gut; Witwe des Dinkelsbühler Bürgermeisters Cronnagel: 1 Gut).<ref name="N413">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 413.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Flinsberg. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 185 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 154.)</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 571.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Flinsberg 1809 dem Steuerdistrikt Schopfloch und der Ruralgemeinde Lehengütingen zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 532f.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Neuses umgemeindet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 539.</ref> Am 1. Januar 1971 wurde der Ort im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dürrwangen eingegliedert.<ref>Dürrwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 15. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt.<ref name="N413"/> Die Katholiken sind nach Maria Immaculata (Dürrwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Flinsberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 154 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Flinsberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Flinsberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Dattelhof | Dürrwangen | Flinsberg | Halsbach | Haslach | Hirschbach | Hopfengarten | Labertswend | Lohmühle | Neuses | Rappenhof | Sulzach | Trendelmühle | Witzmannsmühle
Sonstige Wohnplätze: Goschenhof | Obermühle | Wiesenhof