Rappenhof (Dürrwangen)
Rappenhof Markt Dürrwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(9)&title=Rappenhof 49° 6′ N, 10° 23′ O
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| Höhe: | 459 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 9 (2017)<ref name="Dürrwangen"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91602 | |||||
| Vorwahl: | 09856 | |||||
Rappenhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Dürrwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Rappenhof liegt in der Gemarkung Dürrwangen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Hühnerbächlein, einem rechten Zufluss der Sulzach, und am Wörlesgraben, der 200 Meter weiter östlich als rechter Zufluss in das Hühnerbächlein mündet. Im Südwesten grenzt der Rappenwald an, im Westen der Eichelgarten. 0,75 km südöstlich erhebt sich der Rappenbuck (468 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Labertswend zur Kreisstraße AN 42 (0,3 km nordöstlich) bzw. nach Hopfengarten (1,8 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Rappenhof war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen und dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen. Der Hof hatte das Obervogteiamt Dinkelsbühl des Deutschen Ordens als Grundherrn.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Rappenhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs (1806) nichts.<ref name="N452">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 452.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Rappenhof und Laberswind. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 191 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 423.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 556.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Labertswend 1809 dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Dürrwangen zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 532f. und 537.</ref><ref>Dürrwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 15. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Eichelgarten: Corpus eines Feldkreuzes, Holz, wohl noch 18. Jahrhundert.<ref>Denkmalliste für Dürrwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Peter und Paul (Halsbach) gepfarrt,<ref name="N452"/> seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrei Maria Immaculata (Dürrwangen) zuständig.<ref name="OV 1875"/> Die Protestanten sind nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Rappenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 423 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 180.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Rappenhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Rappenhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Dattelhof | Dürrwangen | Flinsberg | Halsbach | Haslach | Hirschbach | Hopfengarten | Labertswend | Lohmühle | Neuses | Rappenhof | Sulzach | Trendelmühle | Witzmannsmühle
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