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Aaron Gate

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Aaron Gate Vorlage:SportPicto
Aaron Gate (2020)
Aaron Gate (2020)
Zur Person
Geburtsdatum 26. November 1990 (35 Jahre)
Nation NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Disziplin Bahn / Straße
Fahrertyp Bahn: Ausdauer
Zum Team
Aktuelles Team Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/AST" does not exist
Funktion Fahrer
Internationale Team(s)
2013–2016
2017–2018
2019
2020–2023
2024
2025–
An Post-ChainReaction
Aqua Blue Sport
EvoPro Racing
Black Spoke / Bolton Equities
Burgos-BH
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Wichtigste Erfolge
Bahnradsport-Weltmeisterschaften
Regenbogentrikot Omnium 2013
Regenbogentrikot Punktefahren 2023
Olympische Spiele
Datei:Bronze medal.svg Mannschaftsverfolgung 2012
Commonwealth Games
Datei:Commonwealth Games Gold medal blank.svg Straßenrennen 2022
Datei:Commonwealth Games Gold medal blank.svg Punktefahren 2022
Datei:Commonwealth Games Gold medal blank.svg Einerverfolgung 2022
Datei:Commonwealth Games Gold medal blank.svg Mannschaftsverfolgung 2022
Datei:Commonwealth Games Bronze medal blank.svg Punktefahren 2014
Ozeanien-Meisterschaften-Bahn
Datei:OceaniaChampionJersey.png Omnium 2017, 2022, 2024
Datei:OceaniaChampionJersey.png Punktefahren 2015, 2016, 2022, 2024
Datei:OceaniaChampionJersey.png Einerverfolgung 2022, 2024
Datei:OceaniaChampionJersey.png Mannschaftsverfolgung 2011, 2014, 2016
Datei:OceaniaChampionJersey.png Madison 2024
Datei:OceaniaChampionJersey.png Scratch 2022
Datei:OceaniaChampionJersey.png Ausscheidungsfahren 2024
Ozeanien-Meisterschaften-Straße
Datei:OceaniaChampionJersey.png Einzelzeitfahren 2022, 2024
Letzte Aktualisierung: 10. April 2025

Aaron Gate (* 26. November 1990 in Auckland) ist ein neuseeländischer Radrennfahrer, der im Bahn- und Straßenradsport aktiv ist. Seine größten Erfolge erzielte er bislang auf der Bahn, wobei er Weltmeister im Omnium und Punktefahren wurde. Zudem holte er mit seinen Teamkollegen bei den Olympischen Spielen von London die Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung. Weiters errang er insgesamt vier Medaillen bei den Commonwealth Games und wurde 17-Mal Ozeanischer Meister in zahlreichen Disziplinen des Radsports.

Sportliche Laufbahn

Im Jahr 2006 wurde Aaron Gate gemeinsam mit Myron Simpson und Colin Black neuseeländischer Jugendmeister im Teamsprint.<ref name=":0">Edmond Hood: Aqua Blue's Aaron Gate Gets PEZ'd! In: PezCycling News. 2. Mai 2017, abgerufen am 10. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwei Jahre später errang er bei den Junioren-Bahnweltmeisterschaften in Kapstadt die Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung.<ref>www.cyclingnews.com - the world centre of cycling. Abgerufen am 10. April 2025.</ref> Mit 20 Jahren schaffte er den Sprung in den neuseeländischen Vierer und vertrat seine Heimat bei mehreren Bahnradsport-Veranstaltungen.<ref name=":0" /> Im Jahr 2011 wurde er in der Mannschaftsverfolgung erstmals Ozeanienmeister und gewann in derselben Disziplin den Lauf des Bahnrad-Weltcups 2011/2012 in Cali. Weiters war er nun auch bei internationalen Rennen des Straßenradsports aktiv und sicherte sich im Jahr 2011 die Nachwuchswertung des An Post Ras.

Zu Beginn der Saison 2012 gewann er die Abschlussetappe der New Zealand Cycle Classic, ehe er erstmals nationaler Meister im Scratch wurde. Im Februar ging er gemeinsam mit Sam Bewley, Westley Gough und Marc Ryan bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften von Melbourne an den Start, wobei der neuseeländische Vierer die Bronzemedaille holte. Im August nahm er an den Olympischen Spielen von London teil und gewann mit Sam Bewley, Marc Ryan und Jesse Sergent erneut die Bronzemedaille, wobei sich die neuseeländische Auswahl in einer Zeit von 3:55,952 min vor der russischen Mannschaft durchsetzte.<ref>Mark Mitchell, New Zealand Ministry for Culture and Heritage Te Manatu Taonga: Men's pursuit team at London Olympics, 2012. Abgerufen am 10. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sein bis dahin größter Erfolg folgte im Jahr 2013 als er in Minsk im Alter von 22 Jahren Bahnradsport-Weltmeister im Omnium wurde. Auf der Straße ging er nun für das UCI Continental Team An Post-Chain Reaction an den Start. Bei der belgischen Mannschaft konnte er jedoch bis ins Jahr 2016 nur drei Etappensiege feiern, die er alle beim An Post Ras holte. Dafür entschied er in den Jahren 2015 und 2016 die Punktewertung des irischen Etappenrennens für sich. Auf der Bahn gewann er in jenen Jahren fünf Titel bei den Ozeanien-Meisterschaften und wurde sechs Mal nationaler Meister in den unterschiedlichsten Disziplinen. Im Jahr 2014 holte er mit Pieter Bulling, Dylan Kennett und Marc Ryan die Bronzemedaille bei den Bahnradsport-Weltmeister von Cali, ehe er auch bei den Commonwealth Games 2014 in Glasgow die Bronzemedaille im Punktefahren errang. Bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro verpasste er mit dem neuseeländischen Vierer eine weitere Medaille in der Mannschaftsverfolgung.

Im Jahr 2017 wechselte Aaron Gate im Alter von 26 Jahren zum irischen UCI Professional Continental Team Aqua Blue Sport, für das er im August sein Grand-Tour-Debüt bei der Vuelta a España gab. Er beendete die Rundfahrt dabei auf dem 140. Gesamtrang. Sein einziger Erfolg für die Mannschaft folgte im Jahr 2018, als er die Bergwertung der Österreich-Radrundfahrt für sich entschied. Obwohl sich sein Fokus in jenen Jahren vermehrt auf den Straßenradsport richtete, zeigte Aaron Gate weiterhin auf der Bahn auf und gewann im Jahr 2017 hinter dem Franzosen Benjamin Thomas die Silbermedaille im Omnium der Bahnradsport-Weltmeisterschaften. Weiters gewann er 2018 gemeinsam mit Campbell Stewart den Madison-Bewerb beim Bahnrad-Weltcup in Cambridge.

Nach der Einstellung des Team Aqua Blue Sport, wechselte Aaron Gate zum irischen UCI Continental Team EvoPro Racing.<ref>Aqua Blue Sport has reached the end of the road. 27. August 2018 (rte.ie [abgerufen am 10. April 2025]).</ref> Nach einem Etappensieg entschied er die New Zealand Cycle Classic für sich, ehe er auf einem Abschnitt der Belgrade Banjaluka einen weiteren Saisonsieg auf der Straße feierte. Am Ende des Jahres gewann er im Bahnrad-Weltcup zwei Bewerbe.

Mit dem Jahr 2020 kehrte Aaron Gate im Alter von 29 Jahren nach Neuseeland zurück und fuhr dort für das UCI Continental Team Black Spoke Pro Cycling Academy (später Bolton Equities Black Spoke). In den Jahren 2020 und 2021 gewann er insgesamt drei Silbermedaillen bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften, die er in den Disziplinen Madison, Mannschaftsverfolgung und Omnium holte. Weiters wurde er in jenen Jahren fünf weitere Male nationaler Meister auf der Bahn. Im Jahr 2021 ging er bei der ersten Austragung der UCI Track Champions League an den Start und wurde zweimal Zweiter im Eliminator-Bewerb. Bei den Ozeanienmeisterschaften 2022 holte er vier Meistertitel auf der Bahn und gewann das Einzelzeitfahren auf der Straße, ehe er im selben Jahr vier Goldmedaillen bei den Commonwealth Games gewann. Dabei setzte er sich auf der Bahn in der Einerverfolgung, Mannschaftsverfolgung und dem Punktefahren durch und gewann das Straßenrennen im Sprint vor dem Südafrikaner Daryl Impey. Am Ende der Saison 2022 folgte eine weitere Bronzemedaille im Omnium der Bahnradsport-Weltmeisterschaften, ehe er im Jahr darauf Weltmeister in dieser Disziplin wurde.

Neben seinen Erfolgen auf der Bahn war Aaron Gate ab dem Jahr 2020 auch im Straßenradsport für die Bolton Equities Black Spoke-Mannschaft erfolgreich. Er gewann eine weitere Etappe der New Zealand Cycle Classic und setzte sich im Jahr 2021 beim neuseeländischen Eintagesrennen Gravel and Tar Classic durch, das über mehrere Schotterabschnitte führte. Im Jahr 2022 entschied er nach einem Etappensieg die Gesamtwertung der Tour of Hellas für sich, ehe er einen Abschnitt der Luxemburg-Rundfahrt gewann. Im Jahr 2023 folgte ein weiterer Etappensieg bei der Tour of Hellas. Weiters wurde er in den Jahren 2021 und 2023 neuseeländischer Meister im Einzelzeitfahren.

Für 2024 erhielt Gate einen Vertrag beim spanischen Team Burgos-BH.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig La Burgos BH parla neozelandese: arrivano Aaron Gate e George Jackson.] Tuttobiciweb, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Bei seinem ersten Saisonrennen, der New Zealand Cycle Classic, gewann er im Trikot der neuseeländischen Nationalmannschaft vier der fünf Etappen und sicherte sich so den Gesamtsieg der Rundfahrt. Im Februar desselben Jahres wurde er neuseeländischer Meister im Straßenrennen und Ozeanienmeister im Zeitfahren. Hauptsächlich widmete er sich jedoch der Vorbereitung auf die Bahnradsport-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen und kam dort auf den vierten Platz im Madison und den fünften Platz im Omnium sowie in der Mannschaftsverfolgung.

Nach den Olympischen Spielen gewann Gate die Gesamtwertungen des Trans-Himalaya Cycling Race und der Tour of Hainan, ehe er für das Jahr 2025 einen Vertrag beim UCI WorldTeam XDS Astana erhielt. Nach seinem Saison-Debüt bei der Tour Down Under ging er beim Cadel Evans Great Ocean Road Race an den Start, wo er hinter Mauro Schmid den zweiten Platz belegte. Seinen ersten Sieg feierte er im April im Rahmen der Tour of Hainan, einem Rennen der UCI ProSeries.

Ehrungen

Erfolge

Bahn

2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2019
2020
2021
2022
2023
2024

Straße

2012
2015
2016
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025

Grand Tours-Platzierungen

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Weblinks

Commons: Aaron Gate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Aaron Gate in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=137531 Aaron Gate] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Vorlage:Olympedia

Einzelnachweise

<references />

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1980 Constant Tourné | 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1989 Urs Freuler | 1988 Daniel Wyder | 1990 Laurent Biondi | 1991 Wjatscheslaw Jekimow | 1992, 1994, 1999, 2001 Bruno Risi | 1993 Etienne De Wilde | 1995, 1997 Silvio Martinello | 1996, 1998, 2000, 2007 Juan Llaneras | 2002 Chris Newton | 2003 Franz Stocher | 2004 Franck Perque | 2005 Wolodymyr Rybin | 2006 Peter Schep | 2008 Wassil Kiryjenka | 2009, 2010, 2012, 2017, 2018 Cameron Meyer | 2011, 2014 Edwin Ávila | 2013 Simon Yates | 2015 Artur Jerschow | 2016 Jonathan Dibben | 2019 Jan-Willem van Schip | 2020 Corbin Strong | 2021 Benjamin Thomas | 2022 Yoeri Havik | 2023 Aaron Gate | 2024 Sebastián Mora | 2025 Joshua Tarling

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1934 Frank Grose | 1935 Ronald Triner | 1936 E. Huges | 1937 John Brown | 1938 C. Hanson | 1939–1944 nicht ausgetragen 1945, 1946, 1947, 1949 Nick Carter | 1948 A. Mobberley | 1950 Erroll Lambert | 1951 A. Sweeney | 1952, 1954, 1958 Lancelot Payne | 1953 N. Geraghty | 1955 T. Lankow | 1956 L. Parris | 1957 Richard Johnstone | 1959 A. Ganderton | 1960 R. Peoples | 1961 Richard Douglas Thomson | 1962 Laurie Byers | 1963 A. Ineson | 1964 G. Grey | 1965 Tino Tabak | 1966 G. Hill | 1967 John Dean | 1968 Mark Davis | 1969 Bruce Biddle | 1970 Neil Lyster | 1971, 1973, 1977 Vern Hanaray | 1972 L. Cooper | 1974 J. Ryder | 1975 P. Neale | 1976 Blair Stockwell | 1978, 1979, 1981, 1984 Jack Swart | 1980 Roger Sumich | 1982 Stephan Cox | 1983 E. O'Brien | 1985 Paul Medhurst | 1986 Bruce Storrie | 1987 Graeme Miller | 1988, 1989 Brian Fowler | 1990 Craig Connell | 1991 Christopher Nicholson | 1992 D. Peterkin | 1993 Darren Rush | 1994 E. MacMaster | 1995 N. Shattock | 1996 Robin Reid | 1997, 2001, 2002, 2005, 2009 Gordon McCauley | 1998, 1999 Glen Mitchell | 2000 Glen Thomson | 2003, 2004 Heath Blackgrove | 2006, 2011, 2013, 2014 Hayden Roulston | 2007, 2008 Julian Dean | 2010 Jack Bauer | 2012 Michael Vink | 2015, 2017 Joseph Cooper | 2016, 2018 Jason Christie | 2019, 2022 James Fouché | 2020 Shane Archbold | 2021, 2026 George Bennett | 2023 James Oram | 2024 Aaron Gate | 2025 Paul Wright

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