Zum Inhalt springen

George Bennett (Radsportler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
George Bennett Vorlage:SportPicto
George Bennett (2015)
George Bennett (2015)
Zur Person
Vollständiger Name George Nelson Bennett
Geburtsdatum 7. April 1990
Nation NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Disziplin Straße
Zum Team
Aktuelles Team Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/IPT" does not exist
Funktion Fahrer
Internationale Team(s)
2011
2012–2013
2014
2015–2021
2022–2023
2024–
Trek Livestrong U23
RadioShack
Cannondale
LottoNL / Jumbo-Visma
UAE Team Emirates-XRG
Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/IPT" does not exist
Wichtigste Erfolge

Gesamtwertung Kalifornien-Rundfahrt 2017
Gran Piemonte

Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2025

George Nelson Bennett (* 7. April 1990 in Nelson) ist ein neuseeländischer Radrennfahrer.

Karriere

Bennett gelang 2010 jeweils ein Etappensieg bei der Tour of Vineyards, der Tour of Tasmania sowie der Bechmark Homes Tour. Zudem konnte er sich in der Gesamtwertung der Tour of Wellington und der Ronde de l’Isard jeweils unter den Top 10 platzieren.

Zur Saison 2011 erhielt Bennett seinen ersten Vertrag bei einem internationalen Radsportteam, dem US-amerikanischen UCI Continental Team Trek Livestrong U23, und fuhr am Ende der Saison als Stagiaire für das ebenfalls amerikanische UCI ProTeam Team RadioShack. In derselben Saison konnte er die Gesamtwertung der Tour of Wellington für sich entscheiden und belegte im Abschlussklassement der Ronde de l’Isard Platz zwei. Darüber hinaus wurde er Dritter der Gesamtwertung der UCI Oceania Tour.

2012 erhielt er einen regulären Vertrag bei der Nachfolgemannschaft des Team RadioShack RadioShack-Nissan, für die mit dem Giro d’Italia 2013 seine erste Grand Tour bestritt und auf Platz 122 beendete. Außerdem belegt er den zweiten Platz der neuseeländischen Straßenmeisterschaften. Im Jahr 2014 wechselte er für eine Saison zur amerikanischen Cannondale-Mannschaft, ehe er im Jahr 2015 beim niederländischen Team Lotto NL-Jumbo unterschrieb.

Als Zehnter fuhr zu Beginn der Saison bei der Tour Down Under 2015 erstmals in die Top 10 einer UCI-WorldTour-Rundfahrt. Bei einer vor dem Giro d’Italia 2015 durch die Union Cycliste Internationale vorgenommenen Gesundheitskontrolle wiesen Bennetts Ergebnisse einen zu niedrigen Kortisonspiegel auf, was ein Hinweis für eine Krankheit, aber auch für die Einnahme von Kortison als Dopingmittel sein kann. Obwohl nach den Regeln der UCI dies einem Start nicht entgegenstand, zog sein niederländisches Team Lotto NL-Jumbo ihn entsprechend den Regeln des Mouvement Pour un Cyclisme Crédible freiwillig vom Start zurück.<ref>Giro: Bennett fällt durch den Gesundheitscheck. radsport-news.com, 9. Mai 2015, abgerufen am 9. Mai 2015.</ref><ref>LottoNL-Jumbo pull Bennett from Giro d’Italia due to low cortisol levels. cyclingnews.com, 8. Mai 2015, abgerufen am 9. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2016 bestritt Bennett seine erste Tour de France, die er auf dem 53. Gesamtrang beendete. Im Anschluss vertrat er Neuseeland beim Straßenrennen der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, konnte dieses aber nicht beenden. Am Ende der Saison belegte den zehnten Gesamtrang bei der Vuelta a España 2016 und war damit der erste Neuseeländer, der sich unter den Top Ten einer Grand Tour platzieren konnte. Im Jahr darauf gewann er die Gesamtwertung der Kalifornien-Rundfahrt, wodurch er sich zum ersten neuseeländischen UCI-WorldTour-Rundfahrtsieger krönte.<ref name="co-809806">Phillip Rollo: Kiwi cyclist George Bennett creates history in Tour of California triumph. In: stuff.co.nz. Abgerufen am 21. Mai 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei seiner zweiten Tour de France lag er nach der 15. Etappe auf dem 12. Gesamtrang, ehe er aufgrund einer Erkrankung aufgeben musste.<ref>Bennett devastated Tour is over. 19. Juli 2017, abgerufen am 9. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch bei der anschließenden Vuelta a España stieg er vorzeitig aus. In den nachfolgenden Jahren zeigte George Bennett weiterhin mit Topplatzierungen bei den einwöchigen Rundfahrten der UCI WorldTour auf. Im Jahr 2018 wurde er Neunter bei Tirreno–Adriatico, Sechster der Katalonien-Rundfahrt und Vierter der Polen-Rundfahrt, ehe er im Jahr 2019 Platz sechs bei Paris–Nizza belegte. Zudem konnte er mit Rang acht beim Giro d’Italia 2018 erneut einen Platz in den Top 10 einer Grand Tour erringen. Weiters entwickelte sich George Bennett in jenen Jahren zu einem wichtigen Helfer von Primož Roglič, dem er im Jahr 2019 zum Gesamtsieg bei der Vuelta a España verhalf.

Datei:George Bennett (51465999088).jpg
George Bennett beim Giro d’Italia 2021

In der Saison 2020, in der es aufgrund der COVID-19-Pandemie zu zahlreichen Absagen und Terminverschiebungen gekommen war, gewann Bennett das Eintagesrennen Gran Piemonte und wurde hinter Jakob Fuglsang Zweiter der Lombardei-Rundfahrt, die zu den Monument des Radsports zählt. An der anschließenden Tour de France 2020 und der Vuelta a España 2020 nahm er als Helfer von Primož Roglič teil, der die beiden Grand Tours auf dem zweiten und ersten Gesamtrang beendete. Bennett selbst wurde in jenem Jahr Zwölfter der Spanien-Rundfahrt. Im Jahr 2021 wurde er erstmals neuseeländischer Meister im Straßenrennen und ging als Kapitän der Jumbo-Visma-Mannschaft beim Giro d’Italia an den Start, den er als Gesamtelfter beendete. Bei den Olympischen Spielen von Tokio belegte er im Straßenrennen den 26. und im Zeitfahren den 25. Rang.

Nach sieben Jahren bei der Lotto NL-Jumbo- bzw. Jumbo-Visma-Mannschaft wechselte George Bennett im für die Saison 2022 zum UAE Team Emirates, wo er primär als Helfer von Tadej Pogačar fuhr.<ref>George Bennett: "The difference between Pogačar and Roglič is often the difference between their helpers". Abgerufen am 9. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aufgrund eines positiven COVID-19-Tests musste Bennett die Tour de France 2022 jedoch bereits im Vorfeld der 10. Etappe beenden.<ref>Andrew Hood: Tour de France: Tadej Pogačar loses key helper George Bennett, Rafal Majka continues despite diagnosis. In: Velo. 12. Juli 2022, abgerufen am 9. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2023 konnte der zwischenzeitlich 33-jährige Neuseeländer nicht an seine früheren Leistungen anschließen und bestritt keine der drei Grand Tours. Nach zwei Jahren wechselte er zur Israel-Premier-Tech-Mannschaft, die den Status eines UCI ProTeams hat.<ref>Daniel Ostanek: George Bennett signs two-year deal with Israel-Premier Tech. 12. September 2023, abgerufen am 9. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In seiner ersten Saison beim Israel-Premier Tech Team wurde er Gesamtdritter des Giro d’Abruzzo und der Sibiu Cycling Tour. Die Vuelta a España 2024 beendete er auf dem 34. Gesamtrang.

Ehrungen

2019 wurde George Bennett mit einem neuseeländischen Cycling Award ausgezeichnet.<ref name="cyclingn-Developm">Development work rewarded at cycling annual awards evening. In: Cycling New Zealand. 27. Mai 2019, abgerufen am 28. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

2011
2017
2019
2020
2021

2026

Grand-Tour-Platzierungen

Skriptfehler: Ein solches Modul „Radsportplatzierungen“ ist nicht vorhanden.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Radsportplatzierungen“ ist nicht vorhanden.

Weblinks

Commons: George Bennett – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • George Bennett in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=140150 George Bennet] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1934 Frank Grose | 1935 Ronald Triner | 1936 E. Huges | 1937 John Brown | 1938 C. Hanson | 1939–1944 nicht ausgetragen 1945, 1946, 1947, 1949 Nick Carter | 1948 A. Mobberley | 1950 Erroll Lambert | 1951 A. Sweeney | 1952, 1954, 1958 Lancelot Payne | 1953 N. Geraghty | 1955 T. Lankow | 1956 L. Parris | 1957 Richard Johnstone | 1959 A. Ganderton | 1960 R. Peoples | 1961 Richard Douglas Thomson | 1962 Laurie Byers | 1963 A. Ineson | 1964 G. Grey | 1965 Tino Tabak | 1966 G. Hill | 1967 John Dean | 1968 Mark Davis | 1969 Bruce Biddle | 1970 Neil Lyster | 1971, 1973, 1977 Vern Hanaray | 1972 L. Cooper | 1974 J. Ryder | 1975 P. Neale | 1976 Blair Stockwell | 1978, 1979, 1981, 1984 Jack Swart | 1980 Roger Sumich | 1982 Stephan Cox | 1983 E. O'Brien | 1985 Paul Medhurst | 1986 Bruce Storrie | 1987 Graeme Miller | 1988, 1989 Brian Fowler | 1990 Craig Connell | 1991 Christopher Nicholson | 1992 D. Peterkin | 1993 Darren Rush | 1994 E. MacMaster | 1995 N. Shattock | 1996 Robin Reid | 1997, 2001, 2002, 2005, 2009 Gordon McCauley | 1998, 1999 Glen Mitchell | 2000 Glen Thomson | 2003, 2004 Heath Blackgrove | 2006, 2011, 2013, 2014 Hayden Roulston | 2007, 2008 Julian Dean | 2010 Jack Bauer | 2012 Michael Vink | 2015, 2017 Joseph Cooper | 2016, 2018 Jason Christie | 2019, 2022 James Fouché | 2020 Shane Archbold | 2021, 2026 George Bennett | 2023 James Oram | 2024 Aaron Gate | 2025 Paul Wright

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende