Simon Yates (Radsportler)
| Simon Yates (2022) | |
| Simon Yates (2022) | |
| Zur Person | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 7. August 1992 |
| Nation | Datei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich |
| Disziplin | Straße, Bahn |
| Fahrertyp | Rundfahrer (Straße) Ausdauer (Bahn) |
| Körpergröße | 172 cm |
| Renngewicht | 58 kg |
| Zum Team | |
| Aktuelles Team | Visma-Lease a Bike |
| Funktion | Fahrer |
| Karriereende | 01/2026 |
| Doping | |
| März–Juli 2016 | Terbutalin |
| Verein(e) / Renngemeinschaft(en) | |
| 2013 | Team 100 % Me |
| Internationale Team(s) | |
| 2014–2024 2025– |
Orica / Mitchelton / BikeExchange / Jayco Visma-Lease a Bike |
| Wichtigste Erfolge | |
| |
| Letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026 | |
Simon Philip Yates (* 7. August 1992 in Bury) ist ein ehemaliger britischer Radrennfahrer. Er ist der Gesamtsieger des Giro d’Italia 2025 und der Vuelta a España 2018. Auch sein Zwillingsbruder Adam ist Radrennfahrer.
Sportliche Karriere
Frühe Jahre
Zunächst war Simon Yates vor allem auf der Bahn erfolgreich. 2010 wurde er im Velodromo Fassa Bortolo im italienischen Montichiari gemeinsam mit Daniel McLay Junioren-Weltmeister im Zweier-Mannschaftsfahren; in der Mannschaftsverfolgung errang er gemeinsam mit McLay, Sam Harrison und Owain Doull die Silbermedaille. Beim Lauf des Bahnrad-Weltcups 2010/11 in Peking belegte er im Januar 2011 den dritten Platz in der Mannschaftsverfolgung (mit Mark Christian, Erick Rowsell und Andrew Fenn). 2012 wurde er nationaler Meister im Omnium und 2013 Weltmeister im Punktefahren in Minsk.
Auf der Straße bestritt Simon Yates seine ersten internationalen Rennen im Jahr 2009 in der Klasse der Junioren. Seinen ersten Sieg feierte er im Alter von 19 Jahren bei der Tour de l’Avenir 2011, bevor er seine ersten Straßenradsport-Weltmeisterschaften in der Klasse U23 bestritt. Im Jahr 2013 gewann er die Nachwuchswertung des An Post Ras, ehe er zwei Bergetappen der Tour de l’Avenir für sich entschied, die er auf dem 10. Gesamtrang beendete. Am Ende der Saison ging er für die britische Nationalmannschaft bei der Tour of Britain an den Start, wo er eine Etappe gewann und sich als Gesamtdritter die Nachwuchswertung sicherte.
Profi-Vertrag bei Orica-GreenEdge
Für die Saison 2014 erhielt er einen Vertrag bei dem australischen UCI WorldTeam Orica-GreenEdge. Nachdem er als Gesamtsiebter die Nachwuchswertung der Slowenien-Rundfahrt für sich entschieden hatte, errang er Platz drei bei den britischen Straßenradmeisterschaften und ging im Anschluss bei der Tour de France 2014 an den Start. Im Vorfeld der 16. Etappe verließ er jedoch seine erste Grand Tour. Am Ende seiner ersten Profi-Saison gewann Simon Yates die Bergwertung der Tour of Alberta. Im Jahr 2015 zeigte der 22-jährige Brite bei den einwöchigen Rundfahrten auf und beendete mit der Baskenland-Rundfahrt, Tour de Romandie und dem Critérium du Dauphiné drei Etappenrennen der UCI WorldTour in den Top 10 der Gesamtwertung. Beim Critérium du Dauphiné konnte er zudem die Nachwuchswertung gewinnen und musste sich auf dem abschließenden Abschnitt nur dem Gesamtsieger Chris Froome geschlagen geben. Die Tour de France 2015 beendete er auf dem 89. Gesamtrang.
Am 12. März 2016 wurde Yates nach der sechsten Etappe von Paris–Nizza positiv auf das verbotene Mittel Terbutalin getestet. Sein Team Orica GreenEdge erklärte, der Fehler liege beim Teamarzt, der er versäumt habe, für Yates eine Ausnahmegenehmigung für dieses Asthmamittel zu beantragen.<ref>Tatyana Zenkovich: Ex-Bahn-Weltmeister Yates positiv auf Doping getestet. In: wn.de. 29. April 2016, abgerufen am 29. April 2016.</ref> Er wurde wegen „unbeabsichtigten Dopings“ vier Monate gesperrt.<ref name="cyclingn-Simon_Ya2">Simon Yates handed four-month 'non-intentional' doping ban –. 17. Juni 2016, abgerufen am 28. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wegen der Sperre konnte er nicht die Tour de France 2016 bestreiten. Wenige Tage nach Ablauf der Dopingsperre feierte er beim spanischen Eintagesrennen Prueba Villafranca de Ordizia seinen ersten Sieg als Profi. Bei der anschließenden Vuelta a España 2016 gewann Yates die hügelige 6. Etappe nach einer Attacke, die er vier Kilometer vor dem Ziel lanciert hatte. In der Gesamtwertung der Spanien-Rundfahrt wurde er schlussendlich Sechster und fuhr somit erstmals in die Top 10 einer Grand Tour.<ref>Simon Yates setzt sich mit perfektem Timing durch. radsport-news.com, 25. August 2016, abgerufen im Januar 2016.</ref>
Im Jahr 2017 konnte Simon Yates jeweils eine Etappe bei Paris–Nizza und der Tour de Romandie gewinnen, wobei er sich bei letzterer im Gesamtklassement nur dem Australier Richie Porte geschlagen geben musste. Weiters war er mit dem Gran Premio Miguel Induráin auch bei einem weiteren spanischen Eintagesrennen erfolgreich. Bei der Tour de France 2017 übernahm er auf der 5. Etappe die Führung in der Nachwuchswertung, die er bis zum Ende der Rundfahrt nicht mehr abgab und so ein Jahr nach seinem Zwillingsbruder Adam gewann. In der Gesamtwertung belegte Simon Yates bei seiner dritten Frankreich-Rundfahrt den siebten Gesamtrang.
Im Frühjahr der Saison 2018 war Simon Yates erneut bei Paris–Nizza erfolgreich und übernahm mit seinem Etappensieg bei der Bergankunft von La Colmiane die Gesamtführung. Auf dem abschließenden Abschnitt, der im hügligen Umland von Nizza ausgetragen wurde, verlor er jedoch eine halbe Minute auf den Spanier Marc Soler, dem er sich schließlich im Kampf um den Rundfahrtsieg um nur vier Sekunden geschlagen geben musste.<ref>VeloNews.com: Paris-Nice, stage 8: De la Cruz takes stage, Soler steals overall win. In: Velo. 11. März 2018, abgerufen am 11. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nachdem Yates die letzte Etappe der Katalonien-Rundfahrt gewonnen und diese als Gesamtvierter beendet hatte, ging er gemeinsam mit Esteban Chaves als Kapitän an den Start des Giro d’Italia 2018. Nach Platz sieben im Auftaktzeitfahren von Jerusalem, setzte er sich gemeinsam mit seinem Teamkollegen auf der 6. Etappe im Schlussanstieg des Ätna von den restlichen Fahrern ab und übernahm die Maglia Rosa. Im Anschluss gewann er drei Etappen und ging mit einem Vorsprung von rund zwei Minuten in die letzte Woche, in der er einbrach und auf der 19. Etappe 39 Minuten auf den Tagessieger und neuen Gesamtführenden Chris Froome verlor.<ref name="radsport-1095232">Krank und ausgebrannt stürzen Pinot und Yates im Giro-Finale ab. In: radsport-news.com. 26. Mai 2018, abgerufen am 27. Mai 2018.</ref> Yates beendete die Italien-Rundfahrt letztendlich auf dem 21. Gesamtrang. Nach zweimonatiger Rennpause kehrte Simon Yates bei der Prueba Villafranca de Ordizia ins Fahrerfeld zurück, wo er hinter seinem Teamkollegen Robert Power den zweiten Platz belegte. In Vorbereitung auf die Spanien-Rundfahrt bestritt er die Polen-Rundfahrt, bei der er den abschließenden Abschnitt gewann und hinter Michał Kwiatkowski Gesamtzweiter wurde. Bei der Vuelta a España 2018 wählte Simon Yates anders als beim Giro d’Italia eine konservative Strategie. Nachdem er auf der bergigen 9. Etappe die Gesamtführung übernommen hatte, gab er sie auf der 12. Etappe an den Ausreißer Jesús Herrada ab,<ref name="radsport-1116632">Herrada holt Rot, weil die Konkurrenz die Verantwortung scheut. In: radsport-news.com. 7. September 2018, abgerufen am 16. September 2018.</ref> um sie zwei Tage später mit einem Sieg bei einer Bergankunft zu erobern. Er schonte sich anschließend für die letzten beiden Bergetappen in Andorra, bei denen er seinen Vorsprung ausbaute<ref name="radsport-1118502">Yates nach Giro-Absturz mit neuer Taktik zum Vuelta-Coup. In: radsport-news.com. 16. September 2018, abgerufen am 16. September 2018.</ref> und erreichte Madrid als Gesamtsieger mit einem Vorsprung von rund zwei Minuten. Am Ende der Saison führte Simon Yates die Fahrer-Rangliste der UCI WorldTour an.
Im Jahr 2019 fokussierte sich der mittlerweile 26-jährige Brite erneut auf den Giro d’Italia. Im Frühjahr feierte er einen Etappensieg bei der Andalusien-Rundfahrt und gewann das Einzelzeitfahren der 5. Etappe von Paris–Nizza. Auch bei der Italien-Rundfahrt stellte Yates seine verbesserten Zeitfahrfähigkeiten unter Beweis und lag nach der 1. Etappe nur 19 Sekunden hinter dem Tagessieger Primož Roglič. Im weiteren Verlauf konnte er jedoch nicht an seine Leistungen des Vorjahres anschließen und beendete den Giro d’Italia als Gesamtachter. Bei der Tour de France 2019 gewann Simon Yates die 12. Etappe im Sprint der Ausreißergruppe vor Pello Bilbao und Gregor Mühlberger, sowie die 15. Etappe die mit einer Bergankunft nahe Foix zu Ende ging. In der Gesamtwertung spielte er als 49. jedoch keine Rolle.
In der Saison des Jahres 2020, die maßgeblich von der COVID-19-Pandemie beeinflusst wurde, bestritt Simon Yates seine ersten Rennen in Australien, ehe er im August Gesamtdritter der Polen-Rundfahrt wurde und im Vorfeld des Giro d’Italia eine Etappe und die Gesamtwertung von Tirreno–Adriatico für sich entschied. Bei der in den Oktober verschobenen Italien-Rundfahrt büßte er jedoch bereits auf der 3. Etappe viel Zeit ein und verließ die Rundfahrt nach einem positiven COVID-19-Test im Vorfeld der 8. Etappe.<ref>Dane Cash: Yates out of Giro after COVID-19 positive. In: Velo. 10. Oktober 2020, abgerufen am 12. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Auch im nachfolgenden Jahr lag der Fokus von Yates auf dem Giro d’Italia, bei dem er nach seinem Gesamtsieg bei der Tour of the Alps ein weiteres Mal als Mitfavorit an den Start ging. Bei seiner vierten Italien-Rundfahrt präsentierte er sich als einer der besten Gesamtklassement-Fahrer und konnte sogar die 19. Etappe für sich entscheiden, die mit einer Bergankunft auf der Alpe di Mera zu Ende ging. Schlussendlich belegte Simon Yates hinter Egan Bernal und Damiano Caruso den dritten Gesamtrang und beendete die Italien-Rundfahrt somit erstmals auf dem Podium. Im Anschluss bestritt er die Tour de France 2021, die er jedoch nach einem Sturz auf der 13. Etappe aufgab.<ref>Alex Ballinger: Simon Yates abandons Tour de France 2021. 9. Juli 2021, abgerufen am 12. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am Ende der Saison ging er für die britische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen von Tokio im Straßenrennen an den Start, das er als 17. beendete, ehe er bei seinem letzten Saisonrennen, der Kroatien-Rundfahrt, die Bergwertung gewann.
Im Frühjahr der Saison 2022 verpasste Yates den Gesamtsieg von Paris–Nizza um 29 Sekunden. Auf der letzten Etappe der Fernfahrt setzte er sich jedoch im Schlussanstieg vom gesamtführenden Primož Roglič ab und fuhr als Solist ins Ziel, das sich auf der Promenade des Anglais befand. Vor dem Giro d’Italia 2022 bestritt er die Asturien-Rundfahrt, bei der er zwei der drei Abschnitte gewinnen konnte. Bei der Italien-Rundfahrt feierte Simon Yates einen weiteren Etappensieg, als er das Zeitfahren der 2. Etappe für sich entschied und auf den zweiten Gesamtrang vorrückte. Ein weiteres Mal verlor er jedoch bei der ersten Bergankunft der Rundfahrt viel Zeit und fokussierte sich im Anschluss auf Etappensiege. Nachdem er auch die 14. Etappe mit Ziel in Turin gewonnen hatte, verließ er den Giro am 17. Etappentag. Nach einer längeren Rennpause bereitete sich Simon Yates auf die Spanien-Rundfahrt vor, die er Jahr 2018 gewonnen hatte. Zunächst feierte er seinen zweiten Sieg bei der Prueba Villafranca de Ordizia, ehe er eine Etappe und die Gesamtwertung der Vuelta a Castilla y León holte. Nach Platz sechs bei der Clásica San Sebastián ging er als Mitfavorit bei der Vuelta a España 2022 an den Start, die er jedoch auf Platz fünf liegend im Vorfeld der 11. Etappe aufgrund eines positiven COVID-19-Tests verließ.<ref>Stephen Farrand, Daniel Ostanek: Yates and Sivakov forced to withdraw from Vuelta a España following COVID-19 positives. 31. August 2022, abgerufen am 13. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Saison des Jahres 2023 begann Simon Yates mit dem einem Etappensieg und dem zweiten Gesamtrang bei der Tour Down Under. Nach Platz vier bei Paris–Nizza und Platz neun bei der Baskenland-Rundfahrt ging er bei der Tour de France an den Start, wo er hinter seinem Zwillingsbruder Adam Zweiter der Auftaktsetappe wurde. Mit dem vierten Gesamtrang fuhr er seine bis dato beste Platzierung bei der Frankreich-Rundfahrt ein. Am Ende der Saison bestritt Simon Yates mehrere Eintagesrennen und wurde Dritter des Giro dell’Emilia, ehe er mit Rang fünf bei der Lombardei-Rundfahrt erstmals ein Monument des Radsports in den Top 10 beendete.
Im Jahr 2024 gewann er die abschließende Etappe der Alula Tour und sicherte sich zugleich die Gesamtwertung der Rundfahrt. Bei der Tour de France belegte er den zwölften Gesamtrang, wobei er sich aus einer Ausreißergruppe auf der 17. Etappe nur dem Ecuadorianer Richard Carapaz geschlagen geben musste. Am 2. August wurde der Wechsel des Briten zum niederländischen Team Visma-Lease a Bike bekanntgeben. Nach zehn Jahren wechselte er somit erstmals seinen Arbeitgeber.<ref>Wechsel zu Vingegaard: Yates verstärkt Visma - Lease a bike. Abgerufen am 3. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Giro-d’Italia-Sieg für Visma-Lease a Bike
Bereits im Januar gab Simon Yates den Giro d’Italia als Saisonziel aus, wo er auf seinen Zwillingsbruder Adam treffen würde, der als Co-Leader des UAE Team Emirates-XRG vorgesehen war.<ref>Simon Yates ready for Giro d'Italia bid and Tour de France fight. 14. Januar 2025, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Vorfeld der Italien-Rundfahrt absolvierte er mit Tirreno–Adriatico und der Katalonien-Rundfahrt nur zwei Etappenrennen, bei denen er mit dem 14. bzw. 9. Gesamtrang nur bedingt überzeugen konnte. Beim Giro d’Italia ging er dennoch als Kapitän für das Gesamtklassement an den Start, wobei seine Mannschaft auch um den Sprinter Olav Kooij und den Klassiker-Spezialisten Wout van Aert aufgebaut wurde. Nachdem er sich in der ersten Woche schadlos gehalten hatte, schob sich Simon Yates im Einzelzeitfahren der 10. Etappe auf den 4. Gesamtrang, wobei sein Rückstand gegenüber dem Gesamtführenden Isaac Del Toro etwas mehr als eine Minute betrug.<ref>Hoole im zweiten Giro-Zeitfahren mit dem Wettergott im Bunde | radsport-news.com. Abgerufen am 1. Juni 2025.</ref> Auf der 14. Etappe, die von Stürzen zahlreicher Gesamtklassement-Fahrer geprägt war, rückte er auf den zweiten Rang vor und war somit der erste Verfolger des weiterhin führenden Mexikaners.<ref>Ausreißer Asgreen profitiert von Sturz im Feld und gewinnt 14. Etappe | radsport-news.com. Abgerufen am 1. Juni 2025.</ref> Zu Beginn der dritten und letzten Woche stand schließlich die erste Bergankunft in den Alpen auf dem Programm, wobei sich Simon Yates als einer der stärksten Fahrer präsentierte. So distanzierte er zwar Isaac Del Toro, verlor jedoch Zeit gegenüber Richard Carapaz, der nun auf den dritten Gesamtrang vorrückte. Das Trio war zu diesem Zeitpunkt nur durch rund eine halbe Minute getrennt.<ref>Scaroni und Fortunato Hand in Hand zum Astana-Coup | radsport-news.com. Abgerufen am 1. Juni 2025.</ref> Auf den nachfolgenden Etappen erwiesen sich Isaac Del Toro und Richard Carapaz jedoch als deutlich explosiver, wodurch Simon Yates auf den dritten Gesamtrang abrutschte und nach der 19. Etappe einen Rückstand von einer Minute und 21 Sekunden aufwies.<ref>Stephen Farrand: 'I can't follow them when they explode' - Simon Yates rues Visma's tactical execution after losing precious seconds to Del Toro and Carapaz. 30. Mai 2025, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg fiel jedoch auf der letzten Alpen-Etappe, die über den Colle delle Finestre nach Sestriere führte. Nach einer frühen Selektion durch Richard Carapaz, griff Simon Yates bereits 40 Kilometer vor dem Ziel im Anstieg des Colle delle Finestre an, auf dem er sieben Jahre zuvor eingebrochen war und die Gesamtführung verloren hatte. Während der Brite ein gleichmäßiges Tempo anschlug und eine kleine Lücke herausfahren konnte, versuchte Richard Carapaz den gesamtführenden Isaac Del Toro mit mehreren Tempoverschärfungen zu distanzieren, was ihm jedoch nicht gelang. Aufgrund von taktischen Spielchen der Konkurrenten konnte sich Simon Yates nun weiter absetzen und erreichte die Passhöhe mit einem Vorsprung von rund eineinhalb Minuten. In der Abfahrt schloss er zu seinem Teamkollegen Wout van Aert auf, der Teil der Ausreißergruppe gewesen war und nun den Großteil der Tempoarbeit auf dem Weg nach Sestriere übernahm. Während sich Richard Carapaz und Isaac Del Toro weiter beäugten, baute Simon Yates seinen Vorsprung weiter aus und übernahm schließlich das Rosa Trikot mit einem Vorsprung von fast vier Minuten.<ref>Simon Yates stürmt auf letzter Giro-Bergetappe ins Rosa Trikot | radsport-news.com. Abgerufen am 1. Juni 2025.</ref> Tags drauf fixierte er im Alter von 32 Jahren seinen Gesamtsieg.<ref>Kooij macht Visma-Feiertag in Rom komplett | radsport-news.com. Abgerufen am 1. Juni 2025.</ref>
Rücktritt
Am 7. Januar 2026 gab Simon Yates seinen Rücktritt vom aktiven Radsport bekannt.<ref>David Lindenfeld: Überraschung im Radsport | Wie der Rücktritt von Yates die Machtverhältnisse weiter verschiebt. In: faz.net. 13. Januar 2026, abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>
Erfolge
Bahn
- 2010
- Regenbogentrikot Weltmeister – Madison (Junioren) mit Daniel McLay
- Silbermedaille Weltmeisterschaft – Mannschaftsverfolgung (Junioren) mit Owain Doull, Sam Harrison und Daniel McLay
- Datei:MaillotReinoUnido.PNG Britischer Meister – Madison (Junioren) mit Adam Yates
- 2012
- Datei:MaillotReinoUnido.PNG Britischer Meister – Mannschaftsverfolgung mit Owain Doull, Sam Harrison und Alistair Slater
- Datei:MaillotReinoUnido.PNG Britischer Meister – Madison mit Mark Christian
- 2013
- Regenbogentrikot Weltmeister – Punktefahren
Straße
- 2011
- eine Etappe Tour de l’Avenir
- 2013
- Datei:MaillotReinoUnido.PNG Britischer Meister – Straßenrennen (U23)
- zwei Etappen Tour de l’Avenir
- eine Etappe Tour of Britain
- 2016
- Prueba Villafranca de Ordizia
- eine Etappe Vuelta a España
- 2017
- eine Etappe Paris-Nizza
- GP Miguel Indurain
- eine Etappe Tour de Romandie
- Datei:Jersey white.svg Nachwuchswertung Tour de France
- 2018
- eine Etappe Paris-Nizza
- eine Etappe Katalonien-Rundfahrt
- drei Etappen Giro d’Italia
- eine Etappe Polen-Rundfahrt
- Datei:Jersey red.svg Gesamtwertung, eine Etappe und Datei:Jersey white.svg Kombinationswertung Vuelta a España
- Datei:UCI Womens World Tour logo 2016 klein.jpg Gesamtwertung – UCI WorldTour
- 2019
- eine Etappe und Bergwertung Andalusien-Rundfahrt
- eine Etappe Paris-Nizza
- zwei Etappen Tour de France
- 2020
- Gesamtwertung und eine Etappe Tirreno-Adriatico
- 2021
- Gesamtwertung und eine Etappe Tour of the Alps
- eine Etappe Giro d’Italia
- 2022
- eine Etappe Paris–Nizza
- zwei Etappen Asturien-Rundfahrt
- zwei Etappen Giro d’Italia
- Prueba Villafranca de Ordizia
- Gesamtwertung und eine Etappe Vuelta a Castilla y León
- 2023
- eine Etappe Tour Down Under
- 2024
- Gesamtwertung und eine Etappe Alula Tour
- 2025
- Datei:Jersey pink.svg Gesamtwertung Giro d’Italia
- eine Etappe Tour de France
Grand-Tour-Platzierungen
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Weblinks
- [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=134456 Simon Yates] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
- Simon Yates in der Datenbank von Radsportseiten.com
Einzelnachweise
<references />
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1909 Luigi Ganna | 1910, 1911 Carlo Galetti | 1912 Atala (nur Teamwertung) | 1913 Carlo Oriani | 1914 Alfonso Calzolari | 1919, 1923 Costante Girardengo | 1920 Gaetano Belloni | 1921, 1922, 1926 Giovanni Brunero | 1924 Giuseppe Enrici | 1925, 1927–1929, 1933 Alfredo Binda | 1930 Luigi Marchisio | 1931 Francesco Camusso | 1932 Antonio Pesenti | 1934 Learco Guerra | 1935 Vasco Bergamaschi | 1936, 1937, 1946 Gino Bartali | 1938, 1939 Giovanni Valetti | 1940, 1947, 1949, 1952, 1953 Fausto Coppi | 1948, 1951, 1955 Fiorenzo Magni | 1950 Hugo Koblet | 1954 Carlo Clerici | 1956, 1959 Charly Gaul | 1957 Gastone Nencini | 1958 Ercole Baldini | 1960, 1964 Jacques Anquetil | 1961 Arnaldo Pambianco | 1962, 1963 Franco Balmamion | 1965 Vittorio Adorni | 1966 Gianni Motta | 1967, 1969, 1976 Felice Gimondi | 1968, 1970, 1972–1974 Eddy Merckx | 1971 Gösta Pettersson | 1975 Fausto Bertoglio | 1977 Michel Pollentier | 1978 Johan De Muynck | 1979, 1983 Giuseppe Saronni | 1980, 1982, 1985 Bernard Hinault | 1981 Giovanni Battaglin | 1984 Francesco Moser | 1986 Roberto Visentini | 1987 Stephen Roche | 1988 Andy Hampsten | 1989 Laurent Fignon | 1990 Gianni Bugno | 1991 Franco Chioccioli | 1992, 1993 Miguel Indurain | 1994 Jewgeni Bersin | 1995 Tony Rominger | 1996 Pawel Tonkow | 1997, 1999 Ivan Gotti | 1998 Marco Pantani | 2000 Stefano Garzelli | 2001, 2003 Gilberto Simoni | 2002, 2005 Paolo Savoldelli | 2004 Damiano Cunego | 2006, 2010 Ivan Basso | 2007 Danilo Di Luca | 2008, 2015 Alberto Contador | 2009 Denis Menschow | 2011 Michele Scarponi | 2012 Ryder Hesjedal | 2013, 2016 Vincenzo Nibali | 2014 Nairo Quintana | 2017 Tom Dumoulin | 2018 Chris Froome | 2019 Richard Carapaz | 2020 Tao Geoghegan Hart | 2021 Egan Bernal | 2022 Jai Hindley | 2023 Primož Roglič | 2024 Tadej Pogačar | 2025 Simon Yates
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1935, 1936 Gustaaf Deloor | 1941, 1942 Julián Berrendero | 1945 Delio Rodríguez | 1946 Dalmacio Langarica | 1947 Edward Van Dijck | 1948 Bernardo Ruiz | 1950 Emilio Rodríguez | 1955 Jean Dotto | 1956 Angelo Conterno | 1957 Jesús Loroño | 1958 Jean Stablinski | 1959 Antonio Suárez | 1960 Frans De Mulder | 1961 Angelino Soler | 1962 Rudi Altig | 1963 Jacques Anquetil | 1964 Raymond Poulidor | 1965 Rolf Wolfshohl | 1966 Francisco Gabica | 1967 Jan Janssen | 1968 Felice Gimondi | 1969 Roger Pingeon | 1970 Luis Ocaña | 1971 Ferdinand Bracke | 1972, 1974 José Manuel Fuente | 1973 Eddy Merckx | 1975 Agustín Tamames | 1976 José Pesarrodona | 1977 Freddy Maertens | 1978, 1983 Bernard Hinault | 1979 Joop Zoetemelk | 1980 Faustino Rupérez | 1981 Giovanni Battaglin | 1982 Marino Lejarreta | 1984 Éric Caritoux | 1985, 1989 Pedro Delgado | 1986 Álvaro Pino | 1987 Luis Herrera | 1988 Sean Kelly | 1990 Marco Giovannetti | 1991 Melchor Mauri | 1992–1994 Tony Rominger | 1995 Laurent Jalabert | 1996, 1997 Alex Zülle | 1998 Abraham Olano | 1999 Jan Ullrich | 2000, 2003, 2004, 2005 Roberto Heras | 2001 Ángel Casero | 2002 Aitor González Jiménez | 2006 Alexander Winokurow | 2007 Denis Menschow | 2008, 2012, 2014 Alberto Contador | 2009 Alejandro Valverde | 2010 Vincenzo Nibali | 2011, 2017 Chris Froome | 2013 Christopher Horner | 2015 Fabio Aru | 2016 Nairo Quintana | 2018 Simon Yates | 2019, 2020, 2021, 2024 Primož Roglič | 2022 Remco Evenepoel | 2023 Sepp Kuss | 2025 Jonas Vingegaard
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1980 Constant Tourné | 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1989 Urs Freuler | 1988 Daniel Wyder | 1990 Laurent Biondi | 1991 Wjatscheslaw Jekimow | 1992, 1994, 1999, 2001 Bruno Risi | 1993 Etienne De Wilde | 1995, 1997 Silvio Martinello | 1996, 1998, 2000, 2007 Juan Llaneras | 2002 Chris Newton | 2003 Franz Stocher | 2004 Franck Perque | 2005 Wolodymyr Rybin | 2006 Peter Schep | 2008 Wassil Kiryjenka | 2009, 2010, 2012, 2017, 2018 Cameron Meyer | 2011, 2014 Edwin Ávila | 2013 Simon Yates | 2015 Artur Jerschow | 2016 Jonathan Dibben | 2019 Jan-Willem van Schip | 2020 Corbin Strong | 2021 Benjamin Thomas | 2022 Yoeri Havik | 2023 Aaron Gate | 2024 Sebastián Mora | 2025 Joshua Tarling
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1975: Francesco Moser | 1976: Enrique Martínez Heredia | 1977: Dietrich Thurau | 1978: Henk Lubberding | 1979: Jean-René Bernaudeau | 1980: Johan van der Velde | 1981: Peter Winnen | 1982: Phil Anderson | 1983: Laurent Fignon | 1984: Greg LeMond | 1985: Fabio Parra | 1986: Andrew Hampsten | 1987: Raúl Alcalá | 1988: Erik Breukink | 1989: Fabrice Philipot | 1990: Gilles Delion | 1991: Álvaro Mejía | 1992: Eddy Bouwmans | 1993: Antonio Martin | 1994, 1995: Marco Pantani | 1996, 1997, 1998: Jan Ullrich | 1999: Benoît Salmon | 2000: Francisco Mancebo | 2001: Óscar Sevilla | 2002: Ivan Basso | 2003: Denis Menschow | 2004: Wladimir Karpez | 2005: Jaroslaw Popowytsch | 2006: Damiano Cunego | 2007: Alberto Contador | 2008, 2009, 2010: Andy Schleck | 2011: Pierre Rolland | 2012: Tejay van Garderen | 2013, 2015: Nairo Quintana | 2014: Thibaut Pinot | 2016: Adam Yates | 2017: Simon Yates | 2018: Pierre Latour | 2019: Egan Bernal | 2020, 2021, 2022, 2023: Tadej Pogačar | 2024: Remco Evenepoel | 2025: Florian Lipowitz
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Yates, Simon |
| ALTERNATIVNAMEN | Yates, Simon Philip (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Radrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 7. August 1992 |
| GEBURTSORT | Bury |
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- Radsportler (Großbritannien)
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- Olympiateilnehmer (Vereinigtes Königreich)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020
- Teilnehmer an den Commonwealth Games (England)
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