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Dominik Kohr

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Dominik Kohr
Datei:Metallist-Bayer-04 (9).jpg
Dominik Kohr (2012)
Personalia
Geburtstag 31. Januar 1994
Geburtsort TrierDeutschland
Größe 183 cm
Position Defensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
2000–2008 TuS Issel
2008–2012 Bayer 04 Leverkusen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2012–2014 Bayer 04 Leverkusen 8 (0)
2012–2013 Bayer 04 Leverkusen II 33 (2)
2014–2017 FC Augsburg 91 (3)
2017–2019 Bayer 04 Leverkusen 46 (1)
2019–2021 Eintracht Frankfurt 33 (0)
2021– 1. FSV Mainz 05 150 (8)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2011–2012 Deutschland U18 8 (0)
2012–2013 Deutschland U19 12 (1)
2013–2014 Deutschland U20 7 (0)
2016–2017 Deutschland U21 4 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 22. März 2026

Dominik Kohr (* 31. Januar 1994 in Trier) ist ein deutscher Fußballspieler. Der defensive Mittelfeldspieler ist ehemaliger Juniorennationalspieler und steht beim 1. FSV Mainz 05 unter Vertrag.

Karriere

Vereine

Kohr stammt aus dem Trierer Ortsteil Quint<ref>Rückkehr von Dominik Kohr an den Winzerkeller TuS Mosella Schweich, abgerufen am 19. Mai 2020</ref> und begann 2000 beim TuS Issel, einem Stadtteilverein aus Schweich aus dem Landkreis Trier-Saarburg, mit dem Fußballspielen.<ref>Fritz-Walter-Medaille 2011/12 (PDF; 7 kB), www.dfb.de</ref> Im Jahr 2008 gelangte der 14-jährige in die Jugendabteilung von Bayer 04 Leverkusen. Als A-Jugendlicher nahm er im Januar 2012 am Trainingslager der Profi-Mannschaft teil und debütierte am 21. April 2012 (32. Spieltag) beim 1:0-Sieg in der Bundesliga im Auswärtsspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim, als er in der 89. Minute für André Schürrle eingewechselt wurde.

Am 13. Januar 2014 wurde Kohr bis zum 30. Juni 2015 an den FC Augsburg ausgeliehen. Nachdem er lange Zeit nur eine Reservistenrolle beim FC Augsburg erfüllt hatte,<ref>FCA leiht Dominik Kohr aus. In: FC Augsburg. 13. Januar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal;.</ref> erzielte er am 7. März 2015 beim 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg sein erstes Bundesligator. Zur Saison 2015/16 wurde Kohr schließlich fest verpflichtet und mit einem bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag ausgestattet.<ref>FCA verpflichtet Dominik Kohr. In: FC Augsburg. 18. Juni 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal;.</ref>

Am 12. April 2017 gab Bayer 04 Leverkusen die Rückverpflichtung Kohrs ab der Saison 2017/18 bekannt. Der Verein nutzte dabei eine vertraglich vereinbarte Rückkaufoption.<ref>Kohr wechselt nach Leverkusen. In: FC Augsburg. 12. April 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal;.</ref> In seiner ersten Saison pendelte Dominik Kohr zwischen Stammelf und Ersatzbank, kam allerdings regelmäßig zum Einsatz. Dabei qualifizierte er sich mit Bayer 04 Leverkusen für die UEFA Europa League, in der die Leverkusener in der Zwischenrunde gegen den FK Krasnodar ausschieden. In der zweiten Saison kam Kohr bei den Leverkusenern nur unregelmäßig zum Einsatz. Anfang Juli 2019 wechselte der gebürtige Trierer zum Leverkusener Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt.<ref>Bayer 04 transferiert Dominik Kohr nach Frankfurt; bayer04.de, veröffentlicht und abgerufen am 3. Juli 2019</ref><ref>Eintracht Frankfurt verpflichtet Dominik Kohr. In: eintracht.de. 3. Juli 2019, abgerufen am 18. Oktober 2022.</ref>

Mitte Januar 2021 wurde Kohr bis zum Ende der Saison 2020/21 an den 1. FSV Mainz 05 verliehen.<ref>Kohr kommt aus Frankfurt, mainz05.de vom 18. Januar 2021, abgerufen am 18. Januar 2021.</ref> Dort kam er in allen Pflichtspielen zum Einsatz und hielt mit den Mainzern die Klasse. Zur Saison 2021/22 wurde sein Leihvertrag um ein Jahr verlängert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kohr bleibt Mainzer (Memento vom 29. Mai 2021 im Internet Archive), mainz05.de vom 29. Mai 2021, abgerufen am 29. Mai 2021.</ref> Zur Saison 2022/23 verpflichteten die Mainzer ihn schließlich fest; Kohr unterschrieb im Mai 2022 – noch vor Ende der laufenden Saison – einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kohr unterschreibt Vierjahresvertrag (Memento vom 15. Juli 2022 im Internet Archive) auf maknz05.de, abgerufen am 12. Mai 2022.</ref> Kohr blieb auch nach seiner festen Verpflichtung Stammspieler bei Mainz.

Gelbe und Rote Karten

Kohr fällt durch seine aggressive Spielweise auf. So erhielt er in der Bundesliga-Saison 2023/2024 mit 13 Gelben Karten mehr als jeder andere Spieler.<ref>https://de.statista.com/statistik/daten/studie/803575/umfrage/1-fussball-bundesliga-spieler-mit-meisten-gelben-karten/.</ref><ref>https://www.reviersport.de/fussball/1bundesliga/a609341---bundesliga-wahnsinn-dominik-kohr-jagt-20-jahre-alten-gelb-rekord.html</ref> In der Saison 2024/25 erhielt er zur Winterpause ebenfalls die meisten Gelben Karten.<ref>https://www.kicker.de/bundesliga/karten/2024-25/19</ref> In der Hinrunde der Saison 2025/2026 erhielt er als zweiter Spieler der Bundesliga-Geschichte nach Stefan Effenberg seine 100. Gelbe Karte.<ref>Dominik Kohr mit neuem Rekord in der Bundesliga: «Lange kein so hartes Foul mehr gesehen». spiegel.de, 22. November 2025, abgerufen am 23. November 2025.</ref>

Dominik Kohr ist zudem Rekordhalter an Platzverweisen in der Fußball-Bundesliga. Gegen den FC Augsburg erhielt er am 21. September 2025 in der Saison 2025/2026 seinen achten Platzverweis und stellte damit den Negativrekord an Gelb-Roten und Roten Karten ein.<ref>Bundesliga: Kohr mit jetzt acht Platzverweisen. Abgerufen am 21. November 2025.</ref> Am 21. November musste er gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit glatt Rot das Feld zum neunten Mal vorzeitig verlassen (insgesamt jetzt dreimal Rot, sechsmal Gelb-Rot) und überholte damit Luiz Gustavo (einmal Rot, siebenmal Gelb-Rot) und Jens Nowotny (fünfmal Rot, dreimal Gelb-Rot).<ref>Ranking – Meiste Platzverweise: Kohr stellt neuen Negativrekord auf. kicker.de, 21. November 2025, abgerufen am 23. November 2025.</ref><ref>n-tv Nachrichten: Dieses Rekord-Rot in der Bundesliga ist „sehr, sehr übel“. Abgerufen am 22. November 2025.</ref>

Nationalmannschaft

Sein Debüt im Nationaltrikot gab Kohr am 12. Dezember 2011 im Rahmen des Vier-Nationen-Turniers in Petach Tikwa, bei der 1:2-Niederlage der U18-Nationalmannschaft gegen die Israels. Nach drei Turnierspielen kam Kohr zu fünf weiteren Einsätzen für die U18-Auswahlmannschaft. Nachdem er in der Folge zwölf Länderspiele für die U19-Nationalmannschaft bestritten und ein Tor erzielt hatte, rückte er in die U20-Nationalmannschaft auf, für die er am 19. November 2013 in Łęczna beim 1:0-Sieg gegen die Auswahl Polens debütierte. 2017 gewann er mit der U21-Nationalmannschaft die U21-Europameisterschaft, eingewechselt wurde er dabei im Halbfinale gegen England und im Finale gegen Spanien, welches 1:0 (1:0) für Deutschland endete.

Erfolge und Auszeichnungen

Persönliches

Kohr ist der Sohn des ehemaligen Bundesligaspielers Harald Kohr. Seine Schwester Karoline (* 1996) ist ebenfalls Profifußballerin.<ref>FC verpflichten Kohr, 27. Juli 2016</ref> Er absolvierte bei Bayer 04 Leverkusen eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ausbildung: Pendeln zwischen Fußballplatz und Schreibtisch (Memento vom 1. Januar 2019 im Internet Archive), März 2012.</ref> Am 27. Dezember 2018 heiratete Kohr seine langjährige Freundin in Trier.<ref>Tweet des offiziellen Kontos von Bayer 04 Leverkusen vom 27. Dezember 2018; twitter.com, abgerufen am 31. Dezember 2018.</ref><ref>Dominik Kohr hat geheiratet; rponline.de, vom 28. Dezember 2018, abgerufen am 31. Dezember 2018.</ref> Das Paar hat zwei Kinder.<ref>1. FSV Mainz 05 - Kohr: „Brauchen Erfolgserlebnisse für einen Flow“. Abgerufen am 17. Oktober 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Gold

2005: Florian Müller | 2006: Kevin-Prince Boateng | 2007: Benedikt Höwedes | 2008: Dennis Diekmeier | 2009: Lewis Holtby | 2010: Peniel Mlapa | 2011: Marc-André ter Stegen | 2012: Antonio Rüdiger | 2013: Matthias Ginter | 2014: Niklas Stark | 2015: Jonathan Tah | 2016: Benjamin Henrichs | 2017: Salih Özcan | 2018: Kai Havertz | 2019: Nicolas Kühn | 2020: Noah Katterbach | 2021: Karim Adeyemi | 2022: Florian Wirtz | 2023: Youssoufa Moukoko | 2024: Tom Bischof | 2025: Finn Jeltsch

Silber

2005: Manuel Neuer | 2006: Robert Fleßers | 2007: Manuel Konrad | 2008: Florian Jungwirth | 2009: Konstantin Rausch | 2010: Stefan Bell | 2011: Matthias Zimmermann | 2012: André Hoffmann | 2013: Yannick Gerhardt | 2014: Max Meyer | 2015: Timo Werner | 2016: Philipp Ochs | 2017: Aymen Barkok | 2018: Arne Maier | 2019: Josha Vagnoman | 2020: Kevin Ehlers | 2021: Ansgar Knauff | 2022: Luca Netz | 2023: Brajan Gruda | 2024: Dženan Pejčinović | 2025: Saïd El Mala

Bronze

2005: Eugen Polanski | 2006: Daniel Adlung | 2007: Jérôme Boateng | 2008: Marcel Risse | 2009: André Schürrle | 2010: Shervin Radjabali-Fardi | 2011: Kevin Volland | 2012: Patrick Rakovsky | 2013: Dominik Kohr | 2014: Joshua Kimmich | 2015: Lukas Klostermann | 2016: Maximilian Mittelstädt | 2017: Gökhan Gül | 2018: Manuel Wintzheimer | 2019: Yann Aurel Bisseck | 2020: Frederik Jäkel | 2021: Noah Atubolu | 2022: Robert Wagner | 2023: Umut Tohumcu | 2024: Elias Baum | 2025: Max Moerstedt

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
Gold

2005: Marc-André Kruska | 2006: Sergej Evljuskin | 2007: Marko Marin | 2008: Toni Kroos | 2009: Marco Terrazzino | 2010: Mario Götze | 2011: Julian Draxler | 2012: Matthias Ginter | 2013: Kevin Akpoguma | 2014: Julian Brandt

Silber

2005: Sören Halfar | 2006: Alexander Eberlein | 2007: Eric Maxim Choupo-Moting | 2008: Sebastian Rudy | 2009: Sören Bertram | 2010: Reinhold Yabo | 2011: Sonny Kittel | 2012: Thomas Pledl | 2013: Joshua Kimmich | 2014: Levin Öztunali

Bronze

2005: Kevin-Prince Boateng | 2006: José-Alex Ikeng | 2007: Stefan Reinartz | 2008: Richard Sukuta-Pasu | 2009: Felix Kroos | 2010: Matthias Zimmermann | 2011: Markus Mendler | 2012: Dominik Kohr | 2013: Anthony Syhre | 2014: Jonas Föhrenbach

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