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Urs Fischer (Fussballspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Urs Fischer
Datei:Urs Fischer, 2022-04-20 Fußball, Männer, DFB-Pokal, RB Leipzig - 1. FC Union Berlin 1DX 8147 by Stepro (cropped).jpg
Urs Fischer als Trainer von Union Berlin (2022)
Personalia
Geburtstag 20. Februar 1966
Geburtsort TriengenSchweiz
Grösse 178 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1973–1984 FC Zürich
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1984–1987 FC Zürich 49 0(1)
1987–1995 FC St. Gallen 243 (10)
1995–2003 FC Zürich 253 0(4)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1989–1991 Schweiz 4 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2007–2008 FC Zürich (Co-Trainer)
2010–2012 FC Zürich
2013–2015 FC Thun
2015–2017 FC Basel
2018–2023 1. FC Union Berlin
2025– 1. FSV Mainz 05
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Urs Fischer (* 20. Februar 1966 in Triengen)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. FC Zürich.</ref><ref>«Ich will die Spieler spüren». In: Tages-Anzeiger. 19. August 2015, abgerufen am 25. April 2023: «{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)»</ref> ist ein Schweizer Fussballtrainer und ehemaliger -spieler. Seit Dezember 2025 ist er Trainer des 1. FSV Mainz 05. Von 2018 bis Mitte November 2023 war er Trainer des 1. FC Union Berlin, mit dem er von der 2. Fussball-Bundesliga in die Bundesliga aufstieg. Dort konnte sich die Mannschaft unter seiner Leitung dreimal für europäische Wettbewerbe qualifizieren, darunter 2023 erstmals für die UEFA Champions League.

Karriere

Als Spieler

Der in Zürich-Affoltern aufgewachsene Urs Fischer durchlief ab 1973 die Jugendmannschaften des FC Zürich und debütierte in der Saison 1983/84 als Profi in der ersten Mannschaft. Bis 1987 und nochmals von 1995 bis 2003 spielte Fischer beim FC Zürich und schoss in 302 Ligaspielen fünf Tore. Von 1997 bis 2003 war er Captain.<ref>Captains des FCZ. In: dbFCZ. Abgerufen am 25. April 2023.</ref> Im Jahr 2000 wurde er mit der Mannschaft Cupsieger. Weitere 243 Spiele bestritt er zwischen 1987 und 1995 für den FC St. Gallen (zehn Treffer). Unter Nationalcoach Uli Stielike gelangte Fischer zu vier Länderspiel-Einsätzen.

Als Trainer

Datei:Urs Fischer (footballer).jpg
Fischer im Jahr 2013

Zürich und Thun

Fischer beendete im Mai 2003 seine Fussballkarriere. Nach seinem Rücktritt trainierte er die U-14- und zwei Jahre erfolgreich die U-21-Mannschaft des FC Zürich. Nach einem Intermezzo als Co-Trainer der 1. Mannschaft in der Saison 2007/08 trainierte er erneut die U-21 des FC Zürich.

Nach der Entlassung von Bernard Challandes am 19. April 2010 übernahm er zunächst ad interim<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FC Zürich und Cheftrainer Bernard Challandes trennen sich – Urs Fischer ad interim neuer FCZ-Trainer (Memento vom 22. April 2010 im Internet Archive). FC Zürich, 10. April 2019.</ref> die Trainerfunktion beim FCZ und wurde später Cheftrainer mit Vertrag bis Sommer 2013.<ref>News. auf fcz.ch @1@2Vorlage:Toter Link/www.fcz.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2023. Suche im Internet Archive ) FC Zürich.</ref> In der Saison 2010/11 wurde er mit dem FC Zürich Schweizer Vizemeister. Am 12. März 2012 wurde er vom FC Zürich per sofort entlassen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.sport.sf.tvUrs Fischer per sofort freigestellt (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) In: SRF Sport. 12. März 2012.</ref> Fischer übernahm in der Rückrunde der Saison 2012/13 den FC Thun. Unter Fischers Führung qualifizierte sich der FC Thun 2013/14 zum ersten Mal in seiner Clubgeschichte für die UEFA-Europa-League-Gruppenphase. Zudem erreichte Fischer mit dem FC Thun trotz kleinem Budget in der Saison 2014/15 den vierten Platz in der Meisterschaft.

FC Basel

Zur Saison 2015/16 wurde Fischer Trainer des FC Basel. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fcb.chMeldung (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ). FC Basel, 18. Juni 2015, abgerufen am 18. Juni 2015.</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/bazonline.chUrs Fischer wird neuer FCB-Trainer (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ). In: BaZ Online. 18. Juni 2015.</ref> Mit dem FC Basel gewann er 2016 und 2017 die Schweizer Meisterschaft und 2017 den Cup. Im April 2017 hatte die Vereinsführung angekündigt, die Saison 2017/18 mit einem neuen Trainer zu beginnen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fcb.chFCB mit einem neuen Trainer in die Saison 201718 (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) FC Basel, 10. April 2017.</ref>

Union Berlin

Zur Saison 2018/19 wurde Fischer vom 1. FC Union Berlin als neuer Cheftrainer verpflichtet.<ref>Neuer Cheftrainer: Der 1. FC Union Berlin verpflichtet Urs Fischer. 1. FC Union Berlin, 1. Juni 2018, abgerufen am 1. Juni 2018</ref> Am 27. Mai 2019 stieg er in der Relegation mit dem Verein erstmals in dessen Geschichte in die Bundesliga auf, wodurch sich sein Vertrag bis Juni 2021 verlängerte.<ref>Vertrag verlängert: Fischer bleibt bis 2021 Union-Trainer. In: t-online.de. 25. September 2019, abgerufen am 25. September 2019</ref> Fischer wurde in der Kategorie «Trainer» zu Berlins Sportler des Jahres 2019 gewählt. Die Saison 2019/20 beendete der 1. FC Union Berlin auf dem 11. Platz, womit der Ligaerhalt klar geschafft wurde. Dank dem siebten Tabellenplatz in der Saison 2020/21 konnte man sich für die neugeschaffene UEFA Europa Conference League qualifizieren. Nach 2001/02 bedeutete dies die erst zweite Teilnahme am internationalen Geschäft der Vereinsgeschichte. In der Saison 2021/22 übertrumpfte er diesen Erfolg noch einmal mit dem Erreichen von Platz 5 und der Qualifikation zur Europa League. In der folgenden Saison 2022/23, in der der Verein vom sechsten bis zum zwölften Spieltag Tabellenführer gewesen war, erreichte Fischer den vierten Platz und die erstmalige Qualifikation für die Champions League. In der UEFA Europa League 2022/23 schied man im Achtelfinal gegen Royale Union Saint-Gilloise aus.

In der Folgesaison blieb Union Berlin unter Fischer wettbewerbsübergreifend in 14 Pflichtspielen in Folge sieglos – darunter 13 Niederlagen – und stand nach dem elften Spieltag der Bundesligasaison auf dem letzten Tabellenplatz. Am 15. November 2023 wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Hauptstadtclub und Fischer sowie dessen langjährigem Assistenten Markus Hoffmann beendet.<ref>Urs Fischer und Union beenden die Zusammenarbeit. In: fc-union-berlin.de. 1. FC Union Berlin, 15. November 2023, abgerufen am 15. November 2023.</ref>

1. FSV Mainz 05

Anfang Dezember 2025 kehrte Fischer in die Bundesliga zurück und übernahm den 1. FSV Mainz 05 als Nachfolger von Bo Henriksen. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.<ref>Urs Fischer ist neuer 05-Trainer, mainz05.de, 7. Dezember 2025, abgerufen am 8. Dezember 2025.</ref> Die Mainzer standen nach dem 13. Spieltag der Saison 2025/26 mit sechs Punkten auf dem letzten Platz und hatten fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und sechs Punkte Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz.

Titel und Auszeichnungen

Als Spieler

Als Trainer

Schweiz
Deutschland

Auszeichnungen

Persönliches

Urs Fischer ist verheiratet und hat zwei Töchter. Seine ältere Tochter Riana (* 1994) spielte bis 2022 beim FC Zürich Frauen.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Manuel Baum (FC Augsburg; interim) | Alexander Blessin (FC St. Pauli) | Marie-Louise Eta (1. FC Union Berlin; interim) | Urs Fischer (1. FSV Mainz 05) | Dieter Hecking (VfL Wolfsburg) | Kasper Hjulmand (Bayer 04 Leverkusen) | Sebastian Hoeneß (VfB Stuttgart) | Christian Ilzer (TSG 1899 Hoffenheim) | Vincent Kompany (FC Bayern München) | Niko Kovač (Borussia Dortmund) | Eugen Polanski (Borussia Mönchengladbach) | Merlin Polzin (Hamburger SV) | Albert Riera (Eintracht Frankfurt) | Frank Schmidt (1. FC Heidenheim) | Julian Schuster (SC Freiburg) | Daniel Thioune (Werder Bremen) | René Wagner (1. FC Köln; interim) | Ole Werner (RB Leipzig) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2002: Klaus Toppmöller | 2003: Felix Magath | 2004: Thomas Schaaf | 2005: Felix Magath | 2006: Jürgen Klinsmann | 2007: Armin Veh | 2008: Ottmar Hitzfeld | 2009: Felix Magath | 2010: Louis van Gaal | 2011–2012: Jürgen Klopp | 2013: Jupp Heynckes | 2014: Joachim Löw | 2015: Dieter Hecking | 2016: Dirk Schuster | 2017: Julian Nagelsmann | 2018: Jupp Heynckes | 2019: Jürgen Klopp | 2020: Hansi Flick | 2021: Thomas Tuchel | 2022: Christian Streich | 2023: Urs Fischer | 2024: Xabi Alonso | 2025: Julian Schuster Vorlage:Klappleiste/Ende

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