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Zechensiedlung Neustadt

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Die Zechensiedlung Neustadt ist ein denkmalgeschütztes Gebiet in Ahlen im Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte und Architektur

Die Bergarbeitersiedlung wurde von 1910 bis 1924 unter der Leitung von Josef Stübben unter dem Einfluss der Gartenstadtbewegung konzipiert und in vier Bauabschnitten durch die Bergbaugewerkschaft Westfalen errichtet. Die Siedlung liegt unmittelbar nördlich der Zeche Westfalen zwischen Humboldt- und der Sattelstraße sowie dem Förderweg. Hauptsächlich besteht die Anlage aus malerischen Gebäudegruppen aus Doppel- oder Vierfamilienhäusern. In den rückwärtigen Nutzgärten sind teilweise Ställe angebaut. Durch geschickte Staffelung der Gebäude vermittelt die Siedlung den Eindruck von ländlicher Idylle. Die unterschiedlichen Haustypen, überwiegend mit Mansarddächern, sind mit Fensterläden ausgestattet. Ab 1981 wurden die einheitlichen Gebäudefassungen nach und nach wiederhergestellt. Der rechteckige Glückaufplatz mit zweigeschossiger Bebauung bildete das Zentrum mit „Konsum“-Lebensmittelgeschäft und Schule. Der frühere gesellschaftliche und politische Treffpunkt war die ehemalige Gaststätte Westfalenhof von 1911. Die Zufahrt zur Zeche ist als Allee gestaltet, daneben wurde ein kleiner Park angelegt.<ref>Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen II, Westfalen. S. 7.</ref>

Literatur

  • Ursula Quednau (Red.): Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen II, Westfalen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2011, ISBN 978-3-422-03114-2, S. 7.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Besucherzentrum und Ankerpunkte (von West nach Ost): | Zechenpark Friedrich Heinrich | Museum der Deutschen Binnenschifffahrt | Innenhafen Duisburg | LVR-Industriemuseum Oberhausen | Landschaftspark Duisburg-Nord | Gasometer Oberhausen | Aquarius-Wassermuseum | St.-Antony-Hütte | Villa Hügel | Nordsternpark | Welterbe Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein | Zeche Ewald | Chemiepark Marl | Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen | Henrichshütte | Jahrhunderthalle Bochum | Umspannwerk Recklinghausen | Deutsches Bergbau-Museum | Zeche Nachtigall | Schiffshebewerk Henrichenburg | DASA | Kokerei Hansa | Zeche Zollern II/IV | Hohenhof | Freilichtmuseum Hagen | Lindenbrauerei Unna | Maximilianpark Hamm

Themenrouten (aufsteigend nach Nummern): 1. Duisburg: Stadt und Hafen | 2. Industrielle Kulturlandschaft Zollverein | 3. Duisburg: Industriekultur am Rhein | 4. Oberhausen: Industrie macht Stadt | 5. Krupp und die Stadt Essen | 6. Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier | 7. Industriekultur an der Lippe | 8. Erzbahn-Emscherbruch | 9. Industriekultur an Volme und Ennepe | 10. Sole, Dampf und Kohle | 11. Frühe Industrialisierung | 12. Geschichte und Gegenwart der Ruhr | 13. Auf dem Weg zur blauen Emscher | 14. Kanäle und Schifffahrt | 15. Bahnen im Revier | 16. Westfälische Bergbauroute | 17. Rheinische Bergbauroute | 18. Chemie, Glas und Energie | 19. Arbeitersiedlungen | 20. Unternehmervillen | 21. Brot, Korn und Bier | 22. Mythos Ruhrgebiet | 23. Parks und Gärten | 24. Industrienatur | 25. Panoramen und Landmarken | 26. Sakralbauten | 27. Eisen & Stahl | 28. Wasser: Werke, Türme und Turbinen | 29. Bochum – Industriekultur im Herzen des Reviers | 30. Gelsenkirchen | 31. Route Industriekultur und Bauhaus | per Rad

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Koordinaten: 51° 45′ 20″ N, 7° 54′ 38″ O

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