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Moa Hjelmer

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Moa Hjelmer, Siegerin bei den Schwedischen Jugendmeisterschaften in Uddevalla 2007

Moa Hjelmer (* 19. Juni 1990 in Stockholm) ist eine schwedische Leichtathletin, die sich auf den 200- und 400-Meter-Lauf spezialisiert hat.

Hjelmer lief bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona in der schwedischen 4-mal-100-Meter-Staffel, die den siebten Platz erreichte. Bei den U23-Europameisterschaften 2011 in Ostrava gewann sie die Silbermedaille über 200 Meter. Am 13. August 2011 stellte sie mit 51,58 s einen neuen schwedischen Rekord im 400-Meter-Lauf auf und unterbot damit den bisherigen Rekord von Ann-Louise Skoglund von 1986 um elf Hundertstelsekunden.<ref>Svenskt rekord av Moa Hjelmer, dn.se</ref> Über dieselbe Distanz erreichte sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu die Halbfinalrunde, während sie im 200-Meter-Lauf bereits im Vorlauf ausschied. Bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki gewann Moa Hjelmer die Goldmedaille über 400 Meter. Dabei verbesserte sie mit 51,13 s ihren eigenen schwedischen Landesrekord. In London war für sie jedoch bei den Olympischen Spielen bereits in der ersten Runde Endstation.<ref>HDsports.at: Majewski und Dibaba verteidigen Titel. 3. August 2012</ref>

Mit der 4-mal-100-Meter-Staffel ihres Vereins Spårvägens FK (Gladys Bamane, Nuulu Ndiwabene, Erica Jarder, Moa Hjelmer) wurde sie 2013 in Stockholm in 45,82 s schwedische Meisterin.

Im März 2013 gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften im schwedischen Göteborg die Bronzemedaille im 400-Meter-Lauf.

In der Qualifikation zu den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau ist sie – wie später auch Emma Green Tregaro – mit regenbogenfarbenen Fingernägeln an den Start gegangen, um gegen die umstrittene Gesetzgebung gegen Homosexuelle in Russland zu protestieren.<ref>Zu viel Regenbogen auf den Nägeln, süddeutsche.de vom 18. August 2013</ref>

Weblinks

Commons: Moa Hjelmer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1958: Marija Itkina | 1962: Marija Itkina | 1966: Anna Chmelková | 1969: Nicole Duclos | 1971: Helga Seidler | 1974: Riitta Salin | 1978: Marita Koch | 1982: Marita Koch | 1986: Marita Koch | 1990: Grit Breuer | 1994: Marie-José Pérec | 1998: Grit Breuer | 2002: Olesja Sykina | 2006: Wanja Stambolowa | 2010: Tatjana Firowa | 2012: Moa Hjelmer | 2014: Libania Grenot | 2016: Libania Grenot | 2018: Justyna Święty-Ersetic | 2022: Femke Bol | 2024: Natalia Kaczmarek Vorlage:Klappleiste/Ende