Tunnel Rennberg
| Tunnel Rennberg | ||||||
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Nordportal November 2017
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| Ort | Grub am Forst | |||||
| Länge | 1072 m | |||||
| Anzahl der Röhren | 1 | |||||
| Bau | ||||||
| Bauherr | DB Netz AG | |||||
| Baubeginn | 2010 | |||||
| Fertigstellung | 2013 | |||||
| Betrieb | ||||||
| Freigabe | Dezember 2017 | |||||
| Nordportal 2017 | ||||||
| Datei:Tunnel-Rennberg-Südportal-2017.jpg | ||||||
| Lagekarte | ||||||
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| Koordinaten | ||||||
| Nordportal | 50° 14′ 33″ N, 11° 0′ 43″ O
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| Südportal | 50° 14′ 0,6″ N, 11° 0′ 26,5″ O
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Der Tunnel Rennberg bei Grub am Forst im bayerischen Landkreis Coburg ist ein 1072 Meter langer Tunnel der Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt zwischen den Streckenkilometern 102,638 und 103,710.<ref name="Strecke">Schüßler-Plan: Streckenprospekt Neubaustrecke VDE 8.1 Breitengüßbach–Erfurt. Herausgegeben von DB Netz AG Regionalbereich Südost. Stand 1. Juni 2017. S. 147 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )</ref>
Geographische Lage
Der Tunnel unterquert den nordwestlich von Grub am Forst gelegenen Rennberg (ca. 351 m) und weitere nordöstlich daran anschließende Erhebungen des Pöhlholzes, den kleinen Ketschenbach-Zufluss Heinleinsgraben sowie eine Gemeindeverbindungsstraße zwischen Grub am Forst und Seidmannsdorf. Die Kreisstadt Coburg liegt rund 4 km (Luftlinie) nordwestlich der Tunnelmitte.
Geschichte und Beschreibung
Die 25 Millionen Euro<ref name="ct-2012-04-19">Berthold Köhler: ICE-Neubaustrecke: Durchbruch im Rennberg!. In: Coburger Tageblatt, 19. April 2012.</ref> teure Röhre gehört zum Bauabschnitt 3121 (Coburg Ost) der Neubaustrecke, der zwischen den Baukilometern 19,130 und 24,895 liegt und zusätzlich den Tunnel Feuerfelsen, die Kiengrundbrücke und drei Straßenüberführungsbauwerke sowie die Erdarbeiten an der freien Strecke umfasst. Die Längsneigung des Tunnels beträgt bei einer maximalen Überdeckung von 40 m in Richtung Nordnordosten 20 Promille.
Das Vergabepaket an die Arbeitsgemeinschaft Tunnel Feuerfelsen / Rennberg hatte eine Auftragssumme von 82 Millionen Euro. Die vier Brückenbauwerke wurden für 5,9 Millionen Euro untervergeben. Der Baubeginn war Herbst 2010 und die geplante Fertigstellung 2013.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Marti Tunnelbau AG, Projektbeschreibung ( vom 17. Mai 2011 im Internet Archive) (PDF; 2,5 MB)</ref>
Der Tunnel wurde feierlich am 7. Juli 2011 angeschlagen. Die Tunnelpatenschaft übernahm Barbara Stamm, die Präsidentin des Bayerischen Landtages. Ende März 2012 folgte der technische Durchschlag am Nordportal. Offiziell wurde dieser bei der drittletzten Röhre der Neubaustrecke am 18. April gefeiert.<ref name="db-2012-04-18">Deutsche Bahn AG (Hrsg.): Durchschlag des Tunnels Rennberg in Franken – Endspurt bei bergmännischen Arbeiten im Projekt Nürnberg-Berlin. Presseinformation vom 18. April 2012.</ref><ref name="db-2012-04-18" />
Bauausführung
Der Tunnel verläuft in Gesteinsformationen des Unteren und Mittleren Burgsandsteins sowie im Coburger und Blasensandstein des Mittleren Keupers. Er wurde maschinell mit einem Tunnelbagger und mit Sprengungen, vom südlichen Portal aus aufgefahren. Dabei wurde der Querschnitt in Kalotte, Strosse und Sohle unterteilt und mit einem Spritzbetonausbau nach der neuen österreichischen Tunnelbauweise gesichert. Der Tunnelausbruch betrug ungefähr 252.000 m³ und wurde auf der Deponie Pöhlholz (50° 14′ 2″ N, 11° 0′ 2″ O
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}}), nordwestlich vom Südportal gelegen, deponiert. Die innere Tunnelschale wurde vom Nordportal ausgehend hergestellt.
Die Betonmischanlage der Baustelle stand am Südportal des Tunnels Feuerfelsen. Während des Auffahrens des Tunnels wurde daher der Spritzbeton über öffentliche Straßen durch die Orte Rohrbach und Grub am Forst rund um die Uhr angeliefert. Die Transporte führten zu einer Belastung der Bevölkerung und Schäden an den Straßen.<ref>Licht am Ende des Tunnels, in: Neue Presse Coburg, 14. September 2011.</ref>
Rettungskonzept
Der Tunnel hat Notausgänge bei den Streckenkilometern 103,138 und 103,210<ref name="Strecke"/>, die über einen begehbaren Treppenhausschacht mit einem Rettungsplatz verbunden sind.
Fotos von Bauzuständen
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Südportal August 2011
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Nordportal August 2012
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type=landmark }}
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Südportal August 2013
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Nordportal August 2013
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Broschüre zum Bauabschnitt ( vom 31. August 2012 im Internet Archive) auf vde8.de (PDF; 853 kB)
- Bilder vom Bau auf baustellen-doku.info
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten Vorlage:Klappleiste/Anfang Tunnel Eierberge | Tunnel Kulch | Tunnel Lichtenholz | Tunnel Höhnberg | Tunnel Füllbach | Tunnel Rennberg | Tunnel Feuerfelsen | Tunnel Reitersberg | Tunnel Müß | Tunnel Baumleite | Tunnel Bleßberg | Tunnel Goldberg | Tunnel Rehberg | Tunnel Masserberg | Tunnel Fleckberg | Tunnel Silberberg | Tunnel Brandkopf | Tunnel Lohmeberg | Tunnel Tragberg | Tunnel Sandberg | Tunnel Behringen | Tunnel Augustaburg Vorlage:Klappleiste/Ende