Ruedi Wild
| Personenbezogene Informationen | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 3. April 1982 (44 Jahre) |
| Geburtsort | Richterswil, Schweiz |
| Vereine | |
| Aktuell | Swiss Elite B-Kader, Ski- und Sportclub Richterswil-Samstagern und 3-Star-Cats Wallisellen |
| Erfolge | |
| 2003 | Vizeeuropameister U23 Duathlon |
| 2005 | Europameister U23 Triathlon |
| 2009, 2010 | 2 × Team-Weltmeister Triathlon Sprintdistanz |
| 2011–2013 | 3 × Schweizer Meister Triathlon Kurzdistanz |
| 2014–2017 | 3 × Schweizer Meister Duathlon Kurzdistanz |
| 2015–2017 | 3 × Sieger Ironman 70.3 |
| 2016 | Schweizer Meister Triathlon Mitteldistanz |
| 2016, 2018 | 2 × Dritter Ironman 70.3 World Championships |
| 2018 | Vizeweltmeister ITU Triathlon Langdistanz |
| Status | |
| 2021 zurückgetreten | |
Ruedi Wild (* 3. April 1982 in Richterswil) ist ein ehemaliger Schweizer Duathlet und Triathlet. Er ist U23-Europameister (2005), mehrfacher Schweizer Meister (2011–2015), Olympiateilnehmer (2012) und Vizeweltmeister auf der Triathlon-Langdistanz (2018). Er führt die Bestenliste Schweizer Triathleten auf der Ironman-Distanz an.
Werdegang
Ruedi Wild war seit dem Jahr 2000 Mitglied der Schweizerischen Triathlon-Nationalmannschaft und startete im Elite-B-Kader. Er war Mitglied des Swiss Triathlon Team London 2012. 2003 wurde er U23-Vizeeuropameister Duathlon.
U23-Europameister Triathlon 2005
2005 wurde Wild U23-Europameister Triathlon.
2009 und 2010 wurde er mit dem Schweizer Team Triathlon-Weltmeister in der Team-Sprint-Wertung.
Im August 2011 wurde er mit der Schweizer Mannschaft in Lausanne Vizeweltmeister und eine Woche später Schweizer Meister Triathlon auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen). 2012 konnte er diesen Erfolg wiederholen.
Olympische Spiele 2012
Im Juni 2012 qualifizierte er sich für die Olympischen Spiele und ging in London zusammen mit Nicola Spirig, Daniela Ryf und Sven Riederer für die Schweiz an den Start.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />7 weitere Athleten für London selektioniert ( des Vorlage:IconExternal vom 17. Juni 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (15. Juni 2012)</ref> Er erreichte den 39. Rang.
Im August 2013 holte er zum dritten Mal in Folge den Titel des Schweizer Meisters Triathlon auf der olympischen Distanz.
Schweizer Meister Duathlon 2014
In Zofingen wurde er im Mai 2015 nach 2014 zum zweiten Mal Schweizer Duathlon-Meister<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ruedi Wild und Martina Krähenbühl sind Schweizermeister 2015 ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>, und nur eine Woche später wurde er Vierter bei der Europameisterschaft auf der Triathlon-Mitteldistanz. Im Juni gewann er den Ironman 70.3 Switzerland, nachdem er hier im Vorjahr Zweiter geworden war, und er wurde in Schweden Vierter bei der Weltmeisterschaft auf der Triathlon-Langdistanz. Im August wurde er im österreichischen Bundesland Salzburg auf der Mitteldistanz Elfter bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft im Rahmen des Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun.
Triathlon-Langdistanz seit 2016
Im April 2016 startete er erstmals auf der Ironman-Distanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen) und belegte beim Ironman South Africa den sechsten Rang. Bei den Schweizer Meisterschaften konnte er sich im Juni 2016 in Rapperswil-Jona mit dem zweiten Rang im Ironman 70.3 Switzerland den Titel auf der Mitteldistanz sichern (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen), und in Italien konnte er nur eine Woche später auch den zweiten Sieg in einem Ironman-70.3-Rennen holen. Im September wurde er in Australien Dritter bei den Ironman 70.3 World Championships. Auf Hawaii ging er im Oktober 2016 erstmals beim Ironman Hawaii (Ironman World Championships) an den Start und belegte den 21. Rang.
Im Mai 2017 wurde er in Zofingen zum dritten Mal Schweizer Meister Duathlon und im Juli Zweiter beim Ironman Switzerland. Im Juli 2018 wurde er in Dänemark Vizeweltmeister auf der ITU-Langdistanz. Bei den Ironman World Championships belegte er im Oktober als bester Schweizer mit persönlicher Bestzeit auf der Ironman-Distanz in 8:14:31 h den 14. Rang.
Anfang Mai 2021 wurde der 39-Jährige auf der Mitteldistanz Zweiter in Mexiko bei der Challenge Cancun und vier Wochen später Sechster bei der Erstaustragung der Challenge St. Pölten. Im September wurde er Dritter bei der Erstaustragung des Ironman Switzerland in Thun. Im November wurde er Zweiter im Ironman Mexico, und nach 7:36:35 Stunden mit persönlicher Bestzeit auf der Ironman-Distanz trug er sich als Drittschnellster in die Weltbestenliste ein. Von der Professional Triathletes Organisation (PTO) wird diese Zeit allerdings nicht anerkannt, da die Strecken beim Schwimmen und Laufen als irregulär eingestuft wurden.<ref>Kevin Mackinnon: PTO removes Kristian Blummenfelt's 7:21 from record list. 10. Dezember 2021, abgerufen am 25. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach diesem Ironman in Cozumel erklärte Wild seine Profikarriere im Triathlon nach 20 Jahren für beendet.<ref>Ruedi Wild verabschiedet sich mit Paukenschlag aus dem Profi-Triathlon (26. November 2021)</ref>
Privates
Ruedi Wild lebt in Samstagern. Im Mai 2017 wurde sein Sohn geboren.
Auszeichnungen
- Swiss Triathlon Award 2017 (Schweizer Triathlet des Jahres)<ref>JOLANDA ANNEN UND RUEDI WILD ZU DEN SCHWEIZER TRIATHLETEN DES JAHRES 2017 GEKÜRT (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (10. Dezember 2017)</ref>
Sportliche Erfolge
Vorlage:BoxenVerschmelzen Vorlage:Klappleiste/Anfang
| Datum/Jahr | Rang | Wettbewerb | Austragungsort | Zeit | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|
| Vorlage:DatumZelle | 1 | Schweizer Duathlon-Meisterschaften | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zofingen | 01:30:46 | Schweizer Meisterschaft beim Intervall-Duathlon |
| Vorlage:DatumZelle | 1 | Schweizer Duathlon-Meisterschaften | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zofingen | 01:30:44 | Schweizer Meisterschaft beim Intervall-Duathlon (4 km Laufen, 16 km Radfahren, 4 km Laufen, 16 km Radfahren, 4 km Laufen) |
| Vorlage:DatumZelle | 1 | Schweizer Duathlon-Meisterschaften | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zofingen | 01:29:09 | |
| Vorlage:DatumZelle | 2 | ETU Duathlon European Championship U23 | Italien Varallo-Sesia | 01:57:07 |
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Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang
Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:BoxenVerschmelzen/Ende (DNF – Did Not Finish)
Weblinks
- Website von Ruedi Wild
- Profil für Ruedi Wild beim Institut für Angewandte Trainingswissenschaft, abgerufen am 12. Juni 2016
- Profil und Resultate von Ruedi Wild in der Datenbank der ITU auf Triathlon.orgVorlage:Abrufdatum (englisch).
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wild, Ruedi |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Duathlet und Triathlet |
| GEBURTSDATUM | 3. April 1982 |
| GEBURTSORT | Richterswil |
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