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Aabach (Obersee)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Aabach
Datei:Aabach Uznach 002.JPG
Aabach in Uznach

Aabach in Uznach

Daten
Gewässerkennzahl CH: 616
Lage Appenzeller Alpen

SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz

Flusssystem Rhein
Abfluss über Limmat → Aare → Rhein → Nordsee
Ursprungsgebiete Zusammenfluss:
von Goldingerbach und Ranzach östlich von Eschenbach-Hinterwis
47° 14′ 9″ N, 8° 57′ 41″ O
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Quelle des Hauptstrang-Oberlaufs Goldingerbach:
bei Ritt südlich des Chegelbodens
47° 17′ 51″ N, 9° 1′ 12″ O

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Quellhöhe Quelle des Hauptstrang-Oberlaufs Goldingerbach:
ca. 1260 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref> 

Zusammenfluss von Goldingerbach und Ranzach:
ca. 439 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref>
Mündung bei Schmerikon in den ZürichseeKoordinaten: 47° 13′ 15″ N, 8° 56′ 26″ O; CH1903: 713757 / 231083
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47° 13′ 15″ N, 8° 56′ 26″ O {{#coordinates:47,22088|8,940597|
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Mündungshöhe 406 m ü. M.<ref name="mapgeoadmin1" />
Höhenunterschied 854 m
Sohlgefälle 54 ‰
Länge 15,9 km<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref> 
mit Oberlauf Goldingerbach

ca. 3,3 km<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref>
nur Aabach
Einzugsgebiet 38,7 km²<ref name="mapgeoadmin1">Fliessgewässer Aabach (SG) – Schmerikon, Uznach, Eschenbach (SG). In: geo.admin.ch. Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref>
Abfluss am Pegel Schmerikon<ref name="hydrobl1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Abfluss des Aabachs von 1990 bis 2012 (PDF) (Memento vom 10. September 2014 im Internet Archive). Umwelt Kanton St. Gallen</ref> NNQ (1997)
MQ 1990–2012
HHQ (1999)
1,04 m³/s
2 m³/s
4,36 m³/s
Abfluss<ref name="bafu">Mittlere Abflüsse (m³/s) und Abflussregimetyp für das Gewässernetz der Schweiz. Bundesamt für Umwelt (BAFU).</ref><ref>Auffällig der Unterschied zwischen dem gemessenen MQ-Wert am Pegel Schmerikon und dem modellierten Wert an der Mündung</ref>
AEo: 38,7 km²
an der Mündung
MQ
Mq
1,49 m³/s
38,5 l/(s km²)
Aabach (Obersee) (Appenzeller Alpen)
Aabach (Obersee) (Appenzeller Alpen)
Zusammen-
fluss
Appenzeller Alpen
Quelle des Goldingerbachs, Zusammenfluss mit der Ranzach und Mündung des Aabachs

Der Aabach ist ein etwas über 3 Kilometer mit seinem Oberlauf Goldingerbach fast 16 Kilometer langer Zufluss des Zürichsees (Obersee) im Schweizer Kanton St. Gallen. Er entsteht durch die Vereinigung des Goldingerbachs mit der Ranzach in einem waldigen Tobel nahe Uznaberg in der Gemeinde Uznach.

Geographie

Verlauf

Quellbäche

Goldingerbach

Der Goldingerbach ist der 12,7 Kilometer lange, nordöstliche und rechte Quellbach des Aabachs. Mit einem Einzugsgebiet von 22,1 km² und einem mittleren Abfluss (MQ) von 870 l/s ist er ein Teil von dessen hydrologischen Hauptstrang.

Er entspringt auf etwa 1257 m ü. M. nahe der Tweralpspitz (1331 m ü. M.) auf dem Gemeindegebiet von Eschenbach und fliesst hauptsächlich in südwestliche Richtung. In seinem Oberlauf durchquert er das Goldinger Tal und in seinem Unterlauf unter anderem das Hundschöpflitobel. Hauptzufluss ist der 2,9 Kilometer lange Rossfallenbach.

Ranzach

Die Ranzach ist der fast 9,7 Kilometer lange, ostnordöstliche und linke Quellbach des Aabachs. Mit ihrem etwas kleineren Einzugsgebiet von 15,68 km² und einem mittleren Abfluss (MQ) von 600 l/s ist sie ein Nebenstrang in dessen Flusssystem.

Sie entspringt auf etwa 1194 m ü. M. am Schwammegg (1282 m ü. M.) ebenfalls auf dem Gemeindegebiet von Eschenbach. Sie fliesst vorwiegend in südwestliche Richtung und durchquert dabei das Hebeltobel und das Ranzachtobel. Hauptzufluss ist der 5,8 Kilometer lange Hofmülibach.

Weiterer Verlauf

Ab dem Austritt des Aabachs aus dem Tobel beim Weiler Brugg bis zur Mündung bei Schmerikon ist der Aabach seit den 1930er Jahren kanalisiert. Im Aatal und in Uznaberg wurde das Wasser des Aabach bis in jüngste Zeit zur Stromherstellung durch die Textilindustrie genutzt.

Einzugsgebiet

Das 38,7 km² grosse Einzugsgebiet des Aabachs liegt in den Appenzeller Alpen und wird über die Limmat, die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es besteht zu 34,0 % aus bestockter Fläche, zu 57,5 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 6,9 % aus Siedlungsfläche und zu 1,6 % aus unproduktiven Flächen.

Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = left:30 bottom:20 top:10 right:20 DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0

  1. The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)

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Die mittlere Höhe beträgt 805,3 m ü. M.<ref>Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Aabach. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> und der höchste Punkt ist der Tweralpspitz mit 1332 m ü. M. im Nordosten des Einzugsgebietes.

Hydrologie

Bei der Mündung des Aabachs in den Obersee beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 1,49 m³/s.<ref name="bafu" /> Sein Abflussregimetyp ist pluvial supérieur<ref> Abrufbar unter Gesamtes HyWa Heft 3, 2006.</ref> und seine Abflussvariabilität 24.<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref>

Vorlage:Hydrograph

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />