Aabach (Obersee)
Der Aabach ist ein etwas über 3 Kilometer mit seinem Oberlauf Goldingerbach fast 16 Kilometer langer Zufluss des Zürichsees (Obersee) im Schweizer Kanton St. Gallen. Er entsteht durch die Vereinigung des Goldingerbachs mit der Ranzach in einem waldigen Tobel nahe Uznaberg in der Gemeinde Uznach.
Geographie
Verlauf
Quellbäche
Goldingerbach
Vorlage:Hauptartikel Der Goldingerbach ist der 12,7 Kilometer lange, nordöstliche und rechte Quellbach des Aabachs. Mit einem Einzugsgebiet von 22,1 km² und einem mittleren Abfluss (MQ) von 870 l/s ist er ein Teil von dessen hydrologischen Hauptstrang.
Er entspringt auf etwa Vorlage:Höhe nahe der Tweralpspitz (Vorlage:Höhe) auf dem Gemeindegebiet von Eschenbach und fliesst hauptsächlich in südwestliche Richtung. In seinem Oberlauf durchquert er das Goldinger Tal und in seinem Unterlauf unter anderem das Hundschöpflitobel. Hauptzufluss ist der 2,9 Kilometer lange Rossfallenbach.
Ranzach
Vorlage:Hauptartikel Die Ranzach ist der fast 9,7 Kilometer lange, ostnordöstliche und linke Quellbach des Aabachs. Mit ihrem etwas kleineren Einzugsgebiet von 15,68 km² und einem mittleren Abfluss (MQ) von 600 l/s ist sie ein Nebenstrang in dessen Flusssystem.
Sie entspringt auf etwa Vorlage:Höhe am Schwammegg (Vorlage:Höhe) ebenfalls auf dem Gemeindegebiet von Eschenbach. Sie fliesst vorwiegend in südwestliche Richtung und durchquert dabei das Hebeltobel und das Ranzachtobel. Hauptzufluss ist der 5,8 Kilometer lange Hofmülibach.
Weiterer Verlauf
Ab dem Austritt des Aabachs aus dem Tobel beim Weiler Brugg bis zur Mündung bei Schmerikon ist der Aabach seit den 1930er Jahren kanalisiert. Im Aatal und in Uznaberg wurde das Wasser des Aabach bis in jüngste Zeit zur Stromherstellung durch die Textilindustrie genutzt.
Einzugsgebiet
Das 38,7 km² grosse Einzugsgebiet des Aabachs liegt in den Appenzeller Alpen und wird über die Limmat, die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 34,0 % aus bestockter Fläche, zu 57,5 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 6,9 % aus Siedlungsfläche und zu 1,6 % aus unproduktiven Flächen.
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Die mittlere Höhe beträgt Vorlage:Höhe<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> und der höchste Punkt ist der Tweralpspitz mit Vorlage:Höhe im Nordosten des Einzugsgebietes.
Hydrologie
Bei der Mündung des Aabachs in den Obersee beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 1,49 m³/s.<ref name="bafu" /> Sein Abflussregimetyp ist pluvial supérieur<ref>Vorlage:Literatur Abrufbar unter Vorlage:Internetquelle</ref> und seine Abflussvariabilität 24.<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref>
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />