TuS Ferndorf
| TuS Ferndorf | |||
| Voller Name | Turn- und Spielverein Ferndorf e. V. | ||
| Gegründet | 1888 | ||
| Vereinsfarben | Rot-Weiß | ||
| Halle | Sporthalle Stählerwiese | ||
| Plätze | 1400 | ||
| Trainer | Ceven Klatt | ||
| Liga | 2. Bundesliga | ||
| 2024/25 | |||
| Rang | 14. Platz | ||
| DHB-Pokal | 1. Runde | ||
| Website | ferndorf-handball.de | ||
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| Größte Erfolge | |||
| National | Westdeutscher Meister (Feldhandball) 1970, 1972 Westfalenmeister (Feldhandball) 1968, 1969 | ||
Der TuS Ferndorf e. V. ist ein Sportverein aus dem nordrhein-westfälischen Kreuztal-Ferndorf. Er wurde im Jahre 1888 gegründet.
Die mehr als 1500 Mitglieder betreiben überwiegend Breitensport. Vor allem im Handball, aber auch in der Leichtathletik sowie im Tennis und Tischtennis wird Leistungssport betrieben.
Vereinswappen
Das Wappen des TuS Ferndorf ziert das Wahrzeichen der Stadt Kreuztal, der Kindelsbergturm, umgeben von für das Siegerland charakteristischen Wäldern. Im Gegensatz zum Logo der ebenfalls aus Kreuztal stammenden Krombacher Brauerei ist im Wappen des TuS Ferndorf noch der Turm ohne Antenne, aus der Zeit vor dem Umbau im Jahr 1953, abgebildet.
Handballabteilung
Die bedeutendste Abteilung stellen die Handballer. Derzeit (Stand 2026) gibt es dort drei Herren- und neun Jugendmannschaften. Auch der Damenhandball hat beim TuS Ferndorf eine Tradition, allerdings existiert seit der Saison 2024/25 keine Mannschaft mehr. Das Team wurde nach Beendigung der Saison in der Verbandsliga Staffel 3 abgemeldet. Die erste Herrenmannschaft spielt derzeit in der 2. Handball-Bundesliga. Die zweite Mannschaft spielte von der Saison 2017/18 bis 2022/23 in der viertklassigen Oberliga Westfalen, in welcher die erste Mannschaft bis 2008 selbst noch agierte. In der Saison 2025/26 treten die Siegerländer in der fünftklassigen Oberliga Staffel 2 an. Die dritte Mannschaft spielt in der Bezirksliga Südwestfalen. Die A-Jugend des Vereins nahm zwischen den Saisons 2011/12 und 2016/17 vier Mal an der A-Jugend-Bundesliga teil.<ref>A-Jugend des TuS erstligareif</ref>
Leichtathletikabteilung
Der Leistungssport der Leichtathletikabteilung des TuS Ferndorf ist gemeinsam mit weiteren Nord-Siegerländer Sportvereinen in der 1970 gegründeten LG Kindelsberg Kreuztal organisiert, einer der ältesten Leichtathletik-Vereinigungen Deutschlands.<ref>LG Kindelsberg Kreuztal: Gründung der LG Kindelsberg. Abgerufen am 31. März 2026.</ref>
Sporthallen und Räumlichkeiten
Die 1. Handball-Herrenmannschaft trägt ihre Heimspiele in der Sporthalle Stählerwiese in Kreuztal aus, welche neben dem gleichnamigen Stadion Stählerwiese liegt. Die in den 1970er Jahren erbaute Halle verfügt zurzeit über 1400 Zuschauerplätze. Beim Ausbau im Jahr 2020 wurde auf der Südseite der Halle eine neue Tribüne mit über 300 Sitz- und einigen Stehplätzen errichtet, sodass die Gesamtzahl der Sitzplätze von 600 auf über 900 erhöht wurde.<ref>Neue Tribüne in der SPH Stählerwiese für den TuS Ferndorf. In: Dr. Ing. Henne. 29. Oktober 2020, abgerufen am 13. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Eine Lounge für VIP-Gäste wurde ebenfalls neu gebaut. Gegenüber der Haupttribüne wird bei den Spielen der 1. Mannschaft eine mobile Tribüne errichtet.
Weiterhin nutzt der TuS für den Spielbetrieb seiner Mannschaften die an die Stählerwiese angrenzende Zweifachhalle. In dieser gibt es ca. 200 Sitz- und einige Stehplätze für Zuschauer.<ref>Sporthallen. In: TuS Ferndorf. Abgerufen am 13. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für den Breitensport wird unter anderem eine Sporthalle in Ferndorf genutzt<ref>Ferndorf · Ferndorf heute. Abgerufen am 13. Januar 2022.</ref>.
Die Spielbetriebs-GmbH des TuS Ferndorf betreibt eine Geschäftsstelle mit angestelltem Personal in der Kreuztaler Innenstadt. Die Handballabteilung des Gesamtvereins hat ihre Klub-Räumlichkeiten in Kreuztal-Ferndorf, in unmittelbarer Nähe zur dortigen Sporthalle.
Feldhandball
Bereits in den 1950er-Jahren gehörte der TuS für einige Jahre der Oberliga Westfalen als der damals höchsten Spielklasse an. Mit dem letzten Aufstieg 1963 etablierte sich die Mannschaft dort, verpasste 1966 jedoch klar die Qualifikation zur neu eingeführten Bundesliga. 1968 und 1969 verpassten die Kreuztaler jeweils als Westfalenmeister zwei Mal den Aufstieg über die Westdeutsche Meisterschaft, qualifizierten sich aber für die ab 1970 eingeführte Regionalliga West. Von dort gelang gleich in der ersten Spielzeit als Westdeutscher Meister der Aufstieg in die Bundesliga. In der einzigen Bundesligasaison belegte der TuS mit nur sieben Punkten aus vierzehn Spielen den letzten Platz der Nordstaffel und stieg damit umgehend wieder ab. 1972 gelangen zwar erneut Staffelsieg und Meisterschaft in der Regionalliga West, jedoch war aufgrund der besonderen Regelungen anlässlich der Olympischen Spiele 1972 (bei denen Handball nur in der Halle gespielt wurde, sodass die Feldhandballsaison nur unter eingeschränkten Bedingungen und ohne Nationalspieler ausgetragen wurde) der Aufstieg in die Bundesliga ausgesetzt. 1973 wurde der TuS Ferndorf erneut Staffelsieger und anschließend Westdeutscher Vizemeister hinter dem TSV Altenhagen 03. Da die Bundesliga nach dieser Saison abgeschafft war, stieg niemand mehr dorthin auf. In der letzten Spielzeit der Feldhandball-Regionalliga West wurde der TuS Ferndorf 1975 ohne Punktverlust (24-0 Punkte) wiederum Staffelsieger, verpasste aber durch eine 20:27-Niederlage gegen den TuS Nettelstedt in der Westdeutschen Endrunde die Qualifikation zur letzten Deutschen Meisterschaft im Feldhandball.
Professioneller Handballsport
Die Geschichte des TuS Ferndorf als Standort eines (zunächst semi-)professionellen Handballvereins begann im März 2011; seinerzeit wurde beschlossen, die erste Mannschaft aus haftungs- und finanztechnischen Gründen in eine Spielbetriebs-GmbH auszulagern. Nachdem die Mannschaft 2008 aus der viertklassigen Oberliga aufgestiegen war und sich in den folgenden beiden Spielzeiten in der Drittklassigkeit etabliert hatte, gewann man 2011 erstmals die Staffel West der 3. Liga. Jedoch war schon vorher bekanntgegeben worden, aus finanziellen Gründen nicht in der 2. Liga spielen zu wollen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pressemitteilung des TuS Ferndorf, 1. Mai 2011 ( vom 8. Mai 2011 im Internet Archive)</ref> Die folgende Saison stand dann aber ganz im Zeichen der Aufstiegsvorbereitung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lizenz beantragt ( vom 25. April 2012 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pressekonferenz zum Thema 2. Liga ( vom 11. Mai 2012 im Internet Archive)</ref> Es gelang frühzeitig, den Etat mit Hilfe der Sponsoren für die nächste Saison um 35 % zu steigern. Der erstmalige Aufstieg gelang, jedoch stieg das Team nach der Saison 2012/2013 in der 2. Handball-Bundesliga wieder in die 3. Liga ab.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Ferndorf ist abgestiegen“, www.zweitewelle.de, 26. Mai 2013 ( vom 8. Januar 2016 im Internet Archive)</ref> Aus dieser ersten Zweitliga-Saison der TuS-Geschichte stammt der bis heute gültige Torrekord eines einzelnen Spielers in einem einzelnen Zweitligaspiel: Am 26. Dezember 2012 erzielte Simon Breuer 17 Treffer beim Auswärtssieg gegen den TV Hüttenberg.<ref>Westfalenpost: TuS Ferndorf gelingt das Weihnachtswunder bei Spitzenklub Hüttenberg - 30:27-Triumph. Abgerufen am 19. April 2026.</ref> Nach dem Abstieg verließ der langjährige Erfolgs- und Aufstiegstrainer Časlav Dinčić den Verein. Neuer Trainer wurde Erik Wudtke. Unter dessen Ägide erfolgte 2015 der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Nachdem Wudtke den TuS nach dem Aufstieg in Richtung Bayer Dormagen verlassen hatte, wurde Michael Lerscht neuer Cheftrainer. Lerscht war zuvor Trainer der 2. Mannschaft und langjähriger Spieler der 1. Mannschaft gewesen. Unter seiner Leitung gelang in der Saison 2015/16 erstmals der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Nach der zweiten Zweitligasaison in Folge stieg die Mannschaft am Ende der Saison 2016/2017 jedoch wieder in die 3. Liga West ab.
Im DHB-Pokal erreichte der Verein in der Spielzeit 2017/18 erstmals das Achtelfinale. Das Heimspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister Rhein-Neckar-Löwen wurde am 18. Oktober 2017 in der Schwalbe-Arena in Gummersbach ausgetragen. Dort erreichte man mit rund 3500 Zuschauern mehr Besuch als in der heimischen Sporthalle in Kreuztal möglich gewesen wäre. Ferndorf unterlag 24:28. Zuvor hatte man in der ersten Runde des Turniers mit Bundesligist GWD Minden und Zweitligist TV Emsdetten zwei höherklassige Mannschaften ausgeschaltet.
Die Saison 2017/18 beendete man mit 59:1 Punkten als Meister, womit der direkte Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga gelang. Erst am letzten Spieltag gab es mit einem 18:18-Unentschieden gegen die SG Schalksmühle-Halver den ersten Punktverlust der Saison. Die Hinrunde der 2. Handball-Bundesliga 2018/19 beendete der TuS mit 12 Siegen aus 19 Spielen als bester Aufsteiger seit vier Jahren. Fünf Spieltage vor Saisonende schaffte der TuS den vorzeitigen Klassenerhalt und erzielte mit dem achten Tabellenplatz das beste Ergebnis seiner bisherigen Zweitliga-Historie. Zur Saison 2019/20 erhöht sich der Etat der Spielbetriebs-GmbH von 830.000 € auf 950.000 €, womit man jedoch immer noch deutlich unter dem Ligadurchschnitt lag.<ref>Lutz Großmann: Der Traum von der Siegerland-Arena. 7. Juni 2019, abgerufen am 13. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 7. November 2019 kam es am 11. Spieltag der Saison 2019/20 erstmals in der Geschichte des Vereins zum Derby in einem Pflichtspiel gegen den VfL Gummersbach, welcher in der Vorsaison erstmals aus der Bundesliga abgestiegen war. Gummersbach gewann in eigener Halle mit 19:18. Am 26. Dezember 2019 trug der TuS Ferndorf das Spiel mit der vermutlich größten Zuschauerzahl seiner Vereinsgeschichte aus: Zum „Weihnachtsspiel“ am 18. Spieltag beim HSV Hamburg kamen 8.942 Zuschauer in die Hamburger Barclays Arena. Ferndorf gewann mit 24:20.<ref>HSV Handball: HSVH kassiert 20:24-Niederlage beim Weihnachtsspiel gegen TuS Ferndorf. Abgerufen am 31. März 2026.</ref> Die aufgrund der COVID-19-Pandemie abgebrochene Saison 2019/20 beendete der TuS nach Quotientenregelung auf Platz 9<ref>Gesamt-Tabelle | 2. HBL Saison 19/20 | LIQUI MOLY HBL. Abgerufen am 23. April 2020.</ref> und konnte damit erstmals in der Vereinsgeschichte zwei Mal in Folge die Klasse in der 2. Handball-Bundesliga halten. Nach dem Saisonende wurde mit dem schwedischen Spielmacher Julius Lindskog-Andersson erstmals ein Ferndorfer Spieler zum Most Valuable Player einer 2. Handball-Bundesliga-Saison gewählt.<ref>Siegener Zeitung: Ferndorfer Julius Lindskog Andersson ist MVP. Abgerufen am 19. April 2026.</ref> Im Sommer 2020 folgte dessen Vater Robert Andersson als Cheftrainer der 1. Mannschaft auf den seit 2015 tätigen Lerscht, der zum Ligakonkurrenten ASV Hamm-Westfalen wechselte. Auch unter Anderssons Leitung blieb die Mannschaft in der Saison 20/21, zum dritten Mal in Folge, zweitklassig. Nach einem Kaderumbruch im Sommer 2021 stand der TuS Ferndorf zum Ende der Hinrunde der Zweitligasaison 2021/22 mit nur acht Pluspunkten auf dem letzten Platz. In der Rückrunde folgte zwar eine fulminante Aufholjagd mit 22 geholten Punkten, dies reichte jedoch nicht: Am letzten Spieltag stieg man trotz eines Auswärtssiegs bei Bayer Dormagen ab. Ausschlaggebend war bei gleicher Punktzahl eine im Vergleich zum ersten Nicht-Absteiger TV Großwallstadt um −5 schlechtere Tordifferenz. Auf die vierte Zweitligasaison in Folge folgte daher 2022 wieder der Gang in die 3. Liga.<ref>TuS Ferndorf siegt in Dormagen und muss doch den Abstieg hinnehmen. Abgerufen am 25. Juni 2022.</ref>
Nach einem zweiten Platz in der Drittligasaison 2022/23 und einem sechsten Platz in den Aufstiegs-Playoffs gab Robert Andersson seinen Abschied bekannt, neuer Trainer wurde im Sommer 2023 Ceven Klatt, welcher wie bereits Michael Lerscht über eine Historie als TuS-Spieler verfügt. Nach der Saison 2023/24 kehrte Ferndorf ohne Saison-Niederlage in die 2. Bundesliga zurück<ref>TuS Ferndorf zurück in Handball-Bundesliga. In: radiosiegen.de. 17. Juni 2024, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>, ein wichtiger Faktor hierfür war die Verpflichtung des ehemaligen kroatischen Nationalspielers Janko Kević vom kroatischen Topclub RK Nexe Našice<ref>Siegener Zeitung: TuS Ferndorf verliert seinen Denker und Lenker. Abgerufen am 19. April 2026.</ref>. Auf der Jahreshauptversammlung wurde die 2011 gegründete Handball-GmbH in eine GmbH und Co. KG umgewandelt, außerdem erhöhte sich der Etat nach dem Aufstieg auf 1,2 Millionen Euro<ref>Siegener Zeitung: TuS Ferndorf ist „gut gerüstet“ für die Aufstiegsrunde. Abgerufen am 31. März 2026.</ref>. Im Frühjahr 2025 kehrte Lerscht nach Ferndorf zurück und übernahm die Funktion des sportlichen Leiters.<ref>Handball World: TuS Ferndorf: Michael Lerscht kehrt zurück. Abgerufen am 19. April 2026.</ref> Seither werden die Positionen des Geschäftsführers Sport (Mirza Sijaric), des sportlichen Leiters (Michael Lerscht) und des Cheftrainers (Ceven Klatt) allesamt von ehemaligen Spielern besetzt. In der Saison 2024/25 gelang es in einem denkbar engen Abstiegskampf überraschend, die Zweitklassigkeit zu halten. Im Mai 2025 debütierte mit dem Portugiesen Gabriel da Rocha Viana erstmals in der Vereinsgeschichte ein Spieler während seiner Zeit beim TuS Ferndorf in einer A-Nationalmannschaft.<ref>Siegener Zeitung: TuS Ferndorf: Gabriel da Rocha Viana vor Länderspiel-Premiere. Abgerufen am 31. März 2026.</ref> Für die Zweitliga-Saison 2025/26 wird mit einem Etat von 1,53 Millionen Euro kalkuliert.<ref>Siegener Zeitung: TuS Ferndorf stockt Etat für das zweite Zweitliga-Jahr deutlich auf. Abgerufen am 31. März 2026.</ref> Im Januar 2026 debütierte mit Can Adanir für die Türkei der zweite Spieler der Vereinsgeschichte für eine A-Nationalmannschaft, während er in Ferndorf unter Vertrag stand.<ref>Handball World: 2. HBL: Ferndorf verlängert mit Nationalspieler. Abgerufen am 31. März 2026.</ref>
Saisonbilanzen seit 2001
| Saison | Spielklasse | Platz | Sp | S | U | N | Tore | Diff. | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2001/02 | Oberliga Westfalen | 4 | 28 | 17 | 5 | 6 | 827:767 | +60 | 39:17 |
| 2002/03 | Oberliga Westfalen | 2 | 24 | 21 | 0 | 3 | 750:581 | +169 | 42:6 |
| 2003/04 | Oberliga Westfalen | 2 | 24 | 18 | 3 | 3 | 778:672 | +106 | 39:9 |
| 2004/05 | Oberliga Westfalen | 5 | 26 | 16 | 3 | 7 | 798:736 | +62 | 35:17 |
| 2005/06 | Oberliga Westfalen | 6 | 26 | 13 | 4 | 9 | 782:736 | +46 | 30:22 |
| 2006/07 | Oberliga Westfalen | 3 | 26 | 18 | 2 | 6 | 882:774 | +108 | 38:14 |
| 2007/08 | Oberliga Westfalen | 1 | 26 | 24 | 0 | 2 | 989:814 | +175 | 48:4 |
| 2008/09 | Regionalliga West | 5 | 30 | 18 | 2 | 10 | 1088:1011 | +77 | 38:22 |
| 2009/10 | Regionalliga West | 7 | 30 | 15 | 3 | 12 | 1047:979 | +68 | 33:27 |
| 2010/11 | 3. Liga West<templatestyles src="FN/styles.css" /> * | 1 | 30 | 20 | 5 | 5 | 950:819 | +131 | 45:15 |
| 2011/12 | 3. Liga West | 1 | 30 | 21 | 5 | 4 | 896:784 | +112 | 47:13 |
| 2012/13 | 2. Handball-Bundesliga | 19 | 36 | 7 | 3 | 26 | 985:1114 | −129 | 17:55 |
| 2013/14 | 3. Liga West | 2 | 30 | 23 | 1 | 6 | 941:829 | +112 | 47:13 |
| 2014/15 | 3. Liga West | 1 | 30 | 28 | 0 | 2 | 990:755 | +235 | 56:4 |
| 2015/16 | 2. Handball-Bundesliga | 17 | 40 | 12 | 6 | 22 | 1032:1121 | −89 | 30:50 |
| 2016/17 | 2. Handball-Bundesliga | 18 | 38 | 9 | 4 | 25 | 927:1021 | −94 | 22:54 |
| 2017/18 | 3. Liga West | 1 | 30 | 29 | 1 | 0 | 881:620 | +261 | 59:1 |
| 2018/19 | 2. Handball-Bundesliga | 8 | 38 | 18 | 5 | 15 | 971:951 | +20 | 41:35 |
| 2019/20 | 2. Handball-Bundesliga<templatestyles src="FN/styles.css" /> ** | 9 | 24 | 11 | 3 | 10 | 594:606 | –11 | 25:23 |
| 2020/21 | 2. Handball-Bundesliga | 14 | 36 | 14 | 3 | 19 | 890:896 | –6 | 31:41 |
| 2021/22 | 2. Handball-Bundesliga | 18 | 38 | 13 | 4 | 21 | 1034:1067 | –33 | 30:46 |
| 2022/23 | 3. Liga West | 2 | 26 | 21 | 1 | 4 | 817:650 | +167 | 43:9 |
| 2023/24 | 3. Liga Süd-West | 1 | 26 | 25 | 1 | 0 | 828:639 | +189 | 51:1 |
| 2024/25 | 2. Handball-Bundesliga | 14 | 34 | 13 | 4 | 17 | 945:968 | –23 | 30:38 |
| Aufstieg | |
| Abstieg |
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<templatestyles src="FN/styles.css" />
Kader der Saison 2025/26
Ehemalige Spieler
- Lukas Zerbe
- Torben Matzken
- Alexander Koke
- Janko Kevic
- Lucas Puhl
- Alex Orlov
- Marijan Bašić
- David Breuer
- Miroslav Volentics
- Florian Baumgärtner
- Uroš Paladin
- Lucas Schneider
- Branimir Koloper
- Tim Sartisson
- Andreas Heyme
- Tim Rüdiger
- Marko Karaula
- Daniel Mestrum
- Moritz Barkow
- Marin Đurica
- Nikola Stojčevski
- Julius Lindskog-Andersson
- Jonas Faulenbach
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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22 Jonas Wilde | 72 Can Adanir | 3 Josip Ereš | 4 Fynn Herzig | 5 Julius Meyer-Siebert | 6 Gabriel Viana | 8 Julius Fanger | 13 Hendrik Stock | 14 Hampus Dahlgren | 17 Mattis Michel | 18 Daniel Hideg | 19 Nico Schnabl | 20 Philip Würz | 25 Marvin Mundus | 29 Fabian Hecker | 44 Tom Jansen | 73 Valentino Duvančić | 74 Lukas Süsser | Trainer: Ceven Klatt
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang HBW Balingen-Weilstetten | SG BBM Bietigheim | HSC 2000 Coburg | Dessau-Roßlauer HV | TSV Bayer Dormagen | HC Elbflorenz | TUSEM Essen | TuS Ferndorf | Die Eulen Ludwigshafen | TV Großwallstadt | VfL Eintracht Hagen | TV Hüttenberg | HSG Krefeld | VfL Lübeck-Schwartau | TuS N-Lübbecke | HSG Nordhorn-Lingen | HC Oppenweiler/Backnang | 1. VfL Potsdam Vorlage:Klappleiste/Ende