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Redeker Sellner Dahs

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Redeker Sellner Dahs

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Rechtsform Partnerschaftsgesellschaft mbB
Gründung 1929
Sitz Bonn, 6 Standorte
Mitarbeiterzahl 146 Anwälte, 45 Partner
Branche öffentliches Recht, öffentliches Wirtschaftsrecht, privates Baurecht, Wirtschaftsstrafrecht<ref name="KHB" />
Website www.redeker.de
Stand: 2016

Redeker Sellner Dahs (ehem. Redeker Sellner Dahs & Widmaier, ehem. Redeker Schön Dahs & Sellner, ehem. Redeker & Dahs<ref name="KHB" />) ist eine Anwaltssozietät mit Sitz in Bonn und weiteren Standorten in Berlin, Brüssel, Leipzig, London und München, für die circa 150 Anwälte tätig sind, davon 45 Partner.

Geschichte

Die Sozietät geht auf die durch Hans Dahs sen. 1929 in Bonn gegründete Kanzlei zurück. 1954 schlossen sich Hans Dahs sen., der als Strafverteidiger bundesweites Renommee erlangt hatte, und Konrad Redeker zu einer Sozietät zusammen. Daraus ergab sich als weiterer Schwerpunkt Verfassungs- und Verwaltungsrecht. Mit Kurt Schön trat 1958 der dritte Sozius hinzu. Er baute den zivil- und gesellschaftsrechtlichen Bereich aus. 1964 erweiterten der Strafrechtler Hans Dahs jun., Sohn des Gründers, und 1968 der Verwaltungsrechtler Dieter Sellner die Sozietät. Von 1989 bis 2000 bestand auch ein Büro in Hamburg, von 2001 bis 2010 eines in Karlsruhe. Vorübergehend bestand auch ein Büro in Köln, das jedoch mit dem Wegfall verfahrenstechnischer Erfordernisse 2002 aufgelöst wurde.

Die Sozietät gründete weitere Standorte in Leipzig (1990), in London (1991), in Berlin (1997), in Brüssel (2003) und 2013 in München.

Mandate

Die Kanzlei vertrat u. a.:

Weitere relevante Verfahren mit Beteiligung der Kanzlei sind u. a.:

  • das Adenauer-Schmeißer-Verfahren<ref name="KHB">Reinhard Pöllath, Ingo Saenger (Hrsg.): 200 Jahre Wirtschaftsanwälte in Deutschland. Nomos, Baden-Baden 2009, ISBN 978-3-8329-4446-9, S. 198 ff. (kanzleihandbuch.de [abgerufen am 7. Oktober 2010]).</ref>
  • der Honecker-Prozess<ref name="KHB" />
  • der Vulkan-Prozess in Bremen<ref name="TS" />
  • die Holzmann-Affäre in Frankfurt<ref name="TS" />
  • der Immobilienskandal der Hypo-Vereinsbank in München<ref name="TS" />
  • die baurechtliche Begleitung von the Squaire<ref>legal500.com</ref>

Darüber hinaus beauftragen auch Bundesbehörden die Sozietät, insbesondere das Bundesinnenministerium,<ref>Johannes Kuhn: Innenministerium mahnt FragDenStaat.de ab. In: Süddeutsche.de. 22. Januar 2014, abgerufen am 22. Januar 2014: „Am 17. Januar erhielten die Betreiber des Portals deshalb eine Abmahnung. Absender: das Bundesinnenministerium. Der Seitenbetreiber solle 887,03 Euro zahlen und eine Verpflichtung abgeben, das Dokument offline zu nehmen.“</ref><ref>Anwaltsschreiben von JBB Rechtsanwälte an Redeker Sellner Dahs. (PDF) FragDenStaat.de, 21. Januar 2014, abgerufen am 22. Januar 2014.</ref> etwa in der Frage, wie hoch Gebühren bei Auskünften nach dem Informationsfreiheitsgesetz ausfallen dürfen.<ref name="Netzpolitik161020">Arne Semsrott: Erfolg für Informationsfreiheit: Innenministerium muss 15.000 Euro an Antragssteller zurückgeben. In: Netzpolitik.org. 20. Oktober 2016, abgerufen am 20. Oktober 2016: „Wie in vielen Verfahren zuvor ließ sich die Bundesregierung vor Gericht nämlich nicht von Hausjuristen vertreten, sondern von der teuren Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs.“</ref>

Förderung

Die Sozietät gründete 2003 die „Konrad-Redeker-Stiftung“ zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, die insb. Doktoranden und Habilitanden im rechtswissenschaftlichen Bereich z. B. durch Stipendien und Druckkostenzuschüsse fördert.<ref>Karoline Meyer: Konrad-Redeker-Stiftung: Promotions- und Habilitationsförderung für überdurchschnittliche Leistung. In: Bonner Rechtsjournal, Heft 1, 2010, ISSN 1866-0606, S. IV.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 50° 43′ 1,9″ N, 7° 7′ 14,6″ O

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