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Velen

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Wappen Deutschlandkarte
[[Datei:{{#property:P94}}|rahmenlos|140x166px|alt=|Wappen der Stadt Velen]]
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 54′ N, 6° 59′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05554064}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 54′ N, 6° 59′ O
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Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Borken
Höhe: 57 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05554064}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 46342
Vorwahl: 02863
Kfz-Kennzeichen: BOR, AH, BOH
Gemeindeschlüssel: 05 5 54 064
Stadtgliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Ramsdorfer Str. 19
46342 Velen
Website: www.velen.de
Bürgermeisterin: Dagmar Jeske (parteilos)
Lage der Stadt Velen im Kreis Borken
<imagemap>

Bild:Velen in BOR.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 35 43 33 102 97 102 96 35 Kreis Borken poly 0 246 85 246 231 133 228 0 0 0 Nordrhein-Westfalen poly 0 492 22 492 36 531 71 518 109 571 59 587 71 599 0 599 Kreis Kleve poly 79 518 109 570 71 584 71 599 385 599 367 577 315 591 262 573 262 545 231 553 183 531 109 531 109 518 Kreis Wesel poly 368 579 385 599 607 599 607 545 584 492 526 481 486 531 418 518 395 545 368 545 Kreis Coesfeld poly 534 481 584 492 607 545 607 220 576 220 584 235 534 237 496 283 438 283 477 323 454 421 Kreis Coesfeld poly 422 0 438 35 469 27 486 0 Niedersachsen poly 584 219 607 220 607 0 486 0 461 27 469 88 502 102 495 124 584 175 Kreis Steinfurt poly 20 492 10 453 71 463 206 393 222 421 254 401 296 309 198 263 240 176 319 162 328 121 368 102 394 47 438 36 418 0 231 0 231 132 71 247 0 247 0 491 Niederlande poly 262 531 274 576 339 599 368 574 367 545 339 545 319 518 Raesfeld poly 351 462 368 545 395 545 438 437 Heiden poly 262 545 244 409 198 442 183 531 231 553 Rhede poly 71 463 208 393 231 421 182 531 118 531 Bocholt poly 254 401 254 531 319 516 339 545 368 540 339 374 Borken poly 418 510 451 421 486 463 535 482 486 531 Reken poly 339 376 351 463 451 433 422 410 407 356 Velen poly 296 309 351 247 438 274 438 291 368 338 Stadtlohn poly 469 88 499 110 486 122 526 150 451 205 418 178 438 150 Heek poly 351 246 438 274 451 202 418 179 430 150 368 102 329 123 319 162 Ahaus poly 368 336 438 291 477 320 457 418 427 421 408 355 368 364 Gescher poly 438 283 495 278 535 235 469 192 441 235 Legden poly 469 197 521 150 584 177 576 235 533 235 Schöppingen poly 368 99 391 49 461 27 469 107 427 150 Gronau poly 198 263 244 174 320 162 351 248 298 309 Vreden poly 254 401 298 309 368 340 368 365 Südlohn poly 10 453 93 477 109 516 37 531 Isselburg desc bottom-right </imagemap>

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Die Stadt Velen (IPA: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈfeːlən]) liegt im westlichen Münsterland im Nordwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen im Kreis Borken im Regierungsbezirk Münster. Im Jahr 2023 erhielt Velen den Titel staatlich anerkannter Luftkurort vom Regierungspräsidenten aus Münster verliehen. Von 2003 bis 2023 war Velen ein staatlich anerkannter Erholungsort. Seit dem 23. August 2012 trägt Velen die Bezeichnung Stadt Velen.<ref>AMTSBLATT für die Gemeinde Velen Nummer/Jahrgang: 07/2012 vom 25. Mai 2012.</ref> Ursprünglich besteht die heutige Stadt Velen aus der Zusammenlegung der Gemeinden Ramsdorf und Velen.

Geografie

Räumliche Lage

Velen liegt nördlich des Höhenzugs Die Berge an der Bocholter Aa.

Stadtgliederung

Velen setzt sich aus den Gebieten der ehemaligen Gemeinden Velen und Ramsdorf zusammen. Diese werden nochmals unterteilt, sodass 5 Ortsteile entstehen:

Nachbargemeinden

Stadt Südlohn Stadt Gescher
Weseke
(zur Stadt Borken)
Kompass Hochmoor
(zur Stadt Gescher)
Stadt Borken Gemeinde Heiden Gemeinde Reken

Geschichte

Erstmals schriftlich erwähnt werden die heutigen Ortsteile um 890 (Velen) beziehungsweise 1050 (Ramsdorf).

Während Ramsdorf in der Folgezeit vor allem durch die Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1319 und den Bau der Burg 1425 den Charakter einer – wenn auch kleinen – Stadt annahm, stand Velen seit dem Mittelalter unter dem dominanten Einfluss der Herren von Velen. Obschon sie seit 1372 dem Bischof von Münster lehnspflichtig waren, gelang es der Familie von Velen, im Laufe der nächsten Jahrhunderte bis in die obersten Ränge des westfälischen Adels aufzusteigen. Hermann VII. von Velen (1516–1595) begründete die engen Beziehungen Velens zum Emsland, die Dietrich von Velen (1591–1657) mit der Gründung der Stadt Papenburg festigte und ausbaute. Alexander von Velen zu Raesfeld (1599–1675) brachte es als Heerführer der katholischen Liga im Dreißigjährigen Krieg zum kaiserlichen Feldmarschall und wurde als westfälischer Wallenstein bezeichnet.

Datei:St. Walburga Kirche in Ramsdorf.jpg
St. Walburga in Velen-Ramsdorf

Die Burg Ramsdorf wurde 1425 für den Münsteraner Fürstbischof Heinrich II. von Moers errichtet. Bereits 1451 in der Münsterischen Stiftsfehde (1450–1457) wurde sie zerstört und anschließend teilweise wieder aufgebaut. Im 17. Jahrhundert verfiel sie erneut. Das heute bestehende rechteckige Backsteingebäude mit Werksteingliederung wurde 1727 von den Brüdern Alexander und Anton Jungeblodt erstellt. Dabei blieben Reste der Anlage des 15. Jahrhunderts, vor allem der runde Eckturm erhalten. Seit 1930 beherbergt die Burg das Museum Burg Ramsdorf. Die 1993 nach neuesten musealen Gesichtspunkten neugestaltete Ausstellung gliedert sich in Abteilungen zur regionalen Ur- und Frühgeschichte, zur Stadt- und Sozialgeschichte sowie zur Naturkunde. Der Burgsaal dient kulturellen Zwecken.

Auf die lange Geschichte der Pfarrei St. Walburga verweist die dreischiffige Hallenkirche St. Walburga, die im Kern 1410 errichtet wurde. Mit dem Bau des Westturms und der beiden Seitenschiffe wurde 1513 begonnen. Die Osterweiterung durch Querschiff und Chor erfolgte von 1912 bis 1914.

Ein weiteres bedeutendes historisches Bauwerk ist das Haus Röllinghoff. An dem Bauernhaus blieb ein Flügel aus dem frühen 16. Jahrhundert erhalten. Im Hauptgeschoss dieses Backsteinbaus befindet sich einer der ältesten in seiner ursprünglichen Form erhaltenen profanen Säle des westlichen Münsterlandes.

Das Schloss Velen mit Ursprüngen aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, erfuhr vor allem unter dem bedeutendsten westfälischen Baumeister, Johann Conrad Schlaun, in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Umgestaltung zum späteren Märchenschloss des Münsterlandes. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1931 wurde das Schloss wieder aufgebaut und beherbergte zunächst ein Lazarett, ein Altersheim und dann eine Zollschule. Nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsmaßnahmen wurde im Jahr 1988 das heutige Sporthotel eröffnet.

Unterdessen litt die einfache Bevölkerung bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter den stetig wiederkehrenden Kriegen. Nicht zuletzt die enormen Militärkosten und die ständigen Einquartierungen führten dazu, dass Ramsdorf trotz seiner Stadtrechte nicht über den Status eines sogenannten Wigboldes, einer Stadt mit minderen Rechten, hinauskam. Als im Jahre 1816 Preußen die Herrschaft über das Westmünsterland übernahm, zählte die heutige Gemeinde (mit den damaligen Ämtern Velen und Ramsdorf) 3780 Einwohner. Die Mehrzahl der Einwohner lebte von der Landwirtschaft und betrieb im Neben- und Zuerwerb vor allem Handweberei. Wenn auch weiterhin Armut und Not häufiger Gast in den Häusern Velens und Ramsdorfs waren und viele Menschen ihr Glück in der Auswanderung nach Amerika suchten, so begann doch langsam ein Wandel zum Besseren. Bereits seit 1848 wurden beide Ämter in Personalunion von einem Amtmann in Velen geleitet. Der Ausbau des Schulsystems, die Agrarreformen und die vor Ort seit etwa 1870 maschinell betriebene Textilindustrie brachten beiden Orten wichtige Impulse. Das Velener Adelshaus prägte vor allem durch Ignatz von Landsberg-Velen (1788–1863) und seinen Enkel Maximilian (1847–1902) über die Gemeinde hinaus die westfälische Geschichte. Trotz dieser Entwicklung hatte sich speziell Ramsdorf bis in das 20. Jahrhundert hinein den Charakter einer Ackerbürgerstadt erhalten, die Einwohnerzahl beider Ämter war bis 1900 (4100) ebenfalls kaum gestiegen.

Die Jahre bis 1933 waren für beide Ämter von wechselnder Konjunktur, einem Anwachsen der Bevölkerung und langsamer Modernisierung gekennzeichnet. Als Velen und Ramsdorf 1945 Bilanz der zwölfjährigen Naziherrschaft zogen, waren die materiellen Schäden durch den Weltkrieg lediglich in Ramsdorf von größerer Bedeutung. In personeller wie moralischer Hinsicht aber waren die Verluste unermesslich, mehr als 500 vermisste und gefallene Personen sowie jüdische Familien waren dem Krieg zum Opfer gefallen.

Trotz vieler Schwierigkeiten in den ersten Nachkriegsjahren (z. B. Flüchtlingsproblematik) nahm die Gemeinde nach 1945 eine sehr positive Entwicklung. Neben einer weiteren Verbesserung der Infrastruktur gelang es vor allem, durch die Ansiedlung neuer Betriebe die Wirtschaftskraft zu heben. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung, die zu einer effektiveren Verwaltung führte, wurden die Gemeinden Ramsdorf-Stadt und Ramsdorf-Kirchspiel 1959 zur Gemeinde Ramsdorf zusammengeschlossen. Zehn Jahre später erfolgte mit dem Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Borken die Zusammenlegung der drei Velener Gemeinden, Velen-Dorf, Waldvelen und Nordvelen. Mit der Bildung der zweipoligen Gemeinde Velen aus den ehemaligen Gemeinden Velen und Ramsdorf fand diese Entwicklung 1975 durch das Münster/Hamm-Gesetz ihren Abschluss.

Velen ist Sitz der Regionale-2016-Agentur; dies ist die zentrale Steuerungsstelle für den Regionale-Prozess im Westmünsterland.

Eingemeindungen

Am 1. April 1959 wurden die Gemeinden Kirchspiel Ramsdorf und Stadt Ramsdorf durch Landesgesetz zur neuen Gemeinde Ramsdorf vereinigt.<ref></ref> Am 1. Juli 1969 erfolgte die Zusammenlegung der drei Velener Gemeinden Velen-Dorf, Waldvelen und Nordvelen zur neuen Gemeinde Velen.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 78.</ref> Am 1. Januar 1975 wurde Ramsdorf ein Ortsteil der Gemeinde Velen. Zudem wurde ein Teilgebiet der Nachbargemeinde Heiden mit damals etwa 150 Einwohnern eingegliedert.<ref></ref>

Politik

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Wahlbeteiligung: 68,1 % (2020: 65 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
50,78 %
24,1 %
12,86 %
10,58 %
1,68 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2020
 %p
   4
   2
   0
  −2
  −4
+3,58 %p
+0,6 %p
−2,04 %p
−3,82 %p
+1,68 %p

Stadtrat

Die Zusammensetzung des Rats seit den Kommunalwahlen 2009 zeigt die Tabelle.

CDU UWG SPD Grüne
2025<ref>Ratswahl Stadt Velen. Abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref> 14 6 3 3
2020 13 7 4 4
2014<ref>https://kreis-borken.de/fileadmin/internet/downloads/fe15/wahlen/2014_Kommunalwahlen.pdf Ergebnisse der Kommunalwahlen am 25. Mai 2014.</ref> 14 5 5 2
2009 15 6 3 2

Bürgermeister

Von 2009 bis 2015 war Christian Schulze Pellengahr Bürgermeister der Gemeinde Velen, zuletzt wurde er 2014 wiedergewählt. Nachdem er bei den Kommunalwahlen 2015 zum Landrat des Kreises Coesfeld gewählt worden war, übernahm der erste Beigeordnete Thomas Brüggemann die Amtsgeschäfte kommissarisch. Bei der Neuwahl am 28. Februar 2016 siegte die parteilose Dagmar Jeske mit 69,9 % der Stimmen deutlich gegen ihren Konkurrenten Thomas Kronenfeld (CDU).<ref>Borkener Zeitung vom 29. Februar 2016.</ref> 2020 wurde sie mit 52,7 % wiedergewählt.<ref>Bürgermeisterwahl - Kommunalwahlen 2020 in der Stadt Velen - Gesamtergebnis. Abgerufen am 29. September 2020.</ref> Am 14. September 2025 wurde der neue Bürgermeister Markus Hund (UWG/SPD/Die Grünen/FDP) mit 62,6 % gewählt.<ref>Bürgermeisterwahl in Velen: Erfolg für Hund. Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 14. September 2025, abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref>

Wappen, Banner und Flagge

Die Stadt Velen führt das Wappen, Banner und Dienstsiegel des früheren Amtes Velen-Ramsdorf, wie es der Innenminister mit Erlass vom 17. November 1961 verliehen hat, in der Fassung, wie es der Regierungspräsident zu Münster mit Urkunde vom 14. November 1977 genehmigt hat. Der Rat der Stadt Velen hat am 17. Dezember 2012 zudem die Einführung einer Hissflagge beschlossen, die der Landrat des Kreises Borken – Kommunalaufsicht – am 28. Dezember 2012 genehmigt hat.

Datei:Rathaus der Stadt Velen.jpg
Rathaus der Stadt Velen

Wappen

Blasonierung: „Das Wappen der Stadt Velen zeigt im vergrößerten gelben Schildhaupt drei balkenweise gestellte rote Merletten, unten in Blau eine mit gelbem Kreuz besteckte gelbe Ramme.“

Vor der Fusionierung der Gemeinden Velen und Ramsdorf zeigte das Wappen Velens nur die drei roten Merletten (Das Wappen der Familie von Velen.) auf goldenen Grund. Die Merlette ist ein heraldisch gestutzter kleiner, entenartiger Vogel; ihm fehlen Schnabel und Füße. Viele Heraldiker sehen in der Merle eine gestümmelte Amsel. Ramsdorf zeigte in Blau, die mit einem Kreuz besteckte goldene (gelbe) Ramme.<ref>Hauptsatzung der Stadt Velen, § 2. (PDF; 121 kB) Abgerufen am 10. Februar 2013.</ref>

Beschreibung des Banners: „Im gelben Bannerhaupt im unteren Teil drei balkenweise gestellte rote Merletten, unten in Blau in der oberen Hälfte eine mit gelbem Kreuz besteckte gelbe Ramme.“ Die Hauptsatzung gibt keine Beschreibung des Banners.

Beschreibung der Flagge: „Die Flagge ist blau und gelb in zwei Bahnen quergestreift und zeigt in der Mitte das Wappen.“ Das Amtsblatt der Stadt Velen gibt folgende völlig unzureichende Beschreibung: „Die Farben des Wappens wiederholen sich in der Farbgebung der Hissflagge.“<ref>Amtsblatt der Stadt Velen vom 25.03.2013, S. 29. (PDF; 167 kB) Abgerufen am 23. Juni 2013.</ref>

Gemeindepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Bauwerke

Datei:Schloss Velen, Velen (00626).jpg
Schloss Velen

Sehenswert sind das Wasserschloss Velen, das seit einigen Jahren als Tagungs- und Seminarhaus genutzt wird, sowie die örtlichen katholischen Pfarrkirchen und die Mühle am Thesingbach. Südwestlich liegt das Haus Röllinghoff. Im Sommer ist der artesische Brunnen an der Gemeindegrenze zu Heiden ein beliebtes Ausflugsziel.

Parks

Velen liegt am Nordrand des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland, der sich durch bewaldete Landschaft auszeichnet.

Datei:Burg Ramsdorf.jpg
Burg Ramsdorf

Von einem Park mit teilweise uraltem Baumbestand ist das Wasserschloss Velen umgeben. Hier befindet sich auch die Golfanlage des Schlosses. Daran schließt sich südlich der Tiergarten an. Dies ist eine Wald- und Parkanlage, die 2006 wieder der historischen, nach Plänen Johann Conrad Schlauns gestalteten Form angenähert wurde.

Ramsdorf besitzt zudem einen ausgedehnten Stadtwald.

Museen

  • Museum Burg Ramsdorf in Ramsdorf
  • Museum Sägemühle Gut Ross in Velen

Sport

Der wichtigste Sportverein in Velen ist der TuS Velen 1925 und in Ramsdorf der VfL Ramsdorf e. V. 1936, die neben Fußball auch Volleyball und Breitensport anbieten.

Velen ist an einige touristische Radrouten angeschlossen, u. a. an die 100-Schlösser-Route, die Flamingoroute, die Aaroute und die Naturpark Hohe Mark Route.<ref>Münsterland e. V.: Radfahren in Velen | Münsterland e. V. Tourismus. Abgerufen am 22. Juni 2017.</ref>

Regelmäßige Veranstaltungen

Rund ums Jahr finden zahlreiche Feste und Veranstaltungen statt, bei denen Bewohner und Besucher die Stadt erleben können.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehrsanbindung

Der Busverkehr wird von der Regionalverkehr Münsterland betrieben, hierzu zählt neben den Schüler- und Stadtbussen auch der Nachtbus N20. Die örtlich verkehrende Regionalbuslinie R51 wird von der Bahntochter WB Westfalenbus GmbH mit Sitz in Münster betrieben und verkehrt wochentags halbstündlich, am Wochenende stündlich.

Linie Verlauf Takt Betreiber

Vorlage:Linienverlauf RVM Vorlage:Linienverlauf RVM

Der ehemalige Bahnhof befand sich auf dem heutigen Firmengelände der Molkerei Wiegert und wurde bis Mitte der 1970er-Jahre für den Personenverkehr auf der Bahnstrecke Empel-Rees–Münster genutzt. Somit war Velen einst via Schiene mit Münster, bzw. Rees verbunden. Der ehemalige Bahnhof in Velen-Ramsdorf ist bis heute als Denkmal erhalten.

Ansässige Unternehmen

Im Osten von Velen besteht ein Gewerbegebiet zwischen Industriestraße und Hochmoorstraße. Hier sind u. a. ansässig Velener Textil, das Apparatebauunternehmen Buddenkotte, sowie mehrere Betriebe aus dem KfZ-Bereich. Ein weiteres Gewerbegebiet existiert am Südring in Ramsdorf mit der TREX Transport und Express GmbH und mehreren Betrieben der KfZ-Branche. Im Übrigen dominiert in Velen der Einzelhandel.

Bildung

In der Stadt Velen gibt es zwei Grundschulen und einen Teilstandort der Gesamtschule Gescher. Jeweils eine Grundschule befindet sich im Ortsteil Ramsdorf (Walburgisschule) und im Ortsteil Velen (Andreas-Schule). Der Teilstandort der Gesamtschule Gescher befindet sich im Ortsteil Velen.

Persönlichkeiten

Literatur

in der Reihenfolge des Erscheinens

  • Norbert Fasse: Zwischen Kirchenbank, Kriegerdenkmal und Volksempfänger. Das Amt Velen-Ramsdorf 1918–1945. Eine Lokalstudie aus dem Westmünsterland. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 1995, ISBN 3-89534-135-5.
  • Richard Plettenberg: Velen nach 1125 Jahren. 890 bis 1990, 1990 bis 2015. Ein Blick in die Geschichte aus Anlass der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 890. Stadt Velen, Velen 2015, ISBN 978-3-00-050600-0.
  • Christian Schulze Pellengahr: Velen-Ramsdorf feiert 700 Jahre Stadtrechte. Ein Streifzug durch eine wechselvolle Stadtgeschichte. In: Jahrbuch Westfalen, Neue Folge, Jg. 73 (2019), S. 285–289.

Weblinks

Commons: Velen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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