Klein-Bieberau
Klein-Bieberau Gemeinde Modautal
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(355)&title=Klein-Bieberau 49° 46′ N, 8° 46′ O
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| Höhe: | 226 (222–247) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 4,4 km²<ref name=Gindex /> | |||||
| Einwohner: | 355 (30. Juni 2023)<ref>Zahlen und Fakten. In: Webauftritt. Gemeinde Modautal, abgerufen im November 2023.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 81 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1977 | |||||
| Postleitzahl: | 64397 | |||||
| Vorwahl: | 06167 | |||||
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Klein-Bieberau ist ein Ortsteil der Gemeinde Modautal im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Geographie
Der Ort liegt im vorderen Odenwald, ca. 14 km südöstlich von Darmstadt. Klein-Bieberau ist ein geschlossenes Dorf mit Längslage im Johannisbachtal.<ref name="lagis" /> Der Ortsteil Klein-Bieberau besteht aus der Gemarkung Klein-Bieberau.<ref name=Gindex>Gemarkung Klein-Bieberau. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2024.</ref> Der Ort ist nur über die Kreisstraße 135 zu erreichen, die zwischen Asbach und Rodau in südlicher Richtung von der Landesstraße 3106 abbiegt.
Geschichte
Ortsgeschichte
Das Dorf wurde, soweit bekannt, im Jahre 1362 erstmals als Wenigenbybera urkundlich genannt. Weitere Erwähnungen erfolgten unter den Ortsnamen (in Klammern das Jahr der Erwähnung):<ref name="lagis" /> Kleynen Biberauwe (1403), Wenigen Byberau (1451), Wenigen Byberau (1453), Kleyn Beberau (1492), Bebra (1514), Clein Bibra (1545) und Kleynen Biebera (1559).
Im Jahr 1451 ist eine Mühle nachgewiesen und 1516 ist eine Wallfahrtskapelle mit zwei Altären genannt. 1481 besitzen die Herren von Wallbrunn das Dorf als hessisches Lehen, das jetzt einen Bestandteil der Herrschaft Ernsthofen ausmacht.<ref name="lagis" />
Im Jahr 1722 verkauften die Brüder Johann Moritz Friedrich von Wallbrunn dem Landgrafen Ernst Ludwig von Hessen Schloss und Gut zu Ernsthofen mit den dazugehörigen Dörfern, nämlich Ernsthofen, Asbach, Hoxhohl, Klein-Bieberau und Neutsch, nebst Gefällen in zwölf weiteren Orten, darunter Ober-Modau, Rodau, Waldhausen, Billings und Meßbach.<ref name="lagis2">Ernsthofen, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen (Stand: 23. Juli 2012). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Institut für Landesgeschichte, abgerufen am 1. Oktober 2012.</ref>
Klein-Bieberau lag im Gerichtsbezirk der Zent Oberramstadt. Die Zent war in sogenannte „Reiswagen“ eingeteilt, denen jeweils ein Oberschultheiß vorstand, die dem Zentgrafen unterstellt waren. Dieser Bezirk hatte einen Frachtwagen (Reiswagen) einschließlich Zugtieren und Fuhrknechten für Feldzüge bereitzustellen. Klein-Bieberau gehörte zum „Brandauer Reiswagen“, dem auch noch die Orte Brandau, Neunkirchen, Allertshofen, Hoxhohl, Herchenrod, Lützelbach, Ernsthofen, Neutsch und Webern angehörten. Die gesamte Zent Oberramstadt war dem Amt Lichtenberg zugeteilt. Diese Einteilung bestand noch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts.<ref>Ferdinand Dieffenbach: Das Großherzogthum Hessen in Vergangenheit und Gegenwart. Literarische Anstalt, Darmstadt 1877, S. 254 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Klein-Bieberau:
„Kleinbieberau (L. Bez. Reinheim) luth. Filialdorf; liegt 2 St. von Reinheim, und hat 30 Häuser und 223 Einw., die bis auf 2 Kath. lutherisch sind. Unter diesen sind 12 Bauern. Unweit des Orts befindet sich das sogenannte Wildfrauhaus, ein sonderbares Felsengefüge, von welchem man eine schöne Aussicht hat. Schon vor 1578 war auf dem Steinforst ein Bergwerk im Betrieb, welches aber wieder eingegangen ist. Kleinbieberau gehörte den Herrn von Wallbrunn, und kam 1722 durch Kauf an Hessen, Der Ort hatte früher eine eigene Kapelle mit 2 Altären, welche von denen von Wallbrunn gestiftet worden war.“<ref name="GW">Vorlage:BibOCLC</ref>
Am 1. April 1952 wurde Klein-Bieberau vom Landkreis Dieburg in den Landkreis Darmstadt umgegliedert und am 1. September 1959 erfolgte die Eingemeindung von Webern nach Klein-Bieberau.<ref name="lagis" />
Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Zum 1. Januar 1977 wurden im Zuge der hessischen Gebietsreform die bis dahin selbstständigen Gemeinden, Klein-Bieberau, Neutsch, Asbach, Brandau, Ernsthofen und Modautal kraft Landesgesetz zur heutigen Gemeinde Modautal zusammengeschlossen.<ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt (GVBl. II 330–334) vom 26. Juli 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 22, S. 318, § 9 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,5 MB]).</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref> Für Klein-Bieberau wurde zusammen mit Webern ein Ortsbezirk gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 36 kB) §; 6. In: Webauftritt. Gemeinde Modautal, abgerufen im Februar 2019.</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Klein-Bieberau angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>
- vor 1722: Heiliges Römisches Reich, Herren von Wallbrunn
- nach 1722: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen (durch Kauf), Obergrafschaft Katzenelnbogen (1787: Amt Lichtenberg, Zent Oberramstadt, Brandauer Reiswagen)
- ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Fürstentum Starkenburg, Amt Lichtenberg
- ab 1806: Großherzogtum Hessen,<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Fürstentum Starkenburg, Amt Lichtenberg<ref name="EW1806" />
- ab 1815: Großherzogtum Hessen<ref group="Anm.">Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des Deutschen Bundes. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.</ref>, Provinz Starkenburg, Amt Lichtenberg
- ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Reinheim<ref group="Anm.">Trennung zwischen Justiz (Landgericht Lichtenberg) und Verwaltung.</ref>
- ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
- ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Dieburg
- ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
- ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
- ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis Dieburg<ref name=RB1937 /><ref group="Anm.">Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.</ref>
- ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg
- ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg
- ab 1952: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Darmstadt
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Gemeinde Modautal<ref group="Anm.">Am 1. Januar 1977 als Ortsbezirk zur Gemeinde Modautal.</ref>
Gerichte
Klein-Bieberau gehörte zum Zentgericht Oberramstadt. In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das Fürstentum Starkenburg wurde das „Hofgericht Darmstadt“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen. Damit war für Klein-Bieberau das Amt Lichtenberg zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt. Die Zentgerichte hatten damit ihre Funktion verloren.
Mit Bildung der Landgerichte im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das Landgericht Lichtenberg das Gericht erster Instanz, zweite Instanz war das Hofgericht Darmstadt. Es folgten:<ref name="lagis" />
- ab 1848: Landgericht Reinheim (Verlegung von Lichtenberg nach Reinheim), zweite Instanz: Hofgericht Darmstadt
- ab 1879: Amtsgericht Reinheim, zweite Instanz: Landgericht Darmstadt
- ab 1968: Amtsgericht Darmstadt mit der Auflösung des Amtsgerichts Reinheim, zweite Instanz: Landgericht Darmstadt
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011 in Klein-Bieberau 363 Einwohner. Darunter waren 9 (2,5 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 69 Einwohner unter 18 Jahren, 150 zwischen 18 und 49, 87 zwischen 50 und 64 und 57 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 147 Haushalten. Davon waren 42 Singlehaushalte, 42 Paare ohne Kinder und 51 Paare mit Kindern, sowie 9 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 24 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 108 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| • 1629: | 8 Hausgesesse<ref name="lagis" /> |
| • 1806: | 180 Einwohner, 24 Häuser<ref name="EW1806">Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4. In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen), Stand: 6. Februar 1806.</ref> |
| • 1829: | 223 Einwohner, 30 Häuser<ref name="GW" /> |
| • 1867: | 242 Einwohner, 38 Häuser<ref name="WP">Vorlage:BibOCLC</ref> |
| Klein-Bieberau: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1791 | 128 | |||
| 1800 | 159 | |||
| 1806 | 180 | |||
| 1829 | 223 | |||
| 1834 | 318 | |||
| 1840 | 329 | |||
| 1846 | 345 | |||
| 1852 | 320 | |||
| 1858 | 334 | |||
| 1864 | 322 | |||
| 1871 | 296 | |||
| 1875 | 287 | |||
| 1885 | 317 | |||
| 1895 | 301 | |||
| 1905 | 280 | |||
| 1910 | 273 | |||
| 1925 | 271 | |||
| 1939 | 275 | |||
| 1946 | 435 | |||
| 1950 | 401 | |||
| 1956 | 350 | |||
| 1961 | 346 | |||
| 1967 | 373 | |||
| 1970 | 401 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2007 | 364 | |||
| 2010 | 369 | |||
| 2011 | 363 | |||
| 2015 | 363 | |||
| 2020 | 345 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; 1791<ref name="Adr-LG-HD" />; 1800<ref name="Adr-LG-HD-1800" />; Gemeinde Modautal<ref name="HP" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1829: | 221 lutheranische (= 99,10 %) und 2 katholische (= 0,90 %) Einwohner<ref name="GW" /> |
| • 1961: | 316 evangelische (= 91,33 %), 30 katholische (= 8,67 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Politik
Für die Orte Klein-Bieberau und Webern besteht ein gemeinsamer Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Klein-Bieberau und Webern) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Seit den Kommunalwahlen 2016 ist Jürgen Schmidt Ortsvorsteher.<ref>Ortsvorsteher. In: Webauftritt. Gemeinde Modautal, abgerufen im November 2019.</ref>
Regelmäßige Veranstaltungen
- September: Kerb<ref>Darmstädter Echo, Samstag, 26. August 2017, S. 26.</ref>
Naturdenkmale
In der Gemarkung von Klein-Bieberau liegt das geologische Naturdenkmal Wildfrauhausberg mit seinen markanten Granit-Felsgruppen.
Literatur
- Vorlage:HessBib
- Suche nach Klein-Bieberau. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
Weblinks
- Ortsteile. In: Webauftritt der Gemeinde Modautal.
- Klein-Bieberau . In: Webauftritt der Gemeinde Modautal. (Aus Webarchiv)
- Klein-Bieberau, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> {{Internetquelle | hrsg= Hessisches Institut für Landesgeschichte | url= {{LAGIS/WeblinksZ|OL|13437}} | titel= Klein-Bieberau, Landkreis Darmstadt-Dieburg | titelerg= {{LAGIS/Datenbanknamen|OL }} (Stand: {{FormatDate|2018-08-24 }}) | werk= Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS) | kommentar= |abruf-verborgen=0 | abruf= 2019-07 }} </ref> <ref name="Adr-LG-HD"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 122 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1800"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1800, S. 124 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 14 und 68, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021. </ref> <ref name="HP"> Haushaltsplan 2024 (Vorbericht: Einwohner – Statistik). (PDF 12 MB) In: Webauftritt. Gemeinde Modautal, S. 30 ff, abgerufen im Dezember 2024. </ref> <ref name="RB1937"> Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,2 MB]). </ref> </references>
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