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Tadese Tola

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Datei:TadeseTola Frankfurt.jpg
Tadese Tola beim Frankfurt-Marathon 2016

Tadese Tola Woldegeberel (* 31. Oktober 1987 in Addis Ababa) ist ein äthiopischer Langstreckenläufer.

2006 wurde er bei den Afrikameisterschaften in Bambous Fünfter über 10.000 Meter und Siebter bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften in Debrecen. Im Jahr darauf wurde er Siebter bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Mombasa und kam bei den Weltmeisterschaften in Osaka über 10.000 Meter auf den 13. Platz. 2008 wurde er Fünfter beim Delhi-Halbmarathon und gewann die San Silvestre Vallecana.

2009 wurde er bei seinem Debüt über diese Distanz in 2:15:48 h Zehnter beim Chicago-Marathon. Im folgenden Jahr wurde er Zweiter beim RAK-Halbmarathon. Danach gewann er den Paris-Marathon und steigerte dabei seinen persönlichen Rekord um über neun Minuten auf 2:06:41 h.<ref>IAAF: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2:22:04 World lead for Baysa, Tola improves to 2:06:41 - Paris Marathon report (Memento vom 15. April 2010 im Internet Archive). 11. April 2010</ref> Im Herbst siegte er beim Portugal-Halbmarathon<ref>IAAF: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tola and Keitany romp to Half Marathon victories in Lisbon (Memento vom 29. September 2010 im Internet Archive). 26. September 2010</ref> und wurde Zweiter beim Frankfurt-Marathon. Mit 2:05:10 h beim Dubai-Marathon 2012 qualifizierte er sich für die Olympischen Spiele in London als Ersatzläufer, nahm aber nicht am Rennen teil.

Im Paris-Marathon 2013 verpasste Tadese Tola in 2:06:33 h als Zweiter hinter Peter Some nur knapp den Sieg.<ref>Tadese breaks course record in Paris as Some smashes PB | REPORT | World Athletics. Abgerufen am 7. November 2025.</ref> Ähnlich erging es ihm bei den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau, wo er auf der Marathonstrecke lange Zeit in Führung lag, ehe er sich am Ende mit dem dritten Platz begnügen musste.<ref>Report: Men’s Marathon – Moscow 2013 | REPORT | World Athletics. Abgerufen am 7. November 2025.</ref> Im Oktober desselben Jahres feierte er einen erfolgreichen dritten Saison-Höhepunkt, indem er den Peking-Marathon in 2:07:16 h gewann und hierbei den 27 Jahre alten Streckenrekord des Japaners Taisuke Kodama um 19 Sekunden unterbot.<ref>Beijing course record finally broken by Tola | REPORT | World Athletics. Abgerufen am 7. November 2025.</ref>

Beim Tokio-Marathon 2014 wurde Tola in 2:05:57 h Zweiter. Seine in den darauf folgenden Jahren erzielten Ergebnisse sind unterhalb der Weltspitze anzusiedeln, so blieb er etwa über die Marathondistanz fortan oberhalb der 2:10-Stunden-Marke.

Persönliche Bestzeiten

Weblinks

Commons: Tadese Tola – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />