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Spittewitz

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Spittewitz
Gemeinde Klipphausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(43)&title=Spittewitz 51° 8′ N, 13° 28′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(43) 51° 7′ 37″ N, 13° 28′ 19″ O
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Höhe: 225 m ü. NN
Einwohner: 43 (31. Dez. 2015)<ref>Spittewitz, Klipphausen, Sachsen. In: de.city-facts.com. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Postleitzahl: 01665
Vorwahl: 03521
Datei:Spittewitz.JPG
Blick auf Spittewitz vom Friedhof Polenz aus
Datei:Fotothek df rp-c 0720044 Klipphausen-Batzdorf. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg
Spittewitz auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert

Spittewitz ist ein Ortsteil der Ortschaft Scharfenberg der Gemeinde Klipphausen im sächsischen Landkreis Meißen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,26 MB) § 16. In: Webauftritt. Gemeinde Klipphausen, abgerufen im Februar 2026.</ref> Er liegt in der Gemarkung des Ortsteils Polenz.

Geographie

Spittewitz liegt südlich von Meißen im Meißner Hochland. Das Dorf ist umgeben vom Meißner Ortsteil Buschbad im Nordwesten, Bockwen im Nordosten, Reichenbach und Batzdorf im Osten, Riemsdorf im Süden und Polenz im Westen. Unmittelbar östlich des Ortes verläuft die Staatsstraße 177. Ein Vierseithof im Ort ist als Kulturdenkmal geschützt (siehe Liste der Kulturdenkmale in Spittewitz).

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf 1350 als „Spitewicz“, 1428 heißt es „Sputenwitz“ und 1461 taucht es erstmals unter seinem heutigen Namen in einer Urkunde auf. Verwaltet wurde das Dorf vom Erbamt Meißen. Die Grundherrschaft übten die Herren von Schloss Batzdorf aus. Der Bauernweiler verfügte 1884 über eine 56 Hektar große Großblockflur. Ursprünglich bildete es gemeinsam mit Reichenbach eine Gemeinde, wurde am 1. Juli 1950 jedoch Bockwen zugeschlagen<ref>Spittewitz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen</ref> und kam mit diesem am 1. Januar 1973 zur Gemeinde Bockwen-Polenz.<ref name="Metzler-Poeschel">Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Am 1. April 1993 wurde Spittewitz als Teil von Bockwen-Polenz nach Scharfenberg eingegliedert<ref name="Metzler-Poeschel" />, das wiederum seit dem 1. Januar 1999 gemeinsam mit den Ortschaften Klipphausen und Gauernitz die Gemeinde Klipphausen bildet.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.1999</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1547 2 besessene Mann, 6 Inwohner
1764 2 besessene Mann
1834 23
1871 16
1890 23
ab 1910 siehe Reichenbach
ab 1950 siehe Bockwen

Persönlichkeiten

  • Otto Lyon (* 10. Januar 1853 in Spittewitz; † 1. Juli 1912 in Dresden), deutscher Gymnasiallehrer, Germanist, pädagogischer Schriftsteller und Dresdner Stadtschulrat

Einzelnachweise

<references />

Literatur

Weblinks

Commons: Spittewitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang Gauernitz: Constappel | Gauernitz | Pinkowitz | Wildberg

Klipphausen: Hühndorf | Kleinschönberg | Klipphausen | Lampersdorf | Lotzen | Röhrsdorf | Sachsdorf | Sora | Weistropp

Miltitz: Garsebach | Miltitz | Munzig | Robschütz | Roitzschen | Semmelsberg

Scharfenberg: Batzdorf | Bockwen | Naustadt | Pegenau | Polenz | Reichenbach | Reppina | Riemsdorf | Scharfenberg | Spittewitz

Tanneberg: Burkhardswalde | Groitzsch | Perne | Rothschönberg | Schmiedewalde

Taubenheim: Kettewitz | Kobitzsch | Piskowitz | Seeligstadt | Sönitz | Ullendorf | Weitzschen Vorlage:Klappleiste/Ende