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Burkhardswalde (Klipphausen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Burkhardswalde
Gemeinde Klipphausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(232)&title=Burkhardswalde 51° 4′ N, 13° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(232) 51° 4′ 22″ N, 13° 26′ 1″ O
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Höhe: 232 m
Fläche: 3,59 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Burkhardswalde, Gemeinde Klipphausen. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 232 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Eingemeindet nach: Burkhardswalde-Munzig
Datei:Burkhardswalde in Klipphausen.svg
Karte
Lage der Gemarkung Burkhardswalde in Klipphausen
Datei:Fotothek df rp-c 0770024 Triebischtal-Munzig. Ausschnitt aus, Oberreit, Sect. Freiberg, vor 1843.jpg
„Burkhardtswalda“, Munzig und deren Nachbarorte auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert
Datei:Fotothek df rp-a 0610025 Triebischtal-Burkhardswalde. Kirche.jpg
Kirche Burkhardswalde
Datei:Steingut Burkhardswalde 20150409015DR.jpg
Steingut Burkhardswalde 2015

Burkhardswalde ist ein Ortsteil der Ortschaft Tanneberg der Gemeinde Klipphausen im sächsischen Landkreis Meißen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,26 MB) § 16. In: Webauftritt. Gemeinde Klipphausen, abgerufen im Februar 2026.</ref>

Geschichte

Das Waldhufendorf wurde um 1150 durch fränkische Bauern angelegt und 1334 erstmals urkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert zählte man 17½ Hufen, die zum Teil nach Rothschönberg, zum Teil nach Taubenheim Abgaben leisteten. Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Groitzsch und Schmiedewalde eingegliedert. 1973 wurde es mit dem Nachbarort zu Burkhardswalde-Munzig vereinigt, von 1994 bis 2012 gehörte es zur Gemeinde Triebischtal.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Seit dem 1. Juli 2012 ist der Ort Teil der Gemeinde Klipphausen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Mehrere Gebäude im Ort sind als Kulturdenkmal geschützt (siehe Liste der Kulturdenkmale in Burkhardswalde).

Auffällig ist die stattliche Dorfkirche, die sich über dem Ort erhebt und im Mittelalter Wallfahrtskirche (Gnadenort) gewesen sein soll mit den Ablasstagen zu Mariä Heimsuchung und Mariä Geburt. Ihr heutiges gotisches Erscheinungsbild erhielt sie in der Mitte des 15. Jahrhunderts.

Bemerkenswert ist auch das Steingut im Oberdorf, ein Bauernhof, der aus einer frühen Befestigungsanlage entstand. Eine Mauer umschließt ein Geviert von ca. 9 m × 12 m, das ein U-förmiges Gebäude aufnimmt. Der südliche Teil ist ein Wohnturm vermutlich aus dem 14. Jahrhundert. Um den Erhalt des leerstehenden Gebäudes bemüht sich ein Verein.<ref>Der Steingutverein</ref>

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • A. Kühne / A. Ranft: Geschichte und Geschichten in und um Wilsdruff – Ein Heimatbuch fürs Wilsdruffer Land, Verein für Natur- und Heimatkunde (Hrsg.), Wilsdruff 1930 / 1931; hier: Nachdruck des Landesvereines Sächsischer Heimatschutz e. V., Ortsgruppe Wilsdruff (Hrsg.), Meißner Tageblatt Verlags GmbH, Wilsdruffer Tageblatt 1994, ISBN 3-929705-01-X
  • Cornelius Gurlitt: Burkhardswalde. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 41. Heft: Amtshauptmannschaft Meißen-Land. C. C. Meinhold, Dresden 1923, S. 89.

Weblinks

Commons: Burkhardswalde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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