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Wildberg (Klipphausen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wildberg
Gemeinde Klipphausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(304)&title=Wildberg 51° 6′ N, 13° 35′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(304) 51° 6′ 5″ N, 13° 34′ 55″ O
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Höhe: 105 m ü. NN
Fläche: 2,36 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Wildberg, Gemeinde Klipphausen. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 304 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 129 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Gauernitz
Postleitzahl: 01665
Vorwahl: 0351
Datei:Wildberg in Klipphausen.svg
Karte
Lage der Gemarkung Wildberg in Klipphausen

Wildberg ist ein Ortsteil der Ortschaft Gauernitz der Gemeinde Klipphausen im sächsischen Landkreis Meißen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,26 MB) § 16. In: Webauftritt. Gemeinde Klipphausen, abgerufen im Februar 2026.</ref>

Geographie

Wildberg liegt zwischen Meißen und Dresden im Tal der Elbe. Auf der anderen Elbseite liegen nördlich der Coswiger Stadtteil Kötitz und östlich der Radebeuler Stadtteil Naundorf. Durch Wildberg verläuft die Bundesstraße 6, die es mit den Nachbarorten Niederwartha, das bereits zu Dresden gehört, in südöstlicher und Constappel in westlicher Richtung verbindet. Nächstgelegene Orte in südlicher Richtung sind Weistropp und Kleinschönberg, die beide zur Ortschaft Klipphausen zählen.

Geschichte

Datei:Fotothek df rp-c 0720048 Klipphausen-Constappel. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg
Wildberg auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert
Datei:20070906325DR Wildberg (Klipphausen) Rittergut Herrenhaus.jpg
Herrenhaus des Rittergutes, 2007

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Wildberg 1227 als Namensbestandteil von „Adela de Wiltberch“. Der Ortsname entwickelte sich anschließend unter anderem über die Stationen „Wilperg“ (1441), „Weltpergk“ (1538) und „Wilprigk“ (1661) hin zur heutigen Form, wobei 1875 in „Vorderwildberg“ und „Hinterwildberg“ unterschieden wurde. Verwaltet wurde das Dorf vom Amt Dresden, im 19. Jahrhundert von der Amtshauptmannschaft Meißen. Die Grundherrschaft übten die Herren des ortsansässigen Rittergutes aus. Im 15. Jahrhundert finden zwei Vorwerke im Ort Erwähnung. Der lockere Rundling verfügte im Jahr 1900 über eine 214 Hektar große Blockflur. Eingepfarrt war der Ort die meiste Zeit nach Weistropp, Niederwildberg vorübergehend auch nach Constappel. Bis 1950 blieb Wildberg selbstständig, dann erfolgte am 1. Juli die Eingemeindung nach Gauernitz.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Mit Gauernitz, das ebenso wie Scharfenberg den Status einer Ortschaft besitzt, kam Wildberg am 1. Januar 1999 zur Gemeinde Klipphausen.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999</ref> Da im gleichen Jahr das benachbarte Niederwartha als Teil der Ortschaft Cossebaude nach Dresden eingemeindet wurde, grenzt Wildberg seither unmittelbar an die Landeshauptstadt. Im Ort ist unter anderem das inzwischen als Landhotel genutzte Gut Wildberg erhalten. Daneben sind noch weitere Gebäude im Ort als Kulturdenkmal geschützt (siehe Liste der Kulturdenkmale in Wildberg).

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner<ref name="HOV">Wildberg im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>
1587 5 besessene Mann, 3 Gärtner
1764 8 besessene Mann
1834 204
1871 209
1890 179
1910 360
1925 354
1939 414
1946 443
1950 siehe Gauernitz

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Wildberg. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 41. Heft: Amtshauptmannschaft Meißen-Land. C. C. Meinhold, Dresden 1923, S. 539.
  • Ortsteil Wildberg In: Webauftritt der Gemeinde Klipphausen.

Weblinks

Commons: Wildberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Gauernitz: Constappel | Gauernitz | Pinkowitz | Wildberg

Klipphausen: Hühndorf | Kleinschönberg | Klipphausen | Lampersdorf | Lotzen | Röhrsdorf | Sachsdorf | Sora | Weistropp

Miltitz: Garsebach | Miltitz | Munzig | Robschütz | Roitzschen | Semmelsberg

Scharfenberg: Batzdorf | Bockwen | Naustadt | Pegenau | Polenz | Reichenbach | Reppina | Riemsdorf | Scharfenberg | Spittewitz

Tanneberg: Burkhardswalde | Groitzsch | Perne | Rothschönberg | Schmiedewalde

Taubenheim: Kettewitz | Kobitzsch | Piskowitz | Seeligstadt | Sönitz | Ullendorf | Weitzschen Vorlage:Klappleiste/Ende